DE202009011803U1 - Vorrichtung zum Verdichten von Hausmüll in einem Müllbehälter - Google Patents

Vorrichtung zum Verdichten von Hausmüll in einem Müllbehälter Download PDF

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    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
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Abstract

Vorrichtung zum Vernichten von Hausmüll in einem Müllbehälter, mit einem Trägerholm (10), der oben auf die Öffnung des Müllbehälters aufsetzbar ist, so dass er sich horizontal quer über diese Öffnung erstreckt, mit einem an einem Ende des Trägerholms (10) angeordneten Zentrierteil, welches an dem oberen Rand des Müllbehälters festlegbar ist, mit einem am anderen Ende des Trägerholms (10) angeordneten Klemmteil (20), welches an dem oberen Rand des Müllbehälters diesen untergreifend anbringbar ist, mit einer oben auf den Müll in den Müllbehälter aufsetzbaren Pressplatte (30), die am unteren Ende einer vertikalen Pressstange (28) angebracht ist, und mit einem Hubmechanismus (26), der mittig an dem Trägerholm (10) angeordnet ist, die Pressstange (28) vertikal führt und eine Handhabe sowie eine Bremse aufweist, wobei die Handhabe bei Betätigung die Pressstange (28) klemmt und mit einer Presskraft nach unten verschiebt und wobei die Bremse die Pressstange (28) in ihrer jeweiligen Hubstellung hält und manuell freigebbar...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verdichten von Hausmüll in einem Müllbehälter.
  • Der Müll, insbesondere privater Haushalte, wird üblicherweise in Müllbehälter gefüllt, die in regelmäßigen Zeitabständen geleert werden. Hierfür sind Müllgebühren zu entrichten, die von dem Volumen des Müllbehälters abhängen. Beim normalen Befüllen des Müllbehälters entstehen relativ große Hohlräume, so dass das die Müllgebühren bestimmende Volumen des Müllbehälters nicht ausgenutzt wird.
  • Es sind daher Vorrichtungen bekannt, mit welchen der Müll in dem Müllbehälter verdichtet werden kann, um die Luft aus dem Müll herauszupressen und die Hohlräume auszufüllen. Aus der DE 10 2005 039 425 A1 , der DE 299 19 933 U1 und der DE 100 31 049 A1 sind solche Vorrichtungen bekannt, die oben auf den Rand des Müllbehälters aufsetzbar sind und an dem Rand des Müllbehälters festgelegt werden. Eine Pressstange ist in der Vorrichtung vertikal geführt. Die Pressstange trägt an ihrem unteren Ende eine Pressplatte, die auf den Müll in dem Müllbehälter aufsetzbar ist. Die Pressstange wird mittels eines gelenkig an der Vorrichtung gelagerten Hebels nach unten gedrückt, so dass die Pressplatte mit einer Presskraft auf den Müll gedrückt wird.
  • Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist die Pressplatte nur solange wirksam und übt nur solange einen Pressdruck auf den Müll aus, wie der Betätigungshebel von dem Benutzer manuell nach unten gedrückt wird. Sobald der Betätigungshebel losge lassen wird, wirkt auch die Presskraft nicht mehr und der zusammengedrückte Müll kann sich wieder ausdehnen und die Pressplatte mit der Pressstange wieder nach oben schieben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verdichten von Hausmüll in einem Müllbehälter zur Verfügung zu stellen, bei welcher das Zusammendrücken des Mülls effektiver durchgeführt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen Trägerholm auf, der oben auf die Öffnung des Müllbehälters aufgesetzt wird und sich horizontal quer über diese Öffnung erstreckt. Der Trägerholm kann mit seinen beiden Händen an dem Rand des Müllbehälters festgelegt werden, wobei er insbesondere so an dem Rand des Müllbehälters angebracht wird, dass er durch die Reaktionskraft des auf den zusammengedrückten Müll einwirkenden Presskraft an dem Rand des Müllbehälters festgeklemmt wird. Mittig an dem Trägerholm ist eine Hubmechanik angeordnet, welche eine Pressstange vertikal führt, wobei an dem unteren Ende der Pressstange eine Pressplatte angebracht ist, die oben auf den Müll in dem Müllbehälter aufgesetzt wird. Die Hubmechanik weist einerseits eine Handhabe und andererseits eine Bremse auf. Bei Betätigung der Handhabe wird die Pressstange klemmend erfasst und mittels der Handhabe nach unten verschoben, um die Pressplatte mit der erforderlichen Presskraft auf den Müll in den Müllbehälter zu drücken. Die Bremse hält die Pressstange in ihrer jeweiligen Hubstellung. Dadurch wird die auf den Müll ausgeübte Presskraft auch dann aufrechterhalten, wenn die Handhabe freigegeben wird. Der Müll kann sich daher nicht mehr ausdehnen, auch wenn die Handhabe losgelassen wird. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass die Handhabe mehrfach aufeinanderfolgend betätigt werden kann, um die Pressstange und damit die Pressplatte schrittweise, gewissermaßen „pumpend” niederzudrücken und den Müll zunehmend effektiv zu verdichten. Die Bremse kann manuell freigegeben werden, wodurch die Pressstange axial frei in der Hubmechanik bewegbar ist. Durch Freigabe der Bremse kann somit die Pressplatte nach dem Verdichten von dem komprimierten Müll abgehoben werden, so dass die Vorrichtung wieder von dem Müllbehälter abgenommen werden kann.
  • Um den Trägerholm positioniert auf dem oberen Rand des Müllbehälters festzulegen, weist dieser vorzugsweise an seinem Ende ein Zentrierteil auf, welches insbesondere als Zentriergabel ausgebildet sein kann. Diese Zentriergabel untergreift beim Aufsetzen des Trägerholms die Schwenkachse des Deckels des Müllbehälters. Dadurch ist das Zentrierteil gegen ein Abheben nach oben durch die Reaktionskraft abgestützt und der Trägerholm ist zwangsläufig mittig über der oberen Öffnung des Müllbehälters angeordnet. Am entgegengesetzten Ende des Trägerholms ist ein Klemmteil angeordnet, welches den oberen Rand des Müllbehälters untergreift, so dass auch dieses Ende des Trägerholms gegen die nach oben wirkende Reaktionskraft beim Zusammendrücken des Mülls abgestützt und festgelegt ist.
  • Um die Vorrichtung an unterschiedliche Müllbehältergrößen anpassen zu können, ist der Trägerholm vorzugsweise längenveränderlich ausgebildet. In diesem Falle ist es von Vorteil, wenn die Hubmechanik in ihrer Position an dem Trägerholm verstellbar ist, so dass die Pressstange auch bei einer Längenveränderung des Trägerholms stets in der Mitte positioniert werden kann.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung,
  • 2 eine Stirnansicht der Vorrichtung,
  • 3 einen Schnitt längs der Linie A-A in 2, und
  • 4 eine Draufsicht auf die Vorrichtung von oben.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zum Verdichten von Hausmüll in einem Müllbehälter, wie er in Standardgrößen im kommunalen Müllentsorgungsbetrieb verwendet wird.
  • Die Vorrichtung weist einen Trägerholm 10 auf, der oben auf den nicht dargestellten Müllbehälter aufgesetzt wird, nachdem dessen Deckel aufgeklappt wird. Der Trägerholm 10 ist vorzugsweise ein Vierkant-Hohlprofil aus Metall. An dem einen Ende des Trägerholms 10 ist ein Zentrierteil angebracht, welches insbesondere als Zentriergabel 12 ausgebildet ist, die an das Ende des Trägerholms 10 angeschweißt ist. Die Zentriergabel 12 weist zwei seitlich abstehende Gabelarme 14 auf, an deren Ende jeweils ein Lappen 16 abgewinkelt angeformt ist. Die Zentriergabel 12 mit den Lappen 16 ist so ausgebildet, dass die Lappen 16 unter die Schwenkachse des Deckels des Müllbehälters greifen können, wodurch das Ende des Trägerholms 10 mit der Zentriergabel 12 auf dem oberen Rand des Müllbehälters festgelegt ist und gegen ein Abheben von diesem Rand nach oben gesichert ist.
  • Das gegenüberliegende andere Ende des Trägerholms 10 ist als teleskopisch in dem Trägerholm 10 geführtes Innenprofil 18 ausgebildet. An dem freien Ende des Innenprofils 18 ist ein Klemmteil 20 angebracht, welches hakenförmig von dem Innenprofil 18 nach unten absteht und bei aufgesetztem Trägerholm 10 von außen unter den Rand des Müllbehälters greifen kann. Dadurch ist auch dieses Ende des Trägerholmes 10 an dem oberen Rand des Müllbehälters festgelegt und gegen ein Abheben von dem Rand des Müllbehälters gesichert. Ein Verstellstift 22 ragt von einer Seitenwand des Innenprofils 18 ab und greift durch einen Längsschlitz 24 in der entsprechenden Seitenwand des Trägerholms 10. Der Verstellstift 22 dient zum einfachen teleskopischen Verschieben des Innenprofils 18 in den Trägerholm 10. Zum Aufsetzen des Trägerholmes 10 auf den Müllbehälter wird die Zentriergabel 12 mit ihren Lappen 16 unter die Schwenkachse des Deckels des Müllbehälters geschoben. Dann wird der Trägerholm 10 auf die offene Öffnung des Müllbehälters abgeschwenkt, wobei das Innenprofil 18 soweit aus dem Trägerholm herausgeschoben wird, dass das Klemmteil 20 sich außerhalb des oberen Außenrandes des Müllbehälters befindet. Sobald der Trägerholm 10 auf dem Müllbehälter aufliegt, wird das Innenprofil 18 mit dem Klemmteil 20 in den Trägerholm 10 eingeschoben, bis das hakenförmige untere Ende des Klemmteils 20 unter den nach außen überstehenden oberen Rand des Müllbehälters greift, so dass der Trägerholm 10 insgesamt an dem Müllbehälter festliegt und gegen ein Abheben nach oben gesichert ist. Mittels des Innenprofils 18 ist der Trägerholm 10 längenverstellbar, so dass er unterschiedlichen Größen des Müllbehälters angepasst werden kann.
  • In der Längsmitte zwischen der Zentriergabel 12 und dem Klemmteil 20 ist seitlich an dem Trägerholm 10 ein Hubmechanismus 26 angebracht. In dem Hubmechanismus 26 ist in nachfolgend nä her beschriebener Weise vertikal und somit senkrecht zu dem Trägerholm 10 eine Pressstange 28 geführt. Am unteren Ende der Pressstange 28 ist eine Pressplatte 30 angeordnet, die durch vertikales Absenken der Pressstange 28 oben auf den in dem Müllbehälter angesammelten Müll aufsetzbar ist. Die Pressplatte 30 hat im Wesentlichen eine horizontale Querschnittsfläche, die dem Innenquerschnitt des Müllbehälters angepasst ist, so dass die Pressplatte 30 in dem Müllbehälter auf- und abbewegbar ist. Die Pressplatte 30 kann beispielsweise mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet sein. Der Außenrand der Pressplatte 30 ist nach oben abgeschrägt, um ein Verhaken der Pressplatte 30 zu verhindern. Die Pressplatte 30 ist insbesondere mittels eines horizontalen Gelenkzapfens 32 an dem unteren Ende der Pressstange 28 angelenkt, so dass die Pressplatte 30 aus ihrer horizontalen Lage leicht gekippt werden kann, um sich der Oberfläche des Mülls in dem Müllbehälter anzupassen.
  • Der Hubmechanismus 26 ist seitlich an dem Trägerholm 10 angeordnet. Wie insbesondere aus 4 zu erkennen ist, ist die Zentriergabel 12 leicht asymmetrisch ausgebildet, so dass der Trägerholm 10 nicht exakt über die Mitte des Müllbehälters verläuft, sondern leicht gegen die Mitte des Müllbehälters versetzt ist. Dadurch kann der seitlich an dem Trägerholm angebrachte Hubmechanismus 26 über der Mitte des Querschnitts des Müllbehälters positioniert werden und die Pressstange 28 in der vertikalen Mittelachse des Müllbehälters führen. Wird der Trägerholm 10 mittels des Innenprofils 18 in der Länge verändert, um unterschiedlichen Öffnungsgrößen des Müllbehälters angepasst zu werden, so kann auch die Position des Hubmechanismus 26 in der Längsrichtung des Trägerholms 10 angepasst werden, wozu der Trägerholm 10 eine in seiner Längsrichtung verlaufende Reihe von Gewindebohrungen 34 aufweist, die zum verstellbaren Anschrauben des Hubmechanismus 26 dienen. Durch die Verstellbarkeit der Position des Hubmechanismus 26 ist gewährleistet, dass die Pressstange 28 auch bei einer Längenverstellung des Trägerholms 10 möglichst genau in der Mitte des Müllbehälters geführt wird.
  • Der Hubmechanismus 26 ist in ein Gehäuse eingeschlossen, mit welchem auch die Befestigung des Hubmechanismus 26 in den Gewindebohrungen 34 erfolgt. In der Zeichnung ist der Hubmechanismus 26 ohne das einschließende Gehäuse dargestellt, um den Innenaufbau des Hubmechanismus 26 sichtbar zu machen. Der Hubmechanismus 26 ist in 1 am Deutlichsten zu erkennen. Eine Funktionsweise wird in 3 am Deutlichsten erkennbar.
  • Der Hubmechanismus 26 weist eine Handhabe 36 auf, die als seitlich von der Pressstange 28 abstehender Hebelarm ausgebildet ist. Die Handhabe 36 umgreift innerhalb des Hubmechanismus 26 gabelförmig die Pressstange 28 und ist um eine Achse 38 schwenkbar in dem Gehäuse des Hubmechanismus 26 gelagert. Unterhalb der Handhabe 36 ist eine Mitnehmerscheibe 40 angeordnet, die ein Durchtrittsloch aufweist, durch welches die Pressstange 28 hindurchläuft. Das Durchtrittsloch hat einen Durchmesser, der etwas größer ist als der Außendurchmesser der Pressstange 28, so dass sich die Pressstange 28 frei durch das Durchtrittsloch hindurch bewegen kann, wenn die Mitnehmerscheibe 40 im Wesentlichen senkrecht zur Achse der Pressstange 28 liegt. Wird die Mitnehmerscheibe 40 gegen die Achse der Pressstange 28 verkantet, so klemmt die Mitnehmerscheibe 40 auf der Pressstange 28. Die Handhabe 36 sitzt mit einer Nocke 40 auf der der Achse 38 gegenüberliegenden Seite des Pressstange 28 oben auf der Mitnehmerscheibe 40 auf. Von unten wird die Mitnehmerscheibe 40 durch eine die Pressstange 28 umschließende Schraubendruckfeder 44 abgestützt, die zwischen der Mitnehmerscheibe 40 und einem unteren Boden des Hubmechanismus 26 eingesetzt ist.
  • Oberhalb der Handhabe 36 weist der Hubmechanismus 26 eine Bremse auf. Diese besteht aus einer Bremsscheibe 46, die im Wesentlichen horizontal angeordnet ist und ebenfalls ein Durchtrittsloch aufweist, durch welches die Pressstange 28 geführt ist. Das Durchtrittsloch der Bremsscheibe 46 weist ebenfalls einen etwas größeren Durchmesser als die Pressstange 28 auf, so dass die Pressstange 28 sich frei durch die Bremsscheibe 46 bewegen kann, wenn die Ebene der Bremsscheibe 46 senkrecht zur Achse der Pressstange 28 liegt. Auf einer Seite der Pressstange 28 wird der Rand der Bremsscheibe 46 von einem Innenvorsprung 48 des Gehäuses des Hubmechanismus 26 abgestützt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Bremsscheibe 26 mit einem Freigabegriff 50 ausgebildet, der aus dem nicht dargestellten Gehäuse des Hubmechanismus 26 herausragt. Zwischen die Unterseite der Bremsscheibe 46 und einen Zwischenboden des Gehäuses des Hubmechanismus 26 ist eine Schraubendruckfeder 52 eingesetzt, die die Pressstange 28 umschließt und die Bremsscheibe 46 nach oben drückt.
  • Der Hubmechanismus 26 arbeitet in folgender Weise:
    In der Ruhestellung drückt die Schraubendruckfeder 44 die Mitnehmerscheibe 40 nach oben, so dass sich die Mitnehmerscheibe 40 mit ihrer Ebene im Wesentlichen senkrecht zur Achse der Pressstange 28 stellt. Durch das Hochdrücken der Mitnehmerscheibe 40 wird die Handhabe 36, die mit ihrer Nocke 42 oben auf der Mitnehmerscheibe 40 aufliegt, nach oben geschwenkt. Die Schraubendruckfeder 52 drückt die Bremsscheibe 46 nach oben. Da die Bremsscheibe 46 exzentrisch zur Achse der Pressstange 28 durch den Innenvorsprung 48 gehalten wird, ver schwenkt die Schraubendruckfeder 52 die Bremsscheibe 46 um den Innenvorsprung 48 als Schwenkachse. Dadurch verkantet die Bremsscheibe 46 gegen die Achse der Pressstange 28 und klemmt die Pressstange 28, so dass diese unverschiebbar in dem Hubmechanismus 26 fixiert wird.
  • Zur Betätigung des Mechanismus 26 wird die Handhabe 36 nach unten geschwenkt. Dadurch drückt die Handhabe 36 mit ihren Nocken 42 exzentrisch auf die Mitnehmerscheibe 40, wodurch diese gegen die Kraft der Schraubendruckfeder 44 gekippt wird und auf der Presstange 28 klemmt. Bei dem weiteren Verschwenken der Handhabe 36 nach unten nimmt die festgeklemmte Mitnehmerscheibe 40 die Pressstange 28 mit und verschiebt diese axial nach unten, wodurch die Pressplatte 30 nach unten gegen den in dem Müllbehälter befindlichen Müll gedrückt wird und diesen zusammenpresst. Bei dieser axialen Abwärtsbewegung der Pressstange 28 nimmt diese die auf der Pressstange 28 festgeklemmte Bremsscheibe 46 mit, so dass diese gegen die Kraft der Schraubendruckfeder 52 verschwenkt wird und sich senkrecht zur Achse der Pressstange 28 stellt. Dadurch kann die Pressstange 28 frei durch die Bremsscheibe 46 bewegt werden.
  • Lässt der Benutzer die Handhabe 36 los, so drückt die Schraubendruckfeder 44 die Mitnehmerscheibe 40 wieder nach oben und verschwenkt die Handhabe 36 nach oben in die Grundstellung. Gleichzeitig drückt die Schraubendruckfeder 52 die Bremsscheibe 46 wieder nach oben, so dass diese um den Innenvorsprung 48 kippt und die Pressstange 28 klemmend fixiert. Die Pressstange 28 und die Pressplatte 30 sind auf diese Weise um einen Hubweg der Handhabe 36 vertikal nach unten geschoben und in dieser Stellung erneut fixiert. Wird die Handhabe 36 erneut nach unten geschwenkt, so wiederholt sich dieser Vorgang und die Pressstange 28 mit der Pressplatte 30 wird um einen weiteren Schritt nach unten gedrückt. In jeder axialen Stellung wird die Pressstange 28 dabei durch die Bremse festgehalten.
  • Soll die Vorrichtung gelöst und von dem Müllbehälter abgenommen werden, so wird die Bremsscheibe 46 durch einen manuellen Druck von oben auf den Freigabegriff 50 gegen die Kraft der Schraubendruckfeder 52 in die zur Achse der Pressstange 28 senkrechte Lage gebracht. Dadurch wird die Klemmwirkung der Bremsscheibe 46 aufgehoben und die Pressstange 28 kann vertikal frei in dem Hubmechanismus 26 bewegt werden. Die Pressstange 28 mit der Pressplatte 30 kann von dem in dem Müllbehälter zusammengedrückten Müll abgehoben werden. Dadurch ist die die Zentriergabel 12 und das Klemmteil 20 am Rand des Müllbehälters festliegende Reaktionskraft aufgehoben und die Vorrichtung von dem Müllbehälter entfernt werden.
  • 10
    Trägerholm
    12
    Zentriergabel
    14
    Gabelarme
    16
    Lappen
    18
    Innenprofil
    20
    Klemmteil
    22
    Verstellstift
    24
    Längsschlitz
    26
    Hubmechanismus
    28
    Pressstange
    30
    Pressplatte
    32
    Gelenkzapfen
    34
    Gewindebohrungen
    36
    Handhabe
    38
    Achse
    40
    Mitnehmerscheibe
    42
    Nocke
    44
    Schraubendruckfeder
    46
    Bremsscheibe
    48
    Innenvorsprung
    50
    Freigabegriff
    52
    Schraubendruckfeder
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005039425 A1 [0003]
    • - DE 29919933 U1 [0003]
    • - DE 10031049 A1 [0003]

Claims (7)

  1. Vorrichtung zum Vernichten von Hausmüll in einem Müllbehälter, mit einem Trägerholm (10), der oben auf die Öffnung des Müllbehälters aufsetzbar ist, so dass er sich horizontal quer über diese Öffnung erstreckt, mit einem an einem Ende des Trägerholms (10) angeordneten Zentrierteil, welches an dem oberen Rand des Müllbehälters festlegbar ist, mit einem am anderen Ende des Trägerholms (10) angeordneten Klemmteil (20), welches an dem oberen Rand des Müllbehälters diesen untergreifend anbringbar ist, mit einer oben auf den Müll in den Müllbehälter aufsetzbaren Pressplatte (30), die am unteren Ende einer vertikalen Pressstange (28) angebracht ist, und mit einem Hubmechanismus (26), der mittig an dem Trägerholm (10) angeordnet ist, die Pressstange (28) vertikal führt und eine Handhabe sowie eine Bremse aufweist, wobei die Handhabe bei Betätigung die Pressstange (28) klemmt und mit einer Presskraft nach unten verschiebt und wobei die Bremse die Pressstange (28) in ihrer jeweiligen Hubstellung hält und manuell freigebbar ist, so dass die Pressstange (28) frei axial in dem Mechanismus bewegbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerholm (10) längenverstellbar ist, insbesondere teleskopische längenverstellbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubmechanismus (26) in der Längsrichtung des Trägerholms (10) verstellbar angebracht ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrierteil als Zentriergabel (12) ausgebildet ist, die die Schwenkachse des Deckels des Müllbehälters untergreift.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressplatte (30) am unteren Ende der Pressstange (28) gelenkig angebracht ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubmechanismus (26) eine Mitnehmerscheibe (40) aufweist, durch welche die Pressstange (28) hindurchgeführt ist, dass die Mitnehmerscheibe (40) mittels der Handhabe (36) gegen eine Federkraft so gegenüber der Achse der Pressstange (28) verkantet werden kann, dass die Mitnehmerscheibe (40) die Pressstange (28) klemmt und durch die Schwenkbewegung der Handhabe (36) axial nach unten verschiebt.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremse eine Bremsscheibe (46) aufweist, durch welche die Pressstange (28) hindurchgeführt ist, dass die Bremsscheibe (46) durch Federkraft gegen die Achse der Pressstange (28) verkantet wird, um die Pressstange (28) in dem Hubmechanismus (26) zu fixieren, und dass die Bremsscheibe (46) manuell gegen die Federkraft in eine zur Achse der Pressstange 28 senkrechte Lage bringbar ist, in welcher die Pressstange (28) axial frei durch die Bremsscheibe (46) bewegbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202014104197U1 (de) 2014-09-05 2014-09-15 Georg Wurst Metalltechnik E.K. Vorrichtung zum Verdichten von Hausmüll in einem Müllbehälter

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DE29919933U1 (de) 1999-11-13 2000-01-13 Fac Frank Abels Consult & Tech Vorrichtung zum Zusammenpressen von Abfall
DE10031049A1 (de) 2000-06-26 2002-01-17 Hans W Ketteler Müllverdichtungspresse
DE102005039425A1 (de) 2005-08-18 2007-03-01 Klötzer, Frank Einrichtung zur Müllpressung

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