DE202153C - - Google Patents

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DE202153C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/34Protecting non-occupants of a vehicle, e.g. pedestrians

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 202153 KLASSE 63 c. GRUPPEJ36.
für Motorwagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen Motorwagen mit Schutzvorrichtung (sogenannter Räumer, fender) und besteht darin, daß die Schutzvorrichtung gleichzeitig zum Kühlen des Kühlwassers der Motorzylinder und zur Heizung des Wageninneren dient.
Es ist bereits bekannt, an dem Vorderende des Wagens einen Röhrenkörper anzuordnen, welchen das Kühlwasser der Motorzylinder
ίο durchströmt, um die darüberstreichende Außenluft zur Beheizung in das Wageninnere zu führen. Es ist ferner bekannt, die Windschutzvorrichtung röhrenförmig auszubilden, um das Motorwasser durch die Außenluft zu kühlen. Im ersteren Falle dient der vordere Röhrenkörper einem zweifachen Zweck, der Kühlung des Motorwassers und der Beheizung des Wageninneren, im zweiten Falle dient der vordere Röhrenkörper nicht zur Beheizung des Wageninneren.
Im Gegensatz hierzu soll durch die Erfindung der dreifache Zweck erfüllt werden, nämlich den Röhrenkörper als Räumer zu benutzen, ferner das Kühlwasser des Motors zu kühlen und das Wageninnere zu beheizen.
Gerade dieser dreifache Zweck hat weiterhin
Anlaß zu einer besonderen Ausbildung des Heiz- bzw. Kühlkörpers gegeben, insofern, als die einen winkelförmigen Bahnräumer bildenden Röhren innerhalb des Winkelraumes als übereinanderliegende Heizschlangen angeordnet sind, die der Verbindung des Räumers mit dem Wagenkörper eine gewisse Nachgiebigkeit verleihen und außerdem zur stufenweisen Beheizung bzw. Kühlung dienen können, indem das heißere Wasser zuerst in diese Heizschlangen und dann erst in den Räumer gelangt, so daß die Außenluft zuerst die Schutzvorrichtung bestreicht, hier vorgewärmt wird, um alsdann dem heißeren, in einem mehr abgeschlossenen Räume liegenden Heizkörper zu begegnen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Aufriß, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Grundriß.
Auf dem durch die Teile 1 und 2 schematisch angedeuteten Wagen sind die Verbrennungsmaschinen 3 angeordnet, für welche ein Wassermantel angenommen ist. Dieser Mantel ist durch einen oberen Stutzen 4 und einen unteren Stutzen 5 mit den Röhren 6, 7 verbunden. Das Rohr 6 ist durch Rohr 8 mit dem in dem Bugraum untergebrachten Heizkörper 9 verbunden, das Rohr 7 dagegen durch Rohr 11 mit dem Räumer 10. Die Röhren des Räumers 10 sind im Vergleich zu denjenigen des Heizkörpers 9 von schwererer Bauart, wie es auch dem doppelten Verwendungszweck des Räumers entspricht.
Hinter der Heizvorrichtung und dem eigentlichen Bahnräumer 9, 10 liegen Leitbleche 12, 13, an welche die beiden in der Verlängerung der Räumerschenkel geführten Rohre 14 anschließen; die Rohre 14 führen zu den Leitungen 16, welche durch Öffnungen
19 mit dem Wageninneren in Verbindung stehen. Zwischen der Leitung 14, 16 zweigt bei 15 ein Rohr 17 ab, welches mit einem Hut 18 zur Einführung kalter Luft versehen und durch eine Klappe 24 abstellbar ist.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Das in dem Mantel der Motorzylinder 3 erhitzte Wasser fließt durch die Rohre 6, 8 j zunächst in die Schlange 9 und dann in den Räumer 10, aus diesem durch die Rohre 11,7 zur Maschine zurück, so daß also die Luft zunächst von dem kälteren Wasser im Räumer vorgewärmt und dann von dem wärmeren j Wasser im Heizkörper 9 auf die Endtempe- j ratur gebracht wird. Die erwärmte Luft j wird durch die Leitbleche 12, 13 in zwei Teilströme zerlegt, die durch die in der Verlängerung der Räumerschenkel geführten Röhrenn beiderseits abströmen und in die anschließenden Leitungen 16 gelangen, um hier durch die öffnungen 19 in das Wageninnere zu treten. Falls die warme Luft mit kalter Luft gemischt werden soll, wird die Klappe des Rohres 17 geöffnet, und es tritt kalte Luft in die Leitung 16 ein.
Zur Abführung der überflüssigen warmen* Luft vor Eintritt in das Wageninnere dient die Öffnung 22 mit der durch Hebel 23 bei 21 drehbaren Klappe 20.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Als winkelförmiger Bahnräumer ausgebildete, aus Röhren bestehende Schutzvorrichtung für Motorwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzvorrichtung gleichzeitig zum Kühlen des Kühlwassers der Motorzylinder und zur Heizung des Wageninneren dient.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Winkelraumes der Schutzvorrichtung die Röhren als übereinanderliegcnde Heizschlangen (9) angeordnet sind, so daß gleichzeitig eine nachgiebige Verbindung der Schutzvorrichtung mit dem Wagenkörper geschaffen und eine stufenweise Beheizung bzw. Kühlung ermöglicht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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