DE21085C - Apparat zur Druckentlastung der Eintauchröhren in Vorlagen für Retortenöfen zur Gasbereitung - Google Patents

Apparat zur Druckentlastung der Eintauchröhren in Vorlagen für Retortenöfen zur Gasbereitung

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DE21085C
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Germany
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gas preparation
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retort furnaces
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DENDAT21085D
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LlNDNER in Stendal
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat bezweckt in der Hauptsache, statt der bisher den demselben Zwecke dienenden Apparaten anhaftenden trockenen Absperrung der Eintauchröhren, eine hydraulische Absperrung anzuwenden, wodurch dieselbe stets eine sichere wird, auch ein Ueberdruck in den Steigeröhren durch versäumte Aufhebung der Absperrung vermieden wird. Statt der Stopfbüchsen sind für die Absperrung der Zugstangen hydraulische Verschlüsse angewendet, die dem Zwecke entsprechend eigenthümlich construirt sind.
Der Apparat besteht demnach aus einem in die Vorlage versenkten Becken α mit den an demselben angebrachten Lappen a1, in welche die Zugstangen b eingeschraubt sind. Das Becken α wird durch die Zugstangen b frei in der Vorlage gehalten und kann durch den Hebel c nach Bedürfnifs gehoben und gesenkt werden. Der Hebel c besteht aus der Welle c1, welche durch zwei Unterstützungen c2 gehalten wird und an welcher für je eine Zugstange b ein Hebelarm c3 und ein entgegengesetzter Hebelarm <r4 angebracht sind, durch welche mittelst Ziehstange f5 das Heben und Senken des Beckens vom Flur des Retortenhauses aus bewirkt wird. Die Zugstangen b erhalten ihre Führung durch die Lager e und durch den hydraulischen Verschlufs. Die Zugstangen b erhalten ferner Gelenkstücke k.
Der hydraulische Verschlufs d der Zugstangen b wird durch eine Combination concentrisch über einander angebrachter Röhren in der Weise hergestellt, dafs zunächst das innere Rohr mittelst Flantsches auf die Vorlage aufgedichtet wird; durch dieses Rohr geht die Zugstange b frei hindurch. Ueber dem inneren Rohr ist ein zweites Rohr angebracht, welches am oberen Ende mit der Zugstange dicht verbunden ist; über diesem zweiten Rohr ist ein drittes Rohr angebracht, welches am unteren Ende mittelst Flantsches auf den Flantsch des ersten Rohres aufgedichtet ist. Hierdurch ist der hydraulische Verschlufs hergestellt. Sämmtliche Röhren erhalten die für den in der Anstalt herrschenden Gasdruck erforderliche Höhe plus der Höhe, welche für das Heben und Senken des Beckens erforderlich ist. Zum Schutz dieses Verschlusses gegen Staub ist über dem dritten Rohr noch ein viertes angebracht, welches oben an der Zugstange dicht befestigt ist.
Um den Stand der Flüssigkeit in den hydraulischen Verschlüssen d constant zu erhalten, ist eine besondere Vorrichtung angebracht. Dieselbe besteht in dem Zuflufsrohr /, welches durch die Zwischenstücke g mit jedem Verschlufs d in Verbindung steht; ferner dem Abfiufsrohr h, welches durch die gebogenen Zwischenstücke i ■ mit jedem Verschlufs d in Verbindung steht. Das Zuflufsrohr / ist an einem Ende bis mindestens zur Höhe des Flüssigkeitsstandes aufgebogen und steht mit diesem Ende mit einem Wassergefäfs in Verbindung. Durch einen event, continuirlich laufenden geringen Wasserstrahl wird den hydraulischen Verschlüssen d die dem Bedürfnifs entsprechende Flüssigkeit zugeführt, während das Abflufsrohr h die über-
flüssige Flüssigkeit abführt. Das äufsere Rohr (Kapsel) der Verschlüsse d ist bei Anbringung der Flüssigkeitszuführung entsprechend erweitert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anwendung des Beckens α mit den Lappen a1 zum hydraulischen Verschlufs der Eintauchröhren, hydraulischer Verschlufs d der Zugstangen b durch Combination concentrisch über einander angebrachter Röhren, Hebel c mit Welle c1, Unterstützung i2, Hebelschenkel cs und c4, Ziehstange i5, Führungslager e und Zwischenstück k, Flüssigkeitszuführung / mit Verbindungsstück g und Flüssigkeitsabführung mit Verbindungsstücken L
    Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
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