DE21115C - Bettfedernreinigungsmaschine - Google Patents

Bettfedernreinigungsmaschine

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DE21115C
DE21115C DENDAT21115D DE21115DA DE21115C DE 21115 C DE21115 C DE 21115C DE NDAT21115 D DENDAT21115 D DE NDAT21115D DE 21115D A DE21115D A DE 21115DA DE 21115 C DE21115 C DE 21115C
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Germany
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steam
pipe
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tap
filling
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DENDAT21115D
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W. NUSSBECK in Berlin C, Neuer Markt 8
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
    • B68G3/08Preparation of bed feathers from natural feathers
    • B68G3/10Cleaning or conditioning of bed feathers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.—--
Die Maschine besteht aus einem Heizuntersatz, einer Reinigungs- bezw. Trockentrommel, einem Ofen, einem Dämpffederkessel mit Wasserkasten, einer Schaufelvorrichtung im Dämpffederkessel und einer Schaufel- oder Windvorrichtung in der Trockentrommel.
Der Heizuntersatz A besteht aus einem aus Eisenblech gefertigten Kasten, dessen Unterboden von vier Seiten aufgekantet ist und dadurch gleich den Staubkasten α bildet, welcher in den Rumpf in der Seite von vorn eingeschoben ist. In den beiden schmalen Seitenwänden sind Löcher von gleicher Weite, durch die im Innern laufende Heizungsröhreh getragen und zusammengesetzt werden können. An der einen Seite sind zwei Reinigungsstöpsel aufgesteckt, durch welche man die Rohrleitung bequem reinigen kann, ohne die Maschine aus einander zu nehmen.
Der Heizuntersatz A und der Ofen B sind durch die Heizrohrleitung an dem Vorderarm mit einander verbunden; der hintere Rohrarm wird durch Rohrverlängerung vom Untersatz aus mit dem Schornstein verbunden.
Der Ofen B ist aus Eisenblech verfertigt; seine Höhe ist genau so eingerichtet, dafs unter ihm zwei Lagen Mauersteine einen Sockel h bilden. Die Feuerungsthür i ist, entgegengesetzt vom Rohr, in der linken Seitenwand angebracht.
Die Reinigungs- bezw. Trockentrommel C ist aus Zinkblech gefertigt; sie besteht aus zwei ganz gleichen Theilen, einem Ober- und einem Untertheil. Jeder Theil hat einen Schlufsrahmen aus Winkeleisen. Am unteren Theil steht das Zinkblech 3 cm über dem Schlufsrahmen und bildet einen Schlufsrand. In der Mitte des Schlufsrahmens ist in beiden Theilen die Welle der Wind- und Schaufelvorrichtung e eingelassen. Ober- und Untertheil werden durch die Schlufsrahmen mit vier Schrauben auf jeder langen Seite mit einander verbunden; gleichzeitig wird dadurch die Welle in ihrem Lager gehalten.
An dem Untertheil befindet sich rechts am Rumpf unmittelbar über dem Heizuntersatz a der viereckige Federauslauf d. Derselbe hat eine Schiebervorrichtung, die von aufsen nach vorn aufgezogen wird. Vor dieser ist ein Riemen am Untertheil des Federauslaufs befestigt, womit der Gegenstand, in den die Federn fliegen sollen, festgeschnallt wird. In der inneren Rumpffläche in der Mitte der Auslauföffnung sind rechts und links rechtwinklige Weiser angesetzt, infolge dessen die Federn ihren Lauf zur Oeffnung nehmen müssen. An dem Untertheil befindet sich links eine Oeffnung mit einem Rand von 3 cm, der genau auf den Durchlauf η pafst, so dafs keine Feder dazwischen entweichen kann. An dem Untertheil befindet sich innen unten das Staubsieb c aus Draht, welches auf der Oefmung durch sechs Riegel befestigt wird. Durch die Riegel kann das Staubsieb e leicht herausgenommen und gereinigt werden, auch können andere, feinere oder gröbere, Siebe eingespannt werden. An den beiden Seitenböden des Untertheiles sind breite eiserne Haken angebracht, so dafs die Trommel in festerer Lage im Heizuntersatz a hängt.
An dem Obertheil befindet sich vorn in der Bodenfläche eine Schiebevorrichtung mit einer Glasscheibe. Die Schieberöffnung ist so grofs, dafs man bequem sich biegen kann, um das

Claims (1)

  1. Sieb zu reinigen, auszuspannen und durch die Oeffnung herauszunehmen.
    Die in der Reinigungs- ■ bezw. Trockentrommel C befindliche Schaufel- oder Windvorrichtung besteht aus zwei Seitenrädern und einem Mittelrad. Diese sind auf der Welle stellbar. Sämmtliche Räder haben drei Schaufelarme. Die Arme an den beiden Seitenwänden sind wellenförmig gebogen. Die Mittelarme sind gerade und 15 cm kurzer, wodurch die Federn auf die Mitte des Staubsiebes geworfen werden. Um das Drehen dieser Vorrichtung zu erleichtern, ist an der Aufsenseite hinten ein leichtes Schwungrad angebracht.
    Der Dämpffederkessel D ist aus Zinkblech gefertigt. Seine vier Seitenwände laufen in die Bodenfläche rund aus. Im Innern sind die vier Ecken durch eingesetzte Keile so ausgefüttert, dafs die untere Fläche ein Achteck bildet, wodurch die beiden Schaufelflügel ο beim Drehen gleich weit vom Rumpf entfernt sind. In der Mitte des Bodens ist ein Loch mit Stutzen, worauf der Dämpfcylinder m geschoben wird; dadurch wird der Wasserkessel vom Dämpffederkessel getrennt.
    Der Dämpfcylinder m ist aus Zinkblech gefertigt und in seiner ganzen Rumpffläche mit kleinen Löchern durchbrochen, durch - welche der Dampf nach allen Seiten in die Federn dringen kann. Auf dem Dämpfcylinder ist ein Kegel mit einer Hülse befestigt, worin sich die ganze Schaufelvorrichtung 0 dreht. Zwei eiserne Spreizen halten die Führung der Stange und verhindern das Ausheben der Schaufelvorrichtung. Die ganze Vorrichtung ist aus Eisenrohr gefertigt, und die Schaufeln sind so gebogen, _ dafs sie die Federn durch einander und nach der Wandung schieben.
    An der rechten Seite des Dämpffederkessels D befindet sich der viereckige Durchlauf ti, der mit einer Schiebervorrichtung versehen ist, die von vorn nach aufsen aufgezogen wird, wenn die Federn in der Reinigungs- bezw. Trockentrommel C gedreht werden sollen.
    Infolge der tieferen oder schrägeren Lage des Durchlaufs η in der Bodenfläche des Dämpffederkessels werden die Federn durch die Drehung der Schaufeln in die Trommel C geschoben.
    Unterhalb der Bodenfläche des Dämpffederkessels ist der kupferne Wasserkasten k dicht aufgelöthet. Derselbe pafst genau in den Ofen. An der Bodenfläche des Wasserkastens ist ein Rohrstutzen eingesetzt, woran das Füllrohr / angeschraubt wird. In der Ofenwand ist zu diesem Zweck ein Loch angebracht, wodurch das Füllrohr / an den Wasserkasten k geschraubt wird. Das Füllrohr hat einen festen Trichter zum Einfüllen des Wassers. Steigt das Wasser bis zur Spitze des Trichters, so ist der Wasserkasten voll. Am unteren Ende des Füllrohres ist ein Hahn zur Entleerung angebracht.
    Die Dämpf- und Wärmevorrichtung dieser Maschine kann auch mit einer Dampfleitung vereinigt werden. Es wird dann der Ofen als Untersatz des Dämpffederkessels verwendet, das Füllrohr / wird abgeschraubt und das Dampfleitungsrohr mit Hahn an den Wasserkessel angeschraubt. Das Heizungsrohr im Untersatz A wird herausgenommen und dafür ein Kupferrohr gleicher Weite eingesetzt. An dem Vorderarm wird das Dampfzuleitungsrohr mit Hahn, an dem Hinterarm das Dampfableitungsrohr mit Absperrentwässerungshahn durch Verschraubung befestigt.
    Pat en τ-An spruch:
    Die directe Verbindung des Dämpfers D mit der Schaufelvorrichtung C, wobei ersterer besteht aus dem Wasserbehälter k über dem Ofen B, dem durchlöcherten Aufsatz m und dem zur Aufnahme der Federn dienenden Behälter mit dem Rührwerk o.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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