DE201859C - - Google Patents

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DE201859C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/16Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 201859 -τ KLASSE 67a. GRUPPE
Firma F. SOENNECKEN in BONN a. Rh.
für die Federn.
Zusatz zum Patente 195921 vom 30. Januar 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1907 ab. Längste Dauer: 29. Januar 1922.
Bei der Maschine zum Schleifen von Federn nach Patent 195921 sind die Haltekluppen für die Stahlfedern an seitlich vorkragenden Armen mit Rollen versehen, welche die Kluppen öffnen, wenn die letzteren auf eine konzentrisch mit der Kluppenscheibe verlaufende Laufschiene gelangen. Dabei erfahren die Kluppen eine einseitige Beanspruchung, welche den abzuhebenden Kluppenteil schiefzustellen strebt. Diese Einrichtung ist nunmehr so abgeändert worden, daß die das Öffnen der Kluppen bewirkende Kraft in deren Mittellinie angreift, so daß einseitige Beanspruchungen und deren Folgen entfallen. Die Einrichtung ist dabei so beschaffen, daß die Vorrichtung zum Öffnen der Kluppen über den Umfang der Kluppenscheibe nicht heraustritt, so daß gleichzeitig auch eine einfachere und bequemere Handhabung der Maschine erreicht wird.
Die getroffene Abänderung ist auf der Zeichnung in
Fig. ι im Aufriß, in
Fig. 2 im Grundriß, in . · ■
Fig. 3 im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i, in
Fig. 4 im Schnitt nach der Linie B-B der Fig. ι dargestellt.
In den Fig. 5 bis 7 ist eine Kluppe in Aufriß, Grundriß und Stirnansicht herausgezeichnet.
Die allgemeine Anordnung der Maschine stimmt mit der des Hauptpatentes überein. Die Kluppenscheibe α ist mit ihrer Welle k1 in dem Bock k2 gelagert. Der Antrieb erfolgt mittels des Schnecken Vorgeleges b unter Vermittlung der Welle b1 von der Hauptwelle c aus durch das Schraubenräderpaar c1. Die Welle c trägt die Antriebsscheibe c2 und die Scheibe d, welche die Schleifscheibenwelle e1 mittels Riemens d1 treibt. Die Schleifscheibe e ist auf ihrer Welle e1 um einen gewissen Betrag querverschiebbar; anstatt dessen können auch zwei Scheiben oder eine entsprechend breite Scheibe von geeigneter Form Verwendung finden. Das Lager e2 der Schleif-Scheibe ist in dem Bock es auf und ab stellbar befestigt. Die Scheibe α trägt auf ihrem Umfange eine Anzahl von Kluppen, deren jede aus der Gelenkschiene / und der Blattfeder f1 besteht. Die Gelenkschiene / ist um einen Bolzen/"2 drehbar, der in einem Bock a1 der Scheibe α ruht. Die Gelenkschiene / der Kluppe trägt ein halbrundes Formstück/3, auf das sich das negative, am Klotz /4 der Blattfeder f1 befestigte Formstück /δ legt.
Die Formstücke/3, /5 zum Festhalten der Federn sind auswechselbar, so daß sie entweder nach Fig. 1 oder 5 quer oder nach Fig. 4 oder 7 in der Längsrichtung der Kluppe eingesetzt werden können. Es lassen sich
aber auch Kluppen verwenden, die gleichzeitig zwei Formstücke, eins in der Quer- und eins in der Längsrichtung, enthalten.
Am anderen Ende der Schiene f ist ein Schraubbolzen g angebracht, der sich unter der Wirkung einer gekrümmten Spannfeder g1, die bei g2 und g2 an der Scheibe α bzw. der Kluppenschiene/ befestigt ist, an den Umfang der Scheibe α anlegt.
ίο Die Vorrichtung zum Öffnen der Kluppen ist nun folgende:
Der das Formstück /3 tragende Schenkel der Schiene f ist gegabelt (Fig. 4 und 7). Unter dem Gabelschlitz befindet sich in der Scheibe α ein Bolzen x, dessen Kopf x1 unter der Wirkung einer Spiralfeder w auf einem Hebel u aufruht, der bei u1 an der Scheibe a drehbar gelagert ist und am anderen Ende eine Rolle t trägt. In der Bahn der Rolle t ist eine Daumenscheibe s feststehend gelagert, in deren Umfangsnut s1 die Rolle t läuft. Der Umfang der festgelagerten Scheibe s besteht aus zwei Teilen s2, ss von verschiedenem Durchmesser. Die beiden Teile werden verbunden durch Auflaufflächen s4 und s6.
Läuft die Rolle t über die Fläche s5 hinweg, so bewegt sie sich nach außen und drückt den Bolzen χ gegen die Wirkung seiner Feder w unter den Klotz/"4, so daß die Kluppe geöffnet wird und die Schreibfeder herausfällt. Solange als die Rolle dann auf der Umfangfläche s3 läuft, bleibt die Kluppe geöffnet. Beim Überlaufen des Teiles s4 tritt die Rolle t zurück, wobei ihr der Bolzen χ folgt, so daß sich die Kluppe unter der Wirkung der Feder f1 schließt.
Die Einrichtung wirkt wie folgt:
Von der Hauptwelle c aus werden die Schleifscheibe e und die Haltescheibe a in Umdrehung versetzt. Bei der Anordnung der Kluppen nach Fig. 1 werden die zu schleifenden Federn in die Kluppen eingesetzt, bevor diese die Schleifscheibe e erreichen. Die quer eingesetzten Federn werden dann bei Weiterdrehung der Scheibe α an der Schleifscheibe e entlanggeführt, und zwar trifft die Scheibe β zunächst die Kante jeder Feder; beim Vorbeigang setzt sich die Schleifwirkung aber über die ganze Breite der Feder fort. Es wird das ermöglicht durch die. Beweglichkeit der Kluppen gegen die Wirkung der Spannfedern g1. Jede Kluppe schwingt unter dem Widerstand ihrer Spannfeder g1 beim Vorbeigang der Schreibfeder an der Schleifscheibe e aus, und nach dem Vorbeigang drückt die Spannfeder g1 die Kluppe wieder in ihre Ruhelage, die durch die Stellschraube g bestimmt wird, zurück. Die geschliffenen Federn fallen dann beim Auflaufen der Rollen t auf die schräge Fläche s6 aus den geöffneten Kluppen heraus.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Schleifen von Schreibfedern mit Haltekluppen und Tragscheibe für die Federn nach Patent 195921, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kluppenschiene (f) mit einer Gabelung oder Lochung versehen ist, in die ein Federbolzen (x) nach Vollendung des Schliffes so weit eingeführt wird, daß die obere Kluppenhälfte (f1) zur Freigabe der Feder von der unteren (f) sich abhebt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (x) auf Hebeln (u) auf ruhen, die einerseits an der umlaufenden Kluppenscheibe (a) drehbar gelagert sind, andererseits auf einer feststehenden unrunden Scheibe (s) geführt sind, um die Bolzen nach Vollendung des Schliffes zur Öffnung der Kluppen anzuheben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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