DE43330C - Gasmotor - Google Patents

Gasmotor

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DE43330C
DE43330C DENDAT43330D DE43330DA DE43330C DE 43330 C DE43330 C DE 43330C DE NDAT43330 D DENDAT43330 D DE NDAT43330D DE 43330D A DE43330D A DE 43330DA DE 43330 C DE43330 C DE 43330C
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DE
Germany
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arrangement
gases
hand
compression
channel
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43330D
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English (en)
Original Assignee
F. N. SANTE-NARD in Puteaux, Seine, Frankreich
Publication of DE43330C publication Critical patent/DE43330C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B43/00Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2710/00Gas engines
    • F02B2710/03Two stroke engines
    • F02B2710/038Two stroke engines with measures for improving combustion
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In diesem Gasmotor kann die Explosion des Gasgemisches ohne Compression von vorn und mit Compression von den hinteren Cylinderräumen aus erfolgen.
I. Functionirung des Motors von
vorn aus.
Die vorn stattfindenden Explosionen, welche unter Anderem bequemen Leergang der Maschine ermöglichen, dienen zuvörderst dem Zwecke der Ingangsetzung. Das Anlassen des Motors geschieht von Hand mittelst Drehung des relativ kleinen und leichten Schwungrades um so viel, als erforderlich ist, um den (in gegenwärtiger Beschreibung zunächst am vorderen Hubende gedachten) Kolben B nach M, d. h. bis etwa zur Mitte seines Hubes zu führen; von hier aus beginnt die automatische Ingangsetzung , denn das mittelst dieser Kolbenbewegung durch die Ventile N und O, Fig. 1, und den Kanal R, Fig. 2, in den Cylinder eingesaugte Luft- und Brenngasgemisch tritt hier mit dem elektrischen Zünder M in Contact und treibt, auf diese Weise zur Explosion gebracht, den Kolben bis an das hintere Ende seines Weges. Das im Rohr D unterhalb des Kanals R angeordnete Rückschlagventil Y (siehe Fig. 1), dessen Sitz nach unten gekehrt ist, ist mit einer (nicht gezeichneten) Spiralfeder versehen. Bei dem durch das Schwungrad bezw. durch die auf dasselbe übertragene Kraft der Explosion bewirkten Rückgange des Kolbens nach vorn, wird zunächst (infolge Communication der Schiebermuschel G mit den Kanälen E und H) die in Kammer C befindliche Luft angesaugt und verdünnt, während vorn die Compression der Verbrennungsproducte beginnt. Ein Theil dieser Producte wird im weiteren Verlauf der Compression durch das unter dem wachsenden Druck niedergehende Ventil Y in den mit seinem hinteren Ende an den (während der Compression geschlossenen) Kanal X des Schieberkastens sich anschliefsenden Haupttheil des Rohres D und hierauf, bei entsprechender Stellung des Schiebers, in die Kammer C gedrückt, während das Rohr D mit verbrannten Gasen gefüllt bleibt. Die Einführung in C erfolgt, während der Kolben den letzten Theil seines Weges bis zum vorderen Hubende zurücklegt (siehe Fig. 3). Bei Beginn eines neuen Hinganges des Kolbens wird der gröfsere Rest der comprimirten Verbrennungsproducte im Haupttheil von D eingeschlossen, und zwar bei X durch den Schieber, bei Y durch das auf seinen Sitz zurückspringende Ventil, während der in R und dem oberen Theil von D befindliche kleinere Rest dieser Producte auf der vorderen Seite des Kolbens zur Ausdehnung und demnächst zur Mischung mit dem neu angesaugten explosiblen Gemenge gelangt, worauf bei M eine neue Explosion erfolgt und die weiter oben geschilderten Vorgänge sich wiederholen, nur mit dem Unterschied, dafs jetzt die an Stelle verdünnter Luft in Kammer C eingeschlossenen comprimirten Verbrennungsproducte (auf dem Wege E G H) hinter den Kolben strömen und denselben vermöge ihrer Ausdehnungskraft nach vorn zurücktreiben helfen. Beim nächstfolgenden Hingange des Kolbens werden diese Rückstände , insoweit dieselben in den Arbeits-
cylinder AA gelangt sind, auf dem Wege Hl J dem Auspuffrohr zugeführt.
Hat nach mehreren dieser vorn stattfindenden Explosionen die Maschine ihre normale Geschwindigkeit erreicht, so setzt man den Zünder M aufser Function und das bei einem neuen Hingange des Kolbens angesaugte, bei M nicht mehr entzündbare explosible Gasgemisch gelangt hierauf vorn (beim nächsten Hergang des Kolbens) in derselben Weise zur Compression, wie dies bei den Verbrennungsproducten der Fall war, um demnächst — durch den beim Vorrücken des Schiebers (siehe Fig. 3) mit F und E in Communication gesetzten Kanal X — comprimirt in die Explosions- und Verbrennungskammer C einzutreten, wo sich dasselbe mit dem Rest der von vorn stammenden Verbrennungsproducte mischt. Durch die nun folgende Rückwärtsbewegung des Schiebers (siehe Fig. 4) wird die Einschliefsung des comprimirten Gemisches in C und G bewerkstelligt.
II. Functionirung der Maschine von
den hinteren Cylind erräumen aus.
Die den hintersten dieser Räume bildende Kammer C ist von dem Arbeitscylinder A A durch dessen Boden getrennt. Zwischen diesen beiden Räumen rindet eine unmittelbare Verbindung niemals statt, und eine mittelbare Verbindung zwischen denselben beginnt erst dann , wenn der wieder hinten angelangte Kolben (siehe Fig. 2) eben im Begriff ist, nach vorn zurück zu gehen. In diesem Moment tritt (durch Vermittelung von G) die Oeffnung E der Kammer mit der Oeffnung H des Arbeitscylinders in eine partielle Communication, welche einem kleinen Theil der comprimirten Kammergase ermöglicht, in den schmalen Raum zwischen Arbeitscylinderboden und Kolben einzuströmen , sich an dem hier angeordneten (elektrischen) Zünder Z zu entzünden und hierauf durch rückschlagende Explosion auf dem Wege HGE die Hauptmasse der comprimirten Gase innerhalb der Kammer selbst zur Explosion zu bringen, worauf die explodirenden Gase auf dem umgekehrten Wege E G H. bei weiterem Vorrücken der Schiebermuschel G, hinter den Kolben strömen. Während dieser so mit grofser Gewalt nach vorn getrieben wird, vollzieht sich auf seiner vorderen Seite aufs Neue die Compression des explosiblen Gemisches, worauf nach dem Rückgang des Kolbens (nach hinten), während dessen die Ausstofsung der beim Hingang verbrannten Gase erfolgt, die eben beschriebenen Vorgänge sich wiederholen. Die Aufgabe, welche der Schieber in diesem neuen Motor erfüllt, ist eine sehr vielgestaltige , da dieses eine Element (infolge seiner eigenthümlichen Einrichtung und Anordnung) während je einer Tour der (belasteten) Maschine der Reihe nach folgende verschiedene Vorgänge und Operationen vermittelt bezw. ermöglichen hilft.
Beim Hingang 1. hinten: das Ueberströmen comprimirter Gase aus C nach A A, worauf Explosion in C erfolgt, die Unterbrechung der Communication zwischen C und AA; 2. vorn und in D: die Compression der Gase durch Abschliefsung von X und die Einführung derselben in C (auf dem Weg XFE).
Beim Hergang 1. bei E: die Einschliefsung der comprimirten Gase in C bezw. gleichzeitig 2. bei X: die Einschliefsung solcher Gase in ΰ; 3. bei H: die Abführung der beim Hingang verbrannten Gase nach J; aufserdem findet ohne Vermittelung des Schiebers bei jedem Hergang erneute Ansaugung der explosiblen Gase bei N und O und Mischung derselben mit den im Obertheil von D zurückgebliebenen comprimirten Gasen auf dem Wege NOYR nach AA hin statt, ein Vorgang, während dessen das Rückschlagventil Y geschlossen ist.
Gas- und Luftzufuhr können mittelst einer Daumenwelle P (siehe Fig. 1) automatisch regulirt werden; diese Welle empfängt ihren Antrieb von einem Centrifugal- oder sonstigen Regulator.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einem Gasmotor mit je einer Explosion pro Tour der Schwungradwelle, welcher
    a) behufs seiner Ingangsetzung bezw. beim Leergang von vorn aus ohne vorherige Compression des explosiblen Gemisches und
    b) behufs Verrichtung von Arbeit bezw. in " belastetem Zustande von hinten aus mit Compression functionirt:
    ι. Anordnung eines Zünders M im vorderen Cylindertheil zur Erreichung der unter a) gedachten Zwecke; ■ ... ■
  2. 2. die Anordnung des Ueberleitungsrohres D zwischen den Ventilen N und O und dem Kanal jR einerseits und dem Kanal X andererseits; .:
  3. 3. die Compression der Gase beim Gange des Kolbens nach vorn, welche Compression zwischen Kolben und Cylinderdeckel einerseits und RYNO andererseits beginnt und sich hierauf (bei geöffnetem Ventil Y) auch im Haupttheil des Rohres D bei geschlossenem Kanal X, also unter Mitwirkung des Schiebers vollzieht;
  4. 4. die Anordnung einer besonderen, in keiner unmittelbaren Verbindung mit dem Arbeitscylinder A A stehenden Explosions- und Verbrennungskammer G
    behufs Vermeidung hoher Temperaturen im Arbeitscylinder bezw. behufs Erzielung von Ersparnissen an Kolben - Schmiermaterial und Kühlwasser;
  5. 5. die Anordnung eines Zünders Z im hinteren bezw. hintersten Theile von A A, durch welche, in Verbindung mit der Bewegung des Schiebers, die Explosion des comprimirten Gemisches in Kammer C hervorgerufen wird;
  6. 6. die Anordnung des aufser der Muschel G ' mit zwei Kanälen F und / versehenen Schiebers zwischen der mit den Oeffnungen E und H versehenen Kammer- und Cylinderwandung einerseits und der mit zwei Kanälen X und / versehenen Schieberkastenwand andererseits, durch welche Anordnung, aufser den bereits in den Ansprüchen unter 3. und 5. erwähnten Vorgängen, die Bewegung comprimirter Gase von X durch E nach C, die Einschliefsung derselben in G, sowie die Einschliefsung solcher Gase im Haupttheil des Rohres D und die Abführung verbrannter bezw. zur Ausdehnung gelangter Gase aus dem Arbeitscylinder durch den Kanal H nach J ermöglicht wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT43330D Gasmotor Expired - Lifetime DE43330C (de)

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