DE110040C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/04—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Or Eisenbahnbetrieb. «O
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1899 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine seitlich lösbare Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge
, welche sich von den bekannten im Wesentlichen durch das Fehlen einer Schraubenspindel
unterscheidet.
Fig. ι stellt die Seitenansicht,
Fig. 2 den Grundrifs der Kupplung dar.
Der Kupplungsbügel 2 ist in zwei am Zughaken drehbaren Führungsschienen 1 nur verschiebbar,
aber nicht drehbar angeordnet und mit der Zugstange D durch die Stangen 3 und
zwei, in der Muffe C der Zugstange D drehbare Hebel 4 verbunden. Die Uebertragung
der Zugkräfte vom Bügel auf die Zugstange geschieht also nicht direct, wie sonst üblich,
sondern durch die angegebenen Hebel. Die hierzu erforderliche starre Verbindung von
Bügel und Zugstange erfolgt durch auf die Drehachse der Hebel 4 befestigte gezahnte
Räder, in welche zwei an die Verlängerung des Sicherheitshakens B angelenkte und in der
Bufferbohle geführte, entsprechend gezahnte Segmente 1 beim Anzug des Hakens B zum
Eingriff gebracht werden.
Der Sicherheitshaken wird in der- Anzugsstellung durch die eingehakte Kupplung des
zweiten Fahrzeuges gehalten, welche zu dem Zwecke durch Drehung der Welle 5 gespannt
und in dieser Stellung durch ein an der äufseren Seite des Langträgers angebrachtes
Gesperre L G gehalten-wird. Damit die Zugstange
D sich vor- und rückwärts verschieben kann, ohne die Lagerung der äufseren Antriebstheile
der Welle 5 zu beeinflussen, ist das Gelenk F eingeschaltet.
Die Verkupplung zweier Fahrzeuge erfolgt dadurch, dafs der Ausführende durch Drehung
der Kurbel den Kuppelbügel 2 über den Zughaken des anderen Wagens legt. Durch
Zurückdrehen der Kurbel wird dann die Kupplung gespannt und durch Einlegung der
Klinke L event, mittelst der Welle η in das Sperrrad G in dieser Stellung festgehalten.
Nachdem die Kupplung des anderen Fahrzeuges in den Sicherheitshaken B eingelegt und
gespannt ist, ist eine sichere und feste Verbindung der beiden Fahrzeuge hergestellt.
Das Entkuppeln geschieht auf umgekehrtem Wege, indem man zuerst die Nothkupplung
auslöst und dann den zuerst eingelegten Kupplungsbügel aus dem Zughaken heraushebt
und mittelst der Stangen M seitlich herabfallen läfst.
Die ganze Kupplung ist so angeordnet, dafs der Kupplungsbügel 2 durch die Stangen M,
welche in einer Oese unter der Bufferhülse ihre Führung haben, nach beiden Seiten so weit
bewegt werden kann, dafs die Verkupplung der Wagen auch dann möglich ist, wenn letztere
in einer Curve stehen, auch gestattet diese Einrichtung das Verkuppeln mit der bis jetzt
gebräuchlichen Schraübengelenkkupplung. ■
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine seitlich lösbare Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dals der Kupplungsbügel (2) in am Zughaken angelenkten Schienen (1) in axialer Richtung mit den letzteren verschiebbar ist, und ferner unter Ver-mittlung von Stangen (3) sowie zweier in der Zugstange (D) gelagerter, von der Seite des Fahrzeuges aus drehbarer Hebel (4), welche ■ beiden Theile (3 und 4) gleichzeitig die Uebertragung der Zugkräfte vom Bügel (2) auf die Zugstange (D) bewirken, gestreckt, gehoben und angezogen, sowie in der letzteren Stellung dadurch gesichert werden kann, dafs ein am Sicherheitshaken (B) angelenktes Zahnradsegment (I) durch Anzug des Hakens (B) mittelst der durch ein Gesperre (L G) feststellbaren Hauptkupplung des gegenüberstehenden Wagens mit am Hebel (4) festen Zahnrädern (E) zum Eingriff gebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110040C true DE110040C (de) |
Family
ID=379881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110040D Active DE110040C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110040C (de) |
-
0
- DE DENDAT110040D patent/DE110040C/de active Active
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