DE21046C - Heizverfahren und Heizvorrichtung für Heifsluftmaschinen - Google Patents

Heizverfahren und Heizvorrichtung für Heifsluftmaschinen

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DE21046C
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Germany
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machine
heating
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heated
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DENDAT21046D
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M. P. w. BOULTON in Tew, Grafschaft Oxford, und E. PERRETT in Westminster (England)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Air Supply (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Unsere Erfindung bezieht sich auf eine Methode und einen Apparat zum Erhitzen von Luft oder sonstigen elastischen Flüssigkeiten zum Betrieb von calorischen Maschinen. Wenn man für solche Maschinen ein Feuer aufserhalb des Heiztopfes anbringt, wird das Metall von der Hitze angegriffen und, wenn das Feuer in demselben angebracht ist, mufs die zur Verbrennung nöthige Luft unter hohem Druck hineingetrieben werden.
Unsere Erfindung bezweckt; das Erhitzen der Luft zu bewirken, ohne dafs einerseits das Metall des Heiztopfes der schädlichen Einwirkung des Feuers ausgesetzt, und andererseits, ohne dafs es nöthig ist, die Luft für die Verbrennung unter Druck eintreiben zu müssen. Zu diesem Zweck verbinden wir mit der Maschine ein starkes Gefäfs, das zum Theil mit feuerfesten Steinen, in welchen viele Zwischenräume gelassen sind, angefüllt ist. Diese Füllung wird eine Zeit lang durch ein inneres Feuer erhitzt und nachdem auf diese Weise eine Quantität Wärme angesammelt worden ist, lassen wir eine Zeit lang die Luft oder sonstige elastische Flüssigkeit, welche zum Betrieb der Maschine dient, durchstreichen, bis ein grofser Theil der angesammelten Wärme verbraucht worden ist. Nachdem das Gefäfs nun von der Maschine abgeschlossen worden ist, wird es wieder erhitzt und dann wieder zum Erhitzen der Luft gebraucht.
Um bei dieser periodischen Wirkungsweise des Heizraumes einen continuirlichen Betrieb der Maschine zu gestatten, wenden wir zwei oder mehrere solcher Gefäfse in Verbindung mit der Maschine derart an, dafs, während das eine geheizt wird, das andere seine Wärme an die Luft zum Betrieb der Maschine abgiebt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen verticalen Schnitt einer Heifsluftmaschine, mit einem einzigen Heizgefäfse von oben beschriebener Com struction verbunden.
A ist das Gefäfs mit einem inneren Roste B, welches vermittelst einer Thür C luftdicht verschlossen werden kann. Das Innere des Gefäfses ist mit feuerfesten Ziegeln derart angefüllt, dafs ein centraler Kanal b ■ und Zwischenräume gebildet werden, welche nach einer Röhre D führen, die vermittelst eines Hahnes oder Ventils E entweder mit dem Schornstein F oder mit dem Cylinder G der Maschine in Verbindung gesetzt werden kann.
Die angedeutete Heifsluftmaschine is't von bekannter Construction mit Cylinder G und Differentialkolben H.
Der obere Theil des Cylinders ist als Pumpe mit Ein- und Auslafsventilen g 1gi eingerichtet, und wirkt die heifse Luft in dem unteren Theil des Cylinders, wo sie durch das Ventil hl zugelassen und durch Ventil h? abgelassen wird, indem beide Ventile durch Excenter auf der Kurbelwelle bewegt werden. Während die Maschine im Ruhestand ist, wird die Thür C geöffnet und das Ventil E so gestellt, dafs D in Verbindung mit F gesetzt wird.
Es wird dann Feuer in B angemacht und die heifsen Gase fiiefsen durch b und die
Zwischenräume der Füllung nach D und von dort nach dem Schornstein F.
Sind die Ziegelsteine genügend erhitzt, so wird die Thür C hermetisch geschlossen und das Ventil E so gestellt, dafs die Verbindung mit F geschlossen und mit dem Ventil g 2 hergestellt wird.
Nachdem nun die Maschine durch Drehen des Schwungrades in Bewegung gesetzt worden ist, wird Luft durch Ventil g1 eingezogen und durch Ventil g"* nach D geführt. Sie fliefst durch diese Röhre herunter und, indem sie durch die Zwischenräume der Ziegelsteine emporsteigt, wird sie erhitzt und tritt dann durch Ventil hl in den Cylinder G, in welchem sie expandirt und den Kolben H treibt, um nachher durch Ventil 2 zu entweichen. Hat die Maschine während mehrerer Stunden gearbeitet und hierdurch einen grofsen Theil der angesammelten Hitze verbraucht, so wird sie angehalten und der Heizraum wird wieder, wie oben beschrieben, erhitzt.
Für gewöhnliche Zwecke genügt diese Anordnung mit einem einzigen Heizraum; es kann z. B. das Erhitzen während der Nacht geschehen, wo die Maschine nicht gebraucht wird, und es kann, nach Angabe des Erfinders, genügend Hitze für den Tagesverbrauch angesammelt werden.
Wird aber eine beständige Arbeit von der Maschine verlangt, wie z. B. bei Schiffsmaschinen, müssen wenigstens zwei Heizräume angewendet werden. Diese können wie in Fig. 2 angedeutet eingerichtet sein. Fig. 2 zeigt einen Längenschnitt des einen Heizraumes. Während die Hitze in dem einen Gefäfse A 2 angesammelt wird, sind die Thüren C und C1 offen, sowie auch das Ventil i?2 in der nach dem Schornstein F führenden Röhre; aber die Ventile K2 und Z2, welche mit der Maschine communiciren, sind geschlossen. Indem ein Feuer in B angezündet wird, strömen die heifsen Gase durch die Zwischenräume der Ziegelsteine nach der Röhre D und entweichen. in den Schornstein F.
Ist genügend Hitze angesammelt worden, werden die Thüren CC1 sowie Ventil E3 hermetisch geschlossen und die Ventile K^ und Z2 geöffnet. Die Luft strömt dann von der Maschine durch Ventil K2 und, indem sie durch die Zwischenräume der Ziegelsteine streicht, wird sie erhitzt und gelangt wieder zur Maschine durch das Ventil Z2.
Auf ähnliche Weise wird der andere Heizraum A1 abwechselnd mit A2 betrieben, so dafs, während der eine geheizt wird, der andere die zum Betriebe der Maschine dienende Luft erhitzt.
Diese Einrichtung kann an calorischen Maschinen irgend welcher Construction angewendet werden, ob sie mit Regeneratoren und ob sie unter hohem oder niedrigem Druck arbeiten.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Das beschriebene Verfahren, die Luft oder sonstige elastische Flüssigkeiten zum Betriebe von calorischen Maschinen dadurch zu erhitzen, dafs sie durch einen mit Feuerziegeln angefüllten Behälter geführt werden, dessen Inhalt vorher durch ein Feuer im Innern erhitzt worden ist, indem der Zuflufs der Luft nach einer gewissen Zeit eingestellt und dem Behälter wieder Hitze mitgetheilt wird.
2. Die Combination einer calorischen Maschine mit einem abwechselnd wirkenden Heizapparate A von beschriebener Construction und Wirkungsweise.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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