DE615862C - Ringventil - Google Patents

Ringventil

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DE615862C
DE615862C DEK133187D DEK0133187D DE615862C DE 615862 C DE615862 C DE 615862C DE K133187 D DEK133187 D DE K133187D DE K0133187 D DEK0133187 D DE K0133187D DE 615862 C DE615862 C DE 615862C
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DE
Germany
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valve
ring
guide
rolling
cylinder sections
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DEK133187D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/08Check valves with guided rigid valve members shaped as rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Indication Of The Valve Opening Or Closing Status (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Check Valves (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft solche Ring ventile, deren plattenförmiger Ventilkörper längs im Ventilgehäuse fest angeordneter Führungsflächen unter Vermittlung von Zwischenkörpern geführt wird, deren Laufflächen bei den Hubbewegungen des Ventilkörpers sich einerseits auf. den fest angeordneten Führungsflächen, anderseits an ähnlichen Flächen abrollen oder abwälzen, die am platteHförmigen Ventilkörper vorgesehen sind. Die RoIl- oder Wälzführung, insbesondere von mit waagerechter Achse angeordneten Ventilen, ist an sich bekannt. Für die Führung von Ringventilen hat man auch schon Wälzführungs-Vorrichtungen angewendet, bei denen beide Führungsflächen der als Kugeln oder auch in Form einer ringförmig zusammengebogenen Schraubenfeder ausgebildeten Wälzelemente in verhältnismäßig geringem Abstand voneinander auf derselben Seite der Ventilachse einander in radialer Richtung gegenüberstehend angeordnet sind. Hierbei ergibt sich die Notwendigkeit, die die Führung vermittelnden Wälzkörper zwischen ihre Führungsflächen mit einer gewissen elastischen Anspannung einzulagern, welche wegen der bei der Bewegung unvermeidlichen Formänderungen die Vollkommenheit der Abwälzbewegung beeinträchtigt, so daß die notwendigerweise aus hartem Material bestehenden Wälzkörper sich, in die Führungsflächen mehr oder weniger schnell einarbeiten.
Nach vorliegender Erfindung wird an SteEe mehrerer solcher getrennter Wälzkörper ein einziger konaxial angeordneter Wälzführungsring benutzt, dessen entweder an seinem äußeren oder an seinem inneren Umfang vorgesehene Wälzflächen mit den mit gleichem Durchmesser ausgebildeten zylindrischen festen und beweglichen Führungsflächenabschnitten in wälzende Berührung kommen, die mit gleicher Teilung und gleichen Zwischenräumen abwechselnd zwischeneinandergreifen. Der Wälzkörper erhält dabei die Gestalt einer mehr oder weniger flachen Scheibe, welche insbesondere bei waagerechter oder geneigter Anordnung der Ventilachse den beweglichen Ventilkörper gegenüber dem festen Führungskörper längs frei am Umfang versetzter Wälzlinien gegeneinander abstützt, wobei die tragende Berührung zwischen den Führungszylinderflächen und der UmfangsfLäche des Wälzringes durch, eine geringfügige, praktisch, unerhebliche seitliche Verlagerung der beiden Führungszylinderachsen gegeneinander ermöglicht wird. Hierbei wird jede federnde Einspannung der die Führung vermittelnden Wälzkörper vermieden und nicht nur eine starke Verminderung des Verschleißes der Führungsflächen erreicht, sondern soweit ein
solcher überhaupt eintreten kann, wird dieser selbsttätig so geleitet, daß die zylindrische Gestalt der Führungsflächen erhalten bleibt und auch eine für die Wälzbewegung nach-S teilige Formänderung der Wälzflächen nicht eintreten kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfoidungsgegenstand in mehreren verschiedenen Ausführungsformen dargestellt. ίο Die Abb. ι und 2 zeigen ein einfaches Ringventil im Längsschnitt bzw. teilweiser Draufsicht bei abgenommenem Ventüf anger. Die Abb. 3 und 4 zeigen zwei weitere Ausführungsformen je zur Hälfte im Längsschnitt.
Die Abb. 5 und 6 zeigen eine besondere Ausbildung des Ventilkörpers im Längsschnitt und Draufsicht,
die Abb. 7 eine abgeänderte Ausführungsao form im Längsschnitt.
Am Ventilsitzkörper 1 ist in üblicher Weise mittels des Zapfens 2 der Ventilfänger 3 befestigt. In einer zylindrischen Ausnehmung des Ventilsitzes ist ein Führungsring 4 eingesetzt, der nach aufwärts ragende Zinken 5 aufweist, die einen nabenförmigen Ansatz 6 des Ventilfängers umgreifen, so daß der Ring örtlich festgelegt ist. Der Ventilkörper 7 weist Zinken 8 auf, die in die zwischen den Zinken 5 des Ringes 4 gebildeten Ausnehmungen eingreifen und auf diese Weise zusammen mit dem Ventilsitzkörper 1 und dem Ventilfänger 3 einen Käfig bilden. Die Innenflächen der Zinken 5, 8 liegen auf einer Zylinderfläche und sind geschliffen. Innerhalb des Käfigs ist ein Wälzring 9 eingelegt, dessen Durchmesser um ein geringes Maß kleiner ist als der Durchmesser des Käfigs, wodurch der Ventilkörper 7 gegen Lagenänderung in bezug auf die Ventilachse gesichert ist.
Bei waagerechter Achslage des Ventils stützt sich die Ventilplatte 7 nun mittels ihrer oberen Zinken gegen den Wälzring 9, der unten wieder auf den unteren Zinken des Führungsringes 4 aufliegt. Bei der Hubbewegung der Ventilplatte nimmt diese den Wälzring oben mit und stellt ihn schief, wobei er sich unten an den Zinken des Führungsringes und oben an denen der Ventilplatte abwälzt.
Bei breiterer Ausbildung des Ringes ist es von Vorteil, der Außenfläche des Ringes, wie in Abb. 4 dargestellt, kugelige Form zu geben.
Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführung, bei der nicht die Innenflächen der Zinken von Ventilplatte und Führungsring zur Führung benutzt werden, sondern die Außenflächen, die dann gemeinsam wieder eine Zylinderfläche darstellen. Die Führung der Ventilplatte bewirkt hier ein Ring 10, dessen Durchmesser etwas größer ist als der der Führungsflächen und der letztere von außen mit einer Ringschneide 11 umfaßt. Dadurch ist der Ventilliörper mittels des Ringes am Führungsring bzw. an dessen Zinken aufgehängt und wird durch Schwenken des Ringes praktisch reibungslos und annähernd geradlinig geführt.
Da die Zinken 8 -des Ventilkörpers 7 immer hin einer Abnutzung unterworfen sind, müßte von Zeit zu Zeit eine Auswechslung des Ventilkörpers erfolgen, was insbesondere bei mehrfachen Ringventilen von großem Nachteil wäre, da die teure, sonst noch vollständig gebrauchsfähige Platte wertlos wäre. Diesem Übelstand wird dadurch abgeholfen, daß der Ventilkörper, wie die Abb. 5 bis 7 zeigen, als ebene Ringplatte 7 ausgebildet ist, die nach innen vorspringende Ansätze 12 trägt, die zwischen die Zinken des Ringes 4 eingreifen. Auf der Ringplatte 7 liegt ein Ring 13 lose auf, der durch die im Ventilfänger 3 angeordneten Schließfedern in Anlage gehalten wird und Zinken 8' aufweist, die, die Ansätze 12 überdeckend, gleichfalls zwischen die Zinken 5 greifen. Die abgebogenen Zinkenflanschen· führen sich mit den äußeren Flächen an den Ansätzen 12. Die Wirkungsweise des Ventils entspricht derjenigen der vorher beschriebenen Ausführungsformen.
Gemäß Abb. 7 ist der Ring 13 mittels Schrauben 14 mit dem Ventilkörper 7 lösbar verbunden, weshalb der Ring auch unten an der Ventilplatte anliegen kann. Die Ansätze 12 können dann entfallen.
Wie ersichtlich, sind durch die beschriebene Ausbildung die der Abnutzung durch das Scheuern am Führungsring 9 unterworfenen too Teile des Ventilkörpers auf einen auswechselbaren Teil übertragen, wodurch sich die Betriebssicherheit und Haltbarkeit des Ventilkörpers erhöht und seine Herstellung ver- · billigt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche;
    i. Ringventil, dessen Ventilringplatte einerseits mittels im Ventilgehäuse fest angeordneter und anderseits mittels an der Ventilringplatte vorgesehener Führungsflächen unter Vermittlung von Wälzelementen geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Führungsflächen als zum Ventil konaxial angeordnete Zylinderabschnitte (5) ausgebildet sind, in deren Umfangszwischenräurne entsprechende, an der Ventilringplatte (7) vorgesehene Zylinderabschnitte (8) leingreifen, wobei die Führung durch ein einziges konzentrisch zur Ventilachse angeordnetes
    Wälzelement vermittelt wird,, welches in Gestalt einer Ringscheibe (9) so angeordnet ist, daß es die festen und beweglichen Führungszylinderabschnitte an einander gegenüberliegenden Stützstellen berührt.
  2. 2. Ringventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollführungsflächen der zwischeneinander eingreifenden Führungszylinderabschnitte (5 und 8) an deren Innenseite liegen und der Wälzführungsring (9)- innerhalb dieser Führungszylinderabschnitte sich befindet.
  3. 3. Ring ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen der Führungszylinderabschnitte (5 und 8) an deren Außenseiten liegen, wobei diese Zvilinderabschnitte von dem Wälzf uhrungisring (10) umfaßt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK133187D 1934-01-16 1934-02-14 Ringventil Expired DE615862C (de)

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AT139352T 1934-01-16

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ID=3640657

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DEK133187D Expired DE615862C (de) 1934-01-16 1934-02-14 Ringventil

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DE (1) DE615862C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010791B (de) * 1954-09-13 1957-06-19 Enfo Grundlagen Forschungs Ag Kompressorventil der Mehrkanaltype mit Gleitfuehrung der bewegten Ventilteile

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010791B (de) * 1954-09-13 1957-06-19 Enfo Grundlagen Forschungs Ag Kompressorventil der Mehrkanaltype mit Gleitfuehrung der bewegten Ventilteile

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Publication number Publication date
AT139352B (de) 1934-11-10

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