AT241489B - Vorrichtung zur Herstellung von Zeichen auf kartographischen Originalen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Zeichen auf kartographischen Originalen

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AT241489B AT768562A AT768562A AT241489B AT 241489 B AT241489 B AT 241489B AT 768562 A AT768562 A AT 768562A AT 768562 A AT768562 A AT 768562A AT 241489 B AT241489 B AT 241489B
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Description


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  Vorrichtung zur Herstellung von Zeichen auf kartographischen Originalen 
Bei   der Herstellung eines Kartengrundrisses für Landkarten   werden durch kleine Zeichenelemente ver-   schiedene Objekte zur Darstellung gebracht,   wie   z. B.   durch die in Abständen angeordneten, gleich grossen Punkte eine bestimmte Art von Wegen, durch kleine in Reihen ebenfalls unter Belassung bestimmter Ab- stände vorgesehene Dreiecke Dämme, Gräbenoder sonstige Geländeformen. 



   Die Herstellung solcher Einzelheiten auf der Schichte eines beschichteten Schichtträgers, erfordert einen sehr   grossen Zeitaufwand   und macht besonders bei der Anwendung des Gravurverfahrens auf Glas besondere Schwierigkeiten wegen der Härte und Glätte des Schichtträgers. Für die Gravur von Punkten wur- den bereits Geräte hergestellt und verwendet, welche einzelne Punkte mit Hilfe von Hand   geführter   oder motorisch betätigter rotierender Stichel erzeugen, die aber wegen des Mangels einer sicher funktionierenden Einstellvorrichtung keine Möglichkeit geben, eine gleichmässige Punktreihe herzustellen.

   Es wurden für den genannten Zweck auch dünne Stahlschablonen mit   kreisförmigen Öffnungen   und einer entsprechenden Anlegekante in Verwendung genommen, bei welchen mit einer Gravurnadel die Gravurschicht von der Glasplatte manuell entfernt wird. 



     Zur Herstellung von Merkzeichen auj Glaslinsen   ist es bekannt, eine Vorrichtung zu verwenden, welche darin besteht, dass durch einen Pantographen eine Mehrzahl von magnetisch angetriebenen Gravierdiamanten auf der Glasoberfläche bestimmte Zeichen durch Gravur des Glases hergestellt werden. Dabei wird eine Schablone, die nicht an Ort der Gravur vorgesehen wird, sondern sich unter dem Führungsstift des Handhebels für den Pantographen befindet, zur Führung der Gravurdiamanten verwendet. Zugleich ist diese Schablone mit Einschnitten versehen, an deren Enden Vertiefungen vorgesehen sind, welche zum   Ein- oderAusschalten   der Einzelmagneten dienen. 



   Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Zeichen auf kartographischen Originalen, welche aus einem beschichteten, aus z. B. Glas, Kunststoff   od. dgl.   hergestellten Schichtträger bestehen, wobei die Schichte durch eine Graviernadel ohne Verletzung des Schichtträgers entfernt wird, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die in einem Träger gehalterte Graviernadel durch einen motorischen Antrieb des Trägers für eine rasche Hin- und Herbewegung und von Hand aus für eine translatorische Bewegung quer zur erstgenannten Bewegung innerhalb einer an Ort der Schichtentfernung aufgesetzten, einstellbaren und versetzbaren Schablone bewegbar angeordnet ist. 



   Der Unterschied gegenüber dem Bekannten besteht vor allem in der Verschiedenheit der Behandlung der Unterlage und darin, dass die Nadel selbst jedes Zeichen an Ort der Herstellung ganz genau und präzise herstellt, was bei einer Pantographenarbeit nicht der Fall ist. Der Präzision ist aber die Hauptgrundlage jeder kartographischen Arbeit. Mit dieser Vorrichtung wird in einwandfreier Weise erreicht, dass alle Zeichen vollkommen gleich gross und vollkommen gleich tief graviert werden. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung, welche eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht, erläutert werden. 



   Die Fig. 1 stellt in Draufsicht den Gegenstand der Erfindung dar, während die Fig. 2 eine Seitenansicht mit teilweise geschnittenen Teilen veranschaulicht und die Fig. 3 eine Einzelheit der Hebelübertragung auf den Vorschub des Gravierstiftes veranschaulicht. Die Fig. 4 stellt weiters eine vergrösserte Draufsicht auf die Schablone mit Ausschnitt dar, zugleich mit Anwendung derselben für die Einhaltung präziser Abstände der gravierten Punkte, und die Fig. 5 ist eine analoge Darstellung für Ausschnitt zur Darstellung von anderen Zeichen. 



   Auf einer Grundplatte 1 aus einem beliebigen elektrischen Isolierstoff ist eine Ausnehmung 2 

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 vorgesehen, durch welche ein genügend grosser Teil des auf eine beschichtete Glasplatte aufkopierten Kartenkonzeptes überblick werden kann. Diese Glasplatte ist nicht gezeichnet. Zweckmässig in der Mitte dieser Ausnehmung 2 ist eine in einer Halterung vorgesehene, im vorliegenden Falle kreisrunde Schabione 3 in einem Stahlblech 4 vorgesehen, die von unten her an einer Halterung 4a gegen andere auswechselbare angeschraubt werden kann. Die Halterung 4a ist   z. B.   an einem Vierkant 5 angeschraubt, der in einer Führung mit   oberer Führungsplatte   5a und seitlichem Lineal 6 verschoben und eingestellt werden kann.

   Zur Einstellung dienen Justierschrauben 7 und 8, von denen die eine in einem Langloch 9   des seitlichen Lineals verschiebbar ist. Zur Einstellung des Lineals in der L1 : ingsrichtung dient   eine an einem Halter 10   der Platte l vorgesehene Schraube U, wobei es zwischen zwei Win-   keln 12   in der Längsrichtung geführt ist. Dadurch ist eine besonders genaue Feineinstellung möglich.   



   Die Graviernadel 14 ist in einem Halter 15 eingespannt, wobei diese Nadel durch eine Stellschraube 16 in der Höhe verstellbar ist. Ausserdem ist der Halter 15 in einer Klammer 17 mit Fixierschraube 18 gehalten, dessen hinteres Ende zu einer Muffe 19 ausgebildet ist, in die ein Puffer 20 aus Gummi eingesteckt und durch Schrauben 21 gesichert ist. Das andere Ende des Puffers oder eines analogen elastischen Organs ist in einer Hülse 22 eingespannt und in dieser ebenfalls durch Schrauben 23 gesichert. Die Hülse 22 ist mit einem Schieber 24 verbunden, der zwischen zwei Führungsplatten 25, die auf der Platte 1 montiert sind, in der Längsrichtung geführt ist. Zur BetätigungdesSchiebers 24   dient ein Handhebel   26.   DieserHandhebelistaufeinermetallischen Leiste   27 montiert, z.

   B. angeschraubt, deren in der Zeichnung im rechten Teil der Fig. 1 und 2 ersichtliches Ende mit einer Walze od. dgl. 29 verbunden ist, welche mittels Zapfen 30 in einem Lager 31 und einer der Führungsplatten 25 drehbar gelagert ist. In einem Ausschnitt dieser Walze 29 ist eine Blattfeder 31a angeordnet, gegen die sich eine Stellschraube 32 exzentrisch abstützt, die in einem An- 
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    Vierkants 34 verstellbar und einstellbar ist. Die Exzentrizität ist einstellbar durch zweiser Vierkant ist durch Schraubenbolzen 35, welche sich in Ausschnitten   36 der einen Führungsplatte 25 bewegen können, mit dem Schieber 24 verbunden. Dadurch wird eine vollkommene Führung des Schiebers 24   zwischen sehr langen Führungsebenen erzielt.

   Der Schiebe :   24 wird mittels einer Druckfeder   37.     deren zweites Ende auf den Führungsplatten   25 an einem Zapfen 38 befestigt ist, so gesteuert, dass in der Ausgangsstellung, die der hinteren Stellung der Graviernadel in der Schablone entspricht, der Schieber nach hinten gezogen ist und durch eine Feder 38a auch der Handhebel 26 in der obersten, das ist die Ausgangsstellung, gehalten wird, bevor er niedergedrückt wird. 



   Mit dem Handhebel 26, der auf der Leiste 27 aufgeschraubt ist, ist auch der Schalter für den Motor verbunden. Auf der Leiste 27 ist ein Querstück 39 aus Isolierstoff befestigt (Schraube 40), an dem ein Zapfen 41a   vorgesehen ist, der in einer nach unten offenen. U-förmigenFührung   41 geführtist. DieshatdenZweck,diebewegungdesHandhebels26genauinderlotrechtenebenezugewährleisten.

   Anderseits ist das Querstück 39 mit einer Kontaktbrücke 42 versehen, welche in der obersten Stellung gemäss der Zeichnung ausserhalb des Bereiches zweier Kontakte 43, 44 gebracht ist, die in einem Isoliergehäuse 45 mit den beiden Klemmen 46 und 47 verbunden sind, welche einerseits mit einem Steckkontakt 48 und anderseits mit dem Motor 49 in einer Halterung 50 in Verbindung stehen, so dass bei Niederdrücken des Handhebels 26 die Kontaktbrücke 42 die beiden Kontakte 43 und 44 kurzschliesst und damit der Motor, ein hochtouriger Gleichstrommotor niederer Spannung, an die Stromquelle angeschlossen wird. 



   Das freie Ende der Welle des Motors 49 ist mit einer Büchse 51 verbunden, die an ihrem Stirn-   ende ein exzentrisches Lager für das eine Ende eines mit konischer Spitze versehenen Stahlstiftes   52 besitzt. Das andere, ebenfalls konische Ende des Stahlstiftes ist in einem entsprechenden Lager eines Zapfens 54 gelagert, der an dem Halter 53 einstellbar und fixierbar vorgesehen ist. Auf dem Stift 52 sind zwei Klemmringe 55 mit Stellschraube 56 vorgesehen, zwischen welche das Ende eines federnden Hebels 57   eingespannt ist, dessen freies Ende mit dem Halter 15 lose verbunden ist. Dieser fe-   dernde Hebel 57   (z.

   B.   Blattfeder) weist einen nach unten abgebogenen Ansatz 58 auf, der lose und so auf der Platte 1 aufruht, dass der federnde Hebel 57 ständig in einer oberen Lage gehalten wird und dabei die Exzenterbewegungen des Stahlstiftes sich voll auswirken können. 



   Man ersieht aus den vorstehenden Ausführungen, dass die Graviernadel daher einerseits eine in Richtung   der Erstreckung des Handhebels   26 langsame Bewegung von einem Ende des Schablonenloches zum andern und durch den Motor eine rasche hin-und hergehende Bewegung im Rahmen des Schablonenloches vollführt, so dass bei rundem Schablonenloch ein Punkt genau in der Grösse des Loches auf der Unterlage hergestellt wird. 

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   Die beiden genannten Bewegungen wirken in einem rechten Winkel zueinander zusammen. Da die Graviernadel in der Ausgangsstellung an dem Rand des konischen Loches der Schablone anliegt, wird beim Niederdrücken des Handhebels 26 zuerst die Graviernadel auf die Glasplatte bzw. die Schicht auf dieser aufgesetzt, sodann durch   das Einschalten desMotores dieQuerbewegung   bei gleichzeitigem Weiternie-   derdrucken   des Handhebels 26 vollzogen und damit die Entfernung der Schichte auf der Glasplatte bewerkstelligt.

     Nach Beendigung des Niederdrückens des Handhebels   wird dieser wieder hochgehoben, so dass sich der umgekehrte Vorgang der Bewegung der Graviernadel mittels dieses Hebels vollzieht, wodurch der Graviervorgang wiederholt wird und allenfalls beim   ersten Vorgang noch stehengebliebene Schichtteilchen   entfernt werden und ein sauberes Arbeiten möglich ist. Bei Beendigung der Bewegung des Handhebels 26 wird auch der Stromkreis unterbrochen.   Das Gerat,   dessen Unterseite mit einem Velourspapier oder einer andern Schichte zur Schonung der Schichte auf der Glasplatte versehen ist, wird nun so weit vorgeschoben, dass ein weiteres Zeichnungselement graviert werden kann.

   Die äussere Form der Schablone und deren Abmessungen um die Schablonenöffnung sind so gehalten, dass durch tangierendes Anlegen des Schablonenrandes an das zuletzt hergestellte Zeichen (Punkte, Dreiecke od. dgl.) der Abstand zum nächsten Zeichen automatisch und genau festgelegt wird. Mit 60 ist eine am Halter 61 einstellbare Lupe bezeichnet. 



   Mit den bisherigen Geräten ist es nicht möglich, die Einstellung der einzelnen Zeichen nebeneinander oder hintereinander präzise durchzuführen. 



   Der Vorteil des vorliegenden Apparates gemäss der Erfindung besteht auch noch darin, dass die Schablone ganz knapp über der   Gravurfläche,     u.   zw. in einem Abstand von zirka 0, 1 bis   0,2 mm geführt   ist. Dadurch ergibt sich die   natürliche Möglichkeit,   das auf ein graviertes Element folgende Darstellungselement mit Hilfe des Randes der Schablone an das vorhergehende Zeichen genau und präzise anzuschliessen, wenn die Schablone zweckentsprechend geformt und richtig dimensioniert ist. 



   Nach Fig. 4 der Zeichnung ist die Schablone 4 mit dem Loch 3 bei 63 entsprechend halbrund gestaltet. Dadurch kann die Schablone an den Rand des bereits gravierten Zeichens 64 angelegt und dadurch der genaue Abstand des nächsten Zeichens gewahrt werden. Ein bereits ausserhalb der Schablone liegendes Zeichen ist noch mit 65 bezeichnet. 



   Bei dem Gegenstand der Fig. 5 ist die Schablone mit einem Einschnitt 66 versehen, so dass dreieckförmige Zeichen hergestellt werden können. In diesem Falle wird der Schablonenrand 67 in die Symmetrieachse der vorhergehenden Gravur 68 eingestellt und dadurch ein genauer Abstand und durch die unter der Gravurplatte vorgesehene Originalzeichnung z. B. Linie das nächste Dreieck oder Zeichen im genauen Abstand und auf der Linie eingraviert. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Herstellung von Zeichen auf kartographischen Originalen, welche aus einem beschichteten, aus z. B. Glas, Kunststoff   od. dgl.   hergestellten Schichtträger bestehen, wobei die Schichte   durch eine Graviernadel ohne Verletzung des Schichtträgers entfernt wird,   dadurch gekennzeichnet, dass die in einem Träger (15) gehalterte Graviernadel (14) durch einen motorischen Antrieb des Trägers für eine rasche Hin- und Herbewegung und von Hand aus für eine translatorische Bewegung quer zur erstgenannten Bewegung innerhalb einer an Ort   der. Schichtentfernung aufgesetzten,   einstellbaren und versetzbaren Schablone bewegbar angeordnet ist. 



   2.   VorrichtungnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet,   dass der Träger (15, 16, 17) mittels eines Schiebers (24) mit einem in lotrechter Ebene schwenkbaren Handhebel (26) verbunden ist, wobei zwischen diesem Schieber (24) und dem Halter (15) der Graviernadel (14) ein Puffer (20) aus Gummi vorgesehen ist. 
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Claims (1)

  1. dassderFührungsplatten (25) angeordnet ist und dass die Verbindung zwischen dem Handhebel (26) und dem Schieber (24) aus einer mitdem Handhebel (26) verbundenen Walze (29) und aus einem mit dem Schieber (24) verbundenen Vierkant (33) besteht, wobei in dem Vierkant (33) eine Stellschraube (32) angeordnet ist, die mit einer in der Walze (29) vorgesehenen Blattfeder (31a) zusammenwirkt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Handhebel (26) und der Walze (29) eine Leiste (27) vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass für die Hin- und Herbewegung der Graviernadel (14) an dem elektromotorischen Antrieb eine Exzentersteuerung (51, 52, 53, 54, 55, 56,57) vorgesehen ist, die mittels eines federnden Hebels (57) mit dem Träger (15) verbunden ist. <Desc/Clms Page number 4>
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien Ende der Leiste (27) ein Querstück (39) befestigt ist, das zur Führung des Handhebels (26) einen in einer Führung (41) bewegbaren Zapfen (41a) aufweist, und dass an dem QuerstUck (39) eine Komahtbrücke (42) zum Verbinden der beiden Kontakte (43, 44) zwecks Einschaltung des Motores (49) angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einstellen der Schablone (4) ein in zwei zueinander senkrecht stehenden Richtungen bewegbarer Halter (4a) vorgesehen ist.
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