DE104052C - - Google Patents

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DE104052C
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gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Druckluftmaschine, bei welcher der Arbeitsgang folgender ist:
1. Luft wird unter Arbeitsdruck während eines Theiles des Kolbenweges eingeführt, darauf abgesperrt und wirkt dann expandirend;
2. Gas wird unter einem Druck eingeführt, der höher ist als derjenige der Luft, welche sich in dem Cylinder zur Zeit des Gaseintrittes befindet und ehe der Luftdruck in dem Cylinder infolge der Expansion auf denjenigen der Atmosphäre gesunken ist. Das Gas wird entweder vor oder nach dem Zeitpunkte des Absperrens der Luft eingelassen und der Zeitpunkt des Absperrens des Gases kann entweder vor oder zugleich mit oder nach demjenigen des Absperrens der Luft liegen;
3. nachdem das Gas eingelassen und abgesperrt ist, wird die Mischung von Gas und Luft entzündet.
Die Zeichnung ist eine schematische Darstellung der Maschine im Schnitt.
A ist der Arbeitscylinder, B der Kolben und C die Kurbelwelle. D ist ein Behälter für Druckluft, welcher mit dem Ventilgehäuse E in Verbindung steht, in welchem ein Ventil F sitzt, das durch die Stange G bethätigt wird. An dem Ende der Stange G ist eine Rolle H gelagert, auf welche das Excenter / auf der Welle C wirkt.
J ist ein Behälter für unter Druck stehendes entzündbares Gas oder Dampf, der mit einem Ventilgehäuse K in Verbindung steht, in welchem ein Ventil L sitzt, das mit einer Stange M versehen ist, die an ihrem Ende eine Rolle N trägt. Auf die Rolle N wirkt das Excenter O auf der Kurbelwelle C. Ist das Ventil L offen, so kann das Gas oder der Dampf durch eine Leitung P in eine Kammer Q. eintreten, welche durch die Oeffnung R mit dem Cylinder A verbunden ist. In der Kammer Q befindet sich eine elektrische Entzündungsvorrichtung S. Endlich ist am Cylinder A ein Ventilgehäuse T angebracht, in welchem ein Ventil U sitzt. Die Stange V des Ventils U ist mit einer Rolle W an ihrem Ende versehen, auf welche ein Excenter X auf der Welle C wirkt.
Der Arbeitsvorgang der Maschine ist folgender: Das Excenter I öffnet das Ventil F und läfst die Luft unter Arbeitsdruck aus dem· Behälter D hinter den Kolben strömen; der Kolben beginnt alsdann seinen Hub. Das· Excenter O öffnet hierauf das Gasventil L und läfst das Gas aus dem Behälter J in die Kammer Q. einströmen. Damit dies eintreten kann, mufs der Gasdruck den im Cylinder vorhandenen Druck der Luft übersteigen. Eine hinreichende Menge Gas, um die Luft nach der Expansion zu erwärmen, wird — weil das Gas unter einem so hohen Druck steht — in einer sehr kurzen Zeit in die Kammer Q eintreten. Das Excenter O schliefst das Ventil L und darauf wird der Luftzutritt durch Ventil E abgesperrt. Wird das Ventil E geschlossen, so wirkt die Luft expandirend; nach erfolgtem Abschlufs wird der Stromkreis der Entzündungsvorrichtung S geschlossen, wodurch das vorher eingelassene Gas entzündet wird und so die während der Expansion verlorene Wärme auf die Luft übertragen wird.
Beim Rückwärtshube wird das Auspuffventil U durch das Excenter H geöffnet und die Luft entweicht ins Freie.
Das Gas kann vor oder nach dem Zeitpunkte des Absperrens der Luft eingelassen werden, wenn die Luft unter irgend einem bestimmten Drucke, der höher als der atmosphärische Druck ist, steht. Der Gasdruck kann somit einen beträchtlichen Spielraum haben im Augenblick des Gaseintrittes und während der Zeit, während der das Einlassen andauert, welch letztere natürlich von dem Unterschiede zwischen dem Druck im Cylinder und demjenigen im Gasbehälter abhängt. Wird Gas eingelassen, nachdem die Luft abgesperrt ist, dann ist offenbar im Gasbehälter kein so hoher Druck erforderlich, als wenn das Einlassen des Gases vor dem Absperren der Luft beginnt.
Andererseits kann, wenn das Gas unter einem denjenigen der ursprünglichen Luft übersteigenden Drucke steht, die Dauer des Einlassens, wenn sie nach dem Luftabsperren liegt, kürzer sein, als wenn sie vor demselben läge.
Der Ausdruck »Gas«, wie er hier gebraucht ist, soll irgend einen brennbaren Dampf oder irgend eine brennbare Flüssigkeit in zerstäubter Form oder in sonstwie zerkleinertem Zustande bedeuten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckluftmaschine, bei welcher zuerst Luft unter Arbeitsdruck eingelassen und dann entweder direct vor oder nach deren Absperren in einen mit dem Cylinder verbundenen Nebenraum innerhalb sehr kurzer Zeit Gas eingedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs nach Abschlufs sä'mmtlicher Ventile zunächst Expansion und dann die Entzündung des Gasluftgemisches stattfindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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