DE206441C - - Google Patents

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DE206441C
DE206441C DENDAT206441D DE206441DA DE206441C DE 206441 C DE206441 C DE 206441C DE NDAT206441 D DENDAT206441 D DE NDAT206441D DE 206441D A DE206441D A DE 206441DA DE 206441 C DE206441 C DE 206441C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/02Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles

Description

KAISERLICHES
Zum mechanischen Einfüllen des aus Kalk und Sand, Zement und Sand ο. dgl. bestehenden Preßgutes in die Formen von Steinpressen mit sich drehendem Preßtisch werden vielfach mit einem drehbaren Flügelwerk versehene Füll Vorrichtungen benutzt, welche so über dem Preß tische gelagert sind, daß die Formen des Preßtisches darunter hinweggehen und mit dem durch eine im Boden des Füllbehälters angebrachte Öffnung herausfallenden Preßgute gefüllt werden. Die genannten Füllvorrichtungen sind durchweg in ihrer Einrichtung so beschaffen, daß die die Förderschaufeln tragende, aufrecht stehende Welle seitlich von der im Boden des Füllbehälters befindlichen Austrittsöffnung angebracht ist, d. h. die betreffende Welle steht in der Mittelachse des Behälters, die zum Durchfallen des Formgutes bestimmte Öffnung im Boden befindet sich dagegen zwischen Mittelachse und Umfassungswand des Behälters. Diese Einrichtung der Füllvorrichtung hat den Nachteil, daß durch die fortwährend nach einer Richtung sich drehenden Förderschaufeln das in die unter der Austrittsöffnung des Füllbehälters befindliche Form beförderte Formgut fortwährend von der einen Längskante der Form,. weggerissen und nach der anderen L^ngskante hingedrängt wird, wo es naturgemäß Widerstand findet und infolgedessen verdichtet wird. Es wird also die Form auf der einen Seite immer reichlicher und dichter mit Formgut angefüllt als auf der anderen Seite. Bei dieser Art der Füllung der Form erhalten bei dem hier in Betracht kommenden Formgut einmal die Formlinge eine ungleichmäßige Pressung und werden infolgedessen auf der einen Seite weniger dicht als auf der anderen, dann werden aber auch die wirkenden Teile der Presse einseitig beansprucht und abgenutzt, woraus bald eine Schiefstellung dieser Teile und damit eine entsprechende Mißgestaltung der Preßlinge entsteht.
Diesen Übelständen soll durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Füllvorrichtung abgeholfen werden. Letztere ist in Fig. ι in Oberansicht, in
Fig. 2 im senkrechten Schnitt nach Linie M-Ai (Fig. 1) und in
Fig. 3 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt dargestellt.
Die Füllvorrichtung besteht aus einem oben offenen runden Bottich a, in welchen das Füllgut eingeschüttet wird. In der senkrechten Mittelachse des Bottichs sind in einem auf dem Bottich befestigten Querbalken b eine volle Welle c und eine Hohlwelle d drehbar gelagert, an deren unteren Enden je zwei Flügel ef befestigt sind, die gegenüber der Bodenfläche des Bottichs α eine schräge Neigung haben und "in bezug auf ihre Länge sich nahezu über den ganzen Durchmesser des Bottichs erstrecken. Auf dem oberen Ende der Hohlwelle d sowohl als auch auf dem über die letztere hinausragenden Oberteile der Vollwelle c ist je ein Kegelrad g h befestigt; in die einander zugekehrten Zähne der Kegel- räder greift ein auf einer durch ein Vorgelege
angetriebenen wagerecht liegenden Welle * befestigtes kleineres Kegelrad k ein, durch welches die beiden Kegelräder g h so angetrieben werden, daß sich die Wellen c und d im efttgegengesetzten Sinne zueinander drehen und infolgedessen auch die mit ihnen verbundenen Förderflügel ef in entgegengesetzter Richtung zueinander arbeiten.
Wird Formgut in den Füllbehälter eingeschüttet und werden die Flügel in Bewegung gesetzt, so wird zufolge der entgegengesetzten Drehung der Förderschaufehl ef zueinander das im Bottich α befindliche Gut von rechts nach links und von links nach rechts nach der im Boden des Bottichs α befindlichen Öffnung I hinbefördert und dadurch veranlaßt, in die darunter stehende Form hinabzusinken, wobei das Formgut durch die Schaufeln so verteilt wird, daß eine gleichmäßige Füllung der Form stattfinden muß.
Es sind zwar sowohl sich in entgegengesetzter Richtung drehende Rührwerke als auch übereinander gelagerte Förderflügel an sich bekannt.
Demgegenüber besteht die Erfindung lediglieh darin, daß die Förderflügel an den unteren Enden sich in entgegengesetzter Richtung drehender Wellen befestigt sind, so daß eine gleichmäßige Beschickung der Preßform von zwei Seiten herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Füllvorrichtung für Steinpreßformen mit zwei ineinanderlaufenden, sich in entgegengesetzter Richtung drehenden Antriebswellen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den unteren Enden der Wellen übereinander gelagerte Förderschaufeln befestigt sind, welche infolge ihrer entgegengesetzt gerichteten Drehung das Preßgut von zwei gegenüberliegenden Seiten in die unter die Öffnung des Füllrumpfes gebrachte Form einstreichen und dadurch eine gleichmäßige Füllung der letzteren herbeiführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935239C (de) * 1953-06-09 1955-11-17 Actien Ges Maschf Fuellvorrichtung fuer Pressen zur Herstellung keramischer Formlinge, insbesondere fuer Drehtischpressen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935239C (de) * 1953-06-09 1955-11-17 Actien Ges Maschf Fuellvorrichtung fuer Pressen zur Herstellung keramischer Formlinge, insbesondere fuer Drehtischpressen

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