DE100520C - - Google Patents
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Classifications
-
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
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- F01K25/08—Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours
- F01K25/10—Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours the vapours being cold, e.g. ammonia, carbon dioxide, ether
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02M21/0227—Means to treat or clean gaseous fuels or fuel systems, e.g. removal of tar, cracking, reforming or enriching
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Benutzung von flüssiger Kohlensäure als Treibmittel für Maschinen hat sich
ergeben, dafs sich an der Stelle, wo die Kohlensäure aus der Flasche strömt, Eis bildet,
da die Säure beim Uebergang aus dem flüssigen in den gasförmigen Zustand einen erheblichen
Temperaturabfall bis zu —-30 bis —400 erleidet.
Man hat bereits versucht, dieses Gefrieren dadurch zu verhindern, dafs man die die flüssige
Kohlensäure enthaltenden Flaschen durch Dampf oder Heifswasser erhitzte. Dieses Verfahren
ist indessen bei Motorwagen nicht verwendbar, weil bei Abstellung der Kohlensäure durch die
Fortsetzung der Erwärmung eine Drucksteigerung entsteht. Wenn kein Sicherheitsventil vorhanden
ist, ist eine Explosion zu befürchten, und wenn ein solches Sicherheitsventil angeordnet
wird, so bläst dasselbe unter erheblichen Kohlensäureverlusten ab.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren hat den Zweck, diese Mängel zu
beseitigen und gleichzeitig eine wesentliche Ersparnifs in dem Verbrauch an Kohlensäure zu
sichern.
Das . Verfahren besteht im Wesentlichen darin, dafs man das Kohlensäuregas, welches
sich aus der flüssigen Kohlensäure der Flaschen oder Aufnahmebehälter entwickelt, nach der
Druckminderung durch eine geeignete Vorrichtung zu einem aus Capillarröhren bestehenden
Erhitzer treten läfst, wo, das Gas bei einer hohen Temperatur (ca. 2000) auf mindestens
das Dreifache seines Volumens ausgedehnt wird und wo eine Mischung desselben mit Wasserdampf
bewirkt wird, der aus einer kleinen Menge Wasser entsteht, welches zu derselben Zeit in diesen Ueberhitzer eingeführt wird.
Das Gemisch von Kohlensäuregas und Wasserdampf wird alsdann der Kraftmaschine zugeführt.
Nach Leistung der Arbeit wird das Gemisch aus der Maschine in eine Kammer geleitet, welche die Behälter bezw. Flaschen
für flüssige Kohlensäure einschliefst, um an die Wände und den Inhalt derselben die durch
die Verdampfung gebundene Wärme abzugeben bezw. zu ersetzen und schliefslich ins Freie
auszutreten.
Bei dieser Einrichtung wird die Erhitzung der Flaschen oder Behälter für die flüssige
Kohlensäure während der Stillsetzung der Kraftmaschine unterbrochen.
Der Wasserdampf, welcher mit gasförmiger Kohlensäure gemischt ist, macht letztere zu
einem besseren Wärmeleiter und veranlafst gleichzeitig eine Schmierung des Cylinders der
Maschine.
Um die vorzeitigen Wärmeverluste des Gemisches von ausgedehnter gasförmiger Kohlensäure,
und Wasserdampf zu vermeiden (wobei zu berücksichtigen ist, dafs das Anlassen bei
Maschinen zum Treiben von Wagen häufig auftritt), empfiehlt es sich, den Haupttheil der
Treibmaschine vor der Zulassung des Gemische zu erhitzen und ihn während des Betriebes
auf einer geeignet hohen Temperatur zu ers halten. Zu diesem Zweck wird der Cylindeder
Treibmaschine von einem Mantel umgebenr in welchen die Verbrennungsgase oder Abgase,
der Wärmequellen des Ueberhitzers treten.
Fig. ι veranschaulicht eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
A ist die Kammer, welche die Kohlensäureflaschen B umgiebt, die unter einander durch
Sammelrohre C verbunden sind, von denen eines mit einem Sicherheitsventil D in Verbindung
steht, das bei einem Druck von etwa ioo kg abbläst. Ein Rohr F führt die Gase
dem Ueberhitzer zu, welcher aus Capillarröhren G besteht, die durch Brenner oder
Lampen H auf Rothglut erhitzt werden. In dieses Rohr F ist ein Ventil / und ein Druckmesser
mit Druckminderungsvorrichtung E eingeschaltet, welcher den Gasdruck auf io kg
vor dem Eintritt in den Ueberhitzer mindert. Letzterer ist in eine feuerfeste Kammer J eingebaut,
deren Abzug /' mit dem Mantel K der Maschine verbunden ist. Die Wärme der
Abgase des Ueberhitzers wird auf diese Weise auf den Cylinder der Maschine übertragen , an
dessen Mantel K ein Rohr L anschliefst, aus welchem die Verbrennungsgase ins Freie treten.
Eine Pumpe Q, welche z. B. durch ein Excenter auf der Achse oder der Maschinenwelle
bethätigt wird, führt durch ein Rohr R sehr kleine Mengen Wasser in den oberen Theil 5
des Ueberhitzers. Durch die hohe Temperatur der Capillarröhren wird dieses Wasser schnell
in Dampf verwandelt, der sich mit dem Kohlensäuregas mischt. Durch das Rohr M
gelangt dieses Gemisch in den Schieberkasten der Maschine, und nachdem dasselbe seine
Wirkung auf den Kolben P ausgeübt hat, wird es durch das Auslafsrohr N in die Kammer
A geführt. Nachdem dasselbe an die Kohlensäureflaschen B genügende Wärmemengen
abgegeben hat, um die durch die Verdampfung der flüssigen Kohlensäure in den Rohren B absorbirte bezw. gebundene Wärme
zu ersetzen, treten die Abgase durch das Rohr ο aus.
Die Pumpe Q kann auch durch einen einfachen, dicht geschlossenen Behälter T (Fig. 2)
ersetzt werden, welcher von Zeit zu Zeit durch einen Tropfhahn oder eine andere Regelungsvorrichtung Wasser tropfenweise an das Rohr F
abgiebt, das die flüssige Kohlensäure den Capillarröhren zuführt. Der Behälter T ist
andererseits an denjenigen Theil des Rohres F angeschlossen, welcher vor dem Druckminderer £"
liegt, derart, dafs der höhere Druck von 60 bis 80 kg, welcher vor dem Druckminderer
herrscht, bewirkt, dafs das Wasser aus dem Behälter T in den Theil des Rohres F gefördert
wird, der hinter dem Druckminderer liegt und in welchem der Druck auf ca. 10 kg gemindert
ist.
Claims (2)
1. Verfahren zur Verwendung der flüssigen Kohlensäure als Treibmittel, dadurch gekennzeichnet,
dafs das aus den Flaschen entweichendeGas nach entsprechender Druckverminderung in einem aus Capillarröhren
bestehenden Ueberhitzer G erwärmt wird, in welchen durch Pumpendruck oder durch die hochgespannte Kohlensäure kleine Mengen Wasser eingetrieben werden, die, in
Wasserdampf verwandelt, sich mit dem Kohlensäuregas vermischen, wobei das aus Kohlensäuregas und Wasserdampf bestehende
Gemisch aus der Maschine in den Flaschenbehälter A strömt,- in welchem dasselbe an
die Flaschen genügende Wärmemengen abgiebt, um die durch die Verdampfung der flüssigen Kohlensäure gebundene Wärme
zu ersetzen.
2. Ein Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Arbeitscylinder
vor und während des Betriebes durch die' Abgase der Wärmequellen (H), welche in
dem den Ueberhitzer (G) umschliefsenden Raum (J) angebracht sind, erwärmt wird,
zum Zweck, vorzeitige Wärmeverluste des Kohlensäuregas- und Wasserdampfgemisches
auszuschliefsen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100520C true DE100520C (de) |
Family
ID=371325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100520D Active DE100520C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100520C (de) |
-
0
- DE DENDAT100520D patent/DE100520C/de active Active
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