DE208751C - - Google Patents
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- DE208751C DE208751C DENDAT208751D DE208751DA DE208751C DE 208751 C DE208751 C DE 208751C DE NDAT208751 D DENDAT208751 D DE NDAT208751D DE 208751D A DE208751D A DE 208751DA DE 208751 C DE208751 C DE 208751C
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- switch
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- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000013641 positive control Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H21/00—Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
- H01H21/02—Details
- H01H21/18—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H21/36—Driving mechanisms
- H01H21/38—Driving mechanisms incorporating lost motion
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
kaiserTicheS
PATENTAMT
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Hebelumschalter derjenigen bekannten Art,
bei der durch eine Feder unter Vermittlung eines in Z-förmigem Schlitz arbeitenden Mitnehmers
das Öffnen des Schalters aus beiden Schlußlagen heraus mit kurzem Ruck bewirkt wird. Bei den bekannten Konstruktionen
dieser Art war der Mitnehmer unverschieblich, während andererseits eine -Zwangssteuerung
ίο vorhanden war, welche die den Z-förmigen
Schlitz enthaltende Schiene des Kontaktmessers, entsprechend verschob. Demgegenüber
zeichnet sich der neue Schalter dadurch aus, daß der Mitnehmer in dem Z-förmigen
Schlitz frei beweglich ist, wodurch eine Vereinfachung der Konstruktion und sichere Wirkung
sowie geringe Abnutzung gewährleistet wird.
Auf der Zeichnung ist der neue Schalter in einer für die Anbringung an senkrechter Wand
geeigneten Ausführungsform veranschaulicht, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht des
Schalters in der oberen Schlußlage, Fig. 2 bei eben beginnender Öffnung, Fig. 3 in der
Mittelstellung. (Ausschaltlage), Fig. 4 eine Vorderansicht des Schalters in der unteren Schlußstellung,
wobei die Schaltteile im Schnitt gezeichnet sind, Fig. 5 eine Seitenansicht des Schalters in der unteren Schlußstellung, wobei
der Deutlichkeit halber der mittlere Teil der Vorderplatte des Kontaktmessers abgebrochen
ist. Fig. 6 ist eine Ansicht der Spannfeder, Fig. 7 eine Ansicht des Schalthebels
und Fig. 8 eine Ansicht des Kontaktmessers.
Auf der Grundplatte α sind die mittleren Schleif federn b befestigt, durch welche der
Drehbolzen c hindurchgeht. Um diesen ist der Schalthebel d sowie das Kontaktmesser e
drehbar. Das letztere besteht, wie Fig. 4 erkennen läßt, aus zwei Platten von der aus
Fig. 8 ersichtlichen Form, welche durch Schrauben/ und g in einem bestimmten Abstand
voneinander gehalten werden. In dem Zwischenraum zwischen diesen Platten bewegt sich der Handhebel d, dessen Form Fig. 7
zeigt. Auf der Platte α sind oben die Schleif federn h und unten die Schleif federn i
befestigt, zwischen welchen das Kontaktmesser in den Schlußstellungen gemäß Fig. 1 und 5
sich befindet. Die Verbindung zwischen Handhebel d und Kontaktmesser e geschieht in folgender
Weise:
Um den im Kontaktmesser e befestigten Schraubenbolzen g ist die hufeisenförmige Bügelfeder
k (Fig. 6) gewunden. Die Schenkel dieser Feder, welche den ebenfalls im Kontaktmesser
β befestigten Schraubenbolzen g1
zwischen sich fassen, legen sich von beiden Seiten her gegen einen Ansatz / des Handhebeis
d, welcher in eine der Feder k genügenden Spielraum gewährende Aussparung m des
Handhebels d hineinragt. Der Handhebel d weist oberhalb des Ansatzes I einen Z-förmigen
Schlitz auf, welcher aus den drei Teilen η, ο und φ besteht. In diesem Z-förmigen Schlitz
befindet sich ein frei beweglicher Mitnehmer, z. B. die Kugel q, welche in Ausbauchungen r
(Fig. 4) der Platten des Kontaktmessers e freie Beweglichkeit hat.
Die Wirkungsweise des Hebelumschalters ist folgende: Wird der Handhebel d aus der
Stellung nach Fig. ι in die Stellung nach Fig. 2 bewegt, so bleibt das Schaltmesser e
zunächst stehen, weil die Kugel q infolge der Schwerkraft die in Fig. ι punktiert angedeutete
Lage in dem Schlitz ο einnimmt und bei der. Bewegung des Handhebels in den Teil η
des Z-förmigen Schlitzes wandert. - Da hierbei
ίο Handhebel und Kontaktmesser ihre gegenseitige
Lage verändern, so wird der in Fig. ι und 2 rechts befindliche Schenkel der Feder k durch
den Zahn I nach außen gedrängt und die Feder k dadurch gespannt, wie dies Fig. 2 erkennen
läßt. Sobald die Kugel q die in Fig. 2 dargestellte Lage'am Ende des Schlitzes η erreicht
hat, kann sie nicht weiter ausweichen und nimmt jetzt, sich gegen die Seitenwandungen
der Ausbeulungen r des Schaltmessers pressend, das letztere mit. Sobald die Spannung
der Feder k die Reibung des Kontaktmessers an den Schleiffedern h überwindet,
reißt die Feder das Kontaktmesser e mit einem scharfen Ruck aus den Schleiffedern h
heraus in die Ausschaltstellung nach Fig. 3. In dieser Stellung fallt die Mittellinie des
Handhebels wieder mit derjenigen des Kontaktmessers zusammen, die Kugel q befindet
sich daher am unteren Ende des Zweiges 0 des Z-förmigen Schlitzes. Wird nun der Handhebel
d weiter nach unten bewegt, um das Kontaktmesser in die Schleiffedern e einzulegen,
So fällt, sobald der Handhebel die Mittellage nach unten überschreitet, die Kugel
q in dem Schlitz 0 hinab, so daß sie jetzt an der dem Hebelgriff benachbarten äußeren
Begrenzungskante des Schlitzes ο bzw. ft anliegt, wie dies Fig. 5 erkennen läßt.
Bei der weiteren Bewegung des Handhebels bleibt die Kugel in dieser Stellung stehen,
was eine kraftschlüssige Mitnahme des Schaltmessers bis in die Schlußlage nach Fig. 5 zur
Folge hat.
Wird nun der Hebel d zwecks Öffnung des Schalters wieder nach oben bewegt, so wird
das Kontaktmesser e zunächst nicht mitgenommen, weil die Kugel infolge des Schlitzes φ
keine Mitnahme erfährt; und hierdurch wird, wie dies schon oben erläutert wurde, die
Feder k gespannt. Sobald die Kugel q am linken Ende des Schlitzes ft angelangt ist, erfolgt
nun eine kraftschlüssige Mitnahme des Schaltmessers, das, sobald die Reibung an den
Schleiffedern i geringer geworden ist als die Spannung der Feder k, von dieser mit einem
plötzlichen Ruck aus den Schleiffedern i herausgerissen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Augenblickshebelumschalter, dessen Handhebel mit dem Kontaktmesser durch einen in Z-förmigem Schlitz geführten Mitnehmer gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (q) in dem Schlitz (n, 0, ft) des Handhebels (d) frei beweglich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE208751C true DE208751C (de) |
Family
ID=470763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT208751D Active DE208751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE208751C (de) |
-
0
- DE DENDAT208751D patent/DE208751C/de active Active
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