DE32895C - Apparat zum Heben von Flüssigkeiten mittelst direkt wirkender explosiver Gase - Google Patents

Apparat zum Heben von Flüssigkeiten mittelst direkt wirkender explosiver Gase

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DE32895C
DE32895C DENDAT32895D DE32895DA DE32895C DE 32895 C DE32895 C DE 32895C DE NDAT32895 D DENDAT32895 D DE NDAT32895D DE 32895D A DE32895D A DE 32895DA DE 32895 C DE32895 C DE 32895C
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Germany
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cylinder
valve
spring
explosion
gas mixture
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DENDAT32895D
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English (en)
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L. A. DE COSTER in Brüssel
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • F04F1/16Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped characterised by the fluid medium being suddenly pressurised, e.g. by explosion

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Description

rici)ttgte§
ERLICHES
PATENTAMT.
Durch Oeffnen des Hahnes a, Fig. 1, tritt Gas in das in der Flasche Q. befindliche Rohr b, welches unter der Wasserschicht c ausmündet, steigt dann in der Flasche Q in die: Höhe und mischt sich mit der durch den Stutzen e nach Oeffnung des Hahnes f eindringenden atmosphärischen Luft. -Das Explosivgemisch gelangt dann durch den Hahn P, welcher das einzulassende Quantum regulirt, in das Ventil O, welches mit den Rohren M und N verbunden ist.
N ist die Leitung, welche die Zündung speist, während durch das Rohr M das Gasgemisch in den in den Deckel / des Cylinders A eingesetzten Stutzen / und von da durch das sich infolge seines Eigengewichtes öffnende Tellerventil K in der Richtung der Pfeile X in das Innere des Cylinders A gelangt. Der letztere ist mit einem Saugrohr B mit Rückschlagventil C versehen und communicirt durch das Klappenventil D mit der Sammelkammer E, aus welcher das unten durch das Fufsventil G geschlossene Steigrohr F emporsteigt. Zum Anlassen wird das Gasgemisch, welches durch das > Rohr N nach Oeffnung des Hahnes g in den Zünder L eindringt, bei dem Lufthähnchen R von aufsen mittelst eines Zündholzes entzündet; dadurch erhitzt sich der Platindraht oder Schwamm des Zünders L in genügender Weise, um das durch das Rohr M eintretende Gasgemisch zur Explosion im Cylinder A zu bringen. Dann wird der Hahn g einfach geschlossen, weil das Platin' des Zünders L von jeder früheren Explosion genügend Hitze zurückbehält, um die nächste hervorzurufen.
Die erste Explosion schliefst zunächst das Ventil K und drängt die in A enthaltene Luft durch das Ventil D in die Kammer E. Das danach infolge Abkühlung im Cylinder A entstehende Vacuum veranlafst das Eintreten von Flüssigkeit aus dem Saugrohr B durch das sich nur nach innen öffnende Ventil C. ,Die nächste Explosion preist die Flüssigkeit laus A durch D nach E und von da in dem ;Rohr F in die Höhe, wobei die Ventile D und G das Zurückfliefsen verhindern. Die !weiteren Explosionen treten nun ganz gleichmäfsig ein und findet damit das Emporpumpen :von Flüssigkeit in F statt. Von der Explosionskammer kann die Saugkammer des Cylinders A durch eine mit einem einseitig sich öffnenden Ventil versehene Scheidewand .S1 !getrennt sein. Der Cylinder A ist von einem Mantel H umgeben, in welchen behufs Kühlung des Cylinders Flüssigkeit aus dem Steigrohr F eintritt. Hat man zum Anlassen des Motors nicht Gas unter Druck zur Verfügung, so bringt man mit dem Hahn P eine Handpumpe etc. in Verbindung, um für die erste Explosion Gasgemisch in den Cylinder A zu drücken; später erfolgt das Nachsaugen des Explosionsgemisches durch die Wirkung des Vacuums in A.
Fig. 2 stellt eine Präcisionszündvorrichtung dar, die an Stelle des Stutzens / in den Deckel /, Fig. 1, eingesetzt werden kann. Ein zwischen den beiden Sitzen e1 und dl verschiebbares Ventil c1 ist mit der Stange a1 verbunden, welche sich in dem Cylinder b1 befindet. Die Stange a1 sitzt an dem Gleitstück λγ2, welches durch die auf den Zapfen gl

Claims (2)

und hl aufliegende Feder fl gehoben wird, ■während die über die Zapfen k1 und Z1 gelegte Feder il dem gegen das Ventil c1 von unten ausgeübten Druck einen regulirbaren Widerstand leistet. Ist im Cylinder A ein Vacuum vorhanden, so wird das Ventil c1 nach unten gezogen und schliefst dabei den Sitz d1 ab. Das durch n1 eindringende Gas-, gemisch wird durch die ebenfalls, aber von unten in den Cylinder A eingesogene Flüssigkeit gehoben und tritt, sobald sich beim Verringern des Vacuums das Ventil c1 infolge der Wirkung der Feder /l von seinem Sitz dl ab-. gehoben hat, in den oberen Theil des Cylinders b1 ein und wird, wenn es durch p1 entweichen will, durch den Platinzünder p1 im Stutzen m1 entzündet. Da das Ventil cl zwischen den Sitzen e1 ..und d1 (nur dem ersteren durch den Gasdruck etwas genähert) schwebt, so theilt sich durch den schmalen Spalt zwischen dem Ventil c1 und seinem Sitz e1 die Zündung dem Gasgemisch im Cylinder A mit und veranlafst dadurch die Explosion. Die Oeffnung o1 hat hauptsächlich den Zweck, durch genügende Zuführung von atmosphärischer Luft die Explosion des Gasgemisches im oberen Theil des Cylinders δ1 zu verhindern. . Auch die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung kann an Stelle des Stutzens J, Fig. 1, treten; sie dient dazu, den Gaszufiufs beim Ansaugen des Cylinders A für eine gewisse Zeitdauer zu unterbrechen. Auf dem Cylinder A ist mittelst ■ des Verbindungsstückes Z>2 ein kleiner Cylinder d1 befestigt, in welchem ein Doppel-Kolben c2 gleitet. In dem oberen Theil des Kolbens ist eine Stange d2 eingeschraubt, aitf welche oben eine Mutter g2 aufgesetzt ist. Zwischen der Mutter g2 und dem ausgedrehten Cylinderdeckel h2 liegt eine Schraubenfeder/2, deren Spannung selbstverständlich durch Anziehen oder Losdrehen der Mutter g2 regulirt werden kann. Der untere Theil des Kolbens c2 ist in axialer Richtung mehrfach durchbohrt (s. Schnitt nach x-y) und unten mit einem Ventil e2 verbunden, das im Verbindungsstück b2 seinen Sitz hat. Das Gasgemisch tritt nach Oeffnung des Hahnes k2 in den Cylinder α2, kann aber, so lange das Vacuum im Cylinder A kräftiger wirkt als der Druck der Feder /2, in A nicht eindringen, weil durch den Atmosphärendruck das Ventil e2 fest auf seinen Sitz geprefst v^ird. Die zu fördernde Flüssigkeit wird also so lange in den Cylinder A hineingesogen, bis das in demselben nach der Explosion entstandene Vacuum weit genug reducirt ist, dafs die Feder /2 das Ventil e2 heben kann; dann dringt das Gasgemisch durch die Durchbohrungen des Kolbens c2 in den Cylinder A ein. Patenτ-AnSprüche:
1. Ein Apparat zum Heben von Flüssigkeiten, bei welchem die explodirenden Gase ohne Vermittelung und ohne Zwischentheile direct auf die zu hebende Flüssigkeit wirken, bestehend aus einer Saug- und Explosionskammer mit Saugrohr und Rückschlagventil, dem Druckrohr, welches mit der Explosionsund Saugkammer durch ein sich nach dem Druckrohr öffnendes Ventil communicirt, de,r Gaszufuhrungseinrichtung und der Zündvorrichtung.
2. An dem unter 1. bezeichneten Apparate:
a) ein Präcisionszünder, bestehend aus dem Ventil c1, welches zwischen den beiden Sitzen e1 und d1 verschiebbar ist, dem durch die Federn/1 und il abwechselnd beeinflufsten Gleitstück xl und der Zündvorrichtung p1;
b) die Vorrichtung zum Reguliren des in den Cylinder A eingesaugten Gasquantums, bestehend aus dem Cylinder α2 und dem axial durchbohrten, durch die regulirbare Spannung der Feder /2 beeinflufsten Kolben c2, der an. einem Ende das Ventil e2 trägt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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