DE290408C - - Google Patents
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- Publication number
- DE290408C DE290408C DENDAT290408D DE290408DA DE290408C DE 290408 C DE290408 C DE 290408C DE NDAT290408 D DENDAT290408 D DE NDAT290408D DE 290408D A DE290408D A DE 290408DA DE 290408 C DE290408 C DE 290408C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/10—Riveting machines
- B21J15/12—Riveting machines with tools or tool parts having a movement additional to the feed movement, e.g. spin
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/10—Riveting machines
- B21J15/16—Drives for riveting machines; Transmission means therefor
- B21J15/26—Drives for riveting machines; Transmission means therefor operated by rotary drive, e.g. by electric motor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 290408 KLASSE 49 e. GRUPPE
OTTOMAR WEBER in LEIPZIG-GOHLIS.
Steuerung für rotierende Schlagwerke u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1915 ab.
Es sind Steuerungen für rotierende Schlagwerkzeuge bekannt, bei denen die Wirkung
der Schlaghebel durch Rollen, die an besonders geformten Verbindungsstücken laufen, aufgehoben
wird. Ebenso sind Steuerungen für Schlagwerke bekannt, bei denen der den Schlag aufnehmende Bolzen aus der Ebene der Schlaghebel
herausgebracht wird, um dadurch die Schlagwirkung auf den Bolzen aufzuheben.
ίο Bei diesen Schlagwerken aber ist der Schlagbolzen
so angeordnet, daß er sich nur achsial verschieben kann. Zum Schlagen kleiner und
kleinster Niete ist es zwecks Erzielung einwandfreier Köpfe unbedingt notwendig, daß
der den Schlag aufnehmende Bolzen in ständiger Rotation gehalten wird, so daß also der
Schlagbolzen achsial und auch radial bewegbar ist.
Nachstehend beschriebene Neuerung stellt eine Steuerung für rotierende Schlagwerke dar,
und zwar ist die Steuerung so umfassend, daß die Schlagwirkung der gelenkartig verbundenen
Schlaghebel aufgehoben werden kann, und daß durch Antriebsmittel dem Schlagbolzen
eine ständige Rotation verliehen wird, und daß ferner gleichzeitig mit der Ein- und
Ausrückung des Schlagwerkes der Schlagbolzen gesenkt und gehoben werden kann. Derartige
Steuerungen sind zur Zeit noch nicht bekannt.
Fig. ι stellt ein Schlagwerk nebst Steuerung im Schnitt dar, Fig. 2 ein solches in der Seitenansicht.
Es ist in Fig. 1 und 2 1 die rotierende Scheibe, an der die Schlaghebel 2 gelenkartig
durch ein Verbindungsstück 3 verbunden sind. Der Schlagbolzen 4 trägt an seinem unteren Ende den Nietdöpper 5. Die
rotierende Scheibe 1 erhält ihre Rotation durch ein Zahnrad 6, das seine Bewegung auf das
Zahnrad 7 überträgt. Zahnrad 7 ist mit der Welle, auf der die rotierende Scheibe 1 sitzt,
starr verbunden. Gleichzeitig in Zahnrad 6 greift Zahnrad 8 ein, das wieder auf Zahnrad
9 die von Zahnrad 6 abgenommene Bewegung überträgt. Auf derselben Welle des Zahnrades 9 sitzt das Kegelrad 10, das die
Bewegung auf das Kegelrad 11 überträgt. In dem Kegelrad 11 führt sich der Schlagbolzen 4
in achsialer Richtung, wird aber durch Keil gezwungen, an der Rotation des Kegelrades
11 teilzunehmen. Die Bewegung des ganzen Systems wird, wie bereits erwähnt, durch das
Zahnrad 6 eingeleitet, und das Zahnrad 6 erhält seine Bewegung durch bekannte Mittel.
Die Lagerung der Achse der rotierenden Scheibe 1 befindet sich in einem um die Achse
des Zahnrades 6 drehbaren Gelenk 12. Dieses drehbare Gelenk wird bewegt durch die Gelenkhebel
13, die wieder mit einem Winkelhebel 14 gelenkartig verbunden sind. Dieser
Winkelhebel 14 wird betätigt durch Gestänge 15 und Tritthebel 16, so daß, wenn der Tritthebel
16 niedergedrückt wird, das Schlagwerk, bestehend aus rotierender Scheibe 1, Schlaghebel
2 und Verbindungsstück 3, nach vorn bewegt wird und die Schlaghebel ihre Schlagwirkung
auf den Schlagbolzen 4 ausüben können. Wird der Fuß vom Tritthebel 16 gehoben,
so bewirkt die Feder 17 ein rückwärtiges Schwenken des Schlagwerkes so weit, daß
die Schlaghebel 2 am Schlagbolzen vorbeigehen, ohne ihn zu berühren.
Gleichzeitig aber besitzt der Winkelhebel 14 am Kopf ein Formstück 18, das einen Schlitz
19 trägt. Eine Regulierschraube 20 am Ende des Schlitzes dient dazu, die Schlitzöffnung zu
regulieren. In diesen Schlitz greift ein Bolzen 28, der in einer Druckstange 21 sitzt, die
wieder gelenkartig mit einem Doppelhebel 22 verbunden ist. Mit diesem Doppelhebel 22
ist aber wieder eine Gelenkstange 23 gelenkartig verbunden. Hebel 24 schwingt um die
Achse 25. An dem Hebel 24 ist eine Feder 26, die mit einer Art Schelle in eine'muffenartige
Nut 27 des Schlagbolzens 4 greift. Die Achse 25 ist durch eine Schraubenfeder so belastet,
daß mit Hilfe der Blattfeder 26 der Döpper 5 stets nach unten gedrückt wird. In dem Maße nämlich, wie der zu bildende Nietkopf
zusammengestaucht wird, muß auch der Döpper folgen.
Die Anordnung des Gestänges und des Hebelwerkes ist nun so gewählt, daß die die
Achse 25 belastende Schraubenfeder während des ganzen Vorganges der Kopfbildung gleich
stark auf den Döpper wirkt. Die Abwärtsbewegung der Döpperspindel erfolgt, wie bereits
erwähnt, durch eine auf der Achse 25 sitzende Schraubenfeder, und das Gestänge 26
bis 21 nimmt an der Bewegung teil. Der Bolzen 28 wird im Schlitz 19 verschoben, ohne
daß die Stellung des Winkelhebels 14 und des Einrückmechanismus 12 und 13 beeinflußt wird.
Der Döpper führt sich also selbsttätig auf das Niet. Dies ist besonders vorteilhaft, um
Niete verschiedener Länge bei gleicher Stärke zu schlagen und ein besonderes Einstellen der
Döpperhöhen zu vermeiden.
Die Wirkungsweise dieser Hebelanordnung ist nun folgende:
Wird der Tritthebel 16 durch Niedertreten betätigt, so bewegt sich der Winkelhebel 14,
um das Schlagwerk einzurücken. Gleichzeitig wird aber durch die eben beschriebene Gelenk-
und Gestängeanordnung 21, 22, 23, 24, 25, 26 durch die auf Achse 25 sitzende Schraubenfeder
der Döpper auf das Niet geführt, der Schlagbolzen, wie in der Zeichnung dargestellt,
nach unten gedrückt. Fällt die den Tritthebel 16 abwärts drückende Kraft fort
und kommt die Federspannung der Feder 17 zur Wirkung, so wird durch den Winkelhebel 14
zunächst das Schlagwerk, wie bereits beschrieben, ausgerückt. Der Schlagbolzen 4 bleibt unter
der Kraft der Schraubenfeder auf Achse 25 so lange in seiner untersten Lage, bis die Regulierschraube
20 den Bolzen 28 der Zugstange 21 trifft; erst dann wird auch die aus den
Teilen 21, 22, 23, 24, 25, 26 bestehende Anordnung in Bewegung gesetzt, und zwar in der
Weise, daß der Schlagbolzen 4 wieder in seine Höchstlage zurückgeführt wird. Es kann also
ein Ein- und Ausrücken, ein Steuern der Nietmaschine geschehen, ohne daß die Antriebsmittel
des Schlagwerkes stillgesetzt werden.
Die Steuerung des Schlagbolzens 4 ist not- ' wendig, um die Niete und das zu vernietende
Material zwischen die Döpper führen zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Steuerung für rotierende Schlagwerke u. dgl., gekennzeichnet durch zwei um die Achse des Antriebsrades (6) schwingbare Gelenkstücke (12), die an ihren anderen Enden die Achse des rotierenden Schlagwerkes tragen und durch eine Gelenkanordnung (13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26) so miteinander verbunden sind, daß ein Aus- und Einrücken des Schlagwerkes und eine dieser Tätigkeit vorausgehende Hoch- und Tiefstellung des Schlagbolzens (4) bewirkt wird, jedoch so, daß .die Rotation des Schlagbolzens (4) in keiner Weise beeinträchtigt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290408C true DE290408C (de) |
Family
ID=545370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT290408D Active DE290408C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290408C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5840191A (en) * | 1994-02-16 | 1998-11-24 | British Nuclear Fuels Plc | Process for the treatment of contaminated material |
| US5895832A (en) * | 1994-02-16 | 1999-04-20 | British Nuclear Fuels Plc. | Process for the treatment of contaminated material |
-
0
- DE DENDAT290408D patent/DE290408C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5840191A (en) * | 1994-02-16 | 1998-11-24 | British Nuclear Fuels Plc | Process for the treatment of contaminated material |
| US5895832A (en) * | 1994-02-16 | 1999-04-20 | British Nuclear Fuels Plc. | Process for the treatment of contaminated material |
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