DE2853483C2 - Stauförderer für Stückgut - Google Patents
Stauförderer für StückgutInfo
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Description
F i g. 2 die Draufsicht auf den Stauförderer;
F i g. 3 die Ansicht des Antriebsteiles in vergrößertem Maßstab;
F i g. 4 die Schnittansicht gemäß Linie IV-IV in F i g. 3; F i g. 5 die Schnittansicht gemäß linie V-V in F i g. 3.
Der Stauförderer gemäß den F i g. 1 und 2 besteht aus zwei etwa waagerechten, parallelen und U-förmigen
Rahmen 1, deren offene Seiten gegeneinander zeigen. Der obere Steg 1' dieser Rahmen 1 ist in gleichen Abständen
unterbrochen. An beiden Enden des Steges Γ, also im Bereich der Öffnung zwischen zwei benachbarten
Stegen 1', ist je eine Welle 2 an den Rahmen 1 drehbar in Lagern 3 gelagert, ir. deren Nähe je ein Umlenkrad
4 drehfest auf der Welle 2 angeordnet ist. Das Umlenkrad 4 ragt über den oberen Steg Γ nach oben
hinaus. Die jeweils gegenüberliegenden Umleiskräder 4
sind durch ein Zugmittel 31, z. B. eine geschlossene Kette 5, vorzugsweise Rollenkette, miteinander verbunden,
wobei die Umlenkräder entsprechend als Kettenrad ausgebildet sind. Die Zugmittel 31 dienen als Transportmittel
für das Stückgut und gleiten bzw. rollen zu diesem Zweck mit ihrem oberen Trum 31' auf einer vorzugsweise
aus Kunststoff hergestellten und auf dem Steg Γ aufgesetzten profilartigen Unterstützung 6. Die so beiderseits
eines Steges 1' angeordneten und durch die Ketten 5 miteinander verbundenen Umlenkräder 4 bilden
eine Sektion 7 bzw. 7', deren Länge auf das zu transportierende Stückgut abgestimmt werden kann. Es
ist ferner ersichtlich, daß die vier Umlenkräder 4 einer Sektion 7 bzw. T durch die Wellen 2 und die Ketten 5
synchron umlaufen, so daß ein auf den Ketten 5 ruhendes Stückgut parallel in Transportrichtung gemäß Pfeil
8 transportiert wird, wobei es von einer Sektion T auf die nächste Sektion 7 usw. gelangt
An einem der beiden in Transportrichtung vorn liegenden
Umienkräder 4 ist ein Antriebszahnrad 9 dreh-Fest auf der Welle 2 angeordnet Diesem Antriebszahnrad
9 zugeordnet ist ein entgegengesetzt zur Transportrichtung davor vorgesehenes Zahnrad 10 einer Zwischenrolle
11. Piese weist weiterhin ein mit dem Zahnrad 10 verbundenes Kettenrad 12 auf, das in einer ebenfalls
geschlossenen Kette 13 kämmt Diese Kette 13 stellt ein sich über die ganze Länge des Stauförderer
erstreckendes Antriebsmittel dar, das durch einen nicht dargestellten M°t°r ständig im Gegenuhrzeigersinn angetrieben
wird Das untere Trum dieser Kette 13 gleitet mindestens unterhalb der Zwischenrolle 11 in auf dem
unteren Steg 1" des Rahmens 1 gesetzten Führungen 14, während das rücklaufende Trum auf entsprechenden
Führungen 14' auf dem ober<;n Steg Γ rutscht Drehbar
gelagert ist die Zwischenrclle 11 auf einer Achse 16 in einem U-förmigen Gehäuse 15, das wiederum um einen
über der Achse 16 angeordneten und am Rahmen 1 befestigten Bolzen 17 schwenkbar ist. Die Anordnung
ist so getroffen, daß durch Schwenken des Gehäuses 15 um den Bolzen 17 das Zahnrad 10 in oder außer Eingriff
mit dem Antriebszahnrad 9 gebracht werden kann.
Zum Schwenken der Zwischenrolle 11 dient ein außerhalb des Gehäuses 15 auf der Achse 16 lose gelagerter
Doppeihebel 18, an dessen oberen Ende an einem Bolzen 19 eine Ausgleichsstange 20 angelenkt ist, die
unterhalb der Welle 2 in Transportrichtung nach vorn ragt und im offenen Bereich zwischen benachbarten
Sektionen 7 und 7' endet (Fig. 1). Dort weist sie ein
Langloch 20' auf, in das ein an einem Hebel 21 festigter Bolzen 22 ragt. Der Hebel 21 ist am oberen Ende an
einem weiteren, am Rahmen 1 fest angebrachten Bolzen 23 schwenkbar gelagert. Starr befestigt am Hebel 21 ist
eine seitlich vom Bolzen 23 vorgesehene Achse 24, die sich bis zum gegenüberliegenden Rahmen 1 erstreckt
und dort entsprechend an einem Gegenhebel 21" um einen Bolzen 23' schwenkbar am Rahmen 1 gelagert ist,
so daß sie eine parallele Schwenkbewegung um die Bolzen 23 und 23' im wesentlichen senkrecht zu den Rahmen
1 ausführen kann. Auf der Achse 24 ist eine Rolle 23
drehbar gelagert, die in der in F i g. 3 mit ausgezogenen
Linien dargestellten Lage in die Bahn eines auf den Ketten 5 des Transportmittels ruhenden Stückgutes 26
ragt und durch letzteres in die strichpunktiert angedeutete Freilaufstellung nach unten gedrückt wird In dieser
Stellung legen sich durch den Hebel 21 bzw. dessen Gegenhebel 21" nach außen ragende Verlängerungen
24' der Achse 24 auf am Rahmen 1 befestigte Anschläge 30, so daß die Rolle 25 durch das Stückgut 26 belastet
werden kann. Die Rolle 25 auf der Achse 24 und der Hebel 21 und dessen Gegenhebel 21" bilden den Fühler
zum Steuern der Zwischenrolle 11.
Der Hebel 21 weist unten eine U-förmige Abwinkelung
21' auf, an deren nach oben ragei<>_'m Lappen aji
einem Bolzen 27 eine Steuerstange 28 ange'snkt ist, die
sich bis zum Doppelhebel 18 der Zwischenrolle 11 der entgegengesetzt zur Transportrichtung davor liegenden
Sektion T erstreckt Hierbei durchläuft sie die Auskehlung der A^winkelung 21' des Hebels 21 der Sektion 7',
wie mit 28 in F i g. 4 und 5 angedeutet ist Am Doppelhebel 18 der Sektion T ist die Steuerstange 28 am unteren
Ende an einem Bolzen 29 gelagert. Entsprechend ist am Hebel 21 der Sektion T eine Steuerstange 28' angelenkt
Sind die Fühler 21,24,25 in ihrer angehobenen Stellung,
dann befinden sich die angeschlossenen Zwischenrollen 11 in ihrer Antriebsstellung und die Ketten 5 des
Transportmittels laufen im Uhrzeigersinn um und fördern das darauf ruhende Stückgut 26 in Richtung gemäß
Pfeil 8. Wird nun eine Rolle 25 des Fühlers 21, 24, 25, z. B. der Sektion 7 nach unten gedrückt und dort gehalten,
dann schwenkt der Hebel 21 im Uhrzeigersinn und schiebt die Steuerstange 28 entgegengesetzt zur Trunsportrichtung
nach links gemäß F i g. 1 und 3. Der am Ende der Steuerstange 28 angeschlossene Doppeihebel
18 der Sektion T schwenkt dann um die Achse 16 im Uhrzeigersinn, wobei die Ausgleichsstange 20 in Transportrichtung
nach rechts geschoben wird. Dabei gelangt der Bolzen 22 des Hebels 21 dieser Sektion T an das
linke Ende des Langloches 20'. Drückt nun ein weiteres Stückgut 26 auch die Rolle 25 des Fühlers der Sektion T
nach unten, dann wird durch die Schwenkung des Hebels 21 und durch den am linken Ende des Langloches
20' anliegenden Bolzen 22 die Ausgleichsstange 20 wieder entgegengesetzt zur Transportrichtung zurückgeschoben,
wobei sie den Doppeihebel 18 im Gegenuhrzeigersinn zu verstellen sucht. Da dessen unterer Bolzen
29 djrcli die Steuerstange 28 blockiert ist, schwenkt der
Doppelhebel 18 um diesen Bolzen 29 und dabei die Zwischenrolle 11 in die Freilaufstellung, in der sie Atßereingriff
mit dem Antriebsrad 9 ist. Wird der zuerst genannte Fühler des Sektion 7 wieder frei, dann bewegt sich die
Steuerstange 28 in Transportrichtung und der Doppeltube!
18 dreht sich um den Bolzen 19 am oberen Ende, so daß das Zahnrad 10 der Zwischenrolle 11 wieder in
Eingriff mit dem Antriebszahnrad 9 gelangt. Die Sektion T wird so wieder angetrieben, obwohl der zugehörige
Fühler noch gedruckt ist. Es ist ferner ersichtlich, daß sich das Stückgut 2S brim Übergang von einer Sektion
auf die nächste auf der Rolle 25 des Fühlers abstützen kann, da dieser mit seinen Verlängerungen 24' auf den
Anschlägen 30 ruht.
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Selbstverständlich kann anstelle der Kette 5 und/oder
13 auch ein Zahnriemen verwendet werden. Denkbar wäre ferner der Antrieb des Transportmittels durch zwei Zwischenrollen It, um die Antriebskraft zu vertei len. Weiterhin könnten auch mehr ais zwei umlaufende 5 Zugmittel als Transportmittel dienen. Es ist ersichtlich, daß der Erfindungsgegenstand auf den beschriebenen Staukettenförderor nicht beschränkt ist. |
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| Hierzu 2 Blatt Zeichnungen io | |
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Claims (4)
1. Stauförderer für Stückgut, insbesondere Palet- letzten Antriebsrad von benachbarten Sektionen und in
ten, mit einem antreibbaren und das Stückgut tra- 5 der unteren Stellung die Freilaufstellung einnimmt Die
genden Transportmittel, das aus mindestens zwei Zwischenrollen werden separat ständig angetrieben. In
parallelen, geschlossenen Zugmitteln besteht, die an dieser Staurollenbahn ist zwar die Zahl der Zwischenden
Enden der Transportstrecke durch drehfest mit- rollen reduziert, jedoch die Anzahl der Tragrollen beieinander
verbundene Umlenkräder umgelenkt sind behalten worden. Weiterhin ist die Anordnung d?r Zwi-
und deren oberes Trum zur Lastaufnahme auf einer io schenrollen ungünstig, da die Stellkraft zum Stellen in
Unterstützung abgestützt ist, dadurch ge- die Antriebsstellung auch die Andrückkraft zum Herkennzeichnet,
stellen des Reibschlusses zwischen Zwischenrolle und daß mehrere umlaufende Zugmittel (31) sektions- Tragrollen erzeugen, muß, d. h. es ist eine relativ hohe
weise hintereinander angeordnet sind, Andrückkraft notwendig. Die bekannten Förderer eigdaß
mehrere Sektionen (7, T) ein einziges ständig 15 ren sich somit entweder nicht als Stauförderer oder sie
umlaufendes Antriebsmittel (13) zugeordnet ist, sind umfangreich in Konstruktion, aufwendig in der
daß zwischen Antriebsmittel (13) und mindestens ei- Wartung und dementsprechend kostenaufwendig in Annem
der Umlenkräder (4) eine in der Antriebsstel- Schaffung und Unterhaltung.
lung formschlüssig mit dem Umlenkrad (4) in Ver- Ferner ist ein Förderer für Stückgut in der DE-OS
bindung stehende Zwischenrolle (11) vorgesehen ist 20 20 29 395 gezeigt, dessen Bahn in mehrere hintereinan-
und der angeordnete und getrennt angetriebene Sektionen
daß zum Verstellen der Zwischenrolle (11) aus der angelegt ist, wobei den Sektionen ein einziges ständig
Antriebs- in die Freüaufsteliung ein in die Bewe- umlaufendes Antriebsmittel zugeordnet ist und der Angungsbahn
des Stückgutes (26) ragender Fühler (21, trieb der Sektionen durch ein in die Bewegungsbahn
24,25) angeordnet ist 25 ragender Fühler veranlaßt wird.
2. Stauförderer nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Dieser Förderer als Rollenbahnförderer zeigt jedoch
zeichnet, daß der zwischen benachbarten Sektionen nicht die vorteilhafte Ausgestaltung des das Stückgut
(7, T) angeordnete Fühler (21,24,25) als schwenkbar tragenden Transportmittels als zwei parallele, geschlosgelagerte
Rolle (25) ausgebildet ist, die in ihrer ge- sene Zugmittel und die spezielle Ausgestaltung der sekdrückten
Freilaufstellung durch Auflage auf rah- 30 tionsweisen Inbetriebnahme des Förderers,
menfesten Anschlägen (30) als Stütze für das Stück- Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Förderer gut (26) dient der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß er im
menfesten Anschlägen (30) als Stütze für das Stück- Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Förderer gut (26) dient der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß er im
3. Stauförderer nach Jen Ansprüchen 1 und 2, da- Aufbau vereinfacht ist und ein hohes Förder- und Staudurch
gekennzeichnet, da3 die Rolle (25) des Fühlers volumen aufweist
(21, 24,25) um eine starre Achs; (24) drehbar gela- 35 Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem
gert ist, die an um rahmenfeste Bolzen (23, 23') Stauförderer der eingangs genannten Art durch die
schwenkbar gelagerten Hebeln (21,21") angeordnet kennzeichnenden Merkmaie des Anspruchs 1 gelöst
ist und die seitlich durch die Hebel (21,21") ragende Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfin-
ist und die seitlich durch die Hebel (21,21") ragende Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfin-
Verlängerungen (24') aufweist, denen sich in der An- dungsgedankens kennzeichnen die sich anschließenden
triebsstellung von unten anlegende, rahmenfeste 40 Ansprüche 2 bis 4.
Anschläge (30) zugeordnet sind. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen ins-
Anschläge (30) zugeordnet sind. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen ins-
4. Stauförderer nach mindestens einem der An- besondere darin, daß die Anzahl der tragenden und treisprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwi- benden Rollen stark reduziert ist Jede Sektion benötigt
sehen den Umlenkrädern (4) einer Sektion (7, T) ein nur noch die Umlenkräder für die Kettenzüge des
seitlich innen offener, U-förmiger Rahmen (l)vorge- 45 Transportmittels und nur noch eine Zwischenrolle, um
sehen ist, auf dessen oberen Steg (V) als Unterstüt- die miteinander gekoppelten Kettenzüge in Bewegung
zung (6) für das obere Trum (3Γ) des Zugmittels (31) zu versetzen. Mit der verringerten Rollenzahl sind die
ein Profil aus Kunststoff vorgesehen ist möglichen Fehlerquellen gleichfalls drastisch reduziert
worden. Dadurch vereinfacht sich ein derartiger Stau-
50 förderer gegenüber den bekannten in hohem Maß sowohl im Aufbau als auch in der Funktion. Andererseits
kann durch eine angepaßte Steuerung eine den bekann-
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stauförderer ten Staurollenbahnen entsprechende enge Transportfür
Stückgut nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. folge und Staudichte erreicht werden. Da die Kettenzü-Ein
derartiger Förderer ist bereits aus der GB-PS 55 ge des Transportgut auf seiner ganzen Länge unterstüt-74
622 bekannt, bei dem das Stückgut über eine RoI- zen, ergibt sich neben sicherem Stand eine hohe Belenbahn
auf den Förderer transportiert wird. Letzterer schleunigung und damit eine hohe Transportgeschwinbesteht
aus mehreren nebeneinander angeordneten, ge- digkeit auch bei kurzen Förderzeiten. Der Stauförderer
schlossenen Ketten, die an den Enden der Transport- nach der Erfindung stellt daher nicht nur eine Vereinfabahn
auf Umlenkrädern umgelenkt sind. Der Antrieb 60 chung eines Stauförderers dar, sondern bietet auch neerfolgt
durch einen unmittelbar an eines der Umlenkrä ben geringem Wartungsbedarf eine hohe und daher
der angekoppelten Getriebemotor. Das obere Trum der wirtschaftliche Ausnutzung des Stauraumes sowie der
Ketten ist zur Lastaufnahme auf einer Unterstützung Antriebsenergie.
ausgelegt. Demzufolge sind auch Antrieb und Steue- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
rung auf eine einzige Förderbahn ausgelegt Ferner ist 65 Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beaus
der US-PS 30 66 788 eine Staurollenbahn bekannt, schrieben. Es zeigt
bei der die Tragrollen einer Sektion gemeinsam durch F i g. 1 eine Ansicht eines Längsschnittes durch den
eine Kette angetrieben werden. Zwischen den Sektio- Stauförderer;
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