DE212909C - - Google Patents

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DE212909C
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hardening
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teeth
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
    • C21D1/40Direct resistance heating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die. Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Härten von Kratzenzähnen auf elektrischem Wege durch Hindurchführen der Zahnspitzen durch ein von einem elektrischen Strome durchflossenes Härtebad, dessen eine einstellbare Elektrode mit der Rückseite des Kratzenbandes in Verbindung steht, und betrifft eine Vorrichtung dieser Art, bei welcher das Kratzenband über eine einstellbare Walze
ίο o. dgl. geführt wird, in welche eine sich federnd gegen die Zahnrücken legende Metallplatte oder Bürste eingesetzt ist, die mit dem einen Pol der Elektrizitätsquelle verbunden ist, und wobei das Härtebad durch den Behalter oder eine eingesetzte Bleiplatte mit dem anderen Pol der Elektrizitätsquelle verbunden ist.
Beiliegende Zeichnung stellt die neue Vorrichtung dar.
Das Kratzenband i wird von einer einstellbaren Walze d aus Porzellan oder anderem Isoliermaterial geführt. Die Walze d ist mit einem senkrechten Schlitz versehen, in welchen eine Metallplatte oder Bürste c eingesetzt ist, die sich federnd gegen den Rücken des Kratzenbandes i' und demgemäß der Kratzenzähne legt. Diese Platte c ist mit dem negativen Pol der Elektrizitätsquelle verbunden. In einem Gefäß α aus Glas befindet sich die Härteflüssigkeit, z. B. Wasser, welches mit Alkalien, z.B. Pottasche, versetzt ist, durch die es besser elektrisch leitend gemacht wird. In diesem Bade ist eine Bleiplatte δ untergebracht, die mit dem positiven Pol der Elektrizitätsquelle in Verbindung steht.
Man könnte auch den ganzen Behälter a aus Blei herstellen.
Die Kratzenzähne tauchen bis zur gewünschten Härtetiefe in das Härtebad ein. Diese Härtetiefe kann durch Einstellen der Walze d geregelt werden.
Sobald die Kratzenzähne mit ihrem Rücken die Platte c berühren, geht der elektrische Strom zur Platte b über, und die Zähne erglühen, soweit sie in das Bad eintauchen. Sobald die Zähne die Platte c verlassen haben, werden sie sofort im Härtebade gekühlt und gehärtet.
■ Durch Regelung der Spannung des elektrischen Stromes kann die Temperatur der Zähne aufs genaueste geregelt und somit jeder gewünschte Härtegrad erzielt werden.
Das Wasser kann durch eine Pumpe p bei / abgesaugt und nach Passieren der Leitung h bei e wieder in den Behälter zurückgeführt werden, wodurch in dem Behälter eine der Bewegungsrichtung des Kratzenbandes entgegengesetzt gerichtete Strömung erzeugt wird.
Der Behälter α ist mit Glasplatten g zugedeckt, die nur eine schmale Öffnung zum Einführen des Kratzenbandes freilassen. Zum Absaugen der sich entwickelnden Dämpfe wird vorteilhaft ein Ventilator angeordnet.
Ein Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin, daß zwischen Erglühen der Zähne und Härten keine Luft zutreten kann, infolgedessen die Zähne nicht oxydieren und somit nicht mehr gereinigt zu werden brauchen; es findet also ein Blankhärten statt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zum Härten von Kratzenzähnen auf elektrischem Wege durch Hindurchführen der Zahnspitzen durch ein von einem elektrischen" Strome durchflossenes Härtebad, dessen eine einstellbare Elektrode mit der Rückseite' des Kratzenbandes in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Kratzenband (i) über eine einstellbare Walze o. dgl. (d) geführt wird, in welche eine sich federnd gegen die Zahnrücken legende Metallplatte oder Bürste (c) eingesetzt ist, die mit dem einen Pol der Elektrizitätsquelle verbunden ist, und daß das Härtebad durch den Behälter (a) oder eine eingesetzte Bleiplatte (h) mit dem anderen Pol der Elektrizitätsquelle verbunden ist.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Einschaltung einer Pumpe (p) in die Leitung (h), welche die Härteflüssigkeit an einer Seite des Behälters absaugt und auf der entgegengesetzten Seite wieder einführt. · .
  3. 3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von Deckplatten (g) auf dem Behälter (a), welche nur eine öffnung zum Eintreten des Kratzenbandes (i) freilassen, und eines Ventilators, welcher die sich entwickelnden Dämpfe absaugt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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