DE201142C - - Google Patents

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DE201142C
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DE
Germany
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valve
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movement
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rollers
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DENDAT201142D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/16Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by specific means other than eccentric, e.g. cams; Valve adjustment in connection with such drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14/. GRUPPE
Zusatz zum Patente 186534 vom 31. Oktober 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom S.November 1907 ab. Längste Dauer: 23. März 1921.
Die Patentschrift 183046 und das Zusatzpatent 186534 zeigen eine zwangläufige Ventilsteuerung mittels Schubkurven, bei welcher die äußere Steuerung einem Ringe f eine Drehbewegung erteilt, welche unter Vermittlung von Kugeln oder Rollen h und Schubkurven i in eine geradlinige Bewegung des Ventilgestänges η umgesetzt wird, welche das Steuerungsventil zwangläufig betätigt. Beim Hauptpatent drehen sich der Ring/ und mit ihm die Kugeln h und bewegt sich der Ring k, welcher die Kurvennuten i enthält, geradlinig. Beim Zusatzpatent 186534 macht der Ring k die Drehbewegung mit, während die Rollen h sich geradlinig bewegen und durch eine starre Verbindung diese Bewegung dem Ventilgestänge η mitteilen.
Gegenstand des vorliegenden Zusatzpatehtes ist eine Abänderung, bei welcher der Ring & (Fig. ι bis 3), welcher die Kurvennuten i enthält, festgehalten wird, während die Steuerungsbewegung durch bekannte Mittel, wie Hebelwerk, Zahnradübertragung u.dgl. a,b, c, d, e, einen Rollenträger u in schwingende Bewegung setzt, welcher, da sich die Rollen h in den Kurvennuten i führen, zwangläufig auf und ab steigt und diese Bewegung dem Ventilgestänge m, η mitteilt. Dies bedingt einerseits den Vorteil, daß die Reibung des Ringes (/ bzw. k in Patentschrift 186534) vermieden wird, und ermöglicht es, den Rollenträger u an das Ventilgestänge m, η bei / drehbar zu lagern, so daß derselbe wie ein Wagebalken schwingen kann, was zur Folge hat, daß jeder Unterschied der einander gegenüberliegenden Kurvennuten i bei/ausgeglichen wird, ohne daß irgendeine Klemmung eintreten kann, wenn die Rollen ballig abgedreht sind. Dieser Umstand ist sehr wesentlich, da Ventilsteuerungen, bei welchen die Öffnung und der Schluß des Ventiles zwangläufig durch doppelte äquidistante Schubkurven herbeigeführt werden, eine derartig genaue Übereinstimmung dieser Kurven erfordern, daß nur unter Aufwendung großer Sorgfalt eine genügend genaue Arbeit hergestellt werden kann.
Bei der vorliegenden Konstruktion muß auch große Sorgfalt bei der Herstellung der äquidistanten Schubkurven angewendet werden, jedoch bewirkt der drehbar und schwingend bewegliche Rollenträger 11, daß die kleinen Ungleichheiten der Kurvennuten i unter sich ausgeglichen werden. Hierdurch wird also erreicht, daß auch verschiedene Kurvennuten i eine mittlere geradlinige Bewegung erzeugen, welche für die zwangläufige Verschiebung des Steuerorgans verwendet-werden kann.
Fig. 2 zeigt die Abwickelung des Ringes k mit den Kurvenschlitzen i, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Rollenträger u.
Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die Steuerungsvorrichtung sehr wenig
über den Schieberkasten herausragt, bestimmt für den Fall, wo wenig Platz zur Verfugung steht, wie z. B. bei Lokomotiven.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ventilsteuerung nach Patent 186534 mit Zwangschluß des Steuerorgans mittels Schubkurven unter Vermittlung von Rollen, dadurch gekennzeichnet, daß der um die Ventilachse schwingende Rollenträger (iij auch eine um eine zur Ventilspindel senkrechte Achse bei (I) schwingende Bewegung ausführen kann, zum Zwecke, Ungenauigkeiten in der Ausführung der gegenüberliegenden Kurvennuten (i) auszugleichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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