DE21546C - Neuerung an Fallhammersteuerungen - Google Patents

Neuerung an Fallhammersteuerungen

Info

Publication number
DE21546C
DE21546C DENDAT21546D DE21546DA DE21546C DE 21546 C DE21546 C DE 21546C DE NDAT21546 D DENDAT21546 D DE NDAT21546D DE 21546D A DE21546D A DE 21546DA DE 21546 C DE21546 C DE 21546C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
innovation
drop hammer
shaft
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT21546D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. MEIER jn Aerzen
Publication of DE21546C publication Critical patent/DE21546C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/36Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
    • B21J7/42Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors
    • B21J7/44Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors equipped with belts, ropes, cables, chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es handelt sich bei diesem Zusatz um eine Verbesserung des Haupt-Patentes in der Richtung, dafs das Schweben und Pariren des Bars, wie dieses z. B. bei Veränderung der Lage schwerer oder complicirter Schmiedestücke nöthig wird, nicht mehr wie bei der im Haupt-Patent beschriebenen Construction auf Kosten der Betriebskraft bewirkt wird, sondern dafs, sobald der Bär in beliebiger Höhe zur Ruhe kommt, die treibende Kupplung gelöst wird und das Schwungrad leer läuft. Dabei sind keinerlei weitere Hebel oder Handgriffe vorhanden, vielmehr wird die Steuerung des Hammers durch den Handhebel in derselben einfachen Weise bewirkt, wie bisher, indem auch hier der Bär immer genau die Bewegungen des Handhebels ausführt.
Die äufsere Form des Hammers ist dieselbe geblieben, und es ist deshalb in der Zeichnung nur das Vorgelege dargestellt, und zwar in Fig. 1 im Aufrifs und Schnitt, in Fig. 3 im Grundrifs und Ansicht. Fig. 2 ist eine Seitenansicht zur Erläuterung des Gesperres, während Fig. 4 eine Anordnung mit nur einer Feder darstellt. Auch bei diesem finden sich wie bei dem früheren Vorgelege die lose auf die Welle geschobene Windetrommel i mit dem Gewindefortsatz x, welcher von der in ihrer Längenachse verschiebbaren Mutter t gehalten wird. Ferner wird ebenfalls, wie bisher, von dieser Mutter aus mittelst Winkelhebels m, Zugstange p und Steuerhebels die Steuerung in derselben Weise bewirkt. Statt der einen Frictionskupplung sind hier jedoch zwei derartige Kupplungen angeordnet, indem die mit der Welle ef fest verbundene Schale k zweiseitig ausgeführt ist. An der einen Seite greift der an der Trommel i befindliche Konus k" in dieselbe ein. Diese Kupplung wird durch die innere Feder r' in Thätigkeit gebracht, welche einerseits gegen den Fortsatz χ drückt, andererseits sich gegen eine Mutter η auf der durch χ hindurch verlängerten Welle ef stemmt. Diese Welle ef nimmt jedoch nicht, wie bisher, an den fortwährenden Umdrehungen des Schwungrades h und der Antriebsscheibe g Theil, vielmehr sind diese Theile auf eine Hülse aufgekeilt, welche bei e lose auf die Welle geschoben ist, die ihrerseits erst in dem Lager d läuft. An diesem Lager bilden einerseits die Nabe des Schwungrades, andererseits der Kegel k' die Anläufe. Der Kegel k' greift in die zweite Seite der Frictionsschale k ein. Zur Bestätigung dieser zweiten Frictionskupplung ist die zweite Feder r" vorhanden, welche sich gegen eine Traverse ο stützt, während das andere Ende durch die bewegliche Traverse q ebenfalls gegen den Gewindefortsatz drückt, welcher Druck durch die Trommel und die erste Kupplung auf die Schale k übertragen wird. Auf diese Schale k ist noch ein Bremsband ν gelegt, welches durch den ungleicharmigen Hebel s und das damit verbundene Gewicht u derart angespannt ist, dafs dieses ein Frictionsgesperre bildet, welches wohl eine Mitnahme der Schale k im Drehungs-
sinne des Schwungrades gestattet, eine entgegengesetzte Drehung aber verhindert. Statt desselben könnte jedoch auch jedes andere Gesperre zur Anwendung kommen.
Noch bleibt zu erwähnen, dafs die Welle ef bei / einen sog. Körner eingesetzt erhalten hat, welchem eine Stellschraube derart gegenübergestellt wird, dafs der Welle ein geringer Spielraum in ihrer Längsrichtung gestattet ist. Ferner . ist der in der Zeichnung nicht mehr dargestellte Handhebel derart mit Gewicht belastet, dafs dieses der Belastung durch die äufsere Feder r" gleichkommt.
Das Vorgelege arbeitet nun folgendermafsen: Sobald der Steuerhebel angehoben wird, kommen beide Federn r' und r" zur Wirkung, so dafs die Windetrommel in Umdrehung versetzt und der Bär gehoben wird. Gleichzeitig führt die Mutter die Bewegung aus, welche ein entsprechendes Ansteigen der Zugstange/ bewirkt. Sobald der daran befindliche Anschlag am Handhebel anliegt, wird die Mutter festgehalten und die Trommel so weit in die Mutter hineingezogen, dafs die Verbindung mit dem Schwungrade gelöst wird. Da die Welle ef und mit ihr die Schale k etwas Spielraum in ihrer Längenrichtung hat, folgt diese der Bewegung der Trommel, während die innere Feder, da sie sich nicht gegen die Traverse, sondern gegen eine Mutter η auf der Welle ef stützt, die erste Kupplung gespannt erhält. Das Gesperre verhindert nun jede rückgehende Bewegung und erhält den Bär in der Schwebe. Beim Niederdrücken des Steuerhebels stöfst die Welle ef gegen die Schraube, und es wird dann die Feder r' gleichfalls zusammengedrückt und die erste Kupplung k" ebenfalls gelöst. Beim Abfangen des Bars durch Stillhalten des Steuer-' hebeis in beliebiger Höhe kommt ebenfalls zunächst diese Kupplung k" in Thätigkeit und nur, wenn der Hebel dabei angehoben wird, kommt auch die laufende Kupplung k' zum Angriff. Auf diese Weise hat die an der Scheibe g wirkende Triebkraft lediglich das Heben des Bars zu bewirken, so dafs der mit diesem Vorgelege ausgestattete Hammer nur die denkbar geringsten Ansprüche an die Triebkraft macht.
Statt der zwei Belastungsfedern, für jede der Kupplungen eine, wie bisher angenommen, kann auch eine einzige von entsprechender Stärke genommen werden, wie in Fig. 4 dargestellt. Dieselbe stützt sich aber nicht gegen die Traverse (bei /), sondern gegen ein Paar Hebel a und b, welche diesen Druck theilweise auf die Mutter η übertragen.
Auch beim zufälligen oder absichtlichen Loslassen des Steuerhebels wird infolge des darauf angebrachten Gewichtes die laufende Kupplung gelöst und der Bär durch die ruhende Kupplung und das Gesperre schwebend erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH:
    Die in Vorstehendem näher beschriebene Einrichtung, insbesondere die Kupplung k" in Verbindung mit dem Gesperre υ s, durch welche es bei gleich einfacher Steuerung ermöglicht ist, die Betriebskraft von allen unnöthigen Bean^ spruchungen zu entlasten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT21546D Neuerung an Fallhammersteuerungen Active DE21546C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE21546C true DE21546C (de)

Family

ID=298225

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT21546D Active DE21546C (de) Neuerung an Fallhammersteuerungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE21546C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3309427C2 (de)
EP2191155B1 (de) Reibungskupplung mit verschleissnachstellung
DE2830659A1 (de) Kupplung
DE19953091C1 (de) Anordnung zum Kuppeln einer Antriebswelle mit einer oder beiden von zwei Getriebewellen eines Zahnräderwechselgetriebes
DE21546C (de) Neuerung an Fallhammersteuerungen
DE2847343A1 (de) Doppelreibungskupplung
DE2633218B2 (de) Antriebsmechanismus für die Kontaktbewegung in einem Leistungsschalter
DE68902759T2 (de) Konstruktion einer hydraulischen kupplung.
DE2902557A1 (de) Drehmomentenbegrenzer
DE649800C (de) Reibungskupplung mit von Hand und durch Fliehkraft geregelter stufenweiser Einrueckung
DE1042979B (de) Nachstellvorrichtung fuer die Zwischendruckscheibe einer Zweischeibenreibungskupplung
DE289053C (de)
DE1625849C3 (de) Schaltbare Reibungskupplung, insbesondere für Bootsgetriebe
DE19708519A1 (de) Reibungskupplung
DE290408C (de)
DE19716396B4 (de) Einscheibenkupplung für Schaltgetriebe
DE520492C (de) Spindel-Schmiedepresse
DE139050C (de)
DE891659C (de) Zwischen Motor und Getriebe von Kraftfahrzeugen zu schaltende Reibungskupplung
DE311927C (de)
DE239925C (de)
DE1294115B (de) Betaetigungseinrichtung fuer eine Scheibenreibungsdoppelkupplung zwischen einer treibenden und zwei getriebenen Wellen
DE829989C (de) Reibungs-Klemmkupplung fuer Pressen
AT100677B (de) Transmissionsfallhammer.
DE519843C (de) Aussenband-Reibungskupplung