DE205940C - - Google Patents

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DE205940C
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Germany
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lever
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clutch
riveting
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DENDAT205940D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/16Drives for riveting machines; Transmission means therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/02Special design or construction
    • B21J7/10Special design or construction with both drive and hammer connected to a fulcrumed lever, e.g. tail hammers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

3iahet$'\cfycu cfcdwιI'cwm(ä.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49^| GRUPPE
HANS BÜHLER in ESZLINGEN A.N.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1907 ab.
Es ist bei auf dem Prinzip des Schwanzhammers beruhenden Nietmaschinen bereits bekannt, die Schlagstärke des Hammers durch Nachspannen einer an dem Hammer angreifenden Feder von einem Fußhebel aus zu beeinflussen, durch welchen gleichzeitig das Getriebe der Maschine.eingerückt wird. Man hat bei derartigen Nietmaschinen auch schon das Einrückgetriebe nachgiebig ausgebildet, so daß
ίο nach erfolgtem Kuppeln durch weiteres Niederdrücken des Einrückhebels nur die Spannung der Belastungsfeder des Hammers zwecks Regelung der Schlagstärke beeinflußt wird.
Eine Nietmaschine dieser Art,. .bei welcher der Hammer durch eine mit dem Einrückhebel der Kupplung verbundene Feder belastet ist, bildet den Gegenstand der .vorliegenden Erfindung. Dieselbe ist derart ausgebildet, daß sie sich mit Vorteil besonders zur Verwendung in der Kleinindustrie eignet, indem bei ihrer Konstruktion das Hauptaugenmerk auf große Einfachheit und Übersichtlichkeit, gerichtet wurde.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung in der Seitenansicht zu Beginn des Nietens,
Fig. 2 den oberen Teil der Maschine im Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3, ebenfalls zu Beginn des Nietens, wobei die punktierte Hammerlage 3 dem Ruhezustande der Maschine entspricht;
Fig. 3 zeigt die Maschine in Vorderansicht in der Ruhelage und Fig. 4 in Oberansicht bei eingerückter Kupplung;
Fig. 5 veranschaulicht eine Einzelheit.
Die auf der Werkbank α befestigte Grundplatte b trägt die seitlich verstellbare und feststellbare Setzpfanne s. Der den Kopfsetzer s1 tragende Hammer h, welcher in dem gabelförmigen Lagerkörper b1 drehbar gelagert ist, steht unter der Wirkung der Feder /, und sein rückwärtiger Ansatz h1 steht im Bereich des auf der Welle w festsitzenden Daumens e, welcher bei jeder Umdrehung der in den Lagern b1, δ2 gelagerten Welle w den Hammer h aus der Stellung 1 (Fig. 2) in die Lage 2 überführt, von welcher derselbe durch sein Eigengewicht und die Wirkung der Feder/ auf das auf der Setzpfanne s1 ruhende Werkstück niederschlägt. Diese Einrichtung ist an sich bekannt. ·
Auf der Welle w ist eine lose Antriebsriemscheibe r gelagert. Diese ist auf eine auf der Welle w frei drehbare Kupplungsmuffe k aufgekeilt, deren Klauen denjenigen eines auf der Welle w festen Kupplungsteiles k1 gegenüberstehen. In eine Ringnut j der Kupplungsmuffe k greift ein gegabelter Schalthebel g ein. Der Schalthebel g steht in fester Verbindung mit einem Hebel c, an welchem eine Zugstange ζ angreift, die am unteren Ende in Verbindung mit einem Fußhebel d steht.
Durch Niederdrücken des Hebels d kann vermittels der Zugstange ζ und der Hebel c und g die Riemscheibe r samt dem Kupplungsteil k nach links aus der Lage gemäß Fig. 3 in die Lage gemäß Fig. 4 verschoben werden.
Dadurch treten die Kupplungsklauen in Eingriff, und die Welle w wird in Umdrehung versetzt.-
Die an sich bekannte Einrichtung, um die Stärke der von dem Hammer ausgeübten Schläge während des Ganges der Maschine regeln zu können, ist folgende: Am unteren Ende der Spannfeder/ des Hammers h greift eine unter Wirkung des Fußhebels d stehende
ίο Zugstange m an. Man kann nun der Feder/ eine größere oder geringere Spannung erteilen, indem man den Hebel d mehr oder weniger niederdrückt. Um jedoch ein weiteres Niederdrücken des Hebels d nach Einrücken der Kupplung k, k1 zu ermöglichen, muß das Einrückgetriebe nachgiebig gestaltet sein. Zu diesem Zweck ist gemäß der Zeichnung in den Hebel g ein Gelenk g1 eingeschaltet. Gewöhnlich wird dieses Gelenk durch eine Feder η in der Strecklage gehalten; wird jedoch nach Vollendung des Einrückens der Kupplung k, k1 der Fußhebel d noch weiter niedergedrückt, so gibt die Feder η nach, und das Gelenk g1 wird gebeugt. Wird der Hebel d wieder etwas nachgelassen, so kehrt der Hebel g entsprechend mehr oder weniger in seine Strecklage zurück.
Das Lösen der Kupplung k, k1 erfolgt beim Loslassen des Fußhebels d durch Wirkung einer auf das Gelenk eines Kniehebelpaares q, q1 wirkenden Feder 0. Der Lenker q des Kniehebels ist um einen festen Punkt u der Grundplatte b drehbar, während der Lenker q1 am Gelenk g1 des Hebels g angreift. Durch den Zug der Feder 0 wird der Kniehebel q, q1, welcher beim Niederdrücken des Fußhebels d in die punktiert gezeichnete Lage (Fig. 3) gebracht worden ist, 'seiner Strecklage genähert und hierdurch der Punkt g1 und damit der Hebel g und die Riemscheibe r nebst Kupplungsteil k nach rechts (Fig. 3) bewegt. Mit dem Hebel g führt auch der Hebel c eine Rechtsdrehung aus, wodurch die Zugstange ζ samt dem Fußhebel d angehoben und die Feder / entspannt wird. Der Hebel c greift dabei mit seinem Ende c1 unter den Hammer h und hebt ihn in die Lage 3 (Fig. 2 und 3) an, so daß der zu vernietende Gegenstand bequem auf die Setzpfanne aufgesetzt werden kann. Durch Niederdrücken des Hebels kann man dann zunächst, ohne daß die Maschine zu arbeiten beginnt, den Hammer langsam senken, bis der Kopfsetzer s1 sich auf den anzuköpfenden Niet aufsetzt (Stellung 1, Fig. 2 und 3). Die Kupplungsmuffe k bewegt sich dabei so weit nach links (Fig. 3), daß ihre Klauen den Klauen k1 dicht gegenüberstehen. Hat man auf diese Weise das Werkstück in die richtige Lage gebracht, so wird der Fußhebel noch weiter niedergedrückt, so daß die Kupplung k, k1 zum Eingriff kommt, und das Nieten beginnt, wie bereits erwähnt, wobei die Stärke der Schläge durch mehr oder weniger starken Druck auf den Fußhebel d geregelt werden kann.
Abgesehen von der Regelung der Spannung der Feder / während des Betriebes durch stärkeren oder schwächeren Druck auf den Hebel d ist eine Regelung der Federspannung auch dadurch ermöglicht, daß man den Bund v, an welchem die Feder / angreift, auf der Zugstange m höher oder niedriger einstellt.
Die Maschine soll, wie bereits erwähnt, vorzugsweise in kleineren Abmessungen ausgeführt, d. h. zum Nieten kleinerer Gegenstände verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mit nachgiebigem Einrückgetriebe versehene Nietmaschine, deren Hammer durch eine mit dem Einrückhebel der Kupplung verbundene Feder belastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrückhebel (g) für die Kupplung gelenkig ausgebildet und mit einem den Hammer (h) beim Stillstand der Maschine in gehobener Lage haltenden Hebel (c) derart verbunden ist, daß bei langsamem Niederdrücken des Einrückhebels zunächst der 'Niethammer,sich auf das Arbeitsstück auflegt und erst beim weiteren Niederdrücken des Einrückhebels zu schlagen beginnt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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