DE211491C - - Google Patents

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DE211491C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

iAlSERLICHFS
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1908 ab.
Es sind Vorrichtungen bekannt, welche es ermöglichen, ärztliche Instrumente, wie Injektionsspritzen, mit einer Hand zu betätigen und in paralleler Richtung zu verstellen, so daß die zweite Hand frei bleibt, was insbesondere bei Operationen von großer Wichtigkeit ist:
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung stellt eine Verbesserung derartiger Vorrichtungen dar, die im wesentlichen dadurch erzielt wird, daß ein Schenkel des ausstreckbaren Kniehebels auf einer am Instrument sitzenden Führungsstange parallel zur Kolbenachse verschiebbar angeordnet ist. Dadurch ist es möglich, diesen verschiebbaren Schenkel und das Widerlager des Kniehebels mit allen Fingern der Hand zu umfassen, so daß die beiden Schenkel bei jeder Lage in der ganzen inneren Handfläche gleichmäßig anliegen, wodurch ein bedeutend sicherer Halt des Instrumentes gewährleistet wird.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine mit einer derartigen Vorrichtung versehene Injektionsspritze für ärztliche Zwecke· dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht,
Fig. 2 den Grundriß,
Fig. 3 die Seitenansicht von Fig. 1 in der Pfeilrichtung und
Fig. 4 das Schema einer anderen Ausführungsform.
Wie hieraus ersichtlich ist, besteht die Vorrichtung aus. einem an dem Kolben α der Injektionsspritze b in geeigneter Weise befestigten Kniehebel d, e, dessen einer Arm e gleichzeitig als Handgriff/ dient, der in einer zweckmäßig an der Spritze b angeordneten Führungstange g bei h in senkrechter Richtung beweglich gelagert ist.
Der Kolben α steht zweckmäßig unter dem Einfluß einer Spiralfeder i, welche den Kolben α immer in die gleiche Lage zurückführt. Bei solchen Spritzen, Pumpen u. dgl., bei denen der Kolben von Hand aus zurückgeführt werden soll, ist die Feder i naturgemäß überflüssig.
An der Injektionsspritze b ist in beliebiger Weise eine feste Fläche k von zweckentsprechender Form angeordnet, beispielsweise eine Rinne von halbkreisförmigem Querschnitt oder ein Rohr, welches einerseits die Spiralfeder i aufnimmt, und in welchem andererseits auf beliebige Weise, z. B. durch Schlitz und Stift, der Kolben α geführt ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist aus der Zeichnung ohne weiteres verständlich. Bei Benutzung der Spritze faßt man diese so, daß vier Finger der Hand in den Griff/ zu liegen kommen und der Daumen die Spritze festhält, zu welchem Zwecke vorteilhaft ein Ring I an dieser befestigt sein kann, welcher insbesondere dann von Vorteil ist, wenn der Kolben nicht federbeeinflußt ist, d. h. von Hand aus vorgeschoben und zurückgezogen wird, da in diesem Falle der Ring / als Widerlager für die Hand dient. Durch Niederdrücken oder Zusammenpressen des Kniehebels d, e bzw. durch die Heranführung des Armes e an die feste Fläche k wird der Kolben α nach vorwärts geschoben, wobei die
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Federkraft überwunden wird. Durch Loslassen des Griffes wird der Kolben durch die Feder i wieder in seine Ausgangslage zurückgebracht.
Eine an der Führungsstange g angebrachte Skala m ermöglicht eine Kontrolle der bei der Injektion einzuführenden Menge.
Zweckmäßig wird an der Führungsstange g eine weitere Feder η angeordnet, welche die
ίο Feder * unterstützt und ein Ecken des Kniehebels verhindert.
Das in Fig. 4 angegebene Schema zeigt eine Anordnung, bei welcher der eine Arm d vor der Führungsstange g ist, so daß Gleit- und Angriffspunkt des Armes d zusammenfallen. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß die Reibung wesentlich vermindert wird.
Auch kann die Vorrichtung zwei- oder mehrteilig ausgebildet sein, d. h. es können beispielsweise in Fig. 1 zwei Kniehebel d, e bzw. je einer rechts und links der Achse des Kolbens α angeordnet sein in Scherenform o. dgl., wodurch ein sehr gleichmäßiges Arbeiten des Kolbens erzielt wird.
Wie bereits erwähnt, können alle ärztlichen Instrumente, bei welchen es sich darum handelt, daß entweder das ganze Instrument oder nur ein Teil desselben eine Bewegung ausführen soll, mit dieser Vorrichtung versehen werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■1. Aus einem Kniehebel bestehende Vorrichtung an ärztlichen Instrumenten, um diese mittels einer Hand betätigen zu können, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel (e) des Kniehebels (d, e) auf einer Führungsstange (g) parallel zur Achse des Instrumentes (b) verschiebbar ist.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich beide Arme (d, e) des Kniehebels hinter einer Führungsstange (g) befinden.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich einer der Arme des Kniehebels (d, e) vor der Führungsstange (g) befindet.
    Hierzu f Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE211491C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2821195A (en) * 1952-05-15 1958-01-28 Duncan M Mclintock Liquid-dosing instruments
DE2259229A1 (de) * 1972-12-04 1974-06-06 Georg Kirchner Nadelapparat fuer medizinische zwecke

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2821195A (en) * 1952-05-15 1958-01-28 Duncan M Mclintock Liquid-dosing instruments
DE2259229A1 (de) * 1972-12-04 1974-06-06 Georg Kirchner Nadelapparat fuer medizinische zwecke

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