DE212308C - - Google Patents

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DE212308C
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rollers
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roller
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/04Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface
    • C14B1/12Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface in machines with plane supporting bed-plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212308 KLASSE 28 h. GRUPPE
Maschine zum Bearbeiten von Fellen, Häuten, Leder o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Bearbeiten von Fellen, Häuten, Leder o. dgl., bei der auf beiden Seiten eines ebenen Auflagetisches in einer zur Tischfläche parallelen Ebene symmetrisch schräg zur Bewegungsrichtung des Tisches liegende Arbeitswalzen angeordnet sind. Das Neue der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Spur der senkrecht auf jeder der Walzenachsen
ίο stehenden Ebene, von der aus die Arbeitsrippen nach den Walzenenden hin in an sich bekannter Weise schraubengangförmig verlaufen, genau oder annähernd parallel zur Mittellinie des zugehörigen Klauenteils des über den Tisch gehängten Felles liegt und mit dieser beim Vorbeiführen des Felles vollständig oder annähernd zur Deckung kommt. Durch diese Anordnung soll eine Bearbeitung der Klauen- und Kopfteile nach ihren natürliehen Wachstumsrichtungen hin ermöglicht werden, so daß ein Zusammenfalten dieser Fellteile bei der Bearbeitung vermieden wird. Dies läßt sich auch bei Verwendung von schräg angeordneten Walzen nicht mit Sicherheit erreichen, wenn die Arbeitsrippen dieser Walzen nicht von einem in der angegebenen Lage angeordneten Scheitel aus schraubengangförmig nach den Enden hin verlaufen. Fehlen diese oder sind die Walzen in anderer Schräglage angeordnet, so findet zwar auch eine Dehnung des Felles nach den Seiten hin statt, die Faltenbildung in den Klauen- und Kopf teilen aber wird nicht vermieden. Um die Lage der Scheitellinien, von denen aus die Arbeitsrippen nach den Walzenenden hin schraubengangförmig verlaufen, der wechselnden Größe und Form der zu bearbeitenden Felle entsprechend anpassen zu können, ist es notwendig, mindestens je eine der paarweise zusammengehörigen schräg liegenden Walzen in der Richtung ihrer Drehachsen verschiebbar anzuordnen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Ausreckmaschine dieser Art veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorderansicht einer stehend angeordneten Reihentischmaschine und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 1.
An dem Gestell 1 der Maschine sind die Tische 2 in der üblichen Weise an umlaufenden endlosen Ketten 4 aufgehängt. Zu beiden Seiten der Bewegungsbahn des Auflagetisches 2 ist je ein Paar Arbeitswalzen 10, 11 symmetrisch schräg ungefähr in der Richtung der Diagonalen zwischen der Bewegungsrichtung des Tisches und der dazu Senkrechten angeordnet. Die Walzen ' 11 sind länger als die Walzen 10, weil die Walzen 11 den Kopfteil der Felle mitzubearbeiten haben. Die Arbeitsrippen auf den schrägen Walzen 10 und 11 verlaufen von Scheitellinien 24 aus schraubengangförmig nach den beiden Enden hin. Die kürzeren Walzen 10 sind auf ihren Achsen 25 verschiebbar gelagert. Zu ihrer Verschiebung dient eine an der Walze 10 befestigte Kette 26, die über ein mit einem Handrad 27 versehenes Zahnrad läuft und deren anderes Ende durch ein in einer Führung 29 gleitendes Gegengewicht 28 beschwert ist. Unterhalb der schräg liegenden Walzen 10 und 11 ist auf jeder Seite der Bewegungsbahn noch eine wagerechte Arbeitswalze 12

Claims (2)

angeordnet, die dazu dienen, dem Fell vor Einwirkung der schrägen Walzen die Hauptmenge der Feuchtigkeit zu entziehen. Alle auf derselben Seite liegenden Arbeitswalzen sind in im Gestell ι verschiebbaren Rahmen 13 gelagert, die durch Federn 14 gegen die Tische 2 gepreßt werden. Die schräg liegenden Walzen 10 und 11 auf beiden Seiten der Bewegungsbahn erhalten ihren Antrieb bei dem dargestellten Äusführungsbeispiel von den Walzen 12 aus unter Vermittelung der Ketten 20, der Wellen 21 und der Kegelräder 22, 23, und zwar in der Weise, daß das vorn liegende Paar schräger Walzen 10, 11 mit der hinteren wagerechten Walze 12, das hinten liegende Paar 10, 11 mit der vorderen Walze 12 gekuppelt ist, so daß sich die schrägen Walzen 10 und 11 (Fig. 1) in der Richtung der angegebenen Pfeile drehen. Die wagerechten Walzen 12 werden in der üblichen Weise von dem Vorgelege aus angetrieben. Bei Benutzung der Vorrichtung werden die Felle 3 so über die Tische 2 gehängt, daß die Mittellinien der Klauenteile beim Vorbeiwandern an den schrägen Walzen 10, 11 mit den Scheiteln 24 dieser Walzen möglichst genau zur Deckung kommen. Um dies zu erreichen, werden je nach der Größe der zu be arbeitenden Felle die Walzen 10 verschoben. Die Maschine kann gegebenenfalls auch liegend angeordnet werden. Statt der schrägen Walzen 10 können auch die Walzen 11 oder aber auch sämtliche schrägen Walzen in ihrer Achsrichtung verschiebbar sein. Um ihre Verschiebung zu erleichtern, verwendet man zweckmäßig hohle Walzen. Paten τ-Ansprüche:
1. Maschine zum Bearbeiten von Fellen, Häuten, Leder 0. dgl., bei der auf beiden Seiten eines ebenen Auflagetisches in einer zur Tischfläche parallelen Ebene symmetrisch schräg zur Bewegungsrichtung des Tisches liegende Arbeitswalzen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spur der senkrecht auf jeder der Walzenachsen stehenden Ebene, von der aus die Arbeitsrippen nach den Walzenenden in an sich bekannter Weise schraubengangförmig verlaufen, genau oder annähernd parallel zur Mittellinie des zugehörigen Klauenteils des auf dem Tisch liegenden Felles liegt und mit dieser beim Vorbeiführen des Felles vollständig oder annähernd zur Deckung kommt.
2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen in Richtung ihrer Drehachsen verschiebbar angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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