DE212114C - - Google Patents

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DE212114C
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hand lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/26Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans having several drums or barrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0125Motor operated winches
    • B66D2700/0166Winches with multiple drums or with drums with multiple parts of different diameter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212114 KLASSE 35 c. GRUPPE
PATTEN MANUFACTURING COMPANY
INCHATTANOOGA(TENNESSEe5YSt1A.).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Seilwinden • mit mehreren Trommeln und im besonderen auf eine Vorrichtung zum Anstellen der Kupplungen und Bremsen.
Zufolge der Erfindung erfolgt diese Anstellung der Bremsen und Kupplungen gemeinschaftlich durch einen einzigen Handhebel, der beim Umlegen aus der Mittelstellung in die eine oder andere End- oder ίο Kupplungsstellung mittels eines Kniehebels einen die Bandbremsen steuernden Schwingarm derart dreht, daß beim Einrücken der einen oder anderen Kupplung die Bandbremsen gleichzeitig gelöst werden.
Gegenüber den bisherigen ähnlichen Einrichtungen unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß sowohl die Kupplungen als auch die Bremsen von einem einzigen Hebel aus zur Wirkung gebracht werden können, so daß also nicht wie bisher zur Einstellung der Kupplungen ein Handhebel und zur Einstellung der Bremsen ein Fußhebel erforderlich ist.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Seilwinde,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Ansicht der Kupplung,
Fig. 4 ein Längsschnitt durch die Seilwinde, Fig. 5 die schaubildliche Ansicht des Bremsanstellers,
Fig. 6 die schaubildliche Ansicht der Kupplungshülse.
Um die beiden lose auf der Antriebswelle 2 gelagerten Seilscheiben 5 und die senkrecht dazu angeordnete Scheibe 6 ist das Seil 7 geschlungen, an dessen einem oder an dessen beiden Enden Fahrstühle aufgehängt sind. Wird die eine der Scheiben 5 mit der in ; ^ Böcken 3 des Gestelles 4 gelagerten Antriebswelle 2 gekuppelt, so wird der Fahrstuhl nach der einen Richtung bewegt, während er beim Kuppeln der anderen Scheibe mit der Welle sich in entgegengesetzter Richtung bewegt, ohne daß die Drehungsrichtung der Welle geändert zu werden braucht.
Jede der Seilscheiben 5 ist mit einem ringförmigen Flansch 9 versehen, dessen Innenseite mit dem Kuppelglied, beispielsweise dem Spreizring 10 (Fig. 3), zusammenwirkt. Gegen die Außenfläche des Flansches wirkt das Bremsband 32. An das eine Ende des Spreizringes 10 greift der auf der Antriebswelle 2 starr befestigte Arm 11. Zum Spreizen des Kupplungsringes 10 dient der unter der Wirkung der Feder 17 stehende Hebel 14, der, durch einen Schlitz 13 des Armes 11 geführt, um den Zapfen 15 drehbar ist und in die Aussparungen 16 an den Enden des Spreizringes 10 greift. Wird der Hebel 14 entgegen der Wirkung der Feder 17 gedreht, so kommt der Bremsring 10 zur Wirkung. Der Hebel 14 trägt den drehbaren Kegel 18, auf den die auf den beiden Naben 12 verschiebbare Kupp-. lungshülse 19 bei ihrer achsialen Verschiebung

Claims (1)

  1. wirkt. Die Hülse 19 (Fig. 6) ist zu diesem Zweck mit den wechselständig angeordneten, keilartigen Ansätzen 20 versehen und wird durch die. die Arme 11 übergreifenden Ausschnitte 21 am Drehen bezüglich der Naben 12 verhindert. Zur Verschiebung der Kupplungshülse 19 dient (Fig. 1) der auf der Stange 23 drehbar gelagerte, mittels der Schuhe 25 in die Ringnut 26 der Hülse 19 eintretende Hebel 22, der mit dem Handhebel 24 verbunden ist.
    Der Handhebel 24 wird durch die mittels Druckhebel 31 auslösbare Klinke 27 bei Mittelstellung des Hebels 24 in einer. Rast der die Lagerböcke 29 verbindenden Querstange 28 festgestellt (Fig. 4). Das Bremsband 32 ist einerseits an dem Windengestell, andererseits an Zapfen 33 des in dem Lager 35 ruhenden Schwingarmes 34 befestigt (Fig. 1 und 2).
    Die eine Seite des Schwingarmes 34 trägt die Verlängerung 37 (Fig. 2), an dessen äußerem Ende die Gelenkstange 38 befestigt ist. Das obere Ende der Stange 38 ist drehbar mit der Lasche 40 verbunden und das untere Ende eines kürzeren, an dem oberen Ende des Lagerbockes 29 drehbar befestigten Armes 39 ist ebenfalls mit der Gelenklasche 40 drehbar verbunden.
    Befindet sich der Handhebel 24 in der Mittellage, so nehmen der Kniehebel 38, 39 und der Schwingarm 34 die Stellung nach Fig. 2 ein. Beide Bandbremsen 32 sind dann angezogen, die Seilscheiben 5 also gebremst. Soll, von der Mittelstellung ausgehend, die rechte Seilscheibe 5 mit der Welle 2 gekuppelt werden, so wird der Handhebel 24 nach rechts gedreht, so daß der Kniehebel 38, 39 bei 41 nach außen geknickt, der Arm 34 gehoben wird und die Bremsbänder 32 gelöst werden.
    Beim Weiterdrehen des Handhebels 24 nach rechts wird die rechts befindliche Seilscheibe mit der Welle dadurch gekuppelt, daß die Kupplungsmuffe 19 von dem Mitnehmer 22 (Fig. 1) des Handhebels 24 nach rechts mitgenommen wird und mittels der entsprechenden Keilfläche 20 des Spreizhebels 14 und des Spreizringes 10 die rechte Seilscheibe 5 mit der Welle 2 verbindet. Wird der Handhebel von seiner äußersten Rechtsstellung in die Mittelstellung zurückgeführt, so wird 'die rechte Seilscheibe zunächst von der Welle entkuppelt. Der Kniehebel 38, 39 wird gestreckt, der Schwingarm 34 nach unten gedreht, beide Bremsen 32 werden gleichzeitig angezogen und in Eingriff mit den Flansehen 9 der Seilscheiben 5 gebracht, so daß diese nunmehr gleichzeitig gebremst werden Wird der Handhebel 24 über die Mittelstellung nach links gedreht, so erfolgt zunächst Entbremsung und dann Kupplung der linken Seilscheibe 5 mit der Antriebswelle. Der Kniehebel 38, 39 wird dabei nach links durchgedrückt.
    Pate nt-A ν Spruch:
    Vorrichtung zum Anstellen der Kupplungen und Bremsen bei Seilwinden mit mehreren Seiltrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kupplungen steuernde Handhebel (24) mittels einer Gelenklasche (40) an das Kniegelenk (41) eines Kniehebels (38, 39) angeschlossen ist, dessen einer Arm (39) fest gelagert und dessen anderer Arm (38) mit dem am freien Ende der Bremsbänder (32) wirksamen Schwingarm (34) verbunden ist, so daß durch Ausschwingen des Handhebels in dem einen oder anderen Sinne nicht nur die eine bzw. die andere der Seiltrommeln mit der Antriebswelle gekuppelt, sondern zugleich die Bremsen gelüftet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    berlin. Gedruckt in der reiChsDrückerei.
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