DE211494C - - Google Patents
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- DE211494C DE211494C DENDAT211494D DE211494DA DE211494C DE 211494 C DE211494 C DE 211494C DE NDAT211494 D DENDAT211494 D DE NDAT211494D DE 211494D A DE211494D A DE 211494DA DE 211494 C DE211494 C DE 211494C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B17/00—Hoistway equipment
- B66B17/14—Applications of loading and unloading equipment
- B66B17/16—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
- B66B17/20—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages
Landscapes
- Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVi 211494-KLASSE 35 0. GRUPPE
CARL WOLFF in WALDENBURG i.Schl.
greifenden Hebels.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1908 ab.
Im Bergwerksbetriebe handelt es sich, nachdem der Förderkorb mit dem vollen Wagen bis
auf die Erdoberfläche (Hängebank) mittels der Fördermaschine im Schacht heraufgezogen
worden ist, meist darum, möglichst schnell die vollen Förderwagen von dem Förderkorb
zu entfernen und an deren Stelle leere Förderwagen auf denselben zu bringen. Diese
anstrengende Arbeit wird fast ausnahmslos
ίο durch menschliche Arbeitskraft verrichtet, indem
die Arbeiter die vollen Wagen so lange vor den leeren Wagen herschieben, bis letztere
sich an Stelle der vollen Wagen auf dem Förderkorbe befinden. Unten am Schacht
(Füllort) ändert sich der Vorgang nur insofern, als zunächst die leeren Wagen auf dem
Förderkorb stehen, welche durch die vollen Wagen ersetzt werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Verschiebearbeit in einfachster Weise dadurch
maschinell zu erledigen, daß das Ende c eines um seine stabile (oder labile) Gleichgewichtslage
schwingenden Hebels a, b (Fig. 1 und 2) hinter die leeren Wagen d, e, f, g, h faßt.
Der Hebel a, b wird in irgendeiner Weise maschinell angetrieben, z. B. in Fig. 1 mittels
eines Kolbens, welcher sich unter der Einwirkung von Dampf, Preßluft oder Preßwasser
in einem Zylinder hin und her bewegt und hierdurch den Hebel a, b in pendelnde
Schwingungen versetzt. Am Ende des Hebels befindet sich ein Gelenk c, welches in bekannter
Weise nach Art einer Taschenmesserklinge nur nach einer Seite einknicken und daher beim Rückgang über die bereitstehenden
Förderwagen hinweggleiten kann, bis das Gelenk hinter dem letzten der aufzuschiebenden
Wagen unter der Einwirkung einer Feder i wieder eine gestreckte Lage einnimmt (Fig. 1).
Damit der Angriffspunkt k des Hebelendes c beim Vorwärtsgang parallel zum Gleisniveau
bleibt, sind Kurven I (Fig. 1 und 2) fest verlagert;
auf diesen Kurven bewegen sich Rollen m um eine senkrecht im Hebel α befestigte
Achse n. Unter der Einwirkung der maschinellen Kraft findet eine Verschiebung des in
seinem Drehlager 0 mittels Vierkant o. dgl. geführten Hebels a, b in seiner Längrichtung
statt, indem sich die Rollen m auf der Kurvenform I auf und nieder bewegen. Die Form
der Kurven I ist so gewählt, daß sich der Angriffspunkt k parallel zum Gleisniveau bewegen
muß. Ordnet man über der festen Kurve I (Fig. 3) noch eine zweite Kurve q
mit einer beweglichen Weichenzunge r an, so wird beim Hingang der Angriffspunkt' k die
oben erwähnte Linie beschreiben, indem die Weichenzunge r in die punktierte Lage s gehoben
wird. Beim Rückgang wird die Weichenzunge sich auf die Kurve I auflegen und
die Rolle m wird sich zugleich mit dem sich in seiner Längsrichtung verschiebenden Hebel
über r hinweg auf den Rücken der Kurve q heben müssen, um an deren Ende wieder auf
die Kurve I zu gelangen, worauf sich der Vorgang wiederholt. Unter Einwirkung dieser
zweiten Kurve r-q kann der Angriffspunkt k
beim Rückwärtsgang über die bereitstehenden Wagen hinweggleiten, ohne daß das Gelenk c
einknickt; dieses Gelenk kann also hierdurch in Fortfall kommen. Da die meisten Förderungen
zwei Förderkörbe besitzen, würden zwei der beschriebenen Aufschiebevorrichtungen
erforderlich werden. Bei der vorliegenden Erfindung genügt aber bereits eine solche,
ίο weil der Hebel aus zwei Teilen α und b besteht
und der Teil b durch Anordnung eines Scharniers t (Fig. ι und 2) senkrecht zur
Schwingungsebene vor die Mitte beider Förderkörbe leicht hin und her geschwenkt werden
kann. Die gewünschte Stellung kann mittels der Klinkeneinrichtung v, w am Sektor
u, welcher fest mit dem Hebelteil α verbunden ist, verriegelt werden.
Es ist klar, daß man die ganze Hebelvorrichtung statt über der Hängebank in stabilem
Gleichgewicht, auch unterhalb der Hängebank, und zwar in labilem Gleichgewicht anordnen
kann. Die Rollen m werden alsdann auf den nunmehr konkaven Kurven I zweckmäßig geführt.
Am Füllort läßt sich die beschriebene Wagenaufschiebevorrichtung in gleicher Weise wie
auf der Hängebank anbringen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche :ι. Maschinell angetriebene Vorrichtung zum ■ Aufschieben von Förderwagen auf Förder körbe mit einem einseitig umklappbaren Ende eines hinter die Wagen greifenden Hebels, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende dieses pendelartig in stabilem oder labilem Gleichgewicht aufgehängten Hebels (a, b, c) durch eine Kurvenanordnung (I) stets parallel zum Gleisniveau beim Rückgang und Hingang geführt wird, und daß der Hebel außerdem senkrecht zu seiner Schwingungsebene durch ein Scharnier (t) vor beide Förderkörbe geschwenkt werden kann.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anordnung einer zweiten Kurve (q) mit Weichenzunge (r) das Hebelende beim Rückgang über die bereitstehenden Förderwagen hinweggehoben wird. ■
- 3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der scharnierartig pendelnde Hebelteil (b, c) an einem Sektor (u) in der gewünschten Lage vor beiden Förderkörben verriegelt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211494C true DE211494C (de) |
Family
ID=473299
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211494D Active DE211494C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211494C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6279749B1 (en) * | 1999-02-10 | 2001-08-28 | Voith Sulzer Papiertechnik Patent Gmbh | Process and apparatus for removing solids from an aqueous paper fiber suspension |
-
0
- DE DENDAT211494D patent/DE211494C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6279749B1 (en) * | 1999-02-10 | 2001-08-28 | Voith Sulzer Papiertechnik Patent Gmbh | Process and apparatus for removing solids from an aqueous paper fiber suspension |
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