DE211619C - - Google Patents

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DE211619C
DE211619C DENDAT211619D DE211619DA DE211619C DE 211619 C DE211619 C DE 211619C DE NDAT211619 D DENDAT211619 D DE NDAT211619D DE 211619D A DE211619D A DE 211619DA DE 211619 C DE211619 C DE 211619C
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Germany
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lever system
pressure
roller
pressure rollers
rollers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C13/00Locomotives or motor railcars characterised by their application to special systems or purposes
    • B61C13/02Locomotives or motor railcars characterised by their application to special systems or purposes for towing or transporting ships or for like special purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 b. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Für die Treidelsysteme, die auf dem Prinzip der selbsttätigen Erhöhung der Triebradreibung beruhen, ist es wichtig, den Anpressungsdruck gleichmäßig auf die Räder zu verteilen, denn nur wenn sämtliche Räder das größtmögliche Drehmoment mit Sicherheit übertragen, kann die Lokomotive leicht gebaut und damit die hochliegende Fahrbahn billig und wirtschaftlich ausgeführt werden.
ίο Bei den bisher üblichen Ausführungen kann aber nicht verhindert werden, daß durch Längendehnungen der Gestängeteile, Druckrollenabnutzung u. dgl. toter Gang und damit eine ungleichmäßige Druckverteilung entsteht.
Hieran können auch Nachstell vorrichtungen nichts ändern, da es praktisch nicht möglich ist, den Anpressungsdruck zu messen, also eine Nachstellung genau vorzunehmen.
Sollen Nachteile für den Betrieb durch diesen Umstand vermieden werden, so müßte der Sicherheit wegen die Lokomotive iin Gewicht schwerer gehalten werden. Dies ist wiederum sehr hinderlich, da selbst eine geringe Steigerung des Lokomotivgewichtes eine außerordentliche Erhöhung der Anlagekosten, besonders bei schwebend angelegter Gleisanlage, verursacht.
Dieser Umstand gewinnt besondere Bedeutung bei Treideleien für größere Leistungen.
Die aus Gitterwerk gebildete Fahrbahn ist für kleinere Lasten noch verhältnismäßig wirtschaftlich ausführbar. Steigt aber die erforderliche Leistung, so werden die Verhältnisse sehr ungünstig.
Eine Vermeidung dieser Nachteile wäre
durch Verteilung der Leistung auf zwei Lokomotiven möglich. Hier aber bietet sich die anfangs genannte Schwierigkeit, eine gleichmäßige Verteilung der erforderlichen Triebradreibung auf die vier Radsätze an beiden Lokomotiven zu erreichen.
Eine Einrichtung, bei der die' gleichmäßige Verteilung des Druckes auf sämtliche Räder selbsttätig erfolgt, bildet den Gegenstand vorliegender Erfindung.
Gemäß derselben geschieht die Anpressung der Druckrollen dadurch, daß die Druckrollen an einem kettenartig gebildeten Hebelsystem angeordnet sind, das mit seinen beiden Enden mit den zur Erzielung eines dem Zugwider^- stand proportionalen Anpressungsdruckes dienenden Übertragungsvorrichtungen auf beiden Seiten mit Spiel in Verbindung gebracht ist, so daß sich das kettenartig gebildete Hebelsystem, sobald der Zugwiderstand auf der einen Seite wirksam wird, zuerst auf der entgegengesetzten Seite . anlegt und dann der Reihe nach die an demselben befestigten Rollen nacheinander festzieht, wobei die zuerst festgezogene Rolle stets den festen Punkt für die nächstfolgende Rolle abgibt usw., bis sämtliche Rollen fest anliegen. Hierdurch tritt eine vollständig gleichmäßige Verteilung des Reibraddruckes auf sämtliche Achsen ein. Auch für Mehrfachlokomotivbetrieb ist diese Anordnung, wie nachstehend beschrieben werden soll, in einfachster Weise ausführbar.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dar.
Die in bekannter Weise ausgeführte Treidel-
beweglich
lokomotive läuft mittels der Achsen α und b auf dem Träger c, an dessen unterer Seite die Druckrollen d und e entsprechend dem Widerstand am Zugseil angepreßt werden sollen. Zur Erzielung der gleichmäßigen Verteilung des Reibungsdruckes auf diese Druckrollen dient gemäß der Erfindung das Hebelsystem /, g, h, i, k, I, m, n, o, das sich um die drei festen Gelenke p, q und r bewegt und in
ίο welchen die Druckrollen d und e
angeordnet sind.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Wird an dem Zughaken s eine Kraft wirksam, so wird der Winkelhebel f'g um den festen Drehpunkt · q bewegt und über die Pufferfeder t der zweiarmige Hebel h mit der Rolle d an den Träger bewegt, nicht aber angepreßt, da infolge des kleineren Widerstandes der. um den festen Punkt φ bewegliche Hebel k i derart aus seiner Lage verschoben wird, daß hierdurch mittels des Hebels m I auch die Druckrolle e zur leichten Anlage gebracht, wird.
Wäre die Lokomotive mit einer zweiten gekuppelt, so würde die eingeleitete Bewegung über Pufferfeder u und Winkelhebel η ο infolge des festen Drehpunktes r auf Zughaken υ und über Kupplung w auf den dem Zughaken s entsprechenden Haken übertragen werden, wodurch an der anderen Lokomotive ein ganz gleichartiges Spiel in den entsprechenden Hebeln usw. eingeleitet werden würde. Das endgültige Anpressen der Druckrollen geschieht bei vorliegender Anordnung erst, nachdem die Bewegung am äußersten Punkte angelangt ist. Sobald dieser festliegt, zieht sich j auch das ganze zurückliegende Gestänge unter gleichmäßiger Druckverteilung fest.
Dieses Festlegen des Systems geschieht bei einer einzigen Lokomotive dadurch, daß der Winkelhebel η ο bzw. / g beispielsweise für den Arm g bzw. η Anschläge x, y erhält, gegen die sich dieselben bei größtem Ausschlage anlegen. Sobald der Hebel η ο festliegt, legt sich die Rolle e fest gegen den Träger und hierdurch, wie leicht einzusehen ist, auch Rolle d usw.
Bei mehr als zwei Lokomotiven vollzieht sich der Vorgang natürlich ähnlich.

Claims (1)

  1. Patent-An sprüch:
    Vorrichtung zur selbsttätigen Erhöhung der Triebradreibung von Treidellokomotiven, entsprechend dem Zugwiderstande. mittels Druckrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrollen (d, e) an einem kettenartig gebildeten Hebelsystem (m, I, k, i, h) angeordnet sind, das mit seinen beiden Enden mit den zur Erzielung eines dem Zugwiderstand proportionalen Anpressungsdruckes dienenden Übertragungsvorrichtungen (f, 0) auf beiden Seiten mit Spiel in Verbindung gebracht ist, so daß das kettenartig gebildete Hebelsystem, sobald der Zugwiderstand auf der "einen Seite wirksam wird, auf der entgegengesetzten Seite seinen festen Stützpunkt findet und dann der Reihe nach die an demselben befestigten Rollen (d, e) festzieht, wobei die zuerst festgezogene Rolle stets den festen Punkt für das die nächstfolgende Rolle anpressende Hebelsystem abgibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE211619C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3380398A (en) * 1964-04-17 1968-04-30 Qualter Hall & Co Sales Ltd Monorail locomotive
US3568605A (en) * 1968-01-24 1971-03-09 Projects General Of America Suspended monorail system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3380398A (en) * 1964-04-17 1968-04-30 Qualter Hall & Co Sales Ltd Monorail locomotive
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