DE201051C - - Google Patents

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DE201051C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L3/00Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
    • B21L3/02Machines or devices for welding chain links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 201051 ' KLASSE 49 A. GRUPPE
KARL WACKER und EMIL HILDENBRAND in PFORZHEIM.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung für Kettenmaschinen zum Drehen der Kettenglieder gefangen zu lötender Ketten während des Arbeitsganges, nachdem sie von der Maschine ihre Gliederform erhalten haben. Der Erfindung gemäß besteht das Neuartige darin, daß zum Drehen des in Frage kommenden (jedes zweiten) Gliedes ein Stift dient, der durch ein Gestänge
ίο achsial in das Kettenglied eingeschoben und darauf durch ein weiteres Gestänge sowie Zahntrieb um etwa i8o° gedreht wird. Nach
, den bisher bekannten Verfahren wurde das Drehen der Kettenglieder, damit die stumpf zusammengestoßenen Enden bzw. Stoßfugen der ineinander gehängten Glieder benachbart wurden, um gemeinschaftlich miteinander verlötet werden zu können, mit der Hand ev. unter Zuhilfenahme einer. Zange ο. dgl. ausgeführt. Auch ist es bekannt, die Kettenglieder maschinell mittels einer sich öffnenden und schließenden Zange zu drehen, jedoch ist die Anordnung umständlich und nur bei bestimmten Ausführungen von Kettenmaschinen zu verwenden. Demgegenüber besteht die Konstruktion der vorliegenden Erfindung darin, daß die Vorrichtung in ihren Mitteln einfacher ist, an verschiedenen Arten von Kettenmaschinen angebracht werden kann und demzufolge einen Fortschritt bedeutet.
In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine
Seitenansicht, Fig. 2 einen Grundriß sowie eine Ansicht der Vorrichtung und Fig. 3, 4, 5 und 6 Einzelheiten.
Die Vorrichtung, welche von der Welle a der Kettenmaschine aus in Tätigkeit gesetzt wird, besteht darin, daß der Arbeitsstift b nicht nur eine achsiale Verschiebung, sondern auch anschließend eine drehende Bewegung erhält. Die achsiale Verschiebung erfolgt mittels des Exzenters e, durch welches ein in Verbindung mit einem Hebel d stehender Druckstift e vorwärts geschoben wird, derart, daß durch' Drehung des Hebels d der Arbeitsstift b vorgeschoben wird und in seiner Lage verbleibt, bis der Druckstift e durch den Exzenter wieder freigegeben wird. Beim Freigeben kehren infolge der Federn /und g Druckstift e, Arbeitsstift b und Hebel d selbsttätig in ihre Anfangsstellung zurück, bis Exzenter c von neuem wieder in Wirkung tritt. Durch die Stellschraube h kann der Hub jederzeit eingestellt werden. Die der Verschiebung sich anschließende Drehung des Stiftes b wird dadurch herbeigeführt, daß der Stift mit einem Reib- oder Zahnrad i versehen ist, welches im Eingriff mit einer Zahnstange k o. dgl. steht. Von dem Stirnräderpaar, welches gleichfalls von der Wellen der Kettenmaschine aus in Tätigkeit gesetzt wird, besitzt das eine einen Ansatz m, welcher den mit der Zahnstange k in Verbindung stehenden Hebel / vor- und infolgedessen die Zahnstange zurückschiebt und den
Stift b um etwa i8o° dreht. Beim Freigeben des Hebels / durch den Ansatz m kehren durch die Feder η die Zahnstange als auch der Stift selbsttätig wieder in ihre Anfangs-Stellung zurück. Die Art und Weise des Betriebes der Vorrichtung vollzieht sich in der nachbeschriebenen Reihenfolge.
Erhält das Kettenglied durch die Preß-. backen ο der Kettenmaschine seine endgültige
ίο Form, d. h. sind die beiden Enden des Gliedes oben stumpf zusammengestoßen (Fig. 3), so tritt sofort der Arbeitsstift b in das Kettenglied und dreht dasselbe während des ■ selbsttätigen öffnens der Backen ο (Fig. 4) um etwa i8o°, so daß die Stoßfuge ρ nach unten zu liegen kommt. Das nächst gebildete Glied wird nicht gedreht, dagegen das übernächst folgende wieder usw., wodurch sich das in Fig. 5 dargestellte Arbeitsprodukt mit ineinandergehängten Gliedern mit benachbarten Stoßfugen ρ ergibt, wogegen in Fig. 6 eine Kette ohne die benachbarten Stoßfugen dargestellt ist.
Die Vorrichtung kann natürlich nach Wunsch in jeder ■ Größe und Form hergestellt werden, ebenso kann auch die durch die Stirnräder mit Ansatz m herbeigeführte Drehung des Hebels / durch Exzenter herbeigeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Drehen der Kettenglieder gefangen zu lötender Ketten, dadurch gekennzeichnet, daß zum Drehen des Kettengliedes ein Stift (b) dient, der durch ein Gestänge (e, d) achsial in das Kettenglied eingeschoben und darauf durch ein weiteres Gestänge (I) sowie Zahntrieb (k, i) um i8o° gedreht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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