DE64943C - Gaskraftmaschine mit einem Einlafs- und einem Austreib-Organe für das Ladungsgemisch - Google Patents
Gaskraftmaschine mit einem Einlafs- und einem Austreib-Organe für das LadungsgemischInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf solche Viertakt-Gasmaschinen, bei welchen der
Cylinder behufs Erzielung einer besseren Expansion der arbeitenden Gase eine kleinere
Füllung erhält. Es ist versucht worden, die Verminderung der Füllung dadurch zu erreichen,
dafs man einen Theil des angesaugten Gemenges beim Rückgange des Kolbens durch
das Einlafsorgan wieder aus dem Cylinder entfernte, indem man das Einlafsorgan während
eines Theiles des Kolbenrücklaufes offen hielt. Im Gegensatze .zur gewöhnlichen Viertaktmaschine
lassen die so eingerichteten Maschinen in Bezug auf die Entzündbarbeit der Ladung
und den regelmäfsigen Verlauf der Verbrennung jedoch viel zu wünschen übrig. Die Ursache
dieser eigenthümlichen Erscheinungen ist folgende. Das beim Saughube in den Cylinder
tretende Gemenge vermischt sich sogleich nach Verlassen des Eintrittskanals mehr oder weniger
mit den Rückständen der vorhergegangenen Verbrennung, welche den todten Raum der
Maschine erfüllen. Nach beendigtem Saughube befindet sich ganz reines Gemenge eigentlich
nur im Eintrittskanal; dieses reine Gemenge ist zur Einleitung der Verbrennung am geeignetsten.
Wird nun das Einlafsorgan so lange offengehalten, dafs die Rückwärtsbewegung des Kolbens einen Theil der Ladung
wieder heraustreibt, so wird gerade das im Eintrittskanal befindliche reine Gemenge wieder
entfernt, und der Laderaum enthält dann nirgendwo reines Gemenge, mehr. Unter diesen
Umständen kann die Ladung mit einiger Sicherheit nur auf elektrischem Wege entzündet
werden. Der nichtsdestoweniger langsame und unregelmäfsige Verlauf der Verbrennung erklärt
sich daraus, dafs das unreine Gemenge die Zündung zu langsam einleitet und dafs es
vom Zufall abhängig ist, in welchem Grade das Gemenge an der Zündstelle mit Verbrennungsrückständen
vermischt ist.
Auf diese Erkenntnifs gründet sich die vorliegende Erfindung, welche darin besteht, dafs
das Einlafsorgan (E in der Zeichnung) bei Beendigung des Saughubes geschlossen wird und
die Entfernung eines Theiles der Ladung durch ein besonderes Organ R geschieht, so dafs das
reine Gemenge im Einlafskanal a- intact bleibt. Dadurch erreicht man, dafs die Ladung vom
Kanal α aus durch eine beliebige der gebräuchlichen Zündvorrichtungen entzündet werden
kann, und dafs die Verbrennung infolge der energischen Einleitung durch das reine Gemenge
ebenso prompt und regelmäfsig verläuft, wie ' bei der gewöhnlichen Viertaktmaschine,
aber die Ladung durch die. gröfsere Expansion weit besser ausgenutzt wird als in jener.
Die Art und Weise, wie dabei das wieder aus dem Cylinder entfernte Gemenge aufbewahrt
und fernerhin benutzt wird, kann sehr verschieden sein. Bei der in Fig. 1 dargestellten
Anordnung wird das zurückgetriebene Gemenge in einen geschlossenen Behälter B
gedrängt und in diesem sowie in den Ueberleitungsrohren unter einer etwas höheren als
der atmosphärischen Spannung für den nächsten Saughub aufbewahrt. Die Wirkungsweise
der ganzen Einrichtung ist folgende. Bei Beginn des Saughubes stellt sich durch das Einlafsorgan
E, welches mittelst Daumens d und Getriebes HH Th h'2 geöffnet wird, ein
SCjOQl ICMaI"
Spannungsausgleich zwischen dem Inhalt des Behälters B und dem Inhalt des Cylinders her;
von dem Inhalt des Behälters tritt ein Theil in den Cylinder über. Indem der Kolben
weitergeht, strömen Gase aus dem Behälter nach. Die Menge der so aus dem Behälter
und den Verbindungsrohren in den Cylinder übertretenden Gase entspricht der Menge der
zuletzt aus dem Cylinder gedrängten Gase, und zwar sind es dieselben in die Verbindungsrohre und den konischen Obertheil des
Behälters eingeführten Gase. Diese Gase bestehen mithin aus einem Gemenge von brennbarem
Gas und Luft, welches einigermafsen mit Verbrennungsrückständen verunreinigt, ist.
Nachdem durch das Fortschreiten des Kolbens der Druck im Cylinder und Behälter auf den
atmosphärischen gesunken ist, öffnet sich unter dem Einflul's der Saugwirkung das Mischventil
J?1, welches selbstverständlich auch durch ein gesteuertes Organ ersetzt sein kann, und
es tritt durch die Organe E1 und E frisches Gemenge in den Cylinder, welches vor allem
den Kanal α erfüllt. Bei Beendigung des Saughubes schliefsen sich beide Organe; das Mischventil
E1 schliefst sich selbstthätig (oder durch Einwirkung einer Steuerung), das Organ E
schliefst sich unter der Einwirkung der Feder/1, während die Rolle des Doppelhebels HH von
dem Daumen d abläuft. Bei Beginn des Kolbenrückganges öffnet die Steuerung das
Organ R vermittelst des Hebels h \ welcher mit den Hebeln h und h2 auf einer gemeinschaftlichen
Achse sitzt, indem die Rolle des Doppelhebels H H durch die kräftigen Federn F
und ,F1 in die Einsenkung e bewegt wird. Infolge
dessen treibt der Kolben bei seinem Rückwärtsgange einen Theil des Cylinderinhaltes
durch das Organ R und das Ueberleitungsrohr b in den Behälter -B. Diese
Stellung des Kolbens und der Steuerung giebt die Zeichnung wieder. Das Zurücktreiben des
Cylinderinhaltes erfolgt so lange, bis die Rolle des Doppelhebels HH wieder aus der Einsenkung
herausgehoben worden und dabei Organ R sich unter der Einwirkung der Feder/
geschlossen hat. Die beim Schlüsse des Organs R noch im Cylinder befindlichen Gase
werden durch dert fortschreitenden Kolben verdichtet und darauf entzündet und expandirt.
Als Zündvorrichtung ist ein Glührohr ^ gedacht. A ist der zum Auslafsventil führende
Kanal. Da um so weniger Gemenge im Cylinder verbleibt, je später das Schliefsen des
Organs R erfolgt, so kann eine Regelung der Geschwindigkeit der Maschine dadurch erzielt
werden, dafs man bei Ueberschreitung der normalen Umdrehungszahl das Schliefsen des
Organes R verzögert, im entgegengesetzten Falle beschleunigt. Dies kann, wie in der
Zeichnung angedeutet, in der Weise ausgeführt werden, dafs ein Geschwindigkeitsregler je
nach der Geschwindigkeit verschiedene Steuerscheiben ,einstellt, bei welchen die Einsenkung e
eine verschiedene Länge hat, oder die auf ihrer Achse verschiebbar gemachte Rolle des Doppelhebels
HHm den Bereich verschiedener Steuerscheiben führt.
Die beschriebene Einrichtung ist mehrfacher Abänderungen fähig, ohne dafs der Grundgedanke
des Ganzen verlassen und ohne dafs der beabsichtigte Effect wesentlich beeiriflufst wird.
So schadet es nichts, wenn während des Saughubes aufser durch Organ E und Kanal α auch
auf anderem Wege, z. B. durch Organ R, Gemenge in den Cylinder eingeführt wird.
Wesentlich ist, dafs der Einlafskanal a, nachdem er mit frischem Gemenge angefüllt, nicht
zum Zurückblasen der Ladung benutzt wird, sondern dazu ein zweites Organ R angeordnet
ist. ' Unschädlich ist auch eine Vervielfachung des Organs jR. So wie das Mischventil E1 ein
selbsttätiges, wie auch ein gesteuertes Organ sein kann, so kann auch das Einlafsorgan E,
anstatt gesteuert selbstthätig sein. Wird das Einlafsorgan E als selbsttätiges Ventil ausgebildet,
so entsteht die Möglichkeit, dafs das Organ sich schon während des Auspuffhubes
öffnet, nachdem die Spannung im Cylinder unter die im Behälter B herrschende Spannung
gesunken ist. Die infolge ihrer höheren Spannung aus dem Behälter in den Cylinder
überströmenden Gase verdrängen alsdann Verbrennungsrückstände aus dem Cylinder. Dieses
ist von Vortheil, insbesondere dann, wenn gleichzeitig das Entweichen der aus dem Behälter
übergetretenen Gase durch das Auslafsventil verhindert wird. Man erreicht letzteres
durch Anordnung des Auslafsventils an einer Stelle, welche nicht unmittelbar von dem
Strom der in den Cylinder eintretenden Gase getroffen wird, sowie durch richtige Bemessung
der in den Behälter und die Rohre gedrängten Gasmenge. Dieselbe Ausspülung der Verbrennungsgase
läfst sich mittelst des gesteuerten Einlafsorgans E oder mittelst des gesteuerten
Organsi? erzielen, indem man diese Organe entsprechend früh öffnet; an Stelle dieser Voröffnung
kann auch das Auslafsventil um so viel später geschlossen werden.
Während bei der in Fig. ι dargestellten Anordnung
das Mischventil E1 zwischen dem. Einlafsorgan E und dem Behälter B liegt und
daher sowohl von den zum Behälter gedrängten als den vom Behälter kommenden erwärmten
Gasen berührt wird, ist das Mischventil E1 in
Fig. 2 an das Rohr b verlegt und wird bei dieser Anordnung nur von den zum Behälter
gehenden Gasen berührt. Bei letzterer Anordnung durchströmt das frische Gemenge, welches
durch Ventil E1 eintritt, einen gröfseren Theil des Rohres b und kühlt dasselbe. Das
Rohr b kann indessen auch stets von einem Wassermantel umgeben sein. Die Steuerung
ist in derselben Weise gedacht, wie bei der in Fig. ι dargestellten Anordnung.
Das mittelst des Organs R wieder aus dem Cylinder entfernte Gemenge kann, anstatt in
einen geschlossenen, auch in einen offenen Be-'hälter von geeigneter Gestalt zurückgeschoben
und dort unter atmosphärischer Spannung aufbewahrt werden. Als solcher Behälter kann
das Luftzuführungsrohr L dienen, wie in Fig. 3 zur Darstellung gebracht, oder eine glockenförmige
Erweiterung dieses Rohres. Bei dieser Anordnung kommt das sonst den Behälter
abschliefsende Organ E1 in Fortfall, und die Mischvorrichtung wird zweckmäfsig mit dem
Einlafsorgan E vereinigt. Die aus dem Cylinder in die Rohre b und L getriebenen Gase
können beim nächsten Saughube durch das Organ R oder durch das Organ E oder durch
beide Organe wieder eingesaugt werden. Das Organ E kann ein selbsttätiges Ventil sein
und so belastet, dafs es sich erst unter dem Einflufs einer gröfseren Saugwirkung öffnet,
wenn Organ R geschlossen wird; man kann also zuerst durch R das unreine Gemenge aus
den Rohren ansaugen, dann jR schliefsen, infolge
dessen das selbstthätige Ventil E sich öffnet und nun reines Gemenge bildet. Im
Falle man bei Verwendung des Offenen Behälters die ganze Ladung, also zuerst das un-
, reine Gemenge, darauf das reine Gemenge durch das Einlafsorgan E einführt, empfiehlt
es sich, in die Gasleitung ein besonderes gesteuertes Abschlufsorgan einzuschalten, welches
dem Gas den Durchgang erst gestattet, nachdem das unreine Gemenge das Einlafsorgan
passirt hat; dadurch vermeidet man eine unnöthige Anreicherung dieses Gemenges. Soll
die Maschine mit veränderlicher Expansion arbeiten, so ist es vortheilhaft, den Regulator
in gleichem Mafse verzögernd auf das Oeffnen des Abschlüfsorgans in der Gasleitung einwirken
zu lassen, wie er verzögernd auf das Schliefsen des Organs R einwirkt.
Die Wiederverwendung des aus dem Cylinder zurückgetriebenen Gemenges kann auch in
der Weise erfolgen, dafs dasselbe dem frischen Gemenge beigemischt wird. Da das zurückgetriebene
Gasgemenge nur zum Theil aus Verbrennungsrückständen besteht, so wird das
gesammte angesaugte Gemenge durch die Beimischung nur mäfsig verschlechtert. Immerhin
aber wird durch die Benutzung des besonderen Weges zur Entfernung der überschüssigen
Ladung vermieden, dafs die Verbrennungsgase, welche bei Beginn des Saughubes den Verdichtungsraum
erfüllen, später an die Zündstelle gelangen. In Fig. 4 ist die Vermischung des zurückgetriebenen unreinen Gemenges mit
dem frischen Gemenge in der Weise dargestellt, dafs das unreine Gemenge zuerst der
Luft in einer Erweiterung des Luftrohres beigemischt wird und am Organ E die Hinzumischung
des Gases erfolgt. Das unreine Gemenge gelangt durch Organ R und Rohr b
in eine siebartige Vertheilungsvorrichtung S S, welche ein solches Volumen der umgebenden
Luft beherrscht, als zur Bildung der nächsten Ladung erforderlich ist. Anstatt am Organ E
kann die Zuführung des Gases zur Luft selbstverständlich auch erfolgen, ehe die Luft über
die Vertheilungsvorrichtung S S strömt. Auch kann die Erweiterung des Luftrohres, ähnlich
wie der Behälter B, zur Atmosphäre hin durch ein Organ abgeschlossen werden, so dafs die
Aufbewahrung des zurückgetriebenen Gemenges unter einer etwas höheren als der
atmosphärischen Spannung erfolgt. Die bezüglichen Verhältnisse für die eine wie für die
andere Anordnung ergeben sich aus dem bereits Gesagten. Die Steuerung des Organs R ist
in Fig. 4 so gedacht, dafs ein Daumen g der Steuerwelle N vermittelst des Getriebes HHTh h'
auf Oeffnen und eine Feder/ vermittelst desselben Getriebes auf Schliefsen des Organs R
wirkt. Hierbei kann, wie bezüglich der Einsenkung e, Fig. r, erörtert, durch verschieden
lange Daumen der Zeitpunkt des Schliefsens von R verändert werden.
Claims (2)
1. Eine Gasmaschine, welche im Viertakt arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dafs die
Ladung ganz oder theilweise durch ein Organ (E) angesaugt wird, an welches sich
ein Einführungskanal (a) schliefst, und ein Theil der bei Beendigung des Saughubes
den Cylinder erfüllenden Ladung beim Rückgang des Kolbens durch ein zweites
Organ (R) wieder entfernt wird, welcher entfernte Theil bei dem nächsten Spiele
der Maschine aufs Neue zur Speisung derselben verwendet wird, und wobei der Einführungskanal (a), welcher während des
Wiederentfernens von Ladung mit reinem Gemenge erfüllt bleibt, zur Einleitung der
Zündung benutzt wird.
2. Bei Ausführung der vorstehend gekennzeichneten Maschine die Aufbewahrung der
aus dem Cylinder zurückgetriebenen Gase in einem gegen die Atmosphäre durch ein besonderes Organ (E1), welches als gesteuertes
Organ wie auch als selbstthätiges Mischventil ausgebildet sein kann, abgeschlossenen
Behälter (B in Fig. 1 und 2), welcher für Eintritt und Austritt dieser
Gase eine und dieselbe Oeffnung hat, zum Zwecke, möglichst nur die zuletzt in den
Behälter gedrängten Gase demselben zu entnehmen, und gleichzeitig die Möglichkeit
zu gewinnen, das erwähnte Abschlufsorgan
zur Atmosphäre (E1) als ein selbsttätiges
Ventil ausbilden zu können, dessen Thä'tigkeit durch die Spannung im Behälter geregelt
wird.
Bei Ausführung der unter ι. gekennzeichneten Maschine die Ausgestaltung des den
Cylinder abschliefsenden Organes (E) als ein selbsttätiges Ventil, dessen Thätigkeit
während des Saughubes durch eine entsprechende Belastung und mittelbar durch den Zeitpunkt des Schliefsens des Zurückblaseorgans
(R) geregelt wird, dessen Schliefsen während des Saughubes unmittelbar eine höhere Saugwirkung im Cylinder
und darauf ein Aufsaugen des selbsttätigen Ventils (E) zur Folge hat, zum Zwecke, zu
erst unreines Gemenge durch das Zurückblaseorgan (R) und dann reines Gemenge
durch das selbstthätige Einlafsventil (E) und den Einführungskanal (a) anzusaugen.
Bei der unter ι. gekennzeichneten Maschine die Wiederverwendung . der durch
das Zurückblaseorgan (R) hinausgedrängten Gase in der Art, däfs dieselben in eine
Mischvorrichtung (S S in Fig. 4) getrieben werden, welche die aufserhalb der Maschine
gebildete neue Ladung oder die gesammte zur Bildung der neuen Ladung bestimmte Luft (Fig. 4) beherrscht, so dafs die hinausgedrängten
Gase der ganzen neuen Ladung mehr oder weniger gleichmäfsig beigemischt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64943C true DE64943C (de) |
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| DENDAT64943D Expired - Lifetime DE64943C (de) | Gaskraftmaschine mit einem Einlafs- und einem Austreib-Organe für das Ladungsgemisch |
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