DE492303C - Vorrichtung zur Bildung eines Doppelfaches - Google Patents

Vorrichtung zur Bildung eines Doppelfaches

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DE492303C
DE492303C DEG74019D DEG0074019D DE492303C DE 492303 C DE492303 C DE 492303C DE G74019 D DEG74019 D DE G74019D DE G0074019 D DEG0074019 D DE G0074019D DE 492303 C DE492303 C DE 492303C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C3/00Jacquards
    • D03C3/12Multiple-shed jacquards, i.e. jacquards which move warp threads to several different heights, e.g. for weaving pile fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bildung eines Doppelfaches Die bisher bekannten Vorrichtungen zur Bildung eines Doppelfaches enthielten für jede Harnischschnur zwei Platinen, die mit zwei Hubmessern zusammen arbeiteten und auf eine Differentialvorrichtung einwirkten, die die Harnischschnur mit den angehängten Kettenfäden in das untere oder in das obere Fach hob, je nachdem ob nur eine oder beide Platinen eines Platinenpaares gehoben wurden. Eine derartige Vorrichtung machte, wenn sie an einem für einfache Fachbildung ausgebildeten Webstuhl nachträglich angebracht werden sollte, erhebliche Umänderungen an der Jacquardvorrichtung erforderlich.
  • Eine mit einfachen -Mitteln herzustellende Abänderung eines Webstuhles mit einfacher Fachbildung, die dann in Betracht kommt, wenn stets dieselben Fäden für die Bildung des Oberfaches verwendet werden. wird nach der Erfindung dadurch getroffen, daß in der Jacquardmaschine ein Bügel angeordnet wird, der durch eine Zugvorrichtung und ein diese steuerndes Exzenter im gleichen Takte mit den Hubmessern auf eine größere Höhe als diese gehoben wird. An diesen Bügel «-erden dann durch die Jacquardvorrichtung die Platinen derjenigen Fäden angehängt, die in das obere Fach gehoben werden sollen.
  • Andere Vorzüge und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt ist. Es ist darin: Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung nach der Erfindung zum Heben der Kettenfäden, wobei der Übersicht «regen das Gestell und sonstige Teile des Webstuhls fortgelassen «-orden sind, Abb. 2 eine Seitenansicht einer Einzelheit der Vorrichtung, unter einem Winkel Von go° zur Abb. i gesehen.
  • i und 2 sind die Gruppen der gewöhnlichen Kettenfäden, die in üblicher Weise durch die Fachbildungsvorrichtung 3 des Webstuhles auf zwei verschiedene Höhenlagen gehoben «erden. .4 ist die Lade, und 3 und 6 sind zwei Webschützen. Der Webschützen 5 bewegt sich wie bei gewöhnlichen Webstühlen zwischen den Kettenfäden r und 2 hindurch. Der Webschützen 6 bewegt sich zwischen der Ebene der gewöhnlichen Kettenfäden .2 und einer Ebene von Kettenfäden. die durch die Vorrichtung nach der Erfindung in eine andere Höhenlage gehoben «-orden sind.
  • Diese Vorrichtung besteht aus einer Kurvenscheibe 7, die auf eine umlauf endeWelle 8 aufgekeilt ist. Die Welle 8 kann entweder eine beliebige Welle des Webstuhles sein, die auch zu anderen Zwecken dient, oder eine besondere Welle, die von derselben Antriebskraft wie der Webstuhl angetrieben wird, jedoch so, daß sie während eines vollständigen Hin- und Herganges der Webschützen eine Umdrehung macht.
  • An der Kurvenscheibe 7 liegt ein um einen festen Punkt io schwingbarer Hebel g an. Eine am Ende des Hebels angeknüpfte Schnur i i geht über eine Umleitrolle 12 und ist dann mit einem Bügel 13 verbunden. Das Gewicht des Bügels 13 hält die Schnur i i stets gespannt und den Hebel g gegen die Kurvenscheibe 7 angedrückt.
  • ;Mittels des Bügels 13 kann eine bestimmte Anzahl von Platinen 14 gehoben werden, von denen in der Zeichnung nur zwei dargestellt sind. Diese Platinen heben mittels Schnüre 15 diejenigen Kettenfäden 16 und 17, die für die Bildung des zweiten Faches bestimmt sind.
  • Die Platinen 14 sind so gelagert, daB sie für gewöhnlich von dem Bügel 13 gehoben werden. Damit sie aus der Bahn des Bügels herausbewegt werden können, ist jede Platine durch die lOse 18 einer in dem Rahmen der Fachbildungsv orrichtung 3 verschiebbaren Nadel ig hindurchgeführt. Die sämtlichen Nadeln werden für gewöhnlich durch Federn 2o nach der rechten Seite gedrückt (Abb. 2). Durch die Jacquardkarte 21, in der besondere Löcher zum Steuern der Nadeln ig angebracht sind, werden letztere nach der linken Seite hinübergedrückt. Jedesmal, wenn der Zylinder der Jacquardkarte in der Richtung des Pfeiles vorgeschoben wird, macht, falls der betreffenden Nadel ig', wie in Abb. 2 dargestellt, ein Loch in der Karte 2i gegenübersteht, die Nadel keine Bewqgung, und die entsprechende Platinei4' mitsamt den Baranhängenden Kettenfäden 17 wird durch den Bügel gehoben. Befindet sich aber der Nadel gegenüber kein Loch, wie es die Abb. 2 für die Nadel ig zeigt, so wird die Nadel vorgeschoben und ihre Platine infolgedessen nicht von dem Bügel 13 mitgenommen.
  • Die Erfindung ist hier nur an einem Ausführungsbeispiel beschrieben und ist nicht auf dieses beschränkt vielmehr kann man im Sinne der Erfindung daran noch mancherlei :Änderungen anbringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Bildung eines Doppelfaches auf Webstühlen mit einfachhebender Schaft- oder Jacquardmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Exzenter oder eine Kurvenscheibe (7) ein Bügel (13) auf und ab bewegt wird, an den durch die Jacquardvorrichtung die Platinen derjenigen Fäden angehängt werden, die in das oberste Fach gehoben werden sollen, während die Jacquardmaschine selbst nur das untere Fach bildet.
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