DE248308C - - Google Patents

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DE248308C
DE248308C DE1911248308D DE248308DA DE248308C DE 248308 C DE248308 C DE 248308C DE 1911248308 D DE1911248308 D DE 1911248308D DE 248308D A DE248308D A DE 248308DA DE 248308 C DE248308 C DE 248308C
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container
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DE1911248308D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/04Refining by applying a vacuum
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D27/00Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting
    • B22D27/15Treating the metal in the mould while it is molten or ductile ; Pressure or vacuum casting by using vacuum
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • C21C7/10Handling in a vacuum
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B5/00Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
    • F27B5/04Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated adapted for treating the charge in vacuum or special atmosphere

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
der Flußperiode.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung der im "*Hauptpatent beschriebenen Apparatur in der Richtung, das im Hauptpatent dargestellte Verfahren leichter durchführen zu können.
Nach diesem verbesserten System werden die Gießpfannen, welche das Metall enthalten, das vom Gas befreit werden soll, direkt in die Räume gebracht, wo die Luftleere erzeugt wird. Dieser Raum ist außerdem so angeordnet, daß die Abkühlung der abgesaugten Gase noch viel energischer gesichert wird, und zwar durch einen Apparat, der eine kombinierte Zirkulation von Flüssigkeit und kalten Gasen zuläßt. Die Einzelheiten der Bauart und ihre Verbindung miteinander ergeben sich aus der anliegenden Zeichnung.
Fig. ι stellt die Gesamtanordnung des neuen Apparates dar,
Fig. 2 einen Schnitt nach M-M der Fig. 1, Fig. 3 und 4 in größerem Maßstabe gezeichnete Einzelheiten, welche weiter hinten näher beschrieben werden.
Der Apparat besteht aus einem senkrechten, aus autogen geschweißtem Stahlblech hergestellten Zylinder A, welcher ein den Flammröhren eines Dampfkessels entsprechendes Röhrensystem enthält; dieses Röhrensystem wird umspült von kaltem Wasser, welches am oberen Teil bei C eintritt und den Zylinder an seinem unteren Teil bei D verläßt, nachdem es sich begreiflicherweise beim Bespülen des Röhrensystems entsprechend erhitzt hat.
Der untere Teil des Zylinders A ist umzogen von einem Kragen E (vgl. Fig. 3), welcher aus mehreren mittels Flanschen und Bolzen vereinigten Segmenten besteht.
Dieser Kragen bildet mit dem Zylinder A einen umlaufenden Hohlraum, welcher einem Dichtungsring b aus Kautschuk oder einem anderen bildsamen Stoffe als sicheres Lager dient. Gegen diesen Dichtungsring kann sich ein ringförmiger Wulst c der Gießpfanne anpressen, welche das vom Gase zu reinigende, flüssige Metall enthält. Um einen luftdichten Abschluß zwischen dem Dichtungsring b und dem ringförmigen Wulst c der Gießpfanne zu erzielen, genügt es, die Gießpfanne so weit anzuheben, um den ringförmigen Wulst c an den Dichtungsring b anzupressen. Zu diesem Zweck bringt man den Wagen X und die von ihm getragene Gießpfanne auf eine hydraulisch anzuhebende Plattform G, welche senkrecht unter dem Kühlzylinder A vorgesehen ist. Nun hebt man durch hydraulischen Druck die Plattform G und die auf ihr ruhende Gießpfanne F, bis daß sich ihre wulstförmige Erhöhung c an den Dichtungsring b anpreßt und damit einen hermetischen
Verschluß des Zylinders A herbeiführt. Hierauf setzt man die Pumpen und die Ejektoren in Tätigkeit.
Aus den Fig. ι und 3 ist ersichtlich, daß sich der untere Boden des Zylinders A zu einem wasserdurchlaufenen Kranz 0 nach unten verlängert, welcher sich von innen an den Dichtungsring b anlegt und einer Zerstörung dieses Dichtungsringes durch die von der Gießpfanne ausgestrahlte Hitze vorbeugt. Aus Fig. ι ist weiterhin zu ersehen, daß die die Röhren stützende Bodenplatte m des Kühlapparates, unter welche man die Gießpfanne -F führt, gegenüber dem Rande der Gießpfanne so hoch gelagert ist, daß zwischen der Platte und der Oberfläche des geschmolzenen Metalles ein so großer Zwischenraum entsteht, daß Metallteilchen, welche bei dem durch die Absaugung der Gase hervorgerufenen starken Wallen des Metalles emporspritzen, die Bodenplatte m nicht erreichen können.
Um zu verhindern, daß durch den Sitz d des Stopfens e, welcher das Ausflußloch f (vgl. Fig. 4) verschließt, Luft zuströmt, lötet man zuvor an den unteren Teil dieses Ausflusses eine ■ dünne Blechkapsel g an; sobald sich der Stopfen e im Augenblick des Gusses hebt, wird die Blechkapsel g von dem flüssigen Metall zerstört und löst sich gleichzeitig unter dem Einfluß der das Lot schmelzenden Hitze von dem Ausfluß.
Die unter der Wirkung des Vakuums abgesaugten heißen Gase kühlen sich in dem Röhrensystem B ab, welches wiederum durch den Umlauf des kalten Wassers gekühlt wird. Es spielt also dieser Teil des Apparates die Rolle eines Wärmeabieiters, durch welchen in der Tat auch eine Herabsetzung der Temperatur von etwa 1450 bis 1500 ° bis etwa 350 bis 3000 erzielt wird.
Um eine noch vollständigere Abkühlung der abgesaugten Gase herbeizuführen, verbindet man den soeben beschriebenen Kühlapparat mit einem zweiten Kühlzylinder, welcher aus einem zylinderförmigen Mantel H und einem von diesem eingeschlossenen Röhrensystem / besteht. Dieser Zylinder H weist an seinem unteren Ende den Anschlußstutzen / für den Eintritt eines Kältemittels auf, während ein Anschlußstutzen K das Abströmen des erwärmten Kältemittels am oberen Teil des Zylinders vermittelt. Die beiden Kühlkammern A und H sind an ihren oberen Teilen durch eine Verbindungsröhre M miteinander verbunden, so daß die in dem ersten Apparat abgekühlten Gase in den zweiten hinüberstreichen und hier die durch das Kältemittel gekühlten Röhren / durchlaufen müssen, worauf sie durch die gleichfalls am unteren Ende des Zylinders H befindliche, mit den Absaugeapparaten in Verbindung stehende Röhre N abziehen. Dieser zweite, Kühlröhren enthaltende Apparat setzt die noch etwa 350 bis 300 ° betragende Temperatur der abgesaugten Gase auf 15 ° und noch weniger herab. Ist die Abkühlung so weit erfolgt, so treten die Gase in die Absaugeapparate ein,= wodurch dann die in dem Hauptpatent hinlänglich beschriebene Wirkung eintritt.
Sobald das Absaugen der eingeschlossenen Gase aus den geschmolzenen Metallen beendet ist, was man an dem durch den Manometer angezeigten Stillstand erkennt, läßt man die Luft nach und nach wieder in den ersten Zylinder A eintreten, indem man sie entweder unmittelbar der Atmosphäre entnimmt oder indem man, was mehr zu empfehlen, den ersten Apparat zunächst mit einem zweiten verbindet, welcher in der Weise mit dem ersten zusammenwirkt, daß durch das absolute Vakuum in dem ersten Zylinder zunächst ein teilweises Vakuum in dem zweiten Zylinder geschaffen wird, wodurch gleichzeitig die zum Absaugen der Gase aus der Gießpfanne des zweiten Apparates erforderliche Arbeit der Absaugeapparate erheblich verringert wird. Sobald der atmosphärische Druck im ersten Zylinder wieder hinreichend gestiegen ist, senkt man die hydraulische Plattform G mit der auf ihr ruhenden Gießpfanne F, welche nunmehr eine Charge geschmolzenen, gänzlich gasfreien Metalles enthält und sofort den Gußformen zugeführt wird.
Die an die beiden Kühlzylinder A und H abgegebene Hitze kann in verschiedener Weise, wie dieses auch sonst üblich ist, ausgenutzt werden, s

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Absaugung der in Metallen, Metallegierungen, geschmolzenen Stählen u. dgl. enthaltenen Gase durch Einwirkung eines möglichst hohen Vakuums während der Flußperiode nach Patent 244660, bestehend aus einem senkrechten Behälter, unter dem die die geschmolzenen Metalle usw. enthaltenden Gießpfannen herangebracht werden, gekennzeichnet durch einen Zylinder, welcher ein röhrenförmiges Bündel für den Durchtritt der heißen Gase einschließt, das von einer Zirkulationseinrichtung für kaltes Wasser umgeben ist, wobei der untere Teil des Zylinders einen Anschluß aufweist, gegen welchen sich ein Röhrenflansch der Gießpfanne anlegt, wenn diese durch eine hydraulische Plattform gehoben und senkrecht angepreßt wird.
2. Äusführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer möglichst vollkom-
menen, schnellen Abkühlung der abgesaugten Gase der Kühlzylinder mit einem zweiten Kühlzylinder verbunden ist, welcher gleichfalls ein System durch ein Kältemittel umspülter Kühlröhren enthält und die Abkühlung der durchströmenden Gase schnell und nahezu vollkommen zu Ende führt.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Boden des Kühlzylinders ein wasserdurchflossener Zylinder vorgesehen ist, welcher den, einen luftdichten Abschluß zwischen Gießpfanne und Kühlzyzylinder sichernden Dichtungsring gegen die Ausstrahlungen der Gießpfanne schützt.
4. Aus zwei oder mehr Vorrichtungen nach Ansprüchen 1 bis 3 bestehende Anlage, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kühlbehälter zur Verringerung der Arbeit der Absaugapparate bei häufigeren Reinigungen derart miteinander verbunden sind, daß, sobald in dem einen Kühler der Inhalt einer Gießpfanne gereinigt ist, die Luft des zweiten Kühlbehälters in das Vakuum des ersten Behälters überströmt, so daß dadurch das Öffnen des ersten Behälters erleichtert und gleichzeitig die zum Evakuieren des zweiten Kühlers erforderliche Arbeit der Absaugeapparate durch kräftige Luftverdünnung vorbereitet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911248308D 1910-12-30 1911-06-13 Expired DE248308C (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE244660T 1910-12-30
DE248308T 1911-06-13

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DE (1) DE248308C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166229B (de) * 1957-05-08 1964-03-26 Thyssen Huette Ag Vorrichtung zu intermittierender Durchlaufentgasung von Fluessigkeiten und Verfahren dazu
EP2236679A2 (de) 2009-06-12 2010-10-06 Thorsten Bolls Verfahren zur Sediment-Transport-Baggerung und Schleppkopfsaugbagger zur Durchführung des Verfahrens

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DE1166229B (de) * 1957-05-08 1964-03-26 Thyssen Huette Ag Vorrichtung zu intermittierender Durchlaufentgasung von Fluessigkeiten und Verfahren dazu
EP2236679A2 (de) 2009-06-12 2010-10-06 Thorsten Bolls Verfahren zur Sediment-Transport-Baggerung und Schleppkopfsaugbagger zur Durchführung des Verfahrens
DE102009015203A1 (de) 2009-06-12 2010-12-16 Bolls, Thorsten Verfahren zur Sediment-Transport-Baggerung und Schleppkopfsaugbagger zur Durchführung des Verfahrens
DE202009018834U1 (de) 2009-06-12 2014-02-21 Thorsten Bolls Schleppkopfsaugbagger zur Durchführung der Sediment-Transport-Baggerung

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