DE210759C - - Google Patents

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DE210759C
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DENDAT210759D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/18Details
    • B65G19/28Troughs, channels, or conduits
    • B65G19/30Troughs, channels, or conduits with supporting surface modified to facilitate movement of loads, e.g. friction reducing devices
    • B65G19/303Troughs, channels, or conduits with supporting surface modified to facilitate movement of loads, e.g. friction reducing devices for article conveyors, e.g. for container conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£ 210759-KLASSE 81 e. GRUPPE
Verladevorrichtung für Pakete. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich besonders auf
diejenigen Teile einer Verladevorrichtung, welche zum Übermitteln von Paketen von einer unteren zu einer höher gelegenen Ebene, wie es bei Gebäuden der Fall ist, dienen.
Bei derartigen Verladevorrichtungen übermittelt ein nach unten geneigter unterer Teil der Verladevorrichtung die Stückgüter an das untere Avagerechte Ende eines nach aufwärts ίο geneigten Abschnittes ; dieser läuft an seinem oberen Ende in einen wagerechten Teil aus, von welchem die Pakete abgegeben werden.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß zwischen dem Abgabeteil der Verladevorrichtung und deren aus endlosen Förderketten bestehenden Hebeteil ein Übermittlungsteil angeordnet ist, der mit den Leisten der Förderketten zusammenwirkt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht,'und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Ausführungsform der Verladevorrichtung in der Seitenansicht,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe die obere Ansicht auf den geneigten Zwischenteil, bei welchem die eine Hälfte der aus Leisten gebildeten Laufbahn weggelassen ist, um wichtige Einzelheiten erkennbar zu machen,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 in der Richtung des Pfeiles gesehen ,und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles gesehen. . ,
Zwischen einem nach unten geneigten unteren Abgabeteil 5 und dem üblichen oberen, nicht dargestellten Empfangsabteil einer Verladevorrichtung befindet sich der geneigte Zwischenteil 6. Dieser besteht aus einem geneigten, an seinem unteren Ende in einen wagerechten Teil 7 endigenden Teil. An seinem oberen Ende mündet der Zwischenteil in einen wagerechten Teil 8 aus, welcher auf den oberen Abschnitt der Verladevorrichtung trifft. Der Rahmen 9 des Zwischenteiles, weleher an seinem Übergang zu dem unteren wagerechten Teil gekrümmt ist, kann von irgendeiner geeigneten Bauart sein. Im allgemeinen ist derselbe aus oberen und unteren, in der Längsrichtung sich erstreckenden, in geeigneter Weise miteinander verbundenen Winkeleisen zusammengesetzt, wobei die Längsteile Führungen für die endlosen Förderketten bilden, welche die die Pakete mitnehmenden Leisten tragen.
Nahe der.Wandung 10 oder einem anderen geeigneten Träger für das obere Ende 8 des geneigten Zwischenteiles 6 ist von dem Rahmen 9 herabhängend eine Plattform 11 angeordnet, die einen geeigneten Motor, beispielsweise den Motor 12, trägt. Von diesem aus führt ein endloser Riemen 13 über die Rolle 14, die an einem Ende der treibenden Achse 15 sitzt. Diese ist in dem wagerechten Teil 8 drehbar gelagert und steht mittels eines Ge-■triebes 16 in Eingriff mit der drehbar gelagerten Welle 17. An dem Ende des Teiles 7 ist eine Welle 18 drehbar angeordnet. Um die
Kettenräder 20 und 21 auf den Wellen 17 und 18 sind die endlosen Förderketten 19 (Fig. 2 und 3) herumgeführt. Diese erstrecken sich an dem oberen und unteren Seitenteil des Rahmens 9 entlang.- In einem Paar Winkeleisen 22 und 23, die sich der Länge nach in dem Rahmen 9 zwischen dessen Seiten entlang erstrecken und von dem Ende des Teiles 8 kurz vor dem gekrümmten Teil des Abschnittes 9 an beginnen, sind Rollen 24 drehbar angeordnet, um eine reibungslose Bahn für die Pakete o. dgl. zu schaffen. An dem unteren Ende dieser Bahn ist in dem Rahmen 9 eine Achse 25 gelagert. Diese trägt an einem Ende ein Kammrad 26, das durch eine endlose Kette 27 mit einem ähnlichen, an dem entsprechenden Ende der Achse 18 sitzenden Kammrad 28 verbunden ist. Nahe der Achse 18 ist in dem Rahmen 9 eine Welle 29 angeordnet, die an ihren Enden Kammräder 291 trägt. Diese sind mit auf der Achse 25 sitzenden Kammrädern durch endlose Ketten 30 verbunden, die in gleicher Weise wie die Ketten 19 (Fig. 4) in Winkeleisen geführt werden. Die Ketten 30 sind in bestimmten Abständen durch parallele Latten 31 miteinander verbunden, um ein endloses Band" zu bilden, welches -gegen Einsenkung durch eine Plattform 32 geschützt wird, die zweckmäßig aus Metallblech von der Breite des Bandes besteht und zwischen den Seitenteilen so unterstützt ist, daß sie sich der Form des Teiles 6 anpaßt. In geeigneten Abständen voneinander, beispielsweise einem Meter, tragen die Förderketten 19 Leisten 33, welche die zu befördernden Pakete mitnehmen, wie später beschrieben werden wird.
In bestimmten Abschnitten sind auf der Achse 18 Räder 34 angeordnet. Diese Räder können als Abschnitte einer Trommel betrachtet oder ausgebildet werden. An gegenüberliegenden Seiten des oberen Teiles des Rahmens 35, welcher den Abschnitt 6 an seinem Endteil 7 trägt, sind federnde Arme 36 angeordnet, die nach ihren vorderen freien Enden zu konvergieren und, wie üblich, die Pakete in bezug auf ihre Bewegung nach dem Teil 6 zentrieren.
Der Abgabeteil 5 der Verladevorrichtung wird an seinem an den Rädern 34 angrenzenden Ende so unterstützt, daß er in lotrechter Richtung auf Ständern 37 (Fig. 1) verstellt werden kann. Zu diesem Zwecke tragen die Enden des Teiles 5 mit einem Schlitz versehene Kopfstücke 38. Durch den Schlitz geht eine an ihren Enden drehbar gelagerte Achse 39, die mit.den Kopfstücken in Eingriff stehende Exzenter 40 trägt. Die Achse ist an einem Ende mit einem Handhebel 41 versehen.
Wenn der Motor 12 läuft, werden die Ketten 19 und das durch die Latten 32 gebildete Band ununterbrochen in Bewegung gesetzt. Die Pakete, von welchen eines in Fig. 3 bei 42 angedeutet ist, werden, sobald sie das Abgabeende des Abschnittes 5 der Verladevorrichtung erreicht haben, gegen die Räder 34 stoßen. Die erste auf ein Paket treffende Leiste 33 der Förderketten 19 wird dieses mit dem vorderen Ende über die Räder 34 heben und dann dieses Ende freigeben. Durch die Reibung zwischen dem vorderen Paketende und den Rädern 34 wird das Paket auf das Lattenband zu bewegt. Wenn die darauf folgende Leiste 33 auf das hintere Ende des Pa- : ketes trifft, so wird dieses auf das Lattenband heraufgeschoben. Dessen Geschwindigkeit ist die gleiche wie die der Förderketten 19. Wenn mithin ein Paket auf das Lattenbarid gelangt, während es durch die Stoßwirkung einer Leiste vorwärts gestoßen wird, so wird es wegen der Bewegung des Bandes ohne Reibung mitgenommen. Die Leiste 33 unterstützt das Paket, so daß ein Rückwärtsgleiten desselben ausgeschlossen ist, während es auf dem geneigten Teil des Lattenbandes hinaufgeführt wird. Nachdem dieses das Paket freigegeben hat, setzt es seinen Weg über die Rollen 24 fort. Diese geben das Paket an den oberen Teil der Verladevorrichtung ab.
Sehr wichtig für das gute Arbeiten der Verladevorrichtung sind die Anhalteräder 34, besonders wenn das angrenzende Ende des Abschniltes 5 der Verladevorrichtung lotrecht einstellbar gemacht ist, um mit demselben zusammenzuwirken. Durch das Vorhandensein dieser Anhalteräder werden nämlich die Pakete in geeigneten Abständen voneinander dem Abschnitt 6 zugeführt. Die Einstellbarkeit des Abschnittes 5 gestattet, daß dieser bis zu einer solchen Höhe mit Bezug auf die Übermittlungsräder 34 gehoben werden kann, daß auch eine sichere Übermittlung kleiner Pakete erfolgt und verhindert wird, daß diese nach dem Abschnitt 5 bei dem Auftreffen einer Leiste 33 zurückbewegt werden. Die Anhalteräder 34 verhindern ferner, daß mehr als ein Paket zwischen ein Leistenpaar 33 der Förderketten 19 auf den Abschnitt 6 geführt wird. Dieser im wesentlichen eine Hebevorrichtung bildende Abschnitt, der geneigt dargestellt ist, könnte auch aufrecht angeordnet werden.
i.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    Verladevorrichtung für Pakete, bei
    welcher an einem unteren Paketabgabeteil eine sich von demAbgabeende dieses Teiles aus erstreckende, aus endlosen Förderketten bestehende Hebevorrichtung angeschlossen ist, gekennzeichnet durch einen die Pakete festhaltenden Ubermittlungsteil (18, 34), der zwischen dem Abgabeteil (5)
    und der Hebevorrichtung angeordnet ist und mit Leisten (33) der Förderketten zusammenwirkt.
  2. 2. Verladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenlage des Abgabeteiles ( 5 ) in bezug auf den Übermittlungsteil (34) eingestellt werden kann, zu dem Zwecke, die Übermittlung verschieden großer Pakete sicher herbeizuführen.
  3. 3. Verladevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Pakete anhaltende Übermittlungsteil aus einer Reihe in bestimmten Abständen voneinander auf einer drehbaren Achse (18) befestigter Räder (34) besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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