DE265019C - - Google Patents

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DE265019C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/10Triggers; Trigger mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 265019 ■-KLASSE 72 h. GRUPPE
THEODOR NOLDEKE in HANNOVER.
Abzugvorrichtung für Maxim-IWaschinengewehre.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1912 ab.
Die heute bei den Maxim-Maschinengewehren verwendete Abzugvorrichtung mit zwei hinter der Endplatte angeordneten Handhaben hat den Nachteil, daß man mit dem Daumen zwei verschiedene Funktionen zu gleicher Zeit ausüben muß, indem man einmal die Sicherungsstange, welche die auf die Abzugschiene wirkende Druckstange festhält, anheben muß und ferner die Druckstange scharf nach vorn
ίο drücken muß. Die eine dieser Bewegungen ist nach oben, die zweite nach vorn gerichtet. Da somit diese Bewegungen nicht in gleicher Richtung stattfinden, wird das notwendige feste Umfassen der Handhabe teilweise aufgehoben, so daß die Bedienung der Abzugvorrichtung unbequem und ermüdend, ja bei Kälte und kurzem Daumen teilweise unmöglich ist. Dieser Nachteil soll gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß durch den Daumen nur das Hochdrücken der Sicherungsstange erfolgt, während· zum Vordrücken der Druckstange ein besonderer Hebel vorgesehen ist, der so vor einem der Handgriffe der Abzugvorrichtung angeordnet ist, daß er durch den Zeigefinger der linken Hand gefaßt und verstellt werden kann. Mit dem festen Umfassen des Handgriffes und dem Schließen der Hand ist dann zugleich der betreffende Hebel so eingestellt, daß er die Abzugstange in zurückgezogener Lage hält und also das Maschinengewehr fortwährend schießt. Es sei hierbei bemerkt, daß Maxim-Maschinengewehre mit durch Zug an einem Abzuggriff verstellbarer Abzugschiene an sich bekannt sind.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dar. Die Fig. 1, 3 und 4 sind Seitenansichten der Abzugvorrichtung bei verschiedener Stellung ihrer Teile, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 5 ein Grundriß zu Fig. 2.
An der Endplatte der Gewehre sind, wie üblich, die beiden Handhaben. α angeordnet, die zum Hin- und Herbewegen des Gewehres dienen. In die Abzugschiene b faßt die in den Augen c drehbar gelagerte Druckstange d ein, deren oberes Ende durch eine Schraubenfeder β zurückgedrückt wird. Gegen das obere Ende der Druckstange d ist die Sicherungsstange f durch eine Feder g angedrückt.
Die vorbeschriebenen Einrichtungen sind bekannt ; neu ist das Folgende:
Vor der einen Handhabe α befindet sich ein Hebel h, der mit einem Haken i zum Einlegen des Zeigefingers endigt. Dieser Hebel h greift an einer Welle k an. die in Augen / des Maschinengestelles drehbar gelagert ist und einen Daumen m aufweist, welcher vor der Druckstange d liegt. Durch den Zeigefinger, der die eine Handhabe α umschließenden Hand, kann man nach dem mittels des Daumens der rechten oder linken Hand erfolgten Anheben der Sicherungsstange f den Knaggen m zur Einwirkung auf die Druckstange d bringen, so daß er das untere Ende der Druckstange d zurückdrückt, damit die Abzugstange nach hinten gezogen und so der Schuß erzeugt wird. Das Maschinengewehr schießt also, solange die Hand die Handhabe mit der Stange h fest umfaßt, während ein Öffnen der Hand den Hebel h mit dem oberen Ende nach vorn gleiten läßt, während damit
das untere Ende der Druckstange d nach vorn, das obere Ende der Druckstange d nach hinten wieder hinter den Ansatz ι der Sicherungsstange f gleitet und damit das Schießen aufhört und gleichzeitig wieder selbsttätig gesichert ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abzugvorrichtung für Maxim-Maschinengewehre mit zwei hinter der Endplatte angeordneten Handhaben und mittels einer Druckstange verstellbarer Abzugschiene, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Drehpunktes der Druckstange (d) eine Welle (k) gelagert ist, die mittels eines Daumens (m) auf die Druckstange einwirkt und durch Zug an einem nach oben ragenden, vor der einen Handhabe liegenden Abzughebel (h) gedreht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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