DE205641C - - Google Patents

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DE205641C
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lever
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
    • F16D67/02Clutch-brake combinations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- Mi 205641 KLASSE 47c. GRUPPE
PAUL KARRENBERG in VELBERT.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Wellenkupplung zum Schütze gegen Unglücksfälle. Dieselbe kann durch Ziehen an einem Zugmittel bei voller Belastung leicht entkuppelt werden, indem ein unter Federdruck stehender Hebel mit seinem einen Ende einen wagerecht in einer Kupplungsmuffe eingebauten Federbolzen zurückschiebt, der durch Anschlag an einen Zapfen in der anderen Muffe
ίο die gegenüberstehende Welle treibt. Beim Lösen der Mitnehmerkupplung wird gleichzeitig eine Bandbremse auf der angetriebenen Welle bzw. Kupplungsmuffe in Tätigkeit gesetzt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und es zeigt:
Fig. ι eine Längsansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Kupplung,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Bremsvorrichtung.
Die auf den Enden zweier nicht verschiebbarer Wellen ι und 2 befestigten, sich gegenüberstehenden zweiteiligen Muffen 3 und 4 stehen durch einen als Mitnehmer arbeitenden, in der Kupplungsmuffe 4 horizontal gelagerten Federbolzen 5 miteinander in Verbindung, indem letzterer an einen in der kreisringförmigen Nut 6 der Muffe 3 vorgesehenen Zapfen 7 anschlägt. An seinem anderen Ende ist der Federbolzen 5 zu einem Ansatz 8 ausgebildet, der bei geschlossener Kupplung einen kleinen Abstand zwischen sich und der gegenüberstehenden Abstufung der Kupplungsmuffe 4 läßt, in welchen nach Freigabe des um Bolzen 9 drehbar gelagerten Hebels 10 der spitz zulaufende Arm 11 des Hebels eingreift.
Damit während des Betriebes der mittels einer Schraubenfeder 12 zwischen Muffe 4 und Ansatz 8 niedergedrückte Hebelarm 11 den Federbolzen 5 leicht und sicher zurückschiebt, trägt der abgerundete Ansatz 8 an einer Seite eine horizontale Führungsrolle 13. Der Federbolzen 5 wird durch den zugespitzten Hebelarm 11 um die Länge des Zapfens 7 der Muffe 3 zurückgeschoben und in dieser Stellung mittels eines senkrecht durch den Ansatz 8 gehenden, in ein entsprechend vorgesehenes Loch 14 der Muffe 4 passenden zweiten Federbolzens 15 festgehalten. Im eingerückten Zustande der Kupplung hat Federbolzen 15 in einer Nut 16 der Muffe 4 Führung, wodurch das Vorspringen des Bolzens 5 begrenzt wird.
Die abkuppelbare Welle 2 trägt des schnelleren Stillstehens wegen auf ihrer Muffe 4 eine Differentialbandbremse, deren Bremsband 17 an den Zapfen 18 und 19 des Winkelhebels 20 befestigt ist, welcher sich um Bolzen 21 dreht und an dem längeren Arm durch das Gewicht 22 belastet ist.
Der Kupplungshebel 10 sowie der Bremshebel 20, die fast senkrecht übereinander an-
geordnet sind, werden bei zu lösender Kupplung durch den um Bolzen 23 drehbar gelagerten Hebel 24 freigegeben, da bei geschlossener Kupplung der kürzere Hebelarm 25 durch den Anschlag 26 in seiner Krümmung den Kupplungshebel 10 mit dem Anschlag 27 und den Bremshebel 20 festhält.
Soll die Kupplung gelöst werden, so wird der Hebel 25 durch einen leichten Zug an einer Leine 28 bewegt, die während der Arbeit von dem Maschinenwärter bequem zu erreichen ist. Dadurch wird der Kupplungshebel 10 frei, dessen Schraubenfeder 12 den Hebelarm 11 zwischen den Ansatz 8 des Federbolzens 5 und die senkrechte Abstufung der Muffe 4 zwängt, und Arm 11 schiebt durch die Umdrehung der Kupplung den Federbolzen 15 in das Loch 14 der Muffe 4. Durch die Bewegung des Hebels 24 löst sich auch der Bremshebel 20, der durch das Gewicht 22 das Bremsband 17 auf der Muffe 4 anzieht, wodurch die angetriebene Transmissionswelle 2 so schnell als möglich zum Stillstand kommt. Soll die Kupplung wieder eingerückt werden, so ist der Federbolzen 15 worauf der Federbolzen 5 Ringnut 6 der Muffe 3 greift, worauf die Verbindung beider Wellen 1 und 2 wieder hergestellt ist, nachdem der Kupplungshebel 10 und der Bremshebel 20 wieder in ihre frühere Stellung gebracht sind.
nur hochzuziehen,
in die kreisrunde

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Wellenkupplung zum Schütze gegen Unglücksfälle, die bei voller Belastung durch Ziehen an einem Zugmittel leicht gelöst werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter Federdruck stehender Kupplungshebel (io), nachdem dieser von einem Sperrhebel (24) freigegeben worden ist, mit seinem Arm (11) einen in der Kupplungsmuffe (4) gelagerten Federbolzen (5) zurückschiebt, damit dieser die Welle (1) freigibt, die er durch Anschlagen an einen in einer kreisrunden Ringnut (6) vorgesehenen Zapfen (7) antreibt, indem sich der Arm (11) zwischen einen Ansatz (8) des Federbolzens (5) und eine Abstufung der Muffe (4) hineinschiebt, wobei gleichzeitig ein zweiter Federbolzen (15) in ein Loch (14) der Kupplungsmuffe (4) einschnappt und ein Zurückschnellen des Bolzens (5) verhindert.
2. Aiisführungsform der Wellenkupplung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein gleichzeitig mit dem Kupplungshebel (io) freigegebener Bremshebel (20) durch sein Gewicht (22) ein um die Kupplungsmuffe (4) gelegtes Bremsband (17) anzieht und dadurch die angetriebene Welle (2) möglichst schnell zum Stillstehen bringt.
■ Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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