DE204572C - - Google Patents
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- Publication number
- DE204572C DE204572C DENDAT204572D DE204572DA DE204572C DE 204572 C DE204572 C DE 204572C DE NDAT204572 D DENDAT204572 D DE NDAT204572D DE 204572D A DE204572D A DE 204572DA DE 204572 C DE204572 C DE 204572C
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- DE
- Germany
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- type
- comb
- plate
- rods
- stop mechanism
- Prior art date
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J1/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
- B41J1/08—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods
Landscapes
- Sheet Holders (AREA)
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICH SPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 204572 KLASSE \5g. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Anschlagwerk für Typenstangenschreibmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1907 ab.
Es sind Typenstangenschreibmaschinen bekannt, bei denen die in einer wagerechten
Ebene liegenden Typenstangen radial zur Druckstelle angeordnet und in ihrer Längsrichtung
verschiebbar sind.
Bei der praktischen Verwendung dieser Schreibmaschinenart haben sich Nachteile gezeigt,
die darin bestehen, daß bei dem vorhandenen engen Raum für die Typen dieselben
ίο sehr schmal gemacht werden müssen, was die
Anwendung großer Schriftarten erschwert. Außerdem lassen sich die Typen über die
Zahl 90 hinaus ohne eine weitere.Verschmälerung nicht vermehren, während eine Typenvermehrung
bei den slavischen Sprachen wünschenswert und sogar notwendig ist, weil deren Alphabete
an Zeichen reichhaltiger sind als z. B. das deutsche Alphabet.
Es wird daher angestrebt, Schreibmaschinen
ao mit möglichst großen und möglichst vielen Typen für eine vielseitige Verwendbarkeit in
den verschiedenen Sprachen zu haben, und welche eine möglichst große Durchschlagskraft
zur gleichzeitigen Anfertigung möglichst vieler Kopien besitzen.
Diese Vorteile würden sich zwar bei den Typenstangenschreibmaschinen von der eingangs
bezeichneten Art dadurch erreichen lassen, daß die Typen weiter vom Druckpunkt weggerückt werden, bis der zum Kreissektor
gehörige Bogen, in welchem die Typen um ihren Druckpunkt lagern, so viel vergrößert
ist, daß genügend Platz für eine Vermehrung und Verbreiterung der Typen vorhanden ist.
Diesem einfachen Mittel stehen aber Hindernisse
im Wege, denn ein Zurückverlegen der 40
Typen vom Druckpunkt um eine. Maßeinheit verlängert und verbreitert den ganzen Typensatz
mit -seinen Typenstangen um das Dreifache dieser Maßeinheit. Hierdurch würde die
ganze Schreibmaschine eine ungewöhnliche Ausdehnung annehmen, wodurch ihre praktische
Verwendbarkeit und bequeme Handhabung nachteilig beeinflußt werden würde.
'Diese Hindernisse zu umgehen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß die Typenstangen auf einer strahlenförmig geschlitzten
Platte wagerecht und durch je einen dieselben gegen die Druckstelle treibenden und
in dem entsprechenden Schlitz der Platte gleitenden Hebel radial geführt sind.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht.
Fig. ι zeigt ein. Anschlagwerk für die Typenstangen
im /Längenschnitt.
Fig. 2 stellt ein Stück von einem Typen* stangenführungskamm dar.
Fig. 3 zeigt das Anschlagwerk im Grundriß
in seiner radialen Anordnung.
Fig. 4 zeigt in größerem Maßstabe die Führung
der Typenstangen mit den sie bewegenden Zwischenhebeln.
Fig. 5 und 6 veranschaulichen Verriegelungsvorrichtungen für das Typenstangensystem,
und zwar in der Pfeilrichtung gemäß Fig. 1 gesehen.
Beim Druck auf den Tastenknopf a (Fig. 1) dreht sich der Tastenhebel b um seinen Stützpunkt
c. Da der Tastenhebel b mit einem Zwischenhebel A durch eine Zugstange u verbunden
ist, so schwingt beim Niederdrücken
60
der Taste gleichzeitig der Zwischenhebel d um seine Drehachse e, so daß die mit einem Zapfen
in das offene Schlitzende des Zwischenhebels d
eingreifende Typenstange/ mit einer der daran befindlichen Typen g gegen die Papierwalze h
geschleudert wird, während das Zurückschnellen in die Ruhelage durch die Kraft der Feder y
geschieht. Dieser Vorgang wird an. sich als bekannt vorausgesetzt. Neu dagegen ist die
ίο Führung der Typenstangen/ in unmittelbarer
Verbindung mit der Führung des Zwischenhebels d, herbeigeführt durch eine radial· geschlitzte
Führungsplatte i, und die Verriege-' lung der Typenstangen durch einen verschiebbaren
Kamm L
Die Neuheit dieser beiden Punkte besteht in folgendem:
Das bei den bekannten Typeristangenschreibmaschinen bisher zur Führung dienende lange
Schwanzende der Typenstange/ ist bis auf den hakenförmigen Stumpf q gekürzt, und die
Stange/ erhält dafür, einen Ansatz r (Fig: ι),
welcher neben den Schlitzen φ auf der ebenen Platte i gleitet und der Typenstange ihre wagerechte
Führung wiedergibt. Die radiale Führungdagegen/ welche der Typenstange durch
das Abschneiden ihres Schwanzendes genommen wurde, ist mittelbar durch die Führung
des Zwischenhebels wiederhergestellt, mit welchem die Typenstange unmittelbar in bekannter
Weise zusammenhängt.
Wenn die Typenstange /-ihre' radiale FührVmg
von dem Zwischenhebel d erhalten soll, so muß letzterer in seinem Ausschlag ebenfalls,
und zwar zwangläufig, radial geführt sein. Diese Führung wird hergestellt durch ein und
dieselbe Platte i, welche die Typenstangen wagerecht führt, und zwar in der Weise, daß
diese Platte i mit geschlossenen oder auch auf einer Seite offenen Schlitzen φ (Fig. 1 j., versehen
ist, durch welche die Zwischenhebel d mit ihren Kopfenden hindurchgesteckt sind.
Im Grundriß in Fig. 3 sind diese radialen Schlitze f der Deutlichkeit halber teilweise
durch stärkere Linien angegeben.
Das Zurückschnellen des Hebelwerkes in seine Ruhelage b, d,f geschieht in bekannter
Weise durch Federkraft, z. B. durch eine nachstellbare Schraubenfeder y (Fig. 1), welche in
üblicher Weise am Zwischenhebel d, als dem Mittelstück der Antriebverbindung, angreift,
wodurch die Federkraft auf die Nachbarglieder b und / zwecks schnelleren Rückzuges
gleichmäßiger verteilt wird.
Die an den Typenstangen / sitzenden hakenförmigen Stümpfe q (Fig. 1) haben folgenden
Zweck: Wenn nämlich der in sich als ein Ganzes zusammenhängende Typensatz g, I, k,
q, t gemäß Fig. 1 oder g, g gemäß Fig. 2 behufs Auswechselns abgehoben wird,' so würden
bei dieser neuen Ausführungsform die Typenstangen/ ihre gewöhnliche Ruhelage verlieren
und mit ihren Enden durcheinanderfallen, was beim Wiedereinsetzen des' Satzes ein schnelles
Einführen der in Fig. 1 schwarz gezeichneten Schildzapfen in die Schlitze der Zwischenhebel
d unmöglich macht. Aus diesem Grunde ist ein Verriegelungskamm t (Fig. 1, 5 und 6)
vorgesehen. Derselbe ist für gewöhnlich; also während des Gebrauches der Schreibmaschine,
so weit herabgelassen, daß er diö Schwanzstümpfe
q nicht berührt. Soll ein Auswechseln oder Abheben des Schriftsatzes vorgenommen
werden, so wird dieser Kamm t (Figo) hochgezogen, so daß er unter die hakenförmigen
Schwanzstümpfe q greift und so die Typenstangen in. ihrer geordneten Lage behufs
eines leichten Wiedereinsetzens derselben festhält.
Diese ebenfalls als neu geltende, in unmittel·
barem Zusammenhange mit der Typenstahgenführung stehende Verriegelungsvorrichtung dient
aber auch gleichzeitig dem Zweck, die Schreibmaschine überhaupt gegen unbefugte Benutzung
zu schützen. Das Hochziehen und Herabsenken des Verriegelungskammes t kann auf beliebig
verschiedene Arten geschehen, so z. B.
mittels Schraube und Mutter v, wie in Fig. 6, oder durch Hebel w oder Exzenter x, wie jn
Fig. 5 veranschaulicht, oder in ähnlicher Weise.
Claims (2)
1. Anschlagwerk für Typenstangenschreibmaschinen,
bei welchem die in einer wagerechten Ebene liegenden Typenstangen radial zur Druckstelle angeordnet und in
ihrer Längsrichtung verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenstangen
(f) auf einer strahlenförmig'geschützten Platte (i) wagerecht und durch je einer
dieselben gegen die Druckstelle treibender und in dem entsprechenden Schlitz (p) der
Platte (i) gleitenden Hebel (d) radial geführt
sind.
2. Anschlagwerk nach Anspruch i,. dadurch
gekennzeichnet, daß die Typenstangen (f) je einen Haken (q) aufweisen, die
derart mit einem Kamme (t) in Verbindung gebracht werden können, daß beim Anheben
des Kammes derselbe mit seinen unteren Schlitzkanten unter die Haken (q)
greift und dadurch die Typenstangen in ihrer Ruhelage verriegelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE208194T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204572C true DE204572C (de) |
Family
ID=5794106
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT208194D Active DE208194C (de) | |||
| DENDAT204572D Active DE204572C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT208194D Active DE208194C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE204572C (de) |
| FR (1) | FR390819A (de) |
-
0
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- FR FR390819D patent/FR390819A/fr active Active
- DE DENDAT204572D patent/DE204572C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE208194C (de) | |
| FR390819A (de) |
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