DE202007018124U1 - Handbetätigbare Müllpresse - Google Patents

Handbetätigbare Müllpresse Download PDF

Info

Publication number
DE202007018124U1
DE202007018124U1 DE200720018124 DE202007018124U DE202007018124U1 DE 202007018124 U1 DE202007018124 U1 DE 202007018124U1 DE 200720018124 DE200720018124 DE 200720018124 DE 202007018124 U DE202007018124 U DE 202007018124U DE 202007018124 U1 DE202007018124 U1 DE 202007018124U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand
lever arm
stamp
operated
garbage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200720018124
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEVE GISELA
LEVE STEFAN
WICK LOTHAR
Original Assignee
LEVE GISELA
LEVE STEFAN
WICK LOTHAR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEVE GISELA, LEVE STEFAN, WICK LOTHAR filed Critical LEVE GISELA
Priority to DE200720018124 priority Critical patent/DE202007018124U1/de
Publication of DE202007018124U1 publication Critical patent/DE202007018124U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/305Drive arrangements for the press ram
    • B30B9/3053Hand- or foot-operated presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/1405Compressing means incorporated in, or specially adapted for, refuse receptacles

Abstract

Handbetätigbare Müllpresse zur Komprimierung von Abfällen in Mülltonnen, mit einem Hebelarm (3), der an einem Ende mindestens eine, vorzugsweise zwei Klauen (8) zum Unterfassen eines Querholms (12) der Mülltonne (1) aufweist und an dem ein Stempel (2) gelenkig befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (3) eine gerade Ausführungsform oder eine einfach gekrümmte L-Form aufweist, bei der mindestens eine Befestigungstraverse (5) für den Stempel (2) angebracht und so ausgearbeitet ist, dass sie einerseits einen auf der einen Seite deutlich verlängerten Aufhängepunkt für den Stempel (2) bietet, andererseits durch einen Hebelmechanismus in verschiedenen Einrastpositionen auf dem Hebelarm bewegt und eingerastet werden kann und dass sich jenseits der Traverse (5) auf der einen Seite ein im Wesentlichen gerader Handgriff und auf der anderen Seite der Hebelarmteil mit mindestens einer endseitig angeordnete Klaue (8) befindet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine handbetätigbare Müllpresse zur Komprimierung von Abfall in Mülltonnen, mit einem Hebelarm, der an einem Ende mindestens eine, vorzugsweise zwei Klauen zum Unterfassen eines Querholms der Mülltonne aufweist und an dem ein Stempel gelenkig befestigt ist.
  • Im gewerblichen wie auch im häuslichen Bereich fallen täglich größere Müllmengen an, deren Volumen noch zusätzlich durch voluminöse Verpackungen vergrößert wird. Hierzu gehören Blechdosen sowie Kunststoffverpackungen, letztere insbesondere als so genannte wieder verschließbare Flüssigkeitsbehälter. Die in der Bundesrepublik Deutschland inzwischen vorgeschriebene Mülltrennung nach Abfallsorten – Glas, Kunststoff und Weißblech, Biomüll, Zeitungsabfällen und Restmüll – hat lediglich dazu geführt, dass die täglich Haus- oder Gewerbemüllmengen zuvor selektiert und dann auf verschiedene bereit gestellte Müllsammelbehälter verteilt werden, die zum Teil nur im Monatsrythmus oder 14-tägig geleert werden. Eine zum Teil angebotene wöchentliche Leerung der Mülltonne für Restmüll, der nicht zu den zuvor erwähnten separierten Sorten gehört, ist entsprechend der pro Jahr fälligen doppelten Entleerungsgänge teuer. Zudem fällt der Hausmüll nicht immer in gleich großen Mengen an, so dass schon aus Kostengründen private und Gewerbe-Kunden nach einer möglichst preiswerten Lösung suchen. Um den Nutzraum eines Abfallbehälters optimal ausnutzen zu können, empfiehlt sich eine möglichst große Volumenkomprimierung. Bei Blechdosen lässt sich das Abfallvolumen dadurch komprimieren, dass bei einer Dose nicht nur der Deckel, sondern auch der Boden entfernt und anschließend der verbleibende Blechzylinder zu einem Flachkörper gepresst wird. Eine solche Handhabung ist relativ aufwendig und zum Teil schon wegen der bestehenden Verletzungsgefahr und aus hygienischen Gründen abzulehnen. Auch eine Komprimierung von Flüssigkeits- oder Cremeverpackungen, Joghurtbechern etc. lässt sich zur Vermeidung von unerwünschten Verschmutzungen praktisch nur maschinell durchführen.
  • Prinzipiell besitzen Müllfahrzeuge zum Teil hydraulisch betriebene Pressstempel oder auch Förderschnecken, welche das zu pressende Gut gegen eine Siebwand drücken. Solche Pressen sind für den privaten Bereich zu aufwendig.
  • In den Unterlagen des DE-Gebrauchsmusters 92 00 857.7 wird eine mobile Müllentsorgungsvorrichtung für voluminöse Abfälle an einem Container beschrieben, an dem eine Müllpresse aufgesetzt und die Einfüllöffnung als Einwurfschlitz ausgebildet ist. Der jeweils in den Einwurfschlitz gelegte Müll kann über Pressbacken komprimiert werden. Auch solche Vorrichtungen sind nur im Einzelfall wirtschaftlich.
  • Eine demgegenüber einfachere Lösung beschreiben die Unterlagen des DE-Gebrauchsmusters 92 03 535.3 , deren Gegenstand eine bewegliche Handpresse ist, bei der mit einem einseitigen Hebel, der am Rand einer Hausmülltonne befestigt ist bzw. angesetzt wird, eine Platte zur Verdichtung des Abfalls in das Innere einer Tonne bewegt wird. Die Länge der Druckplattenstange soll der Höhe des Abfalls in der Tonne jeweils angepasst werden. Die Handpresse besitzt einen in der Queransicht geradlinigen Hebel mit einem Handgriff an einem ersten und einer klauenartigen Öffnung an dem entgegen gesetzten Ende. In einer Draufsicht gabelt sich der Hebel jenseits des Handgriffes in zwei Holme, die eine Querstange aufweisen, die eine Bohrung für die Durchführung einer vertikal ausgerichteten Druckstange besitzt, deren Höheneinstellung über jeweilige Metallstifte festgelegt wird. Am unteren Ende dieser Druckstange ist eine Press- oder Druckplatte angeordnet.
  • Einen ähnlichen Ansatz bietet auch das DE-Gebrauchsmuster 20 2007 012 520.8 , nur das hierbei ein günstigeres Hebelverhältnis und ein längerer Pressweg ermöglicht werden. Dies wird einerseits erreicht durch die Anbringung von Bohrungen im Krümmungsbereich, in denen der Stempel unterschiedlich angebracht werden kann, andererseits durch die zweifach gebogene S-Form des Hebels.
  • Der Nachteil dieser Handpresse wird deutlich, wenn der Stempel in dem Loch angebracht ist, welches sich am dichtesten an dem Ende des Hebels befindet, welcher die Klauen aufweist. Wird die Presse dann nämlich in die Tonne eingehangen und der Stempel auf die Mülloberfläche aufgelegt, so steht der Handhebel im Falle eines hohen Füllstandes in der Tonne (und wann sonst bietet sich eine Komprimierung des Inhaltes mehr an als bei hohem Füllstand) senkrecht nach oben oder fällt rückwärts auf den geöffneten Deckel der Mülltonne. Somit ist der Hebel für die meisten Personen nur noch sehr schlecht zu ergreifen. Eine Arbeit mit dieser Bauform ist äußerst unkomfortabel und besonders für kleinere Personen nicht zumutbar.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung die eingangs genannte handbetätigbare Müllpresse zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird durch die handbetätigbare Müllpresse nach Anspruch 1 gelöst, die erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, dass der Hebelarm eine gerade Ausführungsform oder eine einfach gekrümmte L-Form aufweist, bei der eine Befestigungstraverse für den Stempel so ausgearbeitet und angebracht ist, dass sie einerseits einen auf der Unterseite deutlich verlängerten Aufhängepunkt für den Pressstempel bietet, andererseits durch einen Hebelmechanismus in verschiedenen Einrastpositionen auf dem Hebelarm bewegt und eingerastet werden kann. Jenseits der Traverse befindet sich auf der einen Seite ein im Wesentlichen gerader Handgriff und auf der anderen Seite der Hebelarmteil mit mindestens einer endseitig angeordneten Klaue liegt.
  • Durch diese Maßnahme ist der Handgriff auch bei einer hohen Füllstandshöhe und einer nächstmöglich dem Deckelscharnier gewählten Einrastposition für die Stempeltraverse stets auf einer auch für kleine Personen erreichbaren Höhe, so dass die Arbeit wesentlich komfortabler ist. Gleichzeitig bleibt der zur Verfügung stehende Hebelweg sehr groß, so dass eine wirksame und nachhaltige Müllkomprimierung erreichbar ist. Zudem kann durch die Verschiebbarkeit der Traverse der Kraftansatzpunkt am Handgriff gleichermaßen günstig gelegt werden, so dass die Bedienungsperson eine optimale Kraft auf den Müll ausüben kann. Die handbetreibbare Müllpresse besitzt den Vorteil, dass sie ebenso leicht an die Mülltonne montiert wie demontiert werden kann, so dass diese Handpresse nur im Bedarfsfall an der Mülltonne befestigt wird. Dies vermeidet einen möglichen Diebstahl und zudem, dass die Pressenteile während des Einfüllens des Mülls störend im Wege stehen. Mit anderen Worten, durch die Demontierbarkeit der Presse wird die Einwurföffnung nicht beeinträchtigt.
  • Vorzugsweise Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • So ist der Hebelarm nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung gabelförmig ausgebildet, wobei die freien Gabelenden, die über einen Quersteg miteinander verbunden sind, jeweils endseitig eine Klaue aufweisen, vorzugsweise auf den Mülltonnenquerholm oder dortige Querholme geklemmt oder mittels Greiffingern diesen Querholm umschließend ausgebildet sind. Im Bereich des Handgriffes ist der Hebelarm U-förmig ausgebildet, so dass der Hebelarm gegebenenfalls mit beiden Händen erfasst und betätigt werden kann.
  • Vorzugsweise ist die Stempeltraverse so ausgelegt, dass Sie in Seitenansicht eine dreieckige Form aufweist und gegenüberliegend zweifach als gleiches Teil auf je einer Seite des Hebelarmes beweglich montiert ist. Im Bereich des Aufhängepunktes für den Stempel werden die beiden Traversen vorzugsweise über einen Querbolzen verbunden, an welchem der Stempel freischwingend aufgehangen wird.
  • Vorzugsweise ist der Einrastmechanismus für die Stempeltraverse dergestalt ausgelegt, dass bei Betätigung eines Hebels in den beiden Traverse je mindestens ein Stift aus einem Loch im Hebelarm ausgerastet wird. Eine Zugfeder innerhalb des Mechanismus bewirkt ein Wiedereinrasten der Stifte bei dem Erreichen eines Bohrloches im Hebelarm. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Hebelmechanismus im Innern eines Verbindungssteges zwischen den Stempeltraversen untergebracht. Der Betätigungshebel sitzt dabei auf der Oberseite des Steges. Bei Verwendung einer in einer Seitenansicht L-förmigen Hebelarmausgestaltung ist der kürzere Hebelarmteil, an dessen Ende sich die Klauen befinden, um einen Winkel zwischen 45° und 140° abgewinkelt.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht der Stempel im Wesentlichen aus einer Druckplatte und einem Vertikalrohr.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Innenwände des Hebelarms im Bereich der Stempeltraversen mit mindestens einer Bohrung, vorzugsweise mehreren Bohrungen zur Aufnahme der genannten Stifte versehen. Die Bohrungen sind beabstandet und lassen unterschiedliche Stempelhöhen in Bezug auf den Hebel einstellen bzw. eine mittige Stempeleinstellung in Bezug auf unterschiedlich große Müllbehälter wählen.
  • Um eine möglichst große Presskraft aufbringen zu können, ist der Hebelarmteil mit dem Handgriff an seinem Ende deutlich länger als der die Klauen aufweisende Teil ausgebildet, vorzugsweise mehr als dreimal so lang. Bei einem Aufsetzen des Stempels auf die zu komprimierende Müllmenge wird nämlich durch einen dreimal so langen Hebelarm auf der Griffseite die Kraft entsprechend dem Hebelgesetz dreimal so groß. Sämtliche Teile des Hebelarmes und/oder des Stempel sollten aus einem leichten Werkstoff, wie z. B. Aluminiumlegierung oder Spritzkunststoff, gefertigt sein. Hierdurch verringern sich das Eigengewicht der Müllpresse sowie der Herstellpreis.
  • Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung erörtert. Es zeigen
  • 1 eine Prinzipskizze einer an einer Mülltonne befestigten Müllpresse,
  • 2 den Hebelarm in verschiedenen Ansichten,
  • 3 detaillierte Ansichten des Hebelmechanismus im Traversensteg,
  • 4 den Stempel in verschiedenen Ansichten.
  • 1 ist zu entnehmen, wie die erfindungsgemäße handbetätigbare Müllpresse an einer Mülltonne 1 befestigt wird. Zu diesem Zweck werden die Klauen 8 unter den Querholm 12 der Mülltonne geschoben und der Stempel 2 auf die vorhandene Oberfläche 13 des Mülls abgesenkt. Der Stempel 2 hängt an einem Bolzen 14, um dessen Längsachse er frei beweglich schwenken kann, so dass schwerkraftbedingt der Stempel 2 beim Herabsenken bis zum Erreichen der Oberfläche 13 des Mülls vertikal ausgerichtet ist. Dies ist wesentlich, um ein Verklemmen des Stempels zu verhindern. Der Hebelarm 3 ist im vorliegenden Fall L-förmig aufgebaut, wobei der längere geradlinig ausgebildete Hebelarmteil an seinem freien Ende einen Handgriff besitzen kann. Im Bereich 15 ist eine dreieckförmige Traverse 5 vorgesehen. Der kürzere Hebelarmteil besitzt – wie bereits erwähnt – an seinem freien Ende eine Klaue 8, die auch als Griffklaue, welche den Querholm 12 umschließt, ausgebildet sein kann. Im vorliegenden Fall ist der Endbereich des Hebelarms 3 abgewinkelt, woraus sich die L-Form des Hebelarms ergibt.
  • Eine besonders stabile Variante des Hebelarms ist 2 zu entnehmen. Der dort dargestellte Hebelarm ist prinzipiell als U-förmiges Profil ausgestaltet, das an seinem offenen Ende durch einen Querträger 9 miteinander verbunden und stabilisiert ist. Der Handgriff 7 stellt den Boden des U-Profils dar und ermöglicht durch Verbindung eine beidhändige Bedienung. Anstelle nur einer einzigen dreieckförmigen Traverse werden im vorliegenden Fall jeweils links und rechts an dem gabelförmigen Hebelarm 3 Traversen 5 verwendet. Die Traversen werden durch einen Steg 6 mit Drehrad 11 miteinander unlösbar verbunden, so dass Traversen und Steg eine Einheit bilden. Die Klaue 8 kann, sofern der komplette Hebelarm als Gussteil ausgebildet ist, unlösbar mit dem Hebelarm verbunden sein oder, um einen Austausch zu ermöglichen, angeschraubt sein.
  • In 3 ist der Verbindungssteg 6 mit Drehrad 11 für die Traversen 5 detailliert in verschiedenen Ansichten abgebildet. Die Schnittzeichnung zeigt dabei die den Hebelarm 3 mit einer umschließenden Führung mit Bohrung ausgebildete Traverse 5. Im vorliegenden Fall sorgt der Stift 10 durch ein Einrasten in einer Bohrung in der Führung der Traverse und im Hebelarm 3 für eine Verankerung des Steges 6. Somit kann die Verbindung aus Traversen 5 und Steg 6 nicht mehr bewegt werden. Mit Hilfe einer Drehbewegung am Drehrad 11 wird ein Hebelmechanismus im Innern des Steges 6 betätigt, welcher den Stift 10 aus der Bohrung herauszieht und so ein Verschieben der Verbindung aus Traversen 5 und Steg 6 ermöglicht. Erfindungsgemäß befinden sich im Hebelarm 3 mehrere Bohrungen auf der Innenseite, welche verschiedene Einrastpositionen für die Verbindung aus Traversen 5 und Steg 6 ermöglichen.
  • Auf diese Weise kann der seitliche Abstand des Anlenkpunktes des Stempels von der Klaue 8 verändert werden, um die Müllpresse auch für außerhalb der Norm liegende kleinere oder größere Müllbehälter verwendbar zu machen.
  • Nach 4 kann der Stempel 2 einfach ausgebildet sein und besteht im Wesentlichen aus einer Stempelplatte 17, die mit einem Vertikalrohr 16 verbunden ist, das an seinem oberen Ende einen Aufhängepunkt, etwa eine Bohrung für die Durchführung des Bolzens besitzt. Wesentlich für den Stempel ist jedenfalls, dass dieser in der Blattebene in 1 frei um den Bolzen 14 drehbar ist.
  • Die wesentlichen Vorteile der handbetätigbaren Müllpresse liegen darin, dass sie einfach handhabbar, preisgünstig herstellbar und beispielsweise für alle nach DIN EN 840-1 gefertigten Müllbehälter ohne Gefahr einer Beschädigung dieses Behälters verwendbar ist. Der einfache Aufbau minimiert auch den Materialaufwand bei der Herstellung. Die Müllpresse wird vorzugsweise aus Leichtbauteilen wie Aluminium oder Kunststoff hergestellt, um sie leicht transportieren und an der Mülltonne ansetzen zu können. Über die Verstellung des Stempels an den Traversen in unterschiedlichen Positionen lässt sich auch die Bedienung der Müllpresse an verschiedenen Füllstandshöhen in der Mülltonne anpassen. Im Regelfall wird die Müllpresse jedoch erst nach Erreichen einer größeren Füllstandshöhe eingesetzt, um noch genügend Platz für weiteren Müll zu schaffen. Besondere Veränderungen der Mülltonne 1 sind nicht erforderlich, da der Mülltonnenquerholm 12 bei den genannten Mülltonnen gleichzeitig die Achse für das Deckelscharnier bildet.
  • Die Hebelkonstruktion führt zu günstigen Hebelkraftverhältnissen, so dass einerseits die Abfälle leicht auf ein gewünschtes Maß komprimiert werden können, andererseits aber die Kraftwirkung nicht ausreicht, um durch die Komprimierung den Müllbehälter, der im Regelfall aus Plastik gefertigt ist, zu beschädigen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 9200857 U [0004]
    • - DE 9203535 U [0005]
    • - DE 202007012520 U [0006]

Claims (9)

  1. Handbetätigbare Müllpresse zur Komprimierung von Abfällen in Mülltonnen, mit einem Hebelarm (3), der an einem Ende mindestens eine, vorzugsweise zwei Klauen (8) zum Unterfassen eines Querholms (12) der Mülltonne (1) aufweist und an dem ein Stempel (2) gelenkig befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (3) eine gerade Ausführungsform oder eine einfach gekrümmte L-Form aufweist, bei der mindestens eine Befestigungstraverse (5) für den Stempel (2) angebracht und so ausgearbeitet ist, dass sie einerseits einen auf der einen Seite deutlich verlängerten Aufhängepunkt für den Stempel (2) bietet, andererseits durch einen Hebelmechanismus in verschiedenen Einrastpositionen auf dem Hebelarm bewegt und eingerastet werden kann und dass sich jenseits der Traverse (5) auf der einen Seite ein im Wesentlichen gerader Handgriff und auf der anderen Seite der Hebelarmteil mit mindestens einer endseitig angeordnete Klaue (8) befindet.
  2. Handbetätigbare Müllpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (3) gabelförmig ausgebildet ist, wobei die freien Gabelenden, die über einen Quersteg (9) miteinander verbunden sind, jeweils endseitig eine Klaue (8) aufweisen, die vorzugsweise auf den Querholm der Mülltonne geklemmt oder mittels Greiffingern diesen Querholm (12) umschließend ausgebildet ist und dass der Hebelarm auf der Innenseite mindestens eine, vorzugsweise fünf paarweise gegenüberliegende Bohrungen aufweist.
  3. Handbetätigbare Müllpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempeltraverse (5) so ausgelegt ist, dass sie mindestens eine Bohrung besitzt und in Seitenansicht eine abgerundete oder eckige Form, vorzugsweise die Form eines Dreiecks, aufweist sowie mindestens zweifach als gleiches Teil auf je einer Seite des Hebelarmes (3) beweglich montiert ist.
  4. Handbetätigbare Müllpresse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, mit dem die Klauen (8) vom Hebelarm (3) abgewinkelt sind und durch welchen die L-Form erreicht wird, zwischen 45° und 160°, vorzugsweise 90° beträgt.
  5. Handbetätigbare Müllpresse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempeltraversen (5) über mindestens eine Querverbindung, vorzugsweise einen Traversensteg (6), miteinander verbunden sind.
  6. Handbetätigbare Müllpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (2) im Wesentlichen aus einer Druckplatte (17) und einem Vertikalrohr (16) besteht.
  7. Handbetätigbare Müllpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (2) über einen Querbolzen (14) mit den Stempeltraversen (5) verbunden ist.
  8. Handbetätigbare Müllpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarmteil mit dem Handgriff eine deutlich größere Länge als der die Klauen (8) aufweisende Teil besitzt, vorzugsweise mehr als doppelt so lang ist.
  9. Handbetätigbare Müllpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der Teile des Hebelarms und/oder des Stempels aus Aluminium, beschichtetem Stahl oder Spritzkunststoff gefertigt sind.
DE200720018124 2007-12-28 2007-12-28 Handbetätigbare Müllpresse Expired - Lifetime DE202007018124U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200720018124 DE202007018124U1 (de) 2007-12-28 2007-12-28 Handbetätigbare Müllpresse

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200720018124 DE202007018124U1 (de) 2007-12-28 2007-12-28 Handbetätigbare Müllpresse
DE202008016921U DE202008016921U1 (de) 2007-12-28 2008-12-23 Handbetätigbare Müllpresse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202007018124U1 true DE202007018124U1 (de) 2008-07-17

Family

ID=39628501

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200720018124 Expired - Lifetime DE202007018124U1 (de) 2007-12-28 2007-12-28 Handbetätigbare Müllpresse
DE202008016921U Expired - Lifetime DE202008016921U1 (de) 2007-12-28 2008-12-23 Handbetätigbare Müllpresse

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202008016921U Expired - Lifetime DE202008016921U1 (de) 2007-12-28 2008-12-23 Handbetätigbare Müllpresse

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE202007018124U1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202012003511U1 (de) 2012-04-02 2012-05-14 Stephan Herrmann Mobile handbetätigte Müllpresse
CN106809567A (zh) * 2015-11-27 2017-06-09 南京科技职业学院 一种可以按压易拉罐的垃圾桶

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9200857U1 (de) 1992-01-25 1992-03-26 Stewing Stahl- Und Anlagenbau Gmbh & Co. Kg, 4270 Dorsten, De
DE9203535U1 (de) 1992-03-17 1992-10-22 Lerch, Kristoffer, 6301 Wettenberg, De
DE202007012520U1 (de) 2007-09-06 2007-11-29 Leve, Gisela Handbetätigbare Müllpressen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9200857U1 (de) 1992-01-25 1992-03-26 Stewing Stahl- Und Anlagenbau Gmbh & Co. Kg, 4270 Dorsten, De
DE9203535U1 (de) 1992-03-17 1992-10-22 Lerch, Kristoffer, 6301 Wettenberg, De
DE202007012520U1 (de) 2007-09-06 2007-11-29 Leve, Gisela Handbetätigbare Müllpressen

Also Published As

Publication number Publication date
DE202008016921U1 (de) 2009-03-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2162189C3 (de) Gerät zum Zusammendrücken von MOU
AT502763B1 (de) Handbetätigte presse für müll-container
DE202007018124U1 (de) Handbetätigbare Müllpresse
DE102005039425B4 (de) Einrichtung zur Müllpressung
DE202007012520U1 (de) Handbetätigbare Müllpressen
DE3926866A1 (de) Vorrichtung zum sammeln von insbesondere altpapier und kartonagen
DE4134391A1 (de) Vorrichtung zum pressen von komprimierbarem material, insbesondere von abfall oder dergleichen
DE202016100491U1 (de) Abfallverdichter für Abfallbehälter
DE102010037655A1 (de) Abfallsammelfahrzeug
DE4333142A1 (de) Vorrichtung in Portalbauweise zum Verdichten von Feststoffen in Behälter
DE202008003794U1 (de) Pressvorrichtung für Abfälle und Wertstoffe
AT508064B1 (de) Dosen- und pet-flaschen-presse
DE2064581C3 (de) Vorrichtung an Gefäßen zur Aufnahme von Gut, insbesondere von Müll, mit einer Preßvorrichtung
DE2716656B2 (de) Kippvorrichtung zum Entleeren von Behältern, insbesondere von Müllgefäßen
EP1671774A1 (de) Einrichtung zum Verringern des Volumens von PET-Flaschen
DE202009011803U1 (de) Vorrichtung zum Verdichten von Hausmüll in einem Müllbehälter
DE19608536A1 (de) Müllvorverdichter
DE202006007515U1 (de) Vorrichtung zur formgebenden Pressung von Kunststoffflaschen
DE202013008639U1 (de) Vorrichtung umfassend eine Presse und einen Sammelbehälter
AT16241U1 (de) Vorrichtung zum Verdichten von Hohlkörpern, insbesondere aus Kunststoff, und einem Behältnis zur Aufbewahrung eines Kunststoffbeutels um die verdichteten Hohlkörper unmittelbar nach ihrer Verdichtung darin zu platzieren
DE7902523U1 (de) Muellpresse
DE202021100795U1 (de) Deckel für einen Müllbehälter sowie Müllbehälter
DE202014104197U1 (de) Vorrichtung zum Verdichten von Hausmüll in einem Müllbehälter
DE2709141A1 (de) Beschickungseinrichtung fuer muellsammelfahrzeuge
DE4139282A1 (de) Presse zum zusammendruecken von behaeltnissen

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20080821

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20110701