DE205940C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE205940C DE205940C DENDAT205940D DE205940DA DE205940C DE 205940 C DE205940 C DE 205940C DE NDAT205940 D DENDAT205940 D DE NDAT205940D DE 205940D A DE205940D A DE 205940DA DE 205940 C DE205940 C DE 205940C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- hammer
- spring
- clutch
- riveting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 8
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 8
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 8
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 4
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 4
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/10—Riveting machines
- B21J15/16—Drives for riveting machines; Transmission means therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/02—Special design or construction
- B21J7/10—Special design or construction with both drive and hammer connected to a fulcrumed lever, e.g. tail hammers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
3iahet$'\cfycu cfcdwιI'cwm(ä.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49^| GRUPPE
HANS BÜHLER in ESZLINGEN A.N.
Es ist bei auf dem Prinzip des Schwanzhammers beruhenden Nietmaschinen bereits
bekannt, die Schlagstärke des Hammers durch Nachspannen einer an dem Hammer angreifenden
Feder von einem Fußhebel aus zu beeinflussen, durch welchen gleichzeitig das Getriebe
der Maschine.eingerückt wird. Man hat bei derartigen Nietmaschinen auch schon das Einrückgetriebe
nachgiebig ausgebildet, so daß
ίο nach erfolgtem Kuppeln durch weiteres Niederdrücken
des Einrückhebels nur die Spannung der Belastungsfeder des Hammers zwecks
Regelung der Schlagstärke beeinflußt wird.
Eine Nietmaschine dieser Art,. .bei welcher der Hammer durch eine mit dem Einrückhebel der Kupplung verbundene Feder belastet ist, bildet den Gegenstand der .vorliegenden Erfindung. Dieselbe ist derart ausgebildet, daß sie sich mit Vorteil besonders zur Verwendung in der Kleinindustrie eignet, indem bei ihrer Konstruktion das Hauptaugenmerk auf große Einfachheit und Übersichtlichkeit, gerichtet wurde.
Eine Nietmaschine dieser Art,. .bei welcher der Hammer durch eine mit dem Einrückhebel der Kupplung verbundene Feder belastet ist, bildet den Gegenstand der .vorliegenden Erfindung. Dieselbe ist derart ausgebildet, daß sie sich mit Vorteil besonders zur Verwendung in der Kleinindustrie eignet, indem bei ihrer Konstruktion das Hauptaugenmerk auf große Einfachheit und Übersichtlichkeit, gerichtet wurde.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung in der Seitenansicht zu Beginn des Nietens,
Fig. 2 den oberen Teil der Maschine im Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3, ebenfalls
zu Beginn des Nietens, wobei die punktierte Hammerlage 3 dem Ruhezustande der
Maschine entspricht;
Fig. 3 zeigt die Maschine in Vorderansicht in der Ruhelage und Fig. 4 in Oberansicht
bei eingerückter Kupplung;
Fig. 5 veranschaulicht eine Einzelheit.
Die auf der Werkbank α befestigte Grundplatte b trägt die seitlich verstellbare und
feststellbare Setzpfanne s. Der den Kopfsetzer s1 tragende Hammer h, welcher in dem
gabelförmigen Lagerkörper b1 drehbar gelagert ist, steht unter der Wirkung der Feder /,
und sein rückwärtiger Ansatz h1 steht im Bereich des auf der Welle w festsitzenden
Daumens e, welcher bei jeder Umdrehung der in den Lagern b1, δ2 gelagerten Welle w den
Hammer h aus der Stellung 1 (Fig. 2) in die Lage 2 überführt, von welcher derselbe durch
sein Eigengewicht und die Wirkung der Feder/ auf das auf der Setzpfanne s1 ruhende Werkstück
niederschlägt. Diese Einrichtung ist an sich bekannt. ·
Auf der Welle w ist eine lose Antriebsriemscheibe r gelagert. Diese ist auf eine auf der
Welle w frei drehbare Kupplungsmuffe k aufgekeilt, deren Klauen denjenigen eines auf
der Welle w festen Kupplungsteiles k1 gegenüberstehen.
In eine Ringnut j der Kupplungsmuffe k greift ein gegabelter Schalthebel g ein.
Der Schalthebel g steht in fester Verbindung mit einem Hebel c, an welchem eine Zugstange
ζ angreift, die am unteren Ende in Verbindung mit einem Fußhebel d steht.
Durch Niederdrücken des Hebels d kann vermittels der Zugstange ζ und der Hebel c
und g die Riemscheibe r samt dem Kupplungsteil k nach links aus der Lage gemäß Fig. 3
in die Lage gemäß Fig. 4 verschoben werden.
Dadurch treten die Kupplungsklauen in Eingriff, und die Welle w wird in Umdrehung
versetzt.-
Die an sich bekannte Einrichtung, um die Stärke der von dem Hammer ausgeübten
Schläge während des Ganges der Maschine regeln zu können, ist folgende: Am unteren
Ende der Spannfeder/ des Hammers h greift eine unter Wirkung des Fußhebels d stehende
ίο Zugstange m an. Man kann nun der Feder/
eine größere oder geringere Spannung erteilen, indem man den Hebel d mehr oder weniger
niederdrückt. Um jedoch ein weiteres Niederdrücken des Hebels d nach Einrücken der
Kupplung k, k1 zu ermöglichen, muß das Einrückgetriebe
nachgiebig gestaltet sein. Zu diesem Zweck ist gemäß der Zeichnung in den Hebel g ein Gelenk g1 eingeschaltet. Gewöhnlich
wird dieses Gelenk durch eine Feder η in der Strecklage gehalten; wird jedoch nach
Vollendung des Einrückens der Kupplung k, k1
der Fußhebel d noch weiter niedergedrückt, so gibt die Feder η nach, und das Gelenk g1
wird gebeugt. Wird der Hebel d wieder etwas nachgelassen, so kehrt der Hebel g entsprechend
mehr oder weniger in seine Strecklage zurück.
Das Lösen der Kupplung k, k1 erfolgt beim
Loslassen des Fußhebels d durch Wirkung einer auf das Gelenk eines Kniehebelpaares q, q1
wirkenden Feder 0. Der Lenker q des Kniehebels ist um einen festen Punkt u der Grundplatte
b drehbar, während der Lenker q1 am Gelenk g1 des Hebels g angreift. Durch den
Zug der Feder 0 wird der Kniehebel q, q1,
welcher beim Niederdrücken des Fußhebels d in die punktiert gezeichnete Lage (Fig. 3) gebracht
worden ist, 'seiner Strecklage genähert und hierdurch der Punkt g1 und damit der
Hebel g und die Riemscheibe r nebst Kupplungsteil k nach rechts (Fig. 3) bewegt. Mit
dem Hebel g führt auch der Hebel c eine Rechtsdrehung aus, wodurch die Zugstange ζ
samt dem Fußhebel d angehoben und die Feder / entspannt wird. Der Hebel c greift
dabei mit seinem Ende c1 unter den Hammer h und hebt ihn in die Lage 3 (Fig. 2 und 3)
an, so daß der zu vernietende Gegenstand bequem auf die Setzpfanne aufgesetzt werden
kann. Durch Niederdrücken des Hebels kann man dann zunächst, ohne daß die Maschine
zu arbeiten beginnt, den Hammer langsam senken, bis der Kopfsetzer s1 sich auf den
anzuköpfenden Niet aufsetzt (Stellung 1, Fig. 2 und 3). Die Kupplungsmuffe k bewegt sich
dabei so weit nach links (Fig. 3), daß ihre Klauen den Klauen k1 dicht gegenüberstehen.
Hat man auf diese Weise das Werkstück in die richtige Lage gebracht, so wird der Fußhebel
noch weiter niedergedrückt, so daß die Kupplung k, k1 zum Eingriff kommt, und das
Nieten beginnt, wie bereits erwähnt, wobei die Stärke der Schläge durch mehr oder weniger
starken Druck auf den Fußhebel d geregelt werden kann.
Abgesehen von der Regelung der Spannung der Feder / während des Betriebes durch
stärkeren oder schwächeren Druck auf den Hebel d ist eine Regelung der Federspannung
auch dadurch ermöglicht, daß man den Bund v, an welchem die Feder / angreift, auf der
Zugstange m höher oder niedriger einstellt.
Die Maschine soll, wie bereits erwähnt, vorzugsweise in kleineren Abmessungen ausgeführt,
d. h. zum Nieten kleinerer Gegenstände verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mit nachgiebigem Einrückgetriebe versehene Nietmaschine, deren Hammer durch eine mit dem Einrückhebel der Kupplung verbundene Feder belastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrückhebel (g) für die Kupplung gelenkig ausgebildet und mit einem den Hammer (h) beim Stillstand der Maschine in gehobener Lage haltenden Hebel (c) derart verbunden ist, daß bei langsamem Niederdrücken des Einrückhebels zunächst der 'Niethammer,sich auf das Arbeitsstück auflegt und erst beim weiteren Niederdrücken des Einrückhebels zu schlagen beginnt. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205940C true DE205940C (de) |
Family
ID=468157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205940D Active DE205940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205940C (de) |
-
0
- DE DENDAT205940D patent/DE205940C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE205940C (de) | ||
| DE26408C (de) | Papierbeschneidmaschine mit schnellem Rückgang und Auslösevorrichtung | |
| DE290408C (de) | ||
| DE15024C (de) | Fallhammer für Fufsbetrieb | |
| DE217968C (de) | ||
| DE40239C (de) | Selbstthätige Ausrückvorrichtung für Holzwoll-Maschinen | |
| DE254957C (de) | ||
| DE282231C (de) | Maschine zum Ausstanzen von Leder und anderen weichen Stoffen mit einer ausklinkbaren Einrückvorrichtung und einer Bremsvorrichtung | |
| DE174813C (de) | ||
| DE113507C (de) | ||
| DE131788C (de) | ||
| DE272558C (de) | ||
| DE207412C (de) | ||
| DE284450C (de) | ||
| DE221111C (de) | ||
| DE182407C (de) | ||
| DE640091C (de) | Steuervorrichtung fuer einen hin und her bewegten Maschinenteil, insbesondere fuer einen Hammerbaeren | |
| DE274117C (de) | ||
| DE304663C (de) | ||
| DE274574C (de) | ||
| DE52602C (de) | Hubvorrichtung für Fallhämmer | |
| DE87268C (de) | ||
| DE280461C (de) | ||
| DE143573C (de) | ||
| DE106650C (de) |