AT143286B - Verfahren zur elektrolytischen Metallabscheidung. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Metallabscheidung.

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AT143286B
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Grace Ellen Adey
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Grace Ellen Adey
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur elektrolytischen Metallabscheidung. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur elektrolytischen   : Metallabscheidung,   durch welches bessere Ergebnisse als mit den bekannten Verfahren erzielt werden, indem der erzeugte
Niederschlag wesentlich dichter ausfällt, d. h. viel weniger porös, als dies bisher möglich war. 



   Der Zweck wird erfindungsgemäss unter Verwendung einer löslichen Anode, die in an sich bekannter
Weise mit einer Scheide, Hülse oder einem Kissen aus aufsaugendem, mit dem Elektrolyten getränkten
Material umgeben ist, dadurch erreicht, dass zur Elektrolyte unterbrochener Gleichstrom verwendet wird. 



   Durch Benutzung dieser Stromart, bei welcher also Perioden des Stromdurchganges mit solchen, wo überhaupt kein Strom fliesst, abwechseln, wird die Bildung von Gasblasen an der Anodenoberfläche vermieden, welche dem Stromfluss durch den Elektrolyten entgegenwirken und dadurch auch die Ab- scheidung von Metall hindern. 



   Der intermittierend unterbrochene Gleichstrom kann durch Halbwellengleichrichtung eines Wechsel- stromes oder auch durch Unterbrechung von Gleichstrom mittels eines drehenden, verschwenkbaren oder sonstigen Unterbrechungsorgans erzeugt werden. 



   Die Periodenzahl solcher intermittierenden Unterbrechungen kann beliebige Werte haben. Meist sind 30-60 Unterbrechungen pro Sekunde hinreichend, in manchen Fällen können aber auch niedrige und höhere Periodenzahlen von Nutzen sein, z. B. mehrere tausend Unterbrechungen pro Sekunde und mehr. 



   Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens kann als tragbarer Universalapparat ausgebildet sein und gleichzeitig zum Niederschlagen verschiedener Metallsorten dienen, was verschiedene Strompotentiale zur Erzielung möglichst guter Ergebnisse bedingt. Die Vorrichtung kann auch unmittelbar an ein   Gleich- oder Wechselstromnetz anschliessbar   sein. 



   In der Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt. 



   Das aus Holz oder Leichtmetall bestehende Gehäuse 10 ist durch einen Deckel 11 abgeschlossen. 



  Im Vorderteil des Gehäuses 10 befindet sich eine oben durch eine Platte   12   abgeschlossene Abteilung für die Aufnahme der Kraftquelle. Diese besteht aus Vorrichtungen zum Erzeugen des gewünschten, intermittierend unterbrochenen Stromes aus dem   Wechselstrom-oder Gleichstromnetz.   Zum Anschluss an diese ist ein Stecker 14 vorgesehen. Für das Ein-und Ausschalten des an das Netz angeschlossenen Motors für Gleich-oder Wechselstrom dient ein Schalter   J ! J. Durch   den Motor wird ein Wechselstromerzeuger angetrieben, welcher mit der   Primärwicklung   des Transformators verbunden ist, dessen Sekundärstrom mittels des Schalters 18 an verschiedenen Punkten des Transformators abgenommen werden kann. 



   In diesen Sekundärkreis ist ein Halbwellengleichrichter beliebiger Bauart eingeschaltet. Durch entsprechende Einstellung des Schalters 18 kann die Spannung den Bedingungen der verschiedenen Metalle angepasst werden. 



   In den Kreis des unterbrochenen Gleichstromes sind ein Amperemeter 20 und ein veränderbarer Widerstand 21 eingeschaltet. Der Strom wird mittels eines Steckers 22 abgenommen, an welchem ein Kabel 23 angeschlossen ist. Die beiden Leitungsdrähte desselben endigen in Stecker 24 und 25. Der erstere der beiden ist an eine Metallklemme 26   anschliessbar,   die ihrerseits mit der   Oberfläche,   welche den Niederschlag aufnehmen soll, verbunden werden kann. 

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   Der Stecker 25 kann mit einer Niedersehlagselektrode verbunden werden. Diese besteht aus einem
Handgriff 27, an welchem eine Metallelektrode angeordnet ist, die von einem Kissen oder einer Scheibe 28 umgeben ist. Um die letztere während des Gebrauches der Vorrichtung mit den entsprechenden Elektro- lyten gesättigt zu erhalten, trägt der Handgriff 27 eine Art Gummiballon 29, der mit dem Elektrolyten gefüllt ist. Durch Drücken auf den Ballon wird das Kissen oder die Scheide mit der Elektrolytflüssigkeit getränkt. 



   Die verschiedenen Elektrolytflüssigkeiten, wie z. B. Kupfer-, Nickel-, Chromelektrolyt, werden zweckmässig in Gläsern 30 untergebracht. 



   Zum Niederschlagen der verschiedenen Metalle sind dann dementsprechend drei Elektroden vorgesehen, eine für Kupfer, eine für Nickel und eine für Chrom. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die ausser Gebrauch stehenden Elektroden 31 am   Deckel 11   in entsprechenden Haltern untergebracht. 



   Bei 32 sind Bürsten, Kratzer u. dgl. vorgesehen. Grundierungs-und Polierlösungen oder Reinigungs- säuren sind in Flaschen od. dgl. untergebracht, ausserdem können Werkzeuge od.   dgl.,   z. B. eine Polier- feile, dem Apparat beigegeben sein. 
 EMI2.1 
 werden, ohne die Beschläge vom Fahrzeug abnehmen zu müssen. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann auch so gebaut sein, dass sie gleichzeitig die elektrolytische Abscheidung von zwei oder mehreren Metallen ermöglicht. Zu diesem Zweck ist dann die Zuleitung für den intermittierend unterbrochenen Gleichstrom in zwei oder mehrere parallele Astleitungen geteilt, die getrennte Regelungswiderstände und Einrichtungen zum Verbinden mit gesonderten Elektroden aufweisen. 



    Ebenso ist es auch möglich, dass eine Mehrzahl von Personen unter Verwendung mehrerer Elektroden   mit der Abscheidung eines einzigen Metalls   beschäftigt sind, wenn grosse Flächen bearbeitet werden sollen.   



   Statt eines Gummiballes od. dgl. zum Ausblasen der Elektrolytflüssigkeit auf die Scheide oder das Kissen der Elektrode können auch andere Mittel, z. B. eine Kolbenpumpe, zu diesem Zweck verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur elektrolytischen Metallabscheidung mit Hilfe einer löslichen Anode, die mit einer Scheide, Hülse oder einem Kissen aus aufsaugendem, mit dem Elektrolyten getränkten Material umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Elektrolyse unterbrochener Gleichstrom verwendet wird. EMI2.2
AT143286D 1932-09-21 1933-09-21 Verfahren zur elektrolytischen Metallabscheidung. AT143286B (de)

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GB143286X 1932-09-21

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934620C (de) * 1953-07-25 1955-10-27 Walter Siegert Geraet zur galvanostegischen oder galvanoplastischen Oberflaechen-behandlung von Gegenstaenden ohne Verwendung eines Bades

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934620C (de) * 1953-07-25 1955-10-27 Walter Siegert Geraet zur galvanostegischen oder galvanoplastischen Oberflaechen-behandlung von Gegenstaenden ohne Verwendung eines Bades

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