DE209201C - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P1/00—Details of instruments
- G01P1/12—Recording devices
- G01P1/122—Speed recorders
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209201 KLASSE 42o. GRUPPEIl.
GEORG ROSENMÜLLER in DRESDEN-N.
von Zeitaufdrucken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1907 ab.
Die vorliegende. Erfindung bezieht sich auf Geschwindigkeitsmesser für Fahrzeuge, bei welchen
auf einem von der Radachse aus bewegten Papierstreifen unter Vermittlung eines Uhrwerkes, doch unter Entlastung desselben
von der mechanischen Arbeitsleistung —· dies durch Verwendung eines elektromagnetisch
wirksamen, vom Uhrwerk aus gesteuerten elektrischen Stromkreises — in kurzen Zeit-Intervallen
(Sekunden) Markierungen (Nadelstiche) und in längeren Zeitintervallen (etwa von 5 zu 5 Minuten) Zeitaufdrucke hervorgebracht
werden. Der Magnetanker bringt die Markierungen unmittelbar, die Zeitaufdrucke
unter Vermittlung eines vom Anker schrittweise weitergedrehten Getriebes hervor.
Beim Stillstand des Fahrzeuges wird nun in vielen Fällen der elektrische Strom abgestellt,
während die Uhr weitergeht; ferner ist mit dem gelegentlichen Ausfallen von Schaltungen
als Fehler zu rechnen. Beide Umstände bewirken, daß sehr bald die Zeitaufdrucke
nicht mehr an richtiger Stelle des wandernden Kontrollstreifens erfolgen, also von
der Zeitangabe des Uhrwerkes abweichen oder überhaupt ausbleiben.
Diesem Fehler will die vorliegende Erfindung abhelfen. Es geschieht dadurch, daß zur Betätigung
der Zeitaufdruckvorrichtung ein Getriebe verwendet wird, das vermöge einer
Lücke in der Verzahnung eines Zahn-, Sperr-, Schnecken- o. dgl. Rades nach einer bestimmten
Anzahl von Schaltungen selbsttätig zum Stillstand kommt, dann aber vom Uhrwerk aus wieder in Gang gesetzt wird. Die Wieder-Ingangsetzung
erfolgt durch ein mit dem unvollständig verzahnten Rade drehbares Ergänzungsstück,
welches die dem Rade fehlenden Zähne enthält und durch das Uhrwerk in
die Lücke eingeschaltet wird.
Mit Hilfe dieses Getriebes läßt sich eine dauernde Übereinstimmung zwischen Uhrzeigerstellung
einerseits und Zeitpunkt und Ort des Zeitaufdrucks andererseits sichern. Man läßt das Getriebe etwas schneller laufen, als
es dem Fortrücken der Zeiger entspricht, gleicht die Voreilung durch die Stillstandpausen
aus, läßt die Wiedereinschaltung bei Erreichung der entsprechenden Zeigerstellung
erfolgen und richtet die vom Getriebe betätigte Zeitaufdruckvorrichtung so ein, daß
der Druck unmittelbar n^ch der Wiedereinschaltung
erfolgt. Der Hammerschlag muß dann stets in dem Augenblick erfolgen, da die entsprechende ■ Type genau richtig zum Hammet
steht, folglich auch an der richtigen Stelle des Kontrollstreifens.
Der Anstoß zur Wiedereinschaltung vom Uhrwerk aus kann übrigens entweder mechanisch
mit geringem Energieaufwand oder auch auf elektrischem Wege erfolgen.
Getriebe, welche sich vermöge der Lücke in einer Verzahnung selbst ausschalten und durch
einen äußeren Anstoß mit Hilfe eines die fehlenden Zähne tragenden Ergänzungsstückes
wieder eingeschaltet werden, sind an sich bekannt. Neu ist aber ihre Anwendung zu dem
vorliegenden Zweck und mit der neuen Wii>
kung, die Zeitaufdruckvorrichtung eines Geschwindigkeitsmessers trotz ihrer indirekten
Betätigung durch den Sekundenstecher in dauernder Übereinstimmung mit der Zeitangabe
des Uhrwerks zu erhalten.
Die Zeichnung, welche zwei Ausführungsformen der Erfindung darstellt, beschränkt
sich auf die Wiedergabe der zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile.
ίο Es ist α (Fig. ι und 2) eine mit dem in
kurzen Zeitintervallen bewegten Magnetanker verbundene gerade geführte Stange, welche die
Schaltklinke b und die (nicht gezeichnete) Nadel zur Hervorbringung der Stichmarkierungen
trägt. Klinke b greift in das Sperrrad c ein. Eine Hubscheibe e auf der Sperrradachse
d hebt im Verlaufe einer Umdrehung den Hammer f an, der in gewissen Zeitpunkten
unter dem Zuge der Feder g niederfallen und Papierstreifen und Farbband gegen die
Typenscheibe h drücken soll. Die vom Uhrwerk aus gedrehte Typenscheibe trägt in entsprechenden
Abständen die Stunden- und Minutenziffern zur Hervorbringung der in längeren
Zeitintervallen zu bewirkenden Zeitaufdrucke.
Dem Schaltrad c fehlt bei i (Fig. 1) ein Zahn, es bleibt also in der gezeichneten Stellung
stehen, und zwar geschieht dies, wie die -30 Zeichnung ergibt, unmittelbar vor dem Niederfallen
des Hammers /.
Nun ist um die Achse d der mit zwei Sperrzähnen (von denen schon einer genügen
würde) versehene Sektor k drehbar, welchen die Feder I mit der durch ihren Befestigungswinkel m gegebenen Begrenzung relativ rückwärts
zu verdrehen strebt. Arm η des Sektors k befindet sich beim Stillstand des Rades
c im Umlaufsbereich des Daumens 0, welcher vom Uhrwerk aus so gedreht wird,
daß er im Zeitpunkt der beabsichtigten Wiedereinschaltung auf Arm η trifft und Sektor k
bis zur Anlage an den Mitnehmerstift p vorwärtsdreht (Fig. 2). Dies geschieht mit ganz
geringem Energieaufwand, da das Uhrwerk nur den Sektor k zu drehen, aber nicht die
Arbeit des Weiterschaltens zu leisten hat.
Ist dies aber geschehen, so kann Schaltklinke b beim nächsten Hube an den in ihrem
Bereich liegenden Zahn des Sektors k angreifen und dadurch die erneute Bewegung des
Schaltgesperres einleiten. Gleichzeitig fällt Hammer f zwecks Hervorbringung des Aufdrucks.
Schon bei der nächsten Schaltung greift Klinke b wieder in einen Zahn des Rades
c ein, so daß die Weiterdrehung gesichert ist, obwohl nunmehr Daumen 0 vom Arm η
abgleitet und Sektor k unter der Wirkung der Feder I zurückschwingt. Wenn Sektor k mit
dem Rade c herumgegangen und erneut Stillstand eingetreten ist, wiederholt sich der beschriebene
Vorgang.
In Fig. 3 ist ein Schneckenradgetriebe angenommen; dieselbe Ausführungsart eignet
sich aber auch für Zahnradgetriebe. Schnecke u erfährt eine schrittweise Drehung vom Elektromagnetanker
bzw. Sekundenstecher aus. Als Ergänzungsstück, welches die Lücke in der Verzahnung des Schneckenrades q füllt,
dient hier der Schieber r, welcher auf der Achse d und auf dem Stift s dem Raddurchmesser
nach verschiebbar ist und durch eine Feder t gegen die Schnecke u hin gezogen
wird. Hat dieses Ergänzungsstück seine Aufgabe erfüllt, so wird es bei der weiteren Drehung
des Rades q dadurch zurückgezogen, daß sein Fortsatz υ die Hubkurve w überläuft
(vgl. die strichpunktierte Linie). Sobald Schieber r zurückgezogen ist, greift der von
einer Feder vorgetriebene Riegel ζ in die Rast χ ein. Dadurch ist die Lücke in der
Verzahnung frei geworden, und Rad q bleibt, sobald die Schnecke u außer Eingriff kommt,
zunächst stehen. Wird aber durch Daumen 0 und Hebel y der Riegel ζ ausgelöst, so geht
Schieber r erneut vor. Schnecke u greift in die Schieberzähne ein, sobald sich eine entsprechende Stellung ergeben hat. Damit ist
die Bewegung des Getriebes von neuem eingeleitet, und es wiederholt sich das beschriebene
Spiel.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Geschwindigkeitsmesser für Fahrzeuge mit Vorrichtung zur Hervorbringung von Zeitaufdrucken auf einem gemäß der Fahrgeschwindigkeit fortbewegten Kontrollstreifen durch ein vom Uhrwerk aus auf elektromagnetischem Wege, schrittweise weitergedrehtes Getriebe im Zusammenwirken mit einer vom Uhrwerk gedrehten Typenscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Aufrechterhaltung der Übereinstimmung zwischen Zeitaufdrucken und Zeigerstellung des Uhrwerks das Getriebe der Zeitauf druckvorrichtung durch ein unvollständig verzahntes Zahn-, Sperr-, Schneckeno. dgl. Rad (c q) periodisch stillgesetzt und vom Uhrwerk aus durch Einschaltung eines mit dem Rade (c q) drehbaren, die dem Rade fehlenden Zähne enthaltenden Ergänzungsstückes (k r) wieder in Gang gesetzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209201C true DE209201C (de) |
Family
ID=471185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209201D Active DE209201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209201C (de) |
-
0
- DE DENDAT209201D patent/DE209201C/de active Active
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