DE205182C - - Google Patents

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DE205182C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/10Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 205182-KLASSE 43 h. GRUPPE
JULIUS ELSCHENBROICH in RHEYDT.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung . ist ein Selbstkassierer zur Freigabe von mit Flüssigkeiten gefüllten Gefäßen für die Tische von Gastwirtschaften.
Von bekannten ähnlichen Selbstkassierern unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand hauptsächlich durch die Anordnung einer an einem den Münzkanal enthaltenden Träger befestigten Kappe, deren Seitenwand zum Teil
ίο derart beweglich ist, daß ein Gefäß unter die Kappe gestellt werden kann, worauf durch eine im Innern der Kappe angebrachte Arretierungsvorrichtung die Seitenwand in der Verschlußstellung festgelegt wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt die perspektivische Ansicht des ganzen Selbstkassierers vor Einwurf des GeId-Stückes, Kappe c geschlossen, Fig. 2 desgleichen nach Einwurf des Geldstückes, Kappe c geöffnet. Fig. 3 zeigt ein Detail der Feststellvorrichtung im Schnitt, Fig. 4 die innere Konstruktion der Kappe von vorn und Fig. 5 die Feststellvorrichtung des beweglichen Seitenrandes d der Kappe c.
Der Selbstkassierer besteht im wesentlichen aus vier Teilen, und zwar:
1. aus der beweglichen Vorrichtung b1 zur Aufnahme des Geldstückes,
2. aus der zum Festhalten bzw. zur Freigabe des Gefäßes bestimmten Kappe c,
3. aus dem durch die Arretierungsvorrichtung /, m in senkrechter Lage feststellbaren Träger b der Kappe c, der in seinem Innern den Münzkanal η enthält, und
4. aus dem Sammelkasten η1 für das Geld. Die Vorrichtung b1 besteht aus einem flachen,
oben und unten offenen Gehäuse, welches an der vorderen Seite eine kreisrunde Öffnung g trägt, die genau so groß ist, daß ein entsprechendes Geldstück hineinpaßt. Im Innern dieses Gehäuses b1 ist mit Hilfe des Schlitzes i, durch den ein Stift von der Vorder- nach der Rückwand des Gehäuses durchgeführt ist, der Schieber h vorteilhaft mit einer ihn nach oben drückenden Feder beweglich angeordnet, so daß die Einführung des Geldstückes in die Öffnung g möglich ist, wenn der Schieber h herausgezogen ist, und das Geldstück dann mit Hilfe des Schiebers h nach unten gedrückt werden kann. Die Vorrichtung b1 ist am Ende des Trägers b umlegbar befestigt. Außer Betrieb liegt sie auf der Kappe c, oder vorteilhaft in einer entsprechenden Vertiefung derselben, und verdeckt dann mit ihrem äußersten Ende die Öffnung des Trägers b, wodurch ein betrügerisches Auslösen der Arretierungsvorrichtung d der Kappe c durch ein Messer o. dgl. verhindert wird. Bei Benutzung wird sie bis zur senkrechten Stellung aufgerichtet, so daß dann der in derselben befindliche Münzkanal genau in den Münzkanal η des Trägers b mündet (Fig. ι und 5).
Die Kappe c ist am Ende des Trägers b befestigt. Der Seitenrand bestellt aus zwei Teilen. Der eine Teil d2 ist oben mit dem Deckel der Kappe und hinten mit dem Träger b fest verbunden und reicht von da aus nach beiden Seiten bis zur Mitte der Kappe c vor. Auf der einen Innenseite ist der unter Druck der Feder r stehende Hebel ο um den Stift p drehbar angebracht, dessen Vorderseite als Haken ο1 gearbeitet ist. Sein hinteres Ende greift durch eine über dem Münzkanal η angebrachte öffnung k des feststehenden Kappenrandes d2 bis in den Münzkanal hinein. Das zweite Stück d des Seitenrandes der Kappe c ist um die Mittelachse derselben beweglich angebracht und hat an seinem vorderen Ende, nach außen gerichtet, den Griff e und im Innern die Vorrichtung d1, in welche der Haken o1 des Hebels 0 einschnappt, .wo-
ao durch dieser Seitenteil festgehalten wird (Fig. 5). Durch eine am vorderen Ende dieses Seitenteiles d angebrachte Feder f, deren anderes Ende am Mittelpunkt des Deckels der Kappe c befestigt ist, wird der Seitenteil d zurückgezogen, sobald der Hebel 0 ausgelöst wird, wie dies aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist.
Der Träger b besteht aus vier fest miteinander verbundenen Seitenwänden und nimmt in seinem Innern den Münzkanal η auf, weleher, wie schon angegeben, eine Fortsetzung des Münzkanals der Vorrichtung b1 ist. An seinem unteren Ende ist Träger b auf Metallplatten s, die in die Tischplatte eingelassen sind, umlegbar befestigt, so daß der Apparat außer Betrieb in einem Einschnitt der Tischplatte ruht. Am unteren Ende ragt seitwärts nach außen der Griff I1 der im Innern an dem in geeigneter Führung gelagerten, unter Feder drnck m stehenden Stift w angeordnet ist, weleher bei senkrechter Lage des Trägers b in ein Loch der Platte s1 einschnappt, welche an der Befestigungsplatte s angeschraubt ist (Fig. 3)·
Der Sammelkasten n1 kann entweder direkt unter jedem einzelnen Selbstkassierer befestigt werden, wie dies als Beispiel in der Fig. 1 zum Ausdruck gebracht ist, oder er kann an beliebiger Stelle des Tisches angebracht werden und wird dann mit den verschiedenen, auf dem Tische aufgestellten Selbstkassierern durch Rinnen oder Münzkanäle verbunden, welche das aus dem Münzkanal η der einzelnen Selbstkassierer herausfallende Geldstück aufnehmen und in den gemeinsamen Sammelkasten abführen.
Die Wirkungsweise des Selbstkassierers ist nun folgende:
Der Kellner, welcher das Bier bringt, hebt den Apparat aus dem Einschnitt des Tisches heraus, richtet ihn senkrecht auf, bis die Fest-Stellvorrichtung I eingeschnappt ist. Er setzt nun das Glas unter die geöffnete Kappe c und schiebt die Seitenwand d der Kappe mit Hilfe des Griffes e herum, bis der Hebel 0 eingeschnappt ist. Der Gast hat jetzt das gewünschte Bier erhalten, ist aber nicht imstande, dasselbe zu trinken, ehe er es nicht durch Bezahlung aus dem Selbstkassierer freigemacht hat. Dies geschieht, indem er die Vorrichtung b1 hochhebt, den Schieber h derselben herauszieht und das Geldstück in die öffnung g einlegt; dann drückt er das Geldstück durch den Schieber h nach unten. Das Geldstück kommt dadurch mit dem hinteren Teile des Hebels 0 in Berührung, der, wie oben ausgeführt, in den Münzkanal hineinragt, und drückt denselben nach unten, wodurch der am vorderen Ende desselben angebrachte Haken o1 gehoben und damit der Seitenteil d freigemacht wird, der nun durch die Feder/ nach der anderen Seite gezogen wird. Die Kappe ist somit geöffnet, und der Gast kann das Glas nehmen. Das Geldstück hat nach dem Niederdrücken des Hebels 0 den Münzkanal η erreicht und fällt durch denselben in den Sammelkasten n1. Der Apparat ist nunmehr für die Aufnahme eines neuen .Bierglases geöffnet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Selbstkassierer zur Freigabe von mit Flüssigkeiten gefüllten Gefäßen, z. B. Gläsern' oder Flaschen, für die Tische von Gastwirtschaften, gekennzeichnet durch eine an einem den Münzkanal (n) enthaltenden Träger (b) befestigte Kappe (c), deren Seitenwand (d) derart beweglich ist, daß sie ein unter die Kappe gestelltes Gefäß durch eine im Innern der Kappe angebrachte Arretierungsvorrichtung (0, o1, d1) in der Verschlußstellung festhält.
2. Selbstkassierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Münzeneinführungsöffnung (g) enthaltende Teil (b1) des Münzkanals umlegbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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