DE204940C - - Google Patents
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- Publication number
- DE204940C DE204940C DENDAT204940D DE204940DA DE204940C DE 204940 C DE204940 C DE 204940C DE NDAT204940 D DENDAT204940 D DE NDAT204940D DE 204940D A DE204940D A DE 204940DA DE 204940 C DE204940 C DE 204940C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ball
- flaps
- ring
- balls
- bag
- Prior art date
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- Expired
Links
- 230000004936 stimulating effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B59/00—Bats, rackets, or the like, not covered by groups A63B49/00 - A63B57/00
- A63B59/20—Bats, rackets, or the like, not covered by groups A63B49/00 - A63B57/00 having means, e.g. pockets, netting or adhesive type surfaces, for catching or holding a ball, e.g. for lacrosse or pelota
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 204940 KLASSE 77a. GRUPPE .26.
ERICH SEEGER in PARIS.
Ballschleuder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung'ist eine Ballschleuder,
die an Stelle des, bekannten, beim Lawn-Tennis üblichen Schlagnetzes benutzt werden
kann und sowohl zum Fortschleudern wie auch zum Auffangen der Spielbälle dient, was
den Vorteil hat, daß das Spiel viel anregender ist und nicht so ermüdend auf die Teilnehmer
wirkt, als dies, beim Lawn-Tennis durch Benutzung der üblichen Schlagnetze der
ίο Fall ist.
Die Ballschleuder nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem in einer
Gabel schwingbar gelagerten, zur Aufnahme des Spielballes dienenden Netzbeutel, dessen
Bodenteil mit Klappen versehen ist, die sich mittelbar durch eine auf die entsprechende
Wurfweite des Balles einstellbare. Steuerung bei der jeweiligen Schwingbewegung des Netzbeutels
selbsttätig öffnen und in der Ruhelage des Beutels selbsttätig wieder schließen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Ernndungsgegenstandes, und
zwar ist: Fig. 1 eine Vorderansicht der BaIlschleuder
in teilweisem Schnitt ,und Fig. 2 ein senkrechter Querschnitt, während Fig. 3 die
Ballschleuder in Draufsicht darstellt.
Der Netzbeutel α ist kegelförmig gestaltet und an einem Ring b aufgehängt, der mit
zwei genau in einer Achse liegenden hohlen Zapfen c versehen ist, die in den Enden einer
Gabel d leicht drehbar gelagert sind, so daß der Ring b mit dem daran befestigten' Netzbeutel
α um die Zapfen c schwingen kann. Der untere Teil des Netzbeutels α trägt einen
Ring e, vor dessen Öffnung zwei halbkreisförmige Klappen/ scharnierartig gelagert sind.
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Jedes Ende der Gabel d trägt einen mit Stellschraube g versehenen Lagerbock h. Durch
jeden der hohlen Zapfen c ist eine Welle i gesteckt und mittels der Stellschraube g in
dem Lagerbock h eingespannt. Auf dem nach innen gekehrten Ende der Wellen i ist je eine
kreisförmige Scheibe k exzentrisch befestigt, die auf ihrem Rande eine ringförmige Nut k1
zur Aufnahme einer Kugel / besitzt. Die Kugeln I sind durchbohrt und- dienen zur Befestigung
je einer Zugschnür m, die mit den
Klappen/ derart verbunden sind, daß diese in der Ruhelage des Netzbeutels a die Öffnung
des Ringes e verschließen.
Die Wirkungsweise beim Gebrauch der Ballschleuder ist folgende:
Soll beispielsweise der im Netzbeutel α befindliche
Ball χ senkrecht in die Höhe geschleudet werden, wie durch die punktierte
Stellung der Fig. 2 veranschaulicht ist, so sind zunächst die Stellschrauben g der Lagerböcke
h zu lockern und die Scheiben k derart
zu drehen, daß ihre Exzentrizität genau lotrecht über der Mitte der Wellen i liegt,
worauf die Stellschrauben g wieder fest angeschraubt werden müssen. Wird nun die
Gabel d derart mit der erforderlichen Kraft bewegt, daß der Netzbeutel α eine Schwingbewegung
um i8o° ausführt, so gleiten' die an den Zugschnüren m befestigten Kugeln I
in den Nuten k1 der Scheiben k entlang, und
die Zugschnüre verlieren infolge des geringeren Abstandes zwischen den Kugeln I und
den Klappen / ihre vorige Spannung, so daß sich diese, durch die lebendige Kraft des Balles
χ unterstützt, selbsttätig öffnen und den
Ball χ genau zu 'der Zeit freigeben, Wo er
eine senkrechte Wurfrichtung hat; je nach der beim Schleudern aufgewendeten Kraft
wird er mehr oder weniger steigen. Ist der Netzbeutel α wieder in die Ruhelage zurückgekehrt,
so schließen sich die Klappen/selbsttätig, und der inzwischen im Fallen begriffene
Ball kann wieder aufgefangen werden, worauf sich das Spiel von neuem wiederholen läßt.
ίο Zwecks Erreichung einer beliebigen anderen
Wurfrichtung der Bälle sind die exzentrisch gelagerten Scheiben k in der vorbeschriebenen
Weise entsprechend einzustellen, worauf beispielsweise die Spielbälle von den am BaIlspiel
teilnehmenden Parteien derart gewechselt werden können, daß die eine Partei die von
der Gegenpartei geschleuderten Bälle auffängt und wieder zurückschleudert, ohne einen Ball
zur Erde fallen zu lassen.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Ballschleuder, dadurch gekennzeichnet, daß an einem um Zapfen (i) der Gabelenden (d) schwingbaren Ring (b) ein einen Ring (e) mit Klappen (f) tragender Netzbeutel (a) befestigt ist, während auf den nach innen gekehrten Zapfenenden (i) exzentrische Scheiben (k) mit auf ihrem Rande eingearbeiteten Nuten (k1) zur Führung zweier durchbohrter Kugeln (I) dienen, die die Befestigung der mit den Klappen (f) des Ringes (e) verbundenen Zugschnüre (fn) gestatten, zum Zwecke, bei der jeweiligen Schwingbewegung des Netzbeutels (a) das öffnen der Klappen (f) je nach der Einstellung der exzentrischen Scheiben (k) genau zu dem Zeitpunkt bewirken zu können, wo der zu schleudernde Ball die gewünschte Wurfrichtung hat.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204940C true DE204940C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=467222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT204940D Expired DE204940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204940C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4554099A (en) * | 1983-04-19 | 1985-11-19 | Lever Brothers Company | Opaque general-purpose cleaning composition comprising alcohol esterified resin copolymers |
-
0
- DE DENDAT204940D patent/DE204940C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4554099A (en) * | 1983-04-19 | 1985-11-19 | Lever Brothers Company | Opaque general-purpose cleaning composition comprising alcohol esterified resin copolymers |
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