DE201053C - - Google Patents

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DE201053C
DE201053C DENDAT201053D DE201053DA DE201053C DE 201053 C DE201053 C DE 201053C DE NDAT201053 D DENDAT201053 D DE NDAT201053D DE 201053D A DE201053D A DE 201053DA DE 201053 C DE201053 C DE 201053C
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DE
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knife box
sinkers
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negative stroke
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C3/00Jacquards
    • D03C3/24Features common to jacquards of different types

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Si
I ί
fiW '
Φ"
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 201053 KLASSE 866. GRUPPE
Firma AUGUST FRÖBEL in CHEMNITZ.
An Jacquardmaschinen mit Doppelnaseriplatinen und wagerecht verschiebbarem Messerkasten, wie solche zur Herstellung von gemusterten Frottiergeweben u. dgl. verwendet werden, und bei denen die Einstellung und Führung beim negativen Hub der Maschine durch einen Stellhebel vermittelt wird, zeigt sich der Übelstand, daß die Platinen, welche infolge ihrer Doppelnasen bekanntlich
ίο einmal von der einen, das andere Mal von der anderen Seite erfaßt werden, beim negativen Hub schräg hochgezogen werden, wodurch es oft vorkommt, daß die Platinen von den Messern abspringen und die PIa-
tinenschnuren reißen. Diesem Übel zu begegnen ist der Zweck der auf der Zeichnung in Fig. ι an einer Jacquardmaschine in Vorderansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellten Neuerung; die Fig. 3 und 4 veranschaulichen in größerem Maßstab die wagerechte Bewegung des Messerkastens. Das Neue besteht nun darin, daß der Stellhebel zweistufig gestaltet ist, so daß der Messerkasten derart geführt wird und sich so verschiebt, daß die Platinen auch beim negativen Hoch- und Tiefgang in senkrechter Lage bleiben.
Der Messerkasten a, welcher in bekannter Weise derart verschiebbar angeordnet ist, daß "seine doppelschneidigen Messer b sowohl die Nasen c1 als auch c2 je zweier benachbarter Platinen c erfassen und heben und senken kann, geht auch hier beim positiven Hub am Stellhebel geführt senkrecht auf und ab wie bei den bekannten Maschinen. Wenn die Messer b die Platinen an den Nasen c1 erfassen und hochbringen sollen, ist nun seither bei ähnlichen Jacquardmaschinen der Messerkasten, nachdem die Messer die Platinen erfaßt haben, in seine ursprüngliche Lage (nach welcher er die Nasen c2 erfassen konnte) zurückgegangen und hat so während des Höchganges die Platinen c schräg gezogen. Um dieses Schrägziehen zu vermeiden, sind nach vorliegender Erfindung die am Messerkasten α an einer Seite angeordneten Rollen d durch schwingbar gelagerte zweistufige Führungsschienen e geführt, die den Zweck haben, den verschobenen Messerkasten α beim negativen Hub weiter zu verschieben, derart, daß er nicht in die ursprüngliche Lage zurück kann, sondern die an den Nasen c1 erfaßten Platinen auch beim negativen Hub senkrecht hoch und tief führen muß. Das Halten der Führungsschienen e in der Lage wie nach Fig. 3 und 4 erfolgt hier beispielsweise durch eine Daumenscheibe/ (Fig. ι und 2), welche mit ihrem Daumen g einen Hebel i niederdrückt und dadurch unter Vermittlung von Zugstangen k und / einen Hebel m an die Maschine heranzieht, der mit der Führungsschiene e auf derselben drehbaren Welle η sitzt. Sobald die Platinen an den Nasen cl erfaßt und gehoben werden sollen, zieht die Daumenscheibe f die Führungsschienen e in die Lage nach Fig. 5. Durch Hochgehen des Messerkastens α werden jetzt die Platinen an den Nasen c1 erfaßt, und da die Daumenscheibe f während des Hoch- und Tiefganges des Messerkastens α die Führungsschienen e in der Lage nach Fig. 4 hält, so führen sich die Rollen d
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70
an den Schienen 6 und zwingen den Messerkasten a, senkrecht hoch und tief zu gehen. Gibt die Daumenscheibe f die Führungsschienen e frei, so schwingen dieselben, durch eine Feder ο gezogen, von der Maschine ab, wie nach Fig. 2. Der ebenfalls von der Führung freie Messerkasten α wird nun durch eine Feder ρ in seine ursprüngliche Lage zurückgezogen, so daß er bei seinem Hochgang in dieser Lage die Platinen an den Nasen c2 erfaßt und sie senkrecht hebt, worauf er sie auch beim Tiefgang senkrecht senkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Jacquardmaschine mit Doppelnasenpiatinen und wagerecht verschiebbarem Messerkasten, dessen Einstellung und Führung beim negativen Hub der Maschine durch einen Stellhebel (e) vermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellhebel (e) zweistufig gestaltet ist, so daß er beim negativen Hub eine weitere Verschiebung des Messerkastens veranlaßt, durch die die von der Karte schräg eingestellten Platinen in die senkrechte Lage zurückgebracht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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