DE210485C - - Google Patents
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- DE210485C DE210485C DENDAT210485D DE210485DA DE210485C DE 210485 C DE210485 C DE 210485C DE NDAT210485 D DENDAT210485 D DE NDAT210485D DE 210485D A DE210485D A DE 210485DA DE 210485 C DE210485 C DE 210485C
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- car
- drawbars
- attached
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62C—VEHICLES DRAWN BY ANIMALS
- B62C5/00—Draught assemblies
- B62C5/04—Swingletrees; Mountings thereof; Draught equalisers for a span of draught animals; Mountings for traces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— 'te 210485 KLASSE 63 b. GRUPPE
einachsigen Fahrzeugen.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 9. Januar 1907 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzielung einer beständigen Gleichgewichtslage
bei zweirädrigen, einachsigen Fahrzeugen, bei denen die Wagendeichseln gegenüber dem
Wagensitz beim Befahren eines aufsteigenden bzw. abfallenden Geländes nach auf- oder abwärts
geschwungen werden können.
Die bekannten Vorrichtungen dieser Art haben-den Nachteil, daß die Bewegung zum
Einstellen der Wagendeichseln relativ zum Wagenkorb durch eine Anzahl von Hebelgestängen
erfolgen muß, woraus sich eine Ungenauigkeit der Übertragung ergibt, da die verhältnismäßig langen Hebelarme mit Rücksieht
auf die leichte Bauart des Fahrzeuges nicht besonders kräftig ausgebildet werden
können. Des weiteren verleihen die bekannten Anordnungen dem Wagen einen · sehr schwerfälligen Eindruck nnd bedingen infolge
der zahlreichen Verbindungen und Lagerungen einen frühzeitigen Verschleiß.
Diese Nachteile sind gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß als Einstellvorrichtung
eine oder mehrere entweder an den hinteren Deichselenden oder in deren Nähe am Wagengestell
befestigte, mit einem Zahnsegmentgetriebe in Eingriff stehende endlose Schrauben
verwendet sind.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegenden Zeichnungen in zwei Ausführungsformen
in Seitenansicht, Aufsicht und mehreren Einzelheiten veranschaulicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 5 wird die Bewegung der Ausgleichvorrichtung
und der Bremsen durch eine Schraubenspindel t eingeleitet. Die Deichseln g· schwingen um
Bolzen η und n', welche in am Wagenkorb befestigten Tragarmen u bzw. u' gelagert sind.
Die hinteren Enden der Deichseln g sind als Kugelgelenke 0 bzw. 0' ausgebildet und stehen
mit einer Querfeder q in Verbindung, die durch das Zwischenglied r an dem vollwandigen
Sektorstück υ befestigt ist. Letzteres ist mit Verzahnung versehen und verschiebt
sich in einem sektorartigen Hohlkörper x, der an dem Wagenkorb befestigt ist und außerdem
eine endlose Schraube ζ trägt (Fig. 1 und 3), die, ohne eine Längsbewegung zu
vollziehen, frei drehbar gelagert ist; mit dieser Schraube steht die Verzahnung des Sektors ν 5<
> in Eingriff; die Schraube ζ steht durch eine biegsame Welle c10 (Fig. 1 und 2) mit der
Schraubenspindel t in Verbindung; bei Drehung der letzteren erfolgt demgemäß eine
Mitnahme der Schraube z, wodurch ein Heben oder Senken des verzahnten Sektors ν eingeleitet
wird. Da letzterer durch die Feder q mit den Deichseln g in Verbindung steht, er-
fahren dieselben die gleichen Verschiebungen wie der Sektor v.
Je nach der Form des Fahrzeuges, nach der beabsichtigten Belastung desselben und
, 5 der für die Drehung der Spindel zur Verfügung stehenden Kraft kann man die biegsame
Welle c10 durch Wellen und Winkelrädergetriebe ersetzen, wodurch in gleicher Weise eine
Drehbewegung der Schraube ζ bei Bewegung
ίο der Spindel t bewirkt werden kann.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 6 bis io zeigt die Anwendung der Erfindung auf zweirädrige
Lastkarren, deren Deichseln ohne Zwischenschaltung einer Feder q, entgegen den
vorher besprochenen Ausführungsformen, mit dem Wagenoberbau unmittelbar in Verbmdung
stehen; die Befestigung der Deichseln g am Wagenkorb erfolgt demgemäß mittels Bolzen
n, n' einerseits und andererseits durch Eisenbeschläge w, w' (Fig. 6, 7 und 9), welche gleichzeitig
als Träger und als Gehäuse für die endlosen Schrauben z, z' (Fig. 8) und für die
Kegelräder p10, p11 dienen, die die Einleitung
der Drehbewegung der Schrauben z, z' bewirken; das Gehäuse w' liegt symmetrisch zum
' Gehäuses; die auf der einen Seite des Kegelräderpaares
befindliche endlose Schraube ζ läuft in umgekehrter Richtung wie die andere
Schraube z'. Die beiden Sektoren υ, ν', deren Verzahnung der Ganghöhe der Schrauben z, z'
entspricht, sind mittels entsprechender Trägarme (Fig. 6 und 10) am Wagenkorb befestigt.
Bei Drehung einer Handkurbel nti0 bewirken
die Kegelräderpaare p10 und p11, welch' letztere
auf einer Querwelle f10 aufgekeilt sind,
eine Drehbewegung der Schrauben ζ und ζ', welche durch Eingriff in die Verzahnung der
.. Sektoren ν und v' ein Ausschwingen der
Deichseln g um ihre Drehbolzen η, η' hervorrufen
; hierdurch wird eine Einstellung des Fahrzeuges in seine Gleichgewichtslage wie
bei der vorher beschriebenen Anordnung ermöglicht.'
Erfolgt die Leitung des Fahrzeuges nach Fig. 6 bis 10 durch eine neben demselben
hergehende Person, so benutzt man für die Bewegung der Bremsen die Bewegung der Welle/10, deren Handkurbel m10 dem Führer
zur Hand liegt; umgekehrt könnte die Dreh- 50 bewegung der Welle f10 durch die zum Anziehen
der Bremsen bestimmte Handhabe eingeleitet werden; die Anordnung wird man immer derart ausbilden, daß sowohl die
Bremsen als auch die Ausgleichvorrichtung 55 von einem einzigen Handhebel aus bewegt
werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Erzielung einer beständigen Gleichgewichtslage bei zweirädrigen,
einachsigen Fahrzeugen, bei denen die Wagendeichseln gegenüber dem Wagensitz
beim Befahren eines aufsteigenden bzw. abfallenden Geländes nach auf- oder abwärts bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß als Einstellvorrichtung eine oder mehrere entweder an den hinteren
Deichselenden oder in deren Nähe am Wagengestell befestigte, mit einem Zahnsegmentgetriebe
in Eingriff stehende endlose Schrauben verwendet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,^ dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Wagendeichseln um· vor ihren hinteren
Enden angebrachte, mit dem Wagenkorb starr verbundene Drehzapfen (η, η') ausschwingbar
gelagert sind, . während ihre hinteren Enden durch eine Querfeder (q)
mit einem Zahnsektor (v) in Verbindung stehen, der mit einer drehbaren, aber in
ihrer Längsrichtung nicht verschiebbaren, durch eine biegsame Welle (c10) oder ein
Rädergetriebe zu drehenden Schraube (z) in Eingriff steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzapfen
(η, η') der Deichseln unmittelbar am Wagenkorb
befestigt sind, während die Deichseln je ein Gehäuse (w, w'J zur Aufnahme
endloser Schrauben (z, z'J tragen,
in welch' letztere am Wagenkorb starr befestigte Zahnsegmente (v, v'J eingreifen, wobei
die Einleitung der Drehbewegung der endlosen Schrauben durch einen von den Gehäusen (w, w'j getragenen Winkelrädertrieb
(flo,p10, P11J erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210485C true DE210485C (de) |
Family
ID=472368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210485D Active DE210485C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210485C (de) |
-
0
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