DE212849C - - Google Patents

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DE212849C
DE212849C DE1907212849D DE212849DD DE212849C DE 212849 C DE212849 C DE 212849C DE 1907212849 D DE1907212849 D DE 1907212849D DE 212849D D DE212849D D DE 212849DD DE 212849 C DE212849 C DE 212849C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/02Rulers with scales or marks for direct reading
    • G01B3/04Rulers with scales or marks for direct reading rigid
    • G01B3/06Rulers with scales or marks for direct reading rigid folding

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

■(Hi. 'iiiiii
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JV* 212849 ^ KLASSE 42 b. GRUPPE
in EISENACH.
umfassenden Beschlagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1907 ab.
Bei den bekannten Gliedermaßstäben mit Federgelenk, und zwar solchen mit sichtbarer Niete, nach Fig. ι der Zeichnung, und solchen mit verdeckter Niete, nach Fig. 2, ist die Seitenkante der Maßstabglieder zu beiden Seiten der sichtbaren oder verdeckten Niete bei α ausgefräst, wodurch die Teilung unterbrochen, also nicht bis zur Kante sichtbar ist. Hierdurch wird aber ein genaues Messen mit
ίο diesen Stellen des Maßstabes unmöglich und der mit demselben Arbeitende ist in der Hauptsache auf das Augenmaß angewiesen.
Bei diesen bekannten Gliedermaßstäben mit Federgelenk ist die Kantenfräsung der einzelnen Glieder unbedingt erforderlich, um die Federbeschläge in Schwalbenschwanzform auf die Glieder aufschieben zu können und ihnen dadurch einen guten Sitz gegen Verschiebung des Maßstabes zu verleihen, indem die Beschlage durch die Kantenfräsung der einzelnen Glieder Anschläge erhalten. Zur Sicherung des Maßstabgliedes gegen Herausziehen aus dem Beschlag hat man in die Breitseiten der Beschläge Zacken b (Fig. 2) o. dgl. eingestanzt und die so beschaffenen Beschläge dann auf mechanischem Wege in die Holzglieder eingedrückt. Eine unbedingt sichere Befestigung gegen Verziehen in der Längsrichtung gewährt aber diese Anordnung nicht, weil die ausgestanzten Zacken nur auf der Breitseite des Beschlages angeordnet sind.
Nach vorliegender Erfindung werden die Seitenkanten der einzelnen Glieder, dort, wo die Beschläge befestigt werden, nicht ausgefräst, vielmehr behalten die Holzglieder an dieser Stelle ihre ursprüngliche Breite bei, und die Beschläge für die Federgelenke greifen an den Schmalseiten der Glieder in das Material derselben ein. Dadurch erspart man die Herstellungskosten der gerade sehr schwierigen Kantenfräsung und erhält eine an der Kante nicht unterbrochene Teilung.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen eine beispielsweise Ausführungsform eines derartigen Gliedermaßstabes mit Federgelenk in Grundriß, Seitenansicht und Querschnitt.
Aus diesen Figuren ist ersichtlich, daß die Teilung bis an die Kante c der einzelnen Glieder heranreicht, also nicht unterbrochen, ist, und daß die gelenkig verbundenen Glieder trotzdem gegen Verschieben in der Längsrichtung genügend gesichert sind, indem die rechtwinklig hochgebogenen Kanten/" der Beschläge d mit Zacken g versehen sind, welche in das Material der Glieder eingreifen, und zwar in der vollen Länge der Beschläge d.
Nach Fig. 6 und 7 kann derselbe Zweck auch dadurch erreicht werden, daß die recht- ■ winklig aufgebogenen Flanschen f der Beschläge an ihrem Rand nochmals nach innen winklig abgebogen sind und mit dem dadurch gebildeten Grat h in die Schmalseiten der Glieder eingreifen. Um ein Springen des Holzes zu verhüten, können die Glieder dort, wo die Grate h eingreifen, vorher mit Längsnuten versehen werden.
Bei einer dritten Ausführungsform nach Fig. 8 und 9 sind die Zacken i, welche in das Material der einzelnen Maßstabglieder eingreifen, aus dem vollen Material der rechtwinklig aufgebogenen Flanschen / der Beschläge d ausgestanzt.
Durch diese Art der Befestigung der Beschläge wird ein unbedingt zuverlässiges Festsitzen derselben an den einzelnen Gliedern
ίο des Maßstabes erzielt. Es wird aber auch ein genaues Sitzen zur Mittellinie des Maßstabes erreicht, wodurch ein richtiges Liegen der zusammengenieteten Maßstabglieder gewährleistet ist. Hierdurch wird nach Möglichkeit das Verziehen der Maßstäbe in der Längsrichtung vermieden. ■ Es wird aber auch nach Möglichkeit das seitliche Verschieben der Beschläge, wie es bei schlechter Kantenfräsung vorkommt, beseitigt. Die Folge davon ist größte Stabilitat des ganzen Maßstabes. Auch wird der Stab an derjenigen Stelle, wo er am meisten beansprucht wird, nicht geschwächt. Bei den bekannten Maßstäben mit Federgelenk nach Fig. ι und 2 wird eine Schwächung des Holzes namentlich dadurch herbeigeführt, daß die Kantenfräsung α durch einen tiefen seitlichen Einschnitt begrenzt wird. Da die Beschläge d bei dem vorliegenden Gliedermaßstabe mit Federgelenk mittels zahlreicher Zähnchen bzw. Zacken seitlich in die Glieder eingreifen, wird ein hinreichender Widerstand gegen seitlich wirkenden Druck, der beim Öffnen und Schließen des Maßstabes auftritt, erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gliedermaßstab mit Federgelenken und die Schmalseiten der Maßstabglieder umfassenden Beschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß die umgebogenen Kanten der Beschläge unterhalb der Teilung in das Material der Glieder eingreifen, und daß die beim Messen benutzte Kante des Maßstabes, an der die Teilstriche endigen, auch oberhalb der Beschläge in gerader Linie fortgeführt ist, so daß der zu messende Gegenstand überall unmittelbar an die Enden der Teilstriche angelegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    berlin. Gedrückt in der reichsdruckerei.
DE1907212849D 1907-04-14 1907-04-14 Expired DE212849C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE212849T 1907-04-14

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