DE353012C - Kartoffelwaschmaschine - Google Patents

Kartoffelwaschmaschine

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Publication number
DE353012C
DE353012C DE1921353012D DE353012DD DE353012C DE 353012 C DE353012 C DE 353012C DE 1921353012 D DE1921353012 D DE 1921353012D DE 353012D D DE353012D D DE 353012DD DE 353012 C DE353012 C DE 353012C
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DE
Germany
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drum
washing machine
drainage channel
water
potatoes
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Expired
Application number
DE1921353012D
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OTTO MERX
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OTTO MERX
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/02Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching
    • A23N12/023Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching for washing potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Kartoffelwaschmaschine. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Kartoffelwaschmaschinen mit durchbrochener Waschtrommel, die in einem mit Wasser gefüllten, um die Trommelachse drehbaren Waschtrog drehbar gelagert und bei welcher unter der Waschtrommel eine Ablaufrinne vorgesehen ist. Bei den bekannten derartigen Waschmaschinen diente die Drehbarkeit,des Waschtroges nur zur Entleerung des Schmutzwassers, während die Früchte seitlich nach und nach entfernt- und auf einen großen Raum verstreut wurden, so daß nicht alle Früchte in einen untergesetzten Korb fallen konnten. Dieser -Übelstand wird beim Erfindungsgegenstand dadurch vermieden, daß die Trommel in bekannter Weise an den Stirnwänden geschlossen, aber mit einer verschließbaren Mantelöffnung versehen ist, welche über eine in ihrer Schräglage verschte-,deneinstellbare, an sich bekannte Ablaufrinne gebracht werden kann. Durch diese Ablaufrinne wird sowohl das Schmutzwasser durch Kippen des Troges als auch bei hochgeklapptem Waschtrog ein selbsttätiges, restloses, schnelles Herausfallen der Kartoffeln erzielt. Sowohl Schmutzwasser wie Kartoffeln `-erden durch die einstellbare Rinne nach einem bestimmten Punkt geleitet, so daß das Schmutzwasser die Maschine oder den Waschraum, in der sich die Maschine befindet, nicht bespritzt oder verunreinigt. Es kann aber auch zur restlosen Aufnahme des Wassers und der Kartoffeln ein Behälter untergestellt werden. Durch die Verstellbarkeit der Ablaufrinne wird erreicht, verschieden große bzw. hohe Behälter zur Aufnahme des Schmutzwassers und der Kartoffeln unterstellen zu können. Man kann die Ablaufrinne so einstellen, wie es die Verhältnisse erfordern.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar in Abb. i in Vorderansicht, in Abb. z in Draufsicht, in Abb. 3 in Seitenansicht, in Abb. 4 im Längsschnitt, und in Abb. 5 im Querschnitt; Abb. 6 zeigt den Lattenrostdeckel der Waschtrommel.
  • Die dargestellte Maschine besteht aus dem Bockständer a, der Lattenrosttrommel b, dem `Waschtrog c und der Abflußrinne d. Im Bockständer a ist eine mit Handkurbel e versehene Welle f drehbar gelagert. Auf dieser Welle f ist die Waschtrommel b befestigt. Die geschlossenen Stirnwände g, da der Trommel sind aus Holz gearbeitet. Der Mantel besteht aus einem Lattenrost 1, dessen Zwischenräume noch mit verzinktem Eisendraht in durchzogen sind, damit das Durchfallen der kleinsten Kartoffeln verhindert wird. Der Trommelrand mit den Befestigungsstellen kann noch mit einem Blechstreifen beschlagen sein. Die Mantelöffnung der Waschtrommel wird durch eine abnehmbare Klappe oder Tür verschlossen, die aus drei miteinander verbundenen Rostlatten o besteht, und die durch drehbare Haken p in der Verschlußstellung gehalten wird. Der die untere Hälfte der Waschtrommel b umfassende Waschtrog c ist auf der Welle f schwenkbar gelagert. Er ist mit einem Handgriff t versehen und kann aus verzinktem Eisenblech hergestellt sein. Die aus Holz gefertigte Abfflußrinne d ist vorteilhaft etwas gewölbt, mit Blech beschlagen und um eine Achse q drehbar, um sie in verschiedenen Schräglagen einstellen zu können. Durch die Verstellbarkeit ist es auch möglich, die Rinne den unterzusetzenden Behältern so anzupassen, daß weder Wasser danebenfließt noch Früchte danebenfallen. Im Bockständer a sind Löcher vorgesehen, in welche ein Stehstift s eingesteckt werden kann, gegen den sich der kurze Hebelarm der Rinne d stützt. Die Maschine kann in verschiedenen Größen und aus einem beliebigen Baustoff hergestellt werden. .
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Die Mantelöffnungsklappe o der Trommel b wird herausgenommen, an ihre Stelle ein Holztrichter aufgesetzt und mittels Haken p befestigt. Infolge der Trichterschwere dreht sich die Trommel, bis der Trichter auf dem Rand des Waschtroges c aufliegt. Die Trommel wird ganz reit Kartoffeln gefüllt und darauf- Wasser eingegossen, bis es im Waschtrog c in Höhe der Achsenlöcher steht. Der Trichter wird entfernt, und die Klappe o wird wiedereingesetzt. Die Handkurbel wird langsam links- und- rechtsherum gedreht, wobei der Fortschritt der Reinigung, die bei der starken Reibung ider Kartoffeln und die ständige Spülung im Wasser sehr schnell vor sich geht, sich durch die Rostspalten gut beobachten läßt. Sind die Kartoffeln genügend rein, so hält man die Kurbel an und schwenkt an dem Handgriff t den Waschtrog c nach übten (Abb. i), in welcher Lage er durch einen Stehstift verriegelt wird. Bei der Schwenkung fließt das schmutzige Wasser übler die Abflußrinne d ab, ohne die Maschine oder Aden Arbeitsraum zu bespritzen oder zu beschmutzen. Man kann das Wasser auch in einem untergestellten Behälter auffangen. Hierauf wird die Trommel geöffnet, imit der öffnung nach unten gedreht, und die gewaschenen, selbsttätig restlos herausfallenden Kartoffeln werden in einem Behälter, ,den man unter die nach dem Behälter eingestellte Abflußrinne d setzt (Abb. i), vollzählig aufgefangen. Ist der Waschtrog c wieder heruntergeklappt, so kann sich der vorstehend beschriebene Vorgang wiederholen.

Claims (1)

  1. .CATENT-ANSPRUCH: Kartoffelwaschmaschine mit einer durchbrochenen Trommel, die in einem .mit Wasser gefüllten, um die Trommelachse drehbaren Trog drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Trommel in bekannter Weise an den Stirnwänden geschlossen sowie mit einer verschließbaren Öffnung versehen ist; und .daß unterhalb des Troges eine in ihrer Schräglage einstellbare, an sich bekannte Ablaufrinne angeordnet ist.
DE1921353012D 1921-04-07 1921-04-07 Kartoffelwaschmaschine Expired DE353012C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE353012T 1921-04-07

Publications (1)

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ID=6279163

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DE1921353012D Expired DE353012C (de) 1921-04-07 1921-04-07 Kartoffelwaschmaschine

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