DE21249C - Verfahren zur Herstellung vor) Isolirteppichen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung vor) Isolirteppichen

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DE21249C
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wool
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alum
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DENDAT21249D
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RENSCH & HAUSER in Wädens' weil, Kanton Zürich, Schweiz
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C23/00Making patterns or designs on fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/31Methods for making patterns on fabrics, e.g. by application of powder dye, moiréing, embossing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8: Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. April 1882 ab.
Es werden verschiedene Wollabfälle, bestehend aus:
1. einem Theil Walkhaaren (grobe Wollhaare, welche während des Walkens aus den Tüchern herausgewalkt, werden),
2. einem Theil Spinnereiflaum (grobe und kurze Wollhaare, welche während des Kardirens und Spinnens der Wolle unter die Maschine fallen),
3. einem Theil Kardenabgang (Wolle, welche in den Häkchen der Karde und an den Volants hängen bleibt)
chemisch gereinigt und das in denselben enthaltene Fett vermittelst Salmiakgeistes und Soda gelöst und hierauf gut gespült.
Nachdem die Abfälle gut abgelaufen sind, werden sie in einem Bade von:
400 1 Wasser,
• 7 kg Salz,
3 - Alaun,
i,s - chromsaurem Kali
zwei bis drei Tage liegen gelassen, dann ein wenig ausgeschwungen und in einem nicht zu heifsen Räume gut getrocknet.
Von dem ersten Bade bleiben ca. 300 1 und werden denselben für ein zweites Bad hinzugefügt:
100 1 Wasser,
3,5 kg Salz,
i,s - Alaun,
0,75 - chromsaures Kali.
Dieses Verfahren, Imprägnation, hält vor Allem das Ungeziefer fern und macht die Wollhaare fast unverbrennbar.
Die hierzu verwendeten Theile, als Salz, Alaun und chromsaures Kali, werden gemeinschaftlich für diesen Zweck angewendet. Alaun und Salz bilden eine Krystallumhüllung um die Wollhaare, während chromsaures Kali sich im Wasser löst und -sich mit den anderen Kryställen verbindet und gegen Ungeziefer, Nagethiere und Insecten wirkt.
Die Zubereitung des Isolirteppichs geschieht folgendermafsen:
Auf eine nach beiliegender Zeichnung zu diesem Zweck construirte Maschine wird die imprägnirte Wolle ο auf das über Rollen laufende endlose Tuch t aufgelegt, welche sodann vom Tambour T erfafst und durch den Auswurfapparat α locker auf das hart am Tambour heraufkommende, mit heifsem flüssigen HoIzcement bestrichene Papier p geworfen, durch eine Walze w fest darauf geprefst und nachher auf den Cylinder c aufgerollt wird.
In diesem Zustande läfst man den Holzcement erkalten und erhärten und ist die Waare nach einigen Tagen zum Gebrauch fertig.
Der unterhalb der Maschine angebrachte Kessel k, in Verbindung mit den Dampfröhren d, ist mit heifsem flüssigen Holzcement angefüllt und dient die in demselben befindliche Walze e zum Bestreichen des Papiers p.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH:
    Das oben beschriebene Verfahren zur Herstellung von Isolirteppichen aus imprägnirten Wollabfällen, welche durch Holzcement auf Papier befestigt werden. ,
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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