DE212C - Maschine zur Darstellung von Spiralfedern - Google Patents

Maschine zur Darstellung von Spiralfedern

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DE212C
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    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
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    • B21F35/00Making springs from wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

1877.
["' '"'{blasse ^tO!'
WESTFÄLISCHER DRAHT-INDUSTRIE-VEREIN. Maschine zur Darstellung von Spiralfedern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1877 ab. Längste Dauer: 18. März 1892.
Das-Princip, nach welchem die Federn mittelst der nachstehend beschriebenen Maschine hergestellt werden, beruht darauf, dafs drei Punkte einen Kreis bestimmen, und dafs man durch diese drei Punkte nur einen einzigen Kreis legen kann.
Die Maschine ist derart construirt, dafs sie Sprungfedern von allen möglichen Sorten liefert, und zwar: cylindrische, konische, doppelt konische und endlich Federn mit einer Bauchung in der Mitte, wie diejenigen, welche man zu Moderateur-Lampen gebraucht etc.
Ueber zwei Rollen oder Rädchen MM, Blatt I, Fig. ι und 2, mit eingedrehter Hohlkehle, welche auf den Wellen PP' sitzen, ist eine dritte, kleinere Rolle G am Ende eines nach oben und unten verschiebbaren Prismas NN angebracht. Eine vierte Rolle M' ist auf der Welle P1 befestigt, welche derart auf den horizontalen Armen der Hebel JJ gelagert ist, dafs durch Herausdrehen der Schrauben K (Fig. 1, Blatt I), die Welle P* niedergedrückt wird, mithin die Rolle M1 den zwischen ihr und der Rolle M hindurchgefiihrten Draht fafst und unter Druck weiterführt. Die Peripherie der Rolle M\. ist gerippt, damit der Draht nicht gleiten kann und der Umfang ist auf 20 cm Länge bemessen; die Rolle dient also als Mefsrad für die Drahtlängen, die zu den Federn erforderlich sind.
Wenn während des Vorrückens des Drahteszwischen den Rollen MAf, G und M (Fig. 1 Blatt I), die Stellung der Rolle G verändert wird, indem sie das Prisma N mit gleichmäfsiger Geschwindigkeit nach unten zieht, und wenn dann die Rolle G mit derselben gleichmäfsigen Geschwindigkeit auf die erste Stellung zurückgeführt wird, so entsteht eine Sprungfeder, deren Windungen sich im Durchmesser verkleinern und sich dann in demselben Mafse wieder erweitern.
Die Bewegung der Maschine geht von der Welle O aus, die für Handbetrieb mit der Kurbel S versehen ist, und aufserdem für event. Riembetrieb die Scheiben T T trägt. Das Zahnrad / überträgt die Rotation' der Welle O durch die Zahnräder / auf die Wellen P, Q, P1 und P2, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, bei einem Uebersetzungs-Verhältnis von 1:2. Die aufserhalb des Maschinengestelles B · auf der Welle O aufgekeilte, konische Frictionsscheibe treibt die in den Lagern C C ruhende Welle D die am Kopfende die doppelgängige Schraube Γ trägt. Die Durchmesser der konischen Scheiben H' und H stehen in demselben Verhältnifs zu einander wie /: / nämlich = 1:2.
Das Stück CCC, welches die Lager CC trägt, ist um die Welle O O drehbar, (Fig. 2, Blatt I) und kann nach Belieben vermittelst einer Mutterschraube Uverstellt werden. Die Schraube ohne Ende greift in ein auf der Welle ZZ angebrachtes Rad-ff R ein; das andere Ende dieser Welle trägt eine excentrische Scheibe .£; Fig. 1, Blatt I, zeigt diese Scheibe E von der Vorderseite.
Das Prisma NN, an welchem die Rolle G angebracht ist, wird von einem Winkelhebel L L auf- und niedergeflihrt, der in X seinen Drehpunkt hat. Ein Arm L', ebenfalls um X drehbar, ruht mit seinem, mit einer kleinen Laufrolle G2 versehenen, oberen Ende auf dem Excenter EE auf. Arm L' und Hebel L sind durch eine Schraube V1 miteinander verbunden und zwei Mutterschrauben E' E1 dienen dazu, sie so einzustellen, dafs sie einen Winkelhebel von bestimmtem unveränderlichem Winkel bilden. Bei einer einmaligen Umdrehung der Welle Z wird also ■ durch, die Wirkung der excentrischcn Scheibe^, (Fig. 1, Blatt I), die Rolle G langsam nach unten und wieder nach oben geführt. Der inzwischen unter ihr hindurch geführte Draht macht erst weitere Windungen, die sich allmälig zusammenziehen und dann wieder erweitern.
Die Form der so hergestellten Feder wird durch die Form der Scheibe E und durch die Zähnezahl des Schneckenrades R bedingt. Je mehr Zähne letzteres hat, desto mehr Touren der Schnecke, also auch der Hauptwelle O und der von derselben getriebenen Rollen MMM' sind zu einer vollen Umdrehung der Scheibe E erforderlich, mithin wird auch eine gröfsere Drahtlänge unter der Mefsrolle M1 hindurch geführt. Für die verschiedenen Sorten von Federn werden natürlich die nöthigen Schneckenräder R und die verschiedenen Scheiben ii'vorräthig gehalten und zum Gebrauch auf die Welle Z ausgesetzt.
Zum Einrichten der Excenterscheibe E für die Herstellung von, z.B. einer doppelt konischen Feder, wird zunächst die Rolle G2 auf den schwächsten Theil des Excenters aufgesetzt und die Schraube V ausgehoben; der Draht FF
wird zwischen die Rollen eingeführt, und indem man die Kurbel S in Drehung versetzt, stellt man den Hebel LL durch Drehen der Mutterschrauben E'E', so ein, dafs der Kreis, den der durchlaufende Draht bildet, den erforderlichen gröfsten Durchmesser der Musterfeder hat. Hiernach macht man an dem Excenter eine halbe Umdrehung, um zu sehen ob die Drahtwindung dem gewünschten kleinsten Durchmesser der Feder entspricht.
Die zur Feder erforderliche Drahtlänge wird durch das am entgegengesetzten Ende der Welle Z aufzusetzende Schneckenrad R bestimmt, zu welchem Zweck, wie schon oben erwähnt worden, das Lagerstück C der Welle D je nach dem Durchmesser des Rades R- mittelst der Klemmschraube U verstellt werden kann. Bei continuirlichem Betrieb schlägt ein Hammer, der von der Welle Z aus durch einen Hebedaumen, Excenter oder, wie Blatt II zeigt, durch eine ,Scheibe mit Einschnitt und Bügel mit Zahn geführt wird, nach jeder einmaligen Umdrehung der Welle Z eine Kerbe in den Draht und beendet so die Feder. ;
Um den Federwindungen die erforderliche Entfernung zu geben, dürfen die Rollen M1 und M nicht in derselben Ebene mit der freistehenden Rolle M liegen; kleine Scheiben W, gestatten den Rollen die nöthige Stellung zu geben.
Bei der Fabrikation von cylindrischen Federn, setzt man die Schraube Vaus; der Hebel ZZZ1 bleibt daher unbeweglich und die Rolle G ver- ' ändert infolge dessen ihre Stellung nicht.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: ■;
1. Die Anwendung von drei Rollen, deren eine, der Construction und Adjustirung der Maschine entsprechend, ihre Stellung wechselt. ' ;
2. Die Anwendung von Hebeln, die in Verbin- ·; dung mit einer excentrisch gelagerten Rolle die intermittirend wiederkehrenden Gröfsen der Durchmesser von Spiralfedern bestimmen.
3. Die Anwendung eines Mefsrades, mit welchem die Länge des Drahtes für den Durchgang' in der Maschine bestimmt wird.
4. Die Disposition der Rolle M zur gerippten . Rolle JIf \ welche, wie ein Walzwerk arbeitend, den Draht vorwärts bewegt. :
5. Die Combination der Rollen M und M' mit der ihre Stellung verändernden Rolle G, wodurch die früher üblichen Holzspulen beseitigt werden, auf denen bisher die Federn gedreht wurden. ■ . .
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE212DA 1877-07-02 1877-07-02 Maschine zur Darstellung von Spiralfedern Expired - Lifetime DE212C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE212T 1877-07-02

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DE212DA Expired - Lifetime DE212C (de) 1877-07-02 1877-07-02 Maschine zur Darstellung von Spiralfedern

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