DE98703C - - Google Patents

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DE98703C
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/06Mashing apparatus
    • C12C7/067Mashing apparatus with cooling means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C11/00Fermentation processes for beer
    • C12C11/003Fermentation of beerwort
    • C12C11/006Fermentation tanks therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 6: Bier, Branntwein.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bilden Neuerungen an Maischbottichen, die im Wesentlichen darin bestehen, die sich in den Bottichen ansammelnde Kohlensäure selbstthä'tig entweichen zu lassen und mittels des entweichenden Gases ein Rührwerk im Gährgefäfs in Bewegung zu setzen.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Längsschnitt zur Anschauung gebracht worden.
Der gewöhnliche Maischbottich α hat um den oberen Rand eine Rinne b erhalten, welche von Streben getragen wird. Ueber den Bottich ist ein zweiter Bottich als Haube c gestülpt. Der Rand dieser Haube c reicht fast bis auf den Boden der Rinne b. Der Boden des umgekehrten Bottichs bezw. der Haube bleibt von dem Rand des· Maischbottichs α stets so weit entfernt, dafs überfliefsende Maische bequem in die Rinne b abfliefsen kann. Die Rinne selbst ist fast bis zum Rand mit Wasser gefüllt, so dafs, wenn der noch später zu beschreibende Hahn i geschlossen ist, der Innenraum des Maischbottichs nach aufsen luftdicht abgesperrt bleibt. Der Rand der Rinne b kann etwas tiefer liegen als der Rand des Maischbottichs; läuft, jetzt Maische über und hebt das Niveau des Absperrwassers, so kann dieses nach der Aufsenseite hin abfliefsen, ein Zurücktreten von Maische und Wasser in den Maischbottich wird dadurch verhindert. Es ist dadurch den Forderungen der Steuerbehörden Rechnung getragen, da jene nur dann die Aufstellung der Apparate zugiebt, wenn es ausgeschlossen ist, dafs übergeflossene Maische wieder in den Bottich zurücksteigen kann. An dem Boden des als Haube dienenden Bottichs c befindet sich eine Kühlschlange p, die an einem Ende mit einem Wasserzulauf verbunden werden kann, während das Wasser am anderen Ende wieder abläuft. Eine Metallhülse q dient zur Aufnahme eines Thermometers, um die Temperatur in der Maische controliren und danach den Zuflufs des Kühlwassers regeln zu können.
Das Metallrohr d greift luftdicht über das etwas enger gehaltene Abzugsrohr h, jedoch so, dafs ein Gleiten des Rohres h über dem Rohre d möglich ist. An dem Rohre d ist ferner noch eine Gabel η mit ungleich langen Zinken / /] angebracht, von welchen die Zinke / in eine nach oben stehende, die Zinke ll in eine nach unten stehende Rolle endigt.
Das Gewicht der Haube c mit allen daran befestigten Theilen wird in der ausgezogen gezeichneten Stellung durch Gewichte//1 im Gleichgewicht gehalten, d. h. das specifische Gewicht der in die Maische bezw. in das Absperrwasser eintauchenden Theile und das absolute Gewicht der über den Flüssigkeiten liegenden Theile ist gleich dem Gegengewicht. Der an dem Abzugsrohr h angebrachte Hahn i ist mit einem Rohr k verbunden, welches zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Der Hahn ist so eingerichtet, dafs er geschlossen bleibt, bis das Rohr k die horizontale Lage erreicht hat, und sich öffnet, wenn das Rohr k über diese Lage hinausgeht. Beginnt die Kohlensäureentwickelung, so hebt sich die Haube c, da der Hahn i jetzt geschlossen ist. Das Rohr d gleitet über das Rohr h nach oben und darauf auch die Gabel η. Da der tieferliegende Schenkel des Rohres k auf der Rolle der Zinke /
aufliegt, mufs auch dieser Schenkel gehoben werden. Der Hahn i bleibt noch geschlossen, bis das Rohr die horizontale Lage erreicht hat. Von diesem Augenblicke an beginnt sich der Hahn zu öffnen; hat aber das Rohr nur etwas die horizontale Lage überschritten, so wird das Wasser aus dem bisher tiefer liegenden Schenkel in den anderen Schenkel laufen. Letzterer wird dadurch schwerer, und indem er heruntergeht, öffnet er den Hahn i vollständig. Die Kohlensäure kann jetzt entweichen.
Durch das Steigen der Haube hatte sich aber das Gewichtsverhältnifs verschoben. Das specifische Gewicht ist etwas geringer geworden, das absolute Gewicht der über den Flüssigkeiten liegenden Theile hat sich bedeutend vergröfsert. Die Haube wird also das Bestreben zeigen, wieder zu sinken, um das Gleichgewicht herzustellen. Bei diesem Sinken wird die Kohlensäure durch den noch immer geöffneten Hahn i herausgedrückt.
Als der eine Schenkel des Rohres k unter die Horizontale sank, war es bis in die punktirt eingezeichnete Lage gekommen, hier aber durch die abwärts gerichtete Rolle der Zinke Z1 aufgehalten worden. Beim Herabsinken der Haube zieht diese Rolle jenen Schenkel des Rohres wieder mit herauf, nimmt also den anderen Schenkel mit nach unten. Hat das Rohr k nun die Horizontale wieder überschritten, so tritt das Wasser aus dem einen Schenkel wieder in den anderen, der letztere sinkt, bis er auf der Rolle der Zinke / aufliegt, und der Hahn i wird wieder- geschlossen.
Durch das stete Auf- und Absteigen der Haube c wird auch die an der Haube befestigte Kühlschlange steigen und sinken, die Maische also in Bewegung erhalten. Leitet man das Abzugsrohr aus dem Fenster hinaus ins Freie,- so wird ferner verhindert, dafs die Kohlensäure in dem Maischraum selbst zu Boden sinkt und die Luft verschlechtert.
Selbstverständlich kann die Haube c zum Reinigen und Beschicken des Maischbottichs noch bedeutend höher gehoben werden, als punktirt gezeichnet ist. Zu diesem Zwecke wird die Stange η der Gabel an dem Ringe nl etwas um das Rohr d herumgeschoben, so dafs beim Heraufziehen der Haube die Zinke / mit der Rolle nicht mehr an das Rohr k stofsen kann. Dieses höhere Heraufziehen der Haube kann auch für kurze Zeit während des Betriebes stattfinden, wenn die Steuerbehörde den Gang u. s. w. des Betriebes controliren will. Das Heben und Controliren kann also geschehen, ohne den Gang der Alkoholbildung zu stören.
Da die Gegenwart von Luft in der Maische zur Alkoholbildung nöthig ist, kann die Haube auch noch mit einem entsprechend grofsen Blasebalg verbunden werden. Eine grofse Kraftleistung ist hierzu nicht erforderlich, und befestigt man daher die Kette des Blasebalges an der Haube, so wird dieselbe beim Herabsinken jedesmal einen Luftstrom in'die Maische senden, und zwar dürfte es wohl zweckmäfsig sein, die Rohrmündung in Capillarröhren auszuziehen und am Boden des Maischbottichs einmünden zu lassen. Eine gröfsere Anzahl von Mündungen erleichtert die gleichmäfsige Vertheilung der Luft in der Maische, die feinen Oeffnungen der Capillaren gestatten das ungehinderte Austreten der Luft, verhindern aber das Eintreten von Maische in die Röhren.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Ein mittels Kohlensäuredrucks betriebenes Rührwerk für Gährgefäfse, dadurch gekennzeichnet, dafs eine in einen Wasserverschlufs tauchende Glocke (c) von der darunter angesammelten Kohlensäure gehoben wird und nach deren Ableitung sich senkt, indem durch diese Bewegungen der Glocke ein Ventil (i) zweckmäfsig mittels Kipphebels (h) periodisch geöffnet und geschlossen, sowie ein mit der Glocke verbundenes Rührwerk, welches aus einer Kühlschlange bestehen kann, in Betrieb gesetzt wird.
2. An der unter i. bezeichneten Vorrichtung die Anordnung eines Luftzuführungsapparates, z. B. eines Blasebalges, welcher durch seine Verbindung mit der Glocke (c) Luft in das Gährgefäfs preist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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