DE46036C - Neuerung an Viertakt-Gasmotoren - Google Patents
Neuerung an Viertakt-GasmotorenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B43/00—Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2710/00—Gas engines
- F02B2710/02—Four stroke engines
- F02B2710/023—Four stroke engines with measures for charging, increasing the power
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
- Y02T10/10—Internal combustion engine [ICE] based vehicles
- Y02T10/30—Use of alternative fuels, e.g. biofuels
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Arbeitscylinder α mit Kolben c, vorn
mit einem Deckel und einer Stopfbüchse versehen, steht durch die beiden Verbindungsrohre h und i mit dem Reservoir b in Verbindung,
c ist ein selbstfhätiges, eventuell gesteuertes Einlafsventil mit Zündvorrichtung m,
f ist das Ausblaseventil, g ein Ein- und Auslafsventil.
Man denke sich alle Ventile geschlossen, und es sei in der gezeichneten Kolbenstellung
durch das Einlafsventil e ein Explosionsgemenge angesaugt worden und in b befinde sich comprimirte
indifferente Luft. Es wird nun in der gezeichneten Stellung ein Theil dieser comprimirten
Luft von b nach α überströmen und die Ladung vermehren. Geht nun der Kolben
rückwärts, so schliefst er die Oeffnung h und comprimirt die Ladung in a, gleichzeitig wirkt
die in b eingeschlossene Luft, die noch etwas Ueberdruck hat, expandirend auf den Kolben c,
und sobald die Luft in b auf atmosphärische Spannung expandirt hat, kann durch Ventil g,
sei es, dafs dasselbe selbsttätig wirkt oder durch den Hebel / mittelst Nocken η auf der
Steuerwelle 0 geöffnet wird, noch Luft nachströmen. Während des Hubwechsels wird das
Explosionsgemenge entzündet.
Man denke sich nun, dafs beim Vorwärtsgang des Kolbens c das Ventil g während des
ganzen Hubes oder eines Theiles des Hubes geöffnet gewesen sei und, bevor der Kolben c
das Verbindungsrohr h überschreitet, wieder geschlössen wird, so ist der Behälter b mit
Luft von atmosphärischer Spannung oder von etwas höherer Spannung , je nachdem das
Ventil g früher oder später geschlossen wurde, gefüllt. Die in α expandirenden Gase haben
aber eine weit höhere Spannung und strömen sofort durch h nach b über, bis in α und b
Spannungsausgleich stattgefunden hat.
Geht nun der Kolben wieder rückwärts und hat Kolben c die Verbindung h geschlossen,
so öffnet sich ,das . Ausblaseventil f und die in α vorhandene Spannung entweicht ins Freie.
Die in b gespannten Gase verrichten beim Rückgang des Kolbens c noch Arbeit, indem
sie zuerst durch i und sodann durch i und h in den Cylinder α expandiren. Ist der Kolben
c in seiner äufsersten Rückwärtsstellung angekommen, so öffnet sich für einen Augenblick
das Ventil g·, von der Steuerwelle ο aus
gesteuert, und die vor dem Kolben c befindlichen Gase können auf atmosphärischen Druck
expandiren; der Kolben geht nunmehr wieder vorwärts und saugt durch Ventil e eine frische
Ladung von brennbarem Gasgemisch an und gleichzeitig comprimirt er vor sich, sobald
Ventil g' geschlossen ist, Luft in das Reservoir
b.
Die Compression kann sofort bei Beginn des Kolbenhubes beginnen oder erst nach
einem Theil desselben, je nachdem das Ventil g früher oder später geschlossen wird. Zu diesem
Zwecke ist auf der Hülse ρ ein schräger Nocken η angebracht und ist die Hülse selbst
verstellbar.
Ist nun der Kolben in der vorderen gezeichneten Stellung wieder angelangt, so ist hinter
ihm in α angesaugtes Gemenge von atmosphärischer Spannung, dagegen in dem Behälter
b comprimirte Luft, und es wird ein Theil derselben nunmehr von b nach α durch
den Kanal h überströmen und so die Ladung vermehren.
Beim Rückgang des Kolbens wird diese Cylinderladung comprimirt, um alsdann in der
Todtpunktstellung entzündet zu werden und Kraft abzugeben.
Das beschriebene Spiel beginnt sodann von neuem.
Man kann den Kanal h auch nach h1 (wie
in punktirten Linien gezeichnet) verlegen, alsdann mufs jedoch ein Ventil eingeschaltet werden,
welches ähnlich wie die Ventile / und g gesteuert wird und die Verbindung zwischen
Cylinder α und Reservoir b nur dann herstellt, wenn das Ueberströmen der Gase von
der einen oder anderen Seite, wie oben beschrieben, stattfinden soll.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zum Zwecke, bei Viertactgasmotoren einestheils das eingeführte Gasgemisch durch Zupressen von Luft zu vermehren, anderentheils nach der Arbeitsperiode einen Theil der hochgespannten Abgase durch weitere Expansion Arbeit verrichten zu lassen: die Verbindung des Arbeitscylinders a, der auf der einen Seite des Kolbens c den Verdichtungsraum ax be-, sitzt und in bekannter Weise mit Änsaugeventil e, Ausblaseventil f und Zündvorrichtung m versehen ist, mit einem Druckreservoir b vermittelst der Kanäle h und i und einem Ventil g an der vorderen Cylinderseite, welches . ι. in der Weise gesteuert wird, dafs es geschlossen bleibt, wenn der Kolben c beim Vorwärtsgang Explosionsgemenge ansaugt, wobei die vor dem Kolben befindliche Luft in das Druckreservoir b geprefst wird, um von da in den Arbeitscylinder zu gelangen und die Ladung zu vermehren, wenn am Ende der Ansaugeperiode der Kolben c den Kanal h überschreitet, welches Ventil g 2. ferner beim darauffolgenden Rückgang des Kolbens während der Compression der Cylinderladung geöffnet und während der Arbeitsperiode beim Vorwärtsgang des Kolbens vor Ende des Kolbenhubes wieder geschlossen wird, bevor der Kolben den Kanal h freigiebt, wobei nunmehr die im Cylinder unter Spannung befindlichen Abgase in das Reservoir übertreten und beim Rückgang des Kolbens weiter expandiren und Arbeit verrichten, während auf der anderen Cylinderseite Verbrennungsproducte durch das Ausblaseventil f austreten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46036C true DE46036C (de) |
Family
ID=321171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46036D Expired - Lifetime DE46036C (de) | Neuerung an Viertakt-Gasmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46036C (de) |
-
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- DE DENDAT46036D patent/DE46036C/de not_active Expired - Lifetime
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