DE20163C - Handventilator - Google Patents

Handventilator

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Publication number
DE20163C
DE20163C DENDAT20163D DE20163DA DE20163C DE 20163 C DE20163 C DE 20163C DE NDAT20163 D DENDAT20163 D DE NDAT20163D DE 20163D A DE20163D A DE 20163DA DE 20163 C DE20163 C DE 20163C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
cord
fan
hand fan
impeller
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT20163D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. LEHMANN in Tangerhütte bei Wittenberge
Publication of DE20163C publication Critical patent/DE20163C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00Pumping installations or systems
    • F04D25/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D25/08Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation
    • F04D25/084Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation hand fans
    • F04D25/086Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation hand fans hand operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27: Gebläse und Lüftungsvorrichtungen.
Handventilator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. März 1882 ab.
Zum Anfachen von kleineren Feuern, wie sie die Klempner etc. gebrauchen, und ebenfalls zur Entzündung des Feuers auf Herden und in Oefen wurden bis jetzt die gewöhnlichen Blasebälge, bei denen die Wirkung immer eine stofsweise ist, angewendet.
Um dieses stofsweise Einblasen der Luft in das anzufachende Brennmaterial zu umgehen und es in ein continuirliches umzuwandeln und dadurch gleichzeitig die Wirkung zu erhöhen, ist der in beiliegender Zeichnung ersichtliche Handventilator construirt.
Fig. ι zeigt eine Ansicht,
Fig. 2 und 3 je einen Schnitt dieses neuen Apparates,
Fig. 4 bis 6 denselben Apparat mit einigen Vereinfachungen in Ansicht und Schnitt.
Es besteht dieser Ventilator aus einem aus Weifsblech gefertigten Kasten A, der an seinem einen Ende einen Handgriff B hat. Es ist hierbei die Kastenform gewählt worden, um bei der gröfsten Leichtigkeit die gröfste Stabilität zu erzielen; es könnte, dieser Theil jedoch auch aus Holz oder einem anderen Material voll oder hohl angefertigt werden. An dem zweiten Ende von A sitzt das eigentliche Ventilatorgehäuse C mit seinem Flügelrade D und seiner Ausblasetülle E; durch A hindurch geht parallel mit der Achse des Flügelrades D eine Welle F, auf der die Schnurscheibe G sich befindet. Bei der Drehung von G mit dem Handgriff H wird durch eine gekreuzte Schnur J, die nach einer kleineren Schnurscheibe K auf der Welle des Flügelrades D führt, die Bewegung auf den Ventilator übertragen. Bei dem hier gezeichneten Verhältnifs der beiden Schnurscheiben G und K (1 : 36) würde das Flügelrad D bei einer Geschwindigkeit von 60 Umdrehungen von G circa ,2 100 Umdrehungen machen. Bei dem in Fig. 4 bis 6 dargestellten Apparat sind Vereinfachungen getroffen, die speciell die Fabrikation erleichtern. . Es fällt hierbei die Schnur J von G nach K fort, und ist infolge dessen der Durchmesser des Rades G so weit vergröfsert, dafs die Peripherie desselben mit einem auf die Welle . des Flügelrades D aufgezogenen Kautschukringe Kx in Berührung tritt, die Bewegung also hier durch Friction übertragen wird.
Der Yortheil, der hierin liegt, ist hauptsächlich der, dafs die rohe, unbearbeitete Peripheriefläche von G benutzt werden kann.
Um stets ein genaues und sicheres Berühren von G und K1 hervorzubringen, ist die Welle F, auf der das Rad G sitzt und um die sich G dreht, auf der einen Seite eingenietet, aber so, dafs die Welle doch noch eine geringe Bewegung nach vorn und rückwärts hat. Zu diesem Zweck ist in dem Blechkasten A, an der Seite, wo G sitzt, ein Schlitz N eingebracht, der die erwähnte Bewegung von F gestattet.
Damit die Welle F nicht zu weit nach hinten sich schiebt, ist innerhalb von A eine Blech-
büchse L angebracht, die eine Spiralfeder M aufnimmt, die die Welle F stets nach vorn drückt und so eine beständige Berührung von G und K1 hervorbringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der Antrieb des Ventilators durch zwei Schnurscheiben G und K und die Schnur J, oder durch Frictionsscheiben oder Räder G und K\, wobei die Welle F nach vorn und rückwärts etwas verschiebbar ist und die stete Berührung zwischen G und Κλ durch Druck der Spiralfeder M, in der Büchse L befindlich, auf die Welle F hervorgebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT20163D Handventilator Active DE20163C (de)

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