DE20519C - Stanz-Apparat zum Ausschneiden von Buchstabenformen zwecks Herstellung von Firmenschildern - Google Patents

Stanz-Apparat zum Ausschneiden von Buchstabenformen zwecks Herstellung von Firmenschildern

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DE20519C
DE20519C DENDAT20519D DE20519DA DE20519C DE 20519 C DE20519 C DE 20519C DE NDAT20519 D DENDAT20519 D DE NDAT20519D DE 20519D A DE20519D A DE 20519DA DE 20519 C DE20519 C DE 20519C
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DE
Germany
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cutting out
production
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punching machine
out letter
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Active
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DENDAT20519D
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English (en)
Original Assignee
R. MEMMLER in Berlin
Publication of DE20519C publication Critical patent/DE20519C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M1/00Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching
    • B27M1/04Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching by punching out

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holz-Erzeugnisse, Geräthe und Maschinen.
RICHARD MEMMLER in BERLIN.
Firmenschildern.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. December 1881 ab.
Die Herstellung von Firmenschildern, wie sie z. B. besonders an Klavieren und Möbeln angebracht werden, geschieht aus Fournierstreifen, in welche Buchstabenausschnitte eingearbeitet werden; in diese werden die entsprechenden Metallbuchstaben eingelassen. Diese Einarbeitung der Buchstabenausschnitte- in die Fournierstreifen ist der wichtigste Theil bei der Fabrikation und erfordert die gröfste Aufmerksamkeit und Sorgfalt des Arbeiters; der Ausschnitt eines jeden einzelnen Buchstabens erfolgt mittelst entsprechender metallener Buchstabenstanzen unter der Presse.
Eine solche Buchstabenstanze wird an der Druckstelle einer Presse befestigt und, wie es bei der Massenfabrikation solcher Schilder dann zweckmäfsig ist, so lange benutzt, bis die ganze Anzahl der zu den Firmen bestimmten Fournierstreifen mit diesem einen Buchstabenausschnitt versehen war; hierauf erfolgte ein Auswechseln dieser Stanze. An ihrer Stelle wurde eine andere befestigt, welche dem nächstfolgenden Buchstaben der Firma entsprach, und die Arbeit wiederholte sich in gleicher Weise durch Ausstanzen dieses zweiten Buchstabenausschnittes in sämmtlichen Fournierstreifen.
Mit dieser Herstellungsweise wird fortgefahren, bis der letzte Buchstabenausschnitt den Wortlaut der Firma auf sämmtlichen Streifen vollendet.
Die richtige Stellung der Buchstabenausschnitte unter einander hängt dabei von der Sorgfalt des Arbeiters ab; es kann leicht geschehen, dafs eine geringe Veränderung der Lage der Fourniere der Stanze vielleicht erst beim Durchstanzen des letzten Buchstabenausschnittes in die Fournierstreifen schliefslich die ganze vorhergegangene Arbeit mit verdirbt; die Umständlichkeiten dieser Methode und ihre Nachtheile sollen durch den auf beiliegender Zeichnung dargestellten Apparat beseitigt werden.
Fig. ι zeigt den Längsdurchschnitt durch den Apparat,
Fig. 2 eine Ansicht nach unten,
Fig. 3 eine perspectivische Ansicht des ganzen Apparates und
Fig. 4 einen Querdurchschnitt.
Die Deckplatte A, welche auf ihrer Mitte mit dem Zapfen ζ versehen ist und mit diesem an der Druckstelle einer Schraubenpresse durch die Schraube s befestigt werden kann, trägt den Kasten B; beide lassen sich durch die schwalbenschwanzförmig bearbeiteten Seitenflächen, welche etwas konisch auslaufen, fest in einander schieben, wie Fig. 3 zeigt. Der Kasten B dient zur Aufnahme der Metallstanzen M; dieselben werden in der aus Fig. 1, 2 und 4 ersichtlichen Weise genau so befestigt und eingesetzt, wie die Buchstaben in den Setzkästen der Druckereien. Die kurzen Einlegeplättchen i dienen dazu, die Metallstanzen in gehörigen Abständen von einander entfernt zu halten, während die übrigen längeren Einlegeschienen i mittelst der Schrauben S alle in den Kasten B eingesetzten Buchstabenstanzen fest zusammenpressen und jedes seitliche Verschieben unmöglich machen; die Schnittflächen der Buchstabenstanzen sind nach aufsen gekehrt, Fig. 1; die Buchstabenstanzen selbst aber sind neben einander gereiht,
•wie es die Reihenfolge der entsprechenden Buchstaben in der auszuschneidenden Firma erfordert.
Die Metallstanzen M sind der Länge nach in ihrer Mitte durchbohrt, zur Aufnahme der verschiebbaren kleinen Bolzen η und der Spiralfeder o.
Die Bolzen sind an beiden Enden mit Plättchen versehen. Das innere Ende des Bolzens wird von der Spiralfeder ο niedergehalten, damit das äufsere vorstehende Ende des Bolzens mit dem Plättchen in der Lage der Fig. ι und 4 auf das Fournier F drückt.
Die Bleiplatte G dient dem Fournierstreifen als Unterlage beim Durchstanzen.
Ist der Apparat in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise fertig zusammengestellt und mit der Presse befestigt, sowie mit den Buchstabenstanzen M gehörig versehen, welche in ihrem Zusammenhange den Wortlaut der Firma wiedergeben, wie hier in Fig. 1 und 2 die Firma O. BRAUN, so erfolgt, nachdem das Fournier mit der Bleiunterlage auf dem Tisch in die erforderliche Lage unter die metallenen Buchstabenstanzen und damit zugleich unter die Presse gebracht worden ist, das Ausstanzen der ganzen Firma mit einem Druck.
Während die Stanzen das Fournier durchschneiden, werden gleichzeitig die kleinen Bolzen η aufwärts gedrückt; die Spiralfedern ο bewirken nun, sobald der Apparat gehoben wird, dafs sich das ausgeschnittene Material nicht in die Metallstanzen festsetzt, und drücken dasselbe vermöge ihrer Federkraft selbstthätig heraus, indem sie die Bolzen η in ihre ursprüngliche Lage wieder abwärtsschieben.
Mit diesem Apparat läfst sich ohne Unterbrechung fortarbeiten, ohne dafs man nöthig hat, zeitraubende Auswechselungen vorzunehmen oder die frühere grofse Sorgfalt zu beobachten; es soll selbst dem ungeübtesten Arbeiter möglich sein, damit tadellos zu arbeiten und mehr als früher zu leisten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei aus einzelnen Stempeln zusammengesetzten Patrizen zum Ausschneiden von Buchstabenformen zwecks Fabrikation von Firmenschildern die Construction der Buchstabenstanzen M, welche mit einer eigenthümlichen Vorrichtung versehen sind, die darin besteht, dafs eine Spiralfeder ο auf einen verschiebbaren Bolzen n drückt und diesen während der Benutzung des Apparates mit dem zu bearbeitenden Fournierstreifen in Berührung bringt, so dafs derselbe das ausgeschnittene Material selbstthätig aus der Stanze entfernt, wie in der Zeichnung dargestellt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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