DE2116144B2 - Riegelbeschlag fuer fenster und tueren o.dgl. - Google Patents
Riegelbeschlag fuer fenster und tueren o.dgl.Info
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
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- E05C9/06—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars
- E05C9/063—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars extending along three or more sides of the wing or frame
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Description
Die Erfindung betrifft einen Riegelbeschlag tür
jo Fenster und Türen od. dgl., bei dem einerseits am Flügel
und andererseits am Rahmen oder an einem mit dem Rahmen verbundenen Zwischenglied, beispielsweise an
einer den Flügel mit dem Rahmen verbindenden Ausstellvorrichtung, mindestens je ein Riegelsteg sitzt,
;i5 von denen der eine, z. B. durch eine Treibstange,
verschiebbar ist, und bei dem in der Schließlage des
Flügels der verschiebbare Riegelsteg mit dem anderen Riegelsteg wahlweise in und außer Ricgeleingriff
bringbar ist, wobei die Riegelstege abschnittweise mit
:io aufeinandergleitenden Keilflächen und mit parallel zur
Flügel- und Rahmenebene hegenden Sperrflächen zusammenwirken.
Ein Riegelbeschlag dieser Art gehört beispielsweise durch das DT-Gbm 19 95 889 bereits zum Stande der
-I5 Technik. Fr dient einerseits dem Zweck, den Flügel des Fensters oder der Tür zwangsweise über einen
größeren Bereich an den feststehenden Rahmen heranzuziehen, wenn er in seine Verschlußstcllung
gebracht werden soll. Andererseits hat er aber auch die Aufgabe, den Flügel in seiner Verschlußlage am
feststehenden Rahmen mit Dichtungsdruck zu verriegeln.
Kin zwangsweises Abdrücken des Flügels vom
feststehenden Rahmen beim öffnen desselben aus der Verschlußlage ist jedoch mit dem bekannten Riegclbeschlag
nicht möglich.
Zweck der Erfindung ist es, trotz beschränkter Einbaumaße für die zusammenwirkenden Riegelteile
einen möglichst großen Anzugs- und Abdrückweg für den Flügel zu erhalten. Daher liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, einen Riegelbeschlag der eingangs liäber beschriebenen Gattung zu schaffen, der bei
einfacher Gestaltung kostengünstig herstellbar ist sowie den zur Verfugung stehenden Einbauraum für die
Beschlagteile unter Beibehal'ung der rechten und linker Verwendbarkeit voll zum Hervorbringen von Anzugs
und/oder Abdruckbewegungen für den Flügel nutzer kann.
Die Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß an einem der Riegelstege dii
Keilfläche durch einen einseitig über die Stegbreitt hinausragenden Vorsprung etwa um die Stegbreite de
anderen Riegelstegcs verlängert ist.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß der Anzugswcj und ggf. der Abdruckweg des Riegelbeschlages um da
Ausmaß der Länge des Vorsprungs, also immerhin un einige Millimeter, vergrößert werden kann.
Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß de
Vorsprung sich einstückig un die sp-tzwinklig zur
Kcilfliichc gerichtete Sperrfliiche des Ricgelsteges
anschließt.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung weist der eine Riegelsteg zwei mit Abstand nebcneinander
angeordnete, parallele Leisten mit beidcndig nach einwärts und gegeneinander geneigten Keilflächen auf,
während der andere Ricgclsieg aus einer Leiste besteht,
deren Breite zwischen den .Sperrflächer. dem Abstand
/wischen den Leisten des Riegelstegs entspricht. Besonders sinnvoll ist es hierbei, wenn die sich diagonal
gegenüberliegenden, gleichsinnig geneigten Keilflächen der beiden Leisten des Riegelsteges rechtwinklig /ur
Diagonalen einen Abstand voneinander haben, der der Breite des Vorsprung-» an der Leiste des anderen
Riegelstegcs angepaßt ist.
Da sich der Flügel und/oder der feststehende Rahmen von eingebauten Fenstern und Türen durch Witterungseinflüsse oder als Folge von Materialspannungen
verziehen kann und sich infolge dessen beim Offnen und
Schließen des Flügels Klemmwirkungen /wischen diesem und dem feststehenden Rahmen einstellen
können, die allein durch den Druck oder Zug der menschlichen Hand nur schwer zu überwinden sind,
wurden auch schon Ricgelbeschläge entwickelt, mit z?
denen sowohl ein zwangsweiser Flügclanzug als auch ein /wangsweiser Flügelabdruck über einen größeren
Bereich bewirkt werden, kann. Solche Riegelbeschlägc haben sich dabei nicht nur in Verbindung mi· einfachen
Drehflügelfcnstern und -türen bewährt (vgl. S. 77 der Zeitschrift »Baubeschlag-Maga/.in«, Heft 10/1956). Sie
sind vielmehr auch bereits bei Fenstern und Türen mit Drehkipp-Flügeln in Benutzung genommen worden, bei
denen sämtliche Schaltvorgänge für das Verriegeln des gesehlosenen Flügels sowie für das Vorbereiten des
Kippöffnens und des Drehöffnens von einem ein/igen, der Verschlußseite des Flügels angeordneten Bedienungshandgriff
aus gesteuert werden müssen (vgl. DT-PSIOSb 147).
Nachteilig bei allen diesen bekannten Riegelbeschlägen
ist jedoch, daß bei deren verdeckter Anordnung /wischen den Falzen von Flügel und feststehendem
Rahmen das Ausmaß der erzielbaren An/ugs- und Abdrückwirkung verhältnismäßig eng begrenzt ist, weil
dort einer /ur Verschlußebene nur ein beschränkter
Einbauraum /ur Verfügung steht und zudem die zusammenarbeitenden Riegclteilc sich in der Verschlußlage
des Flügels quer zur Verschlußebene noch gegenseitig hintergreifen müssen.
Eine weitere Einschränkung der erzielbaren Anzugs- und Abdruckwirkung ergibt sich auch noch dadurch, daß
ihre Funktionsteile regelmäßig eine Ausgestaltung erhalten, die einen wahlweisen Rechts- und Linksanschlag
gestattet. Die zusammenwirkenden Riegelteile müssen dann nämlich so schmal gestaltet werden, daß
sie sowohl bei Rechtsanschlag wie auch bei Linksanschlag in gleicher Weise miteinander in Wirkverbindung
treten können.
Es wird auch für /weckmäßig gehalten, die Rückseite
des Vorsprungs stumpfwinklig zur Sperrfläche der do Leiste verlaufen zu lassen.
Wenn die Leiste lösbar und in ihrer Befestigungsebene um 180° wendbar mit einer Grundplatte verbunden
ist. läßt sie sich mit einfachen Handgriffen wahlweise für Rechts- und l.inksanschlag des Riegelbeschlages einstellen.
Die gleiche Möglichkeit ist aber auch dadurch gegeben, daß die Leiste zu einer Querebene spiegelsym
metrisch gestaltet und in gleicher Ebene um 180 verdrehbar befestigt wird. In diesem Falle ki'nn .sie
verschwenkbar auf einer Grundplatte gelagert sein und in den zwei um 180" zueinander versetz.ten Lagen
darauf, /. B. durch Schrauben, arretiert werden.
Nach einem weiterbildenden Erl'indungsmcrkmal wird der die beiden Leisten aufweisende Riegelsteg
über die Treibstange verschiebbar am Flügel geführt, während der mit einer Leiste ausgestattete Riegelsteg
am Rahmen oder an dem damit verbundenen Zwischenglied angeordnet ist. Es kann aber auch umgekehrt
der mit einer Leiste ausgestattete Ricgelsteg über die Treibstange verschiebbar am Flügel geführt werden,
wälircnd der die beiden Leisten aufweisende Ricgelsteg
am Rahmen oder an dem damit verbundenen Zwischenglied gehalten ist.
Weitere Vorteile des erfindungsgeinäßcn Riegelbeschlages
werden ausführlich an in der Zeichnung dargestellten praktischen Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 in schematicher Darstellung als Anwendungsbeispiel für einen Ricgelbeschlag ein Fenster mit
Drehkippflügel.
F i g. 2 etwa in natürlicher Größe und in Seitenansicht
den in F i g. 1 mit Il gekennzeichneten Bereich des Riegelbeschlages,
F i g. 3 etwa in natürlicher Größe einen Schnitt entlang der Linie lll-lll in F i g. 1.
Fig.4 wiederum etwa in natürlicher Größe und Seitenansicht den in F i g. I mit IV gekennzeichneten
Bereich des Riegelbeschlages,
F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in F i g. 1
und
F i g. b in Seitenansicht eine weitere Gesialtungsmöglichkeit
für einen Ricgelbeschlag.
Das als Anwendungsbeispiel der Erfindung in F i g. 1
gezeigte Fenster besitzt einen feststehenden Rahmen I, an dem ein Flügel 2 wahlweise um eine seitliche
lotrechte Achse v-v oder um die untere, waagerechte Achse y-ν in öffnungsstellung beweglich aufgehängt ist
In bekannter Weise stützt sich dabei der Flügel 2 im
Schnittpunkt der beiden Achsen .v-v und y-y auf einem
Ecklager 3 ab, welches sowohl die Flügclbcwcgung des
Kippöffnens als auch die Flügelbewegi;ng des Schwenköffnens ermöglicht.
Ein Riegelbeschlag 4 dient dazu, einerseits den Flügel 2 in seiner Verschlußlage am feststehenden Rahmen 1
zu verriegeln und andererseits jeweils eine von beiden möglichen Öffnungsbewegungen vorzubereiten.
Für das Kippöffnen des Flügels 2 wird dabei über der Riegelbeschlag 4 ein Kippriegellager 5 eingerückt
welches zusammen mit dem Ecklager 3 die waagereehu Kippachse y-y für den Flügel 2 am feststehender
Rahmen I fixiert. Die Kippöffnungsbewegung de: Flügels 2 wird durch ein als Ausstellvorrichlunj
ausgebildetes Zwischenglied 6 begrenzt. Dieses Zwi sehenglied 6 ist in Fluchtlage mit der seitliche!
Gelenkachse v-\ für den Flügel 2 am feststehcndei Rahmen 1 in einem als Schwenklager ausgebildete:
Zwischenglied 7 angelenkt und in bekannter Weise si mit dem Flügel 2 verbunden, (.laß sie beim Schwenköl'l
nen desselben dessen Gewicht in das .Schwenklager
absetzen kann.
Für das .Schwenköffnen des Flügels 2 wird di
Ausstellvorrichtung 6 durch den Riegelbeschlag 4 übe
eine Riegelvorrichtung 8 gekuppelt, die auch in dt Verschlußlage des Flügels 2 eingerückt ist.
Zum Verriegeln des Flügels in seiner Verschlußlag am feststehenden Rahmen 1 dienen Riegelvorrichtui
gen 9. die nicht nur der öffnungskante von Flügel 2 und
feststehendem Rahmen I zugeordnet werden, sondern im Bedarfsfälle auch im Bereich aller übrigen Kanten
/wischen Flügel und festehendein Rahmen angeordnet weiden können.
Nach den 1" i g. 2 und i besteht eine Regelvorrichtung
9 aus einem am feststehenden Rahmen 1 angeordneten Riegclbcschlagtcil IO und einem am Flügel 2 befindlichen
Riegelsteg 11.
Das Riegclbeschlagtcil IO hat eine Grundplatte 12. mil deren Hilfe es am feststehenden Rahmen 1
angeschlagen, beispielsweise angeschraubt werden kann. Diese Grundplatte 12 tragt einen Riegelsteg Π
mit /wci parallelen .Sperrflächen 14 und 15 sowie zwei
über die ganze Breite der Leiste geneigte Kcilfliichen Ib.
Die Neigungslage der Keilfliichen 16 ist dabei solcherart, daß diese jeweils mit der Sperrfliiehe 14 des
Ricgelstegs 13 einen stumpfen, mn der Sperrlläehe 15
derselben aber einen spitzen Winkel einschließen.
leweils an die einen spitzen Winkel mit der Keilflache
16 bildende Sperrflüchc 15 des Riegelstegs 11 schließt
sich ein Vorsprung 17 an, dessen eine Seitenfläche sich in gleicher Fbcne mit der Keilfläche 16 des Riegelsteges
13 fortsetzt. Die andere Seilenfläche jedes Vorsprungs
17 verläuft parallel zur ersteren und schließt sich daher mit einem stumpfen Winkel an die Sperrfliiehe 15 des
Riegelstegs Π an.
Der fliigelseilige Riegelsieg 11 liegt auf der Oberseile
einer Stulpsehiene 18, an deren Unterseile eine Treibstange 19 des Riegelbeschlages 4 längsschiebbar
geführt ist. Mit dieser Treibstange 19 ist das Riegclbeschlagieil Il verbunden, und zwar derart, daß
es relativ zur Stulpsehiene 18 längsverschiebbar ist. Der Riegelsteg ti hat auf einer Grundplatte 20 zwei
parallele Riegelsiege 21, deren seitlicher Abstand 22 ^
voneinander der Siegbreite 23 des Ricgelsiegcs H
zwischen ilen beiden Sperrfläehen 14 und 15 angepaßt
ist.
Die Keilflachen 24 der Kiegelsiege 21 sind nach
einwärts geneigt angeordnet, und zwar ist ihre Neigungslage der Neigungslage der Keilflachen lh am
Riegelsteg Π angepaßt.
leweils sich zwei diagonal gegenüberliegende Keill'lädien
24 verlaufen dabei parallel zueinander und haben rechtwinklig zur Diagonalen einen Abstand 2% vonein 4<1
ander, welcher der Breite 26 der Vursprungc 17 am
Riegelsteg 13 angepaßt ist.
Wie IΊ g. 2 deutlich erkennen liil.il, wirkt bei jedem
Schlteßvcirgung der Regelvorrichtung 9 die Keillliiehe
24 eines Riegelsiegcs 21 des flugclsciligen Riegelsiegs y>
Il mit der Keilflllehc 16 des Ricgelstegs U bzw eines
Vorsprungs 17 um rahmensciligcn Riegelbeschlugtcil 10
zustimmen. Durch Verschieben de«. Ricgelstegs Il in
Pfeilrichlung 27 kann dadurch der Flügel 2 an den feststehenden Rahmen I um cm Ausniuü 28 hcrunge/ogen werden, welche der Gesamtbreile des Riegclsicgcs
I) mit dem Vorsprung 17 /u/Uglich der Stegbreite 30
des Ricgclsicgcsil entspricht.
Lrst nachdem der Flügel 2 um dus Ausmaß 28 un den
feststehenden Rühmen I herangezogen worden ist, («
treten die parallelen Sperrflachcn 31 der Ricgclstcge 21
mit den parallelen Sperrflaehen 14 und H des
Riegelsiegs 13 in Wirkverbindung und bewirken dadurch die eigentliche Verriegelung des Flügels 2 um
feststehenden Rühmen I. r,s
Du die sich diagonal gegenüberliegenden Keilflachen
24 des Kicgclbcsihliigtcils Il rechtwinklig zur Diugnnu
lull einen Absland 25 voneinander haben, der der Breite 26 der Vorsprünge 17 angepaßt ist. wird auf einfache Weise erreicht, daß während des Hervorbringens der
Anzugswirkung durch den einen Riegelsteg 21 der andere Riegelsteg 21 des flügelseiligen Riegelbcsclilagteils
Il gewissermaßen um den ihm benachbarten Vorsprung 17 des rahmenseiligen Riegelbeschlagteils 10
hemmungsfrei herumläuft. Andererseits wirkt dieser Riegelsteg 21 über seine Keilflüche 24 mit der sich
stumpfwinklig an die Sperrfliiehe 15 des Riegelstegs 13 anschließenden Seitenfläche des Vorsprungs 17 zusammen,
wenn der flügelseitige Riegelsteg 11 entgegen der Pfeilrichtung 27 verschoben wird. Hierdurch wird dann
der Flügel 2 zwangsweise vom feststehenden Rahmen 1 um die Stegbreite 30 der Dicke des Steges 21
abgedrückt.
Der wahlweise Rechts- und l.inksanschlag des
Riegelbcschlages ist dadurch sichergestellt, daß einerseits
das rahmenseitige Riegelbeschlagteil 10 zu einer Querebene symmetrisch und andererseits das flügelseilige
Riegelbeschlagieil Il zu einer Längsebenc sunmetrisch
gestaltet ist, wie dies F' i g. 2 deutlich macht.
In den Fig. 4 und 5 ist eine Ausführungsform der mn
der Ausstellvorrichtung 6 zusammenwirkenden Riegel vorrichtung 8 gezeigl.
Diese Riegelvorrichtung 8 besitz! einen flugelseiligen
Riegelsteg II, der auf einer Grundplatte 20 zwei im Abstand 22 parallel zueinander liegend angeordnete
Riegelstege 21 hat und auf der Oberseite einer Stulpsehiene 18 durch eine jii deren Unterseite gcluhrle
Treibstange 19 des Riegelbeschlages 4 verschoben werden kann.
Ferner besiizl es eine von der Ausstellvorrichtung 6 111
der Nähe des Schwenklagus 7 etwa rechtwinklig abstehende Grundplatte 32. auf der ein Riegelsteg Π
befestigt ist. Dieser hat zwei parallele Sperrfliichcn 54
und }5 sowie eine über die ganze Ure. ■ des Riegelsiegs
33 geneigte Keilfiache 36. Die Neigung Oer Keilflache 36
ist dabei solcher Art, dali sie mit der Sperrflache 54 einen stumpfen und mil der Sperrflache 55 einen spitzen
Winkel einschließt. An die Sperrflache 35 schliel.il sich
ein Vorsprung 37 an. dessen eine Seitenfläche in gleichet
Fbcne mit der Kcilfliiclic 36 des Riegelstegs 33 geneigt
verläuft. Die andere Seitenfläche des Vorsprungs 17 verläuft parallel zur Keilflache 36 und schließt sich
demzufolge stumpfwinklig an die Sperrllache J5 de1·
Riegelstegs 3 3 an.
Die Wirkungsweise der Regelvorrichtung 8 nach der
I 1 g. 4 und r) ist grundsätzlich die gleiche wie bei dei
Regelvorrichtung H nueh den I 1 g. 2 und i- Durch da>
Zusammenwirken des flugelscitigen Ricgclsteges 11 mn
dem un der Ausstellvorrichtung 6 angeordnet Riegelbeschlagieil wird nämlich der Flügel 2 um eir
Ausmaß an dm feststehenden Rühmen I herangezogen
welches sich aus der (jesamtbreitc 29 der Leiste 32 mi
dem Vorsprung 37 und der Slegbreile 30 eine1
Ricgclsteges 21 des flugelscitigen Ricgelstegs Il ergibt
Dus Heranziehen des Flügels 2 un den fcslstchendei
Rahmen erfolgt dabei mittelbar über die Ausstellvor richtung 6 und dus diese um l'esirahmen I gelcnkij
hultcndc Schwenklader 7.
Die rechte und linke Verwendbarkeit der Ricgelvor
richtung 8 nach den Fig.4 und S ist dudurcl
sichergestellt, dali der Riegelsteg 33 mit dem ungcform
ten Vorsprung 37, beispielsweise durch Schrauben 3i lösbar auf der Grundplatte 32 befestigt ist und nacl
Lösen der Befestigung in seiner Befestigungsebene un 180 hcrumgcklappi werden kunn.
und i sich zur Anwendung in Verbindung mit iillen
Arten bekannter Ricgelbesehlägc eignet, isi die
Regelvorrichtung nach den Cig. 4 und r) nur dort zur
Anwendung geeignet, wo Fenster oder Türen mit sogenannten Ausstellvorrichtungen ausgestattet sind, s
Vorzugsweise ist an die Anwendung bei Drehkippflügeln von Fenstern und Türen gedacht, wo der Flügel
beim Schließen aus der Kippöffnungsslclkmg im Bereich des Schwcnklagers 7 der Ausstellvorrichtung b
über einen größeren Bereich an den feststehenden ,0
Rahmen I herangezogen und ggf. auch beim Kippoffnen um ein gewisses Ausmaß vom feststehenden Rahmen t
abgedrückt werden soll.
In der I·" i g. b der Zeichnung ist noch eine weitere
Ausbildungsmöglichkeit für eine Riegelvorrichtung 9 |5
gezeigt.
In diesem !"alle befinden sich ,in einem am
feststehenden Rahmen 1 angeschlagenen Riegelsteg 40 zwei mit seitlichem Absland voneinander angeordnete
parallele Ricgelstege 41 mit einwärts gegeneinander
geneigten Keilflächen 44.
Kin Riegelsteg 42 mit zwei parallelen Sperrflächen 4 3
ist auf der Oberseite einer Stulpschiene 45 längsschieb· bar geführt und weist zwei parallel zueinander und
gegenüber den Sperrflächen 43 geneigt verlaufende Keilfliichcn 46 auf. An jede .Sperrfläche 43 schließt sich
ein Vorsprung 47 an, dessen eine Seitenfläche sich ui
gleicher Fbenc mit der Keilfliiche 4b des Riegelstegs 42
fortsetzt. Die andere Seitenfläche des Vorsprungs 47
verlauft parallel dazu und schließt sich stumpfwinklig an \0
die benachbarte Sperrfläche 43 des Riegelstegs 42 an.
Durch das Zusammenwirken der Keilflachcn 4h des
RiegeKtegs 42 mit einer der Keilflüchen 44 des
Riegelstegs 41 kann der Hügel 2 an ilen feststehenden
Rahmen I eines Fensters oder einer Tür um ein großes ^ Ausmaü herangezogen werden Dieses Ausmall ist
einerseits abhängig von der jeweiligen Dicke des Riegelsteges 41 sowie andererseits von der Breite lies
Riegelstegs 42 zuzüglich der Länge lies übet die
Sperrflächen 4} ties Riegelstegs 42 hinausragenden
Vorsprungs 47.
Die rechte und linke Verwendbarkeil der Riegelvorrichtung
nach l'ig. b ist einerseits dadurch sichergestellt,
daß die beiden Riegelstege 41 auf der (inindplaiie
40 symmetrisch zueinander angeordnet und ausgestaltet sind und daß andererseits der Riegelsteg 42 an ihren sich
gegenüberliegenden Kndcn nach entgegengesetzten Seiten abstehende Vorsprünge 47 aufweist.
Die Ausgestaltung der Riegelvot richtung nach I i g. b
ist hauptsächlich für die Anwendung in Verbindung mit Riegelbeschlägen in Form von normalen Kanicinerschlußgclrieben
vorgesehen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung von Riegelvorrichtung ist es auf einfache Weise möglich,
Riegelbeschläge für Feinster. Türen od. dgl. so auszugestalten,
daß mit ihrer Hilfe ein zwangsweiser Flügclanzug erreicht wird, dessen Ausmaß mindestens der Breite
der jeweils zur Anwendung gelangenden Stulpsclnenen entspricht. Fine An- bzw. Abdrückwirkung in einem der
Stulpschienenbreite entsprechenden Ausmaß kann dabei erreicht werden, ohne daß irgendwelche Beschlagteile
die Breite der Stulpschiene überschreiten.
Werden jedoch die seitlichen Vorspriinge an den leistenartigen Riegelteilen so gestaltet, dall die (iesamt
breite derselben größer als die jeweilige Stulpschienen
breite ist. dann können auch größere Anzugs und Abdrückwege erreicht werden.
Frwühm sei abschließend noch, daß es bei der
Riegelvomehiting 9 nach den I i g. 2 und j nicht
unbedingt notwendig ist, das rahmenseitige Riegelbeschlagteil
10 symmetrisch zu einer Querehcne zu gestalten. Vielmehr kann seine Leiste Il nur eine
Keilfläche Ib mit daran anschließendem Vorsprung 17 haben. In diesem lalle wäre es jedoch fur ilen wählbaren
Rechts und l.inksanschlag notwendig, die Leiste H
losbar und in ihrer Befestigungsebene um IH(I luTiimklapphar an der (irundplatie 12 zu befestigen
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Ricgclbcschlag für Fenster und Türen od. dgl.,
bei dem einerseits am Flügel und andererseits am Rahmen oder an einem mit dem Rahmen verbundenen
Zwischenglied, beispielsweise an einer den Flügel mit dem Rahmen verbindenden Ausstellvorrichtung,
mindestens je ein Ricgelslog sitzt, von denen der eine, z. B. durch eine Treibstange,
verschiebbar ist, und bei dem in der Schließlage des Flügels der verschiebbare Riegelsteg mit dem
anderen Riegelsteg wahlweise in und außer Riegeleingril'f bringbar ist, wobei die Riegelstege abschnittsweise mit aufeinander gleitenden Keilflächcri
und mit parallel zur Flügel- und Rahmenebene liegenden Sperrflächen zusammenwirken, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem (1.3
bzw. 33 bzw. 42) der Riegelstege (13, 2t bzw. 2t, 33
bzw. 41,42) die Keilflache (16 bzw. 36 bzw. 46) durch
einen einseitig über die Siegbreitc (23) hinausragenden
Vorsprung (17 bzw. 37 bzw. 47) etwa um die Stegbreitc(10)des anderen Riegelstegcs(2t bzw.41)
verlangen ist.
2. Riegelbeschlag nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (17 bzw. 37 bzw.
47) sich einstückig an die spitzwinklig zur V „ .tilachi:
16 bzw. 36 bzw. 46) gerichtete Sperrr'.iche (15 bzw.
35 bzw 43) des Riegelsteges (U bzw. 33 bzw. 42) anschließt.
J. Riegelbeschlag nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Riegelsteg (1 Il
bzw. 40) zwei mit Abstand (22) nebeneinander
angeordnete, parallele Leisten (21 bzw. 41) mit beidendig nach einwärts und gegeneinander geneigten
Keilflachen (24 bzw 44) aufweist, während de"
andere Riegelsteg aus einer Leiste (13 bzw. 42) besteht.deren Breite (21) zwischen den Sperrflachen
(14, 15 bzw. 34, 35 bzw. 43) dem Abstand (22) zwischen den Leisten (21 bzw. 41) des Ricgclstegs
(11 bzw. 40) entspricht.
4. Ricgelbeschlag nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die sich diagonal
gegenüberliegenden, gleichsinnig geneigten Keill'lächen
(24 bzw. 44) der beiden Leisten (21 bzw. 41) des Riegelsteges (11 bzw. 40) rechtwinklig zur Diagonalen
einen Abstand (25) voneinander haben, der der Breite (26) des Vorsprunges (17 bzw. 37 bzw. 47) an
der Leiste (13 bzw. 33 bzw. 42) des anderen Riegelstegcs (13 bzw.33 bzw. 42) angepaßt ist.
5. Riegelbeschlag nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite des
Vorsprungs (17 bzw. 37 bzw. 47) stumpfwinklig zur Sperrfläche (15 bzw. 35 bzw. 43) der Leiste (13 bzw.
33 bzw. 42) verläuft.
6. Riegelbeschlag nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (33) lösbar
(38) und in ihrer Bcfcstigungscbene um 180" wendbar mit einer Grundplatte (32) verbunden ist.
7. Riegelbeschlag nach den Ansprüchen 1 bis 5.
dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (13) zu einer Querebene spiegelsymmeirisch gestaltet und in
gleicher F.bene um 180° verdreht befestigbar ist.
8. Riegelbeschlag nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (13)
verschwenkbar auf einer Grundplatte (12) gelagert und in zwei um 180" zueinander versetzten Lagen
darauf, /.. B. durch Schrauben, arretierbar ist.
9. Riegelbeschlag nach den Ansprüchen I bis 5.
dadurch gekennzeichnet, daß der die beiden Leisten (21) aufweisende Riegelsteg (11) über die Treibstange
(19) verschiebbar am Flügel (2) geführt ist, während der mit einer Leiste (13 bzw. 33)
ausgestattete Ricgelsteg(I0bzw, 32) am Rahmen (1)
oder an dem damit verbundenen Zwischenglied (6,7) angeordnet ist.
10. Ricgclbcschlag nach den Ansprüchen 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Leiste
(42) ausgestattete Riegelstcg (43) über die Treibstange (19) verschiebbar am Flügel (2) geführt ist,
wahrend der die beiden Leisten (41) aufweisende Riegelsteg (40) am Rahmen (1) oder an dem damit
verbundenen Zwischenglied(6,7) gehalten ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712116144 DE2116144C3 (de) | 1971-04-02 | 1971-04-02 | Riegelbeschlag für Fenster und Türen o.dgl. |
| AT87072A AT315014B (de) | 1971-04-02 | 1972-02-03 | Riegelbeschlag für Fenster und Türen od.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712116144 DE2116144C3 (de) | 1971-04-02 | 1971-04-02 | Riegelbeschlag für Fenster und Türen o.dgl. |
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1972
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3041399A1 (de) * | 1980-11-03 | 1982-05-19 | Fa. Aug. Winkhaus, 4404 Telgte | Fenster kipp und spaltkipp |
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Also Published As
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